Donnerstag, 18. Juli 2019

Reiche Kirschenernte



Auch wenn die Kirschblüten schnell braun wurden, hat ihnen die Hitze und auch die Trockenheit wohl doch nicht geschadet. Denn der Baum trug so üppig wie noch nie. Nun ist es ja noch ein relativ kleiner Baum, doch dafür war die Ernte wirklich schon beachtlich. Dabei habe ich in diesem Jahr auf ein Vogelschutznetz verzichtet, aber dennoch (oder gerade deswegen??? ) gingen die Vögel in diesem Jahr nicht an den Baum! Welch ein Wunder!

Ich freue mich nun doch, den Baum im Jahr 2015 noch gepflanzt zu haben, denn wie man sieht, bewohnen wir den Garten wider Erwarten immer noch. ;-)

Wer mich schon etwas länger kennt, weiß, dass ich die Früchte am liebsten von der Hand in den Mund esse, ungekocht und ohne Zucker! Aber diese Mengen kann auch ich nicht mehr roh verzehren. Einfrieren wollte ich nichts, nachdem das bei den Stachelbeeren im letzten Jahr gründlich daneben gegangen war. Denn als wir die eingefrorenen Stachelbeeren von letztem Jahr verbacken wollten, rochen diese beim Auftauen sehr seltsam, so dass wir sie nur noch entsorgen konnten. Schade drum! Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Anderes Gefriergut war nicht betroffen, sonst hätte man davon ausgehen können, dass es einen Stromausfall gegeben hat. Aber letztes Jahr war der Stachelbeerstrauch auch von Stachelbeerblattwespen-Raupen befallen. Ob es damit vielleicht zusammenhängt?

Die Stachelbeerausbeute in diesem Jahr von dem einzigen Strauch, den wir haben, war allerdings auch sehr üppig. Die meisten Stachelbeeren habe ich roh verzehrt,  z.B. morgens im Müsli oder teilweise auch verschenkt, wie auch von den Sauerkirschen. Den Rest verbackte ich mit den restlichen Sauerkirschen zusammen zu einem Blechkuchen, der sehr lecker war. Ein  paar wenige Sauerkirschen und auch Stachelbeeren  hängen allerdings noch, die wandern dann irgendwann auch von der Hand in den Mund. 



Sämtliche Fotos per Mobilephone am 14.7. aufgenommen.
Das Rezept werde ich hier später noch einfügen, es ist ein wenig aufwändig.

Freitag, 12. Juli 2019

Verdorrtes Land und Lichtblicke ... blaue Blüten, schillernde Käfer ...


Die schönsten Dinge passieren im realen Leben


20 Tage ist es schon wieder her, seit ich hier das letzte Mal geschrieben habe. Die Zeit vergeht doch wie im Fluge. Mittlerweile war ich auch kurz verreist und somit stehen - würde ich alles posten, was ich so erlebe - schon zahlreiche Posts aus, zu denen ich wohl niemals kommen werde. ;-) C'est la vie ...
Doch wie heißt es neuerdings im Radio ... 'legt das Handy mal beiseite, die schönsten Dinge finden im wahren Leben, außerhalb des Internets statt.' Genauso ist es!

Aber heute will ich mich dann doch mal wieder meinen Gartentagebuch widmen. Nur - womit fange ich jetzt an ... ??? Vielleicht mit dem schönen Abend-Spaziergang von vor kurzem nach unserer Rückkehr aus Travemünde, wo wir ein paar Tage waren.

Dürre 2019


Auf unserem Weg sahen wir frühreife Getreidefelder und vertrocknete Vegetation, doch mitunter taten sich farbige Lichtblicke auf, wie der strahlend blaue Natternkopf (Echium vulgare) vom obigen Bild, den ich auch schon auf Instagram gepostet hatte. Etwas atypisch zeigt er hier einen eher liegenden  Wuchs.
Auch der Natternkopf ist eine Heilpflanze und mit dem Borretsch wie auch Beinwell verwandt.
Und wenn ich diese betörend blauen Blüten so betrachte, entsteht in mir der Wunsch, mir  diese Pflanze in den Garten zu holen. Wo alles verdorrt, da grünt immer noch der Natternkopf und nicht nur das, der blüht obendrein noch sehr schön. Ein Blickfang ohnegleichen! Von seinen anderen Qualitäten ganz zu schweigen ...


Ein weiterer Kandidat, dessen Namen ich auf Anhieb jetzt nicht kenne. Ich habe aber auch keine Lust, lange zu googeln oder gar in Bücher zu schauen. Wissende dürfen mir gerne den Namen der lilafarbenen Schönen verraten. Ich erhebe gar nicht erst den Anspruch, die zehntausend Pflanzen, die in Deutschland wachsen, auswendig zu kennen. Diesen Ehrgeiz besitze ich nicht, da ich noch unzählige andere Interessen habe, die zu kurz kommen würden, wenn ich mich nur mit der Botanik beschäftigen würde. ;-)

Diese Pflanze wäre evtl. auch eine Überlegung wert, wenn es hierzulande immer dürrer wird. Womöglich müssen wir, was Garten betrifft, irgendwann umdenken.


Dies ist auch ein Jahr der Temperaturstürze, ganz anders als im letzten Jahr, dessen Sommer sehr lange sehr warm war. Dafür war dieser Juni der heißeste aller Zeiten!!!

Schon für heute und auch für morgen wurde für unsere Region wettertechnisch Regen vorausgesagt. Heute hielt sich der "Regen", die ich als solchen gar nicht bezeichnen mag, sehr in Grenzen, es tröpfelte nur gelegentlich sehr zart. ;-) Daher habe ich so meine Zweifel, ob das morgen anders sein wird ... für Thüringen wurde allerdings Starkregen angekündigt. Wäre bei uns auch mal wieder fällig, oder?! ;-) ;o)

Und wer sich einmal die Mühe macht, nach dem Begriff "Dürre" zu googeln, liest sogleich die Schlagzeilen, wie "Dürre in Franken:  Futter wird immer knapper; Dürre in Sachsen: Die Elhe hat sich vertrocknet usw. ...

Die Lage ist ernst, wie auch aus den Statistiken des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung zu entnehmen:

Dürremonitor Deutschland 

Das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) stellt tagesaktuelleVektorgrafiken des Dürrezustandes in Deutschland zur Verfügung, die ich hier jedoch nicht einfüge, auch wenn das erlaubt ist! Jeder kann sie dort selber einsehen!

Während bei uns die Dürre noch schlimmer als im letzten Jahr ist, fegte kürzlich ein heftiges Unwetter über Italien hinweg mit sinflutartigen Regenfällen und Hagel so groß wie Apfelsinen.

In kommenden Jahren werden wir zudem öfter mit Dürrezeiten rechnen müssen, die zudem länger andauern. Fehlt nur noch, dass das Trinkwasser knapp wird ... so etwas haben wir hier in Good Old Germany noch nie erlebt!

Unsere Gemeinde rief jedenfalls schon dazu auf, den Garten am Vormittag zu bewässern. Ein Verbot wie hier ist es noch nicht, lediglich eine Empfehlung. Für die Landwirte wird das Wasser allerdings in unserem Landkreis bereits rationiertdenn hier sind die Böden selbst in 90 cm Tiefe noch trocken. Überall an den Feldern wird hier gemessen! 

Hieß es im Januar 2019 noch, die Talsperren im Harz seien fast wieder voll, kommt die aktuelle Studie der Harzwasserwerke inzwischen jedoch zu einem anderen Schluß, denn es wird - anders als bisher angenommen - immer trockener im Harz! Die Sommer sind trockener, die Winter inzwischen auch!

Aktuelle Talsperrendaten der Harzwasserwerke finden sich hier!


Heuschrecken und Käfer


Was des einen Leid, ist des anderen Freud oder: alles im Leben hat zwei Seiten ...
Denn die Heuschrecken lieben Wärme und Trockenheit. Und von denen haben wir hier in diesen trockenen Gefilden jede Menge gesehen!

Offensichtlich eine Langfühlerschrecke (Ensifera. . . und ob das da hinten dann wohl ein Legestachel ist??


Schläft dieser grüne Heuschreck oder ist er blind???
Im übrigen sind hier nicht meine Hände abgebildet!



Bei diesem Ausflug wurde es tierisch ... hier macht sich ein Käfer über die Weizenkörner her ...
Wer das Tierchen kennt, darf mir gerne seinen Namen nennen. Zum Glück für den Bauern sahen wir nur diesen einen. ;-)







Doch der "Hammer" kommt erst noch, das absolute Highlight dieser abendlichen Wanderung ...

Was für ein toller Bursche ... und was für eine Überraschung, solch einen großen Käfer an einem Getreidehalm zu sehen. So etwas hat in unserer Gegend absoluten Seltenheitswert!










Der Moschusbock (Aromia moschata) zählt zur Familie der Bockkäfer. Früher verwendete man sein Sekret, das ihm den Namen gab, für Parfüm.
Dieser Käfer ist gut 4 cm lang! Und unter uns gesagt - kann ich mir keine schönere Brosche vorstellen, als die lebendige, denn wie es der Mensch auch anstellt, nichts kommt dieser natürlichen Pracht nahe! Ein Schillern und Changieren ...  Einmalig schön!

In Sachsen gehört er zu den besonders geschützten Arten! Ich selbst habe ihn zum ersten Mal in natura gesehen!

Samstag, 22. Juni 2019

Lila Mohn . . .



Was für eine Überraschung, als ich eines schönen Tages in den Garten kam, denn bis dahin war ich davon ausgegangen, dass die silbrig-blätterige hohe Pflanze, die ich durchaus als Mohn erkannte, eine andere Art Mohn sei. Doch siehe da, ein Papaver somniferum, der berühmt-berüchtigte Schlafmohn hatte sich wie durch Zauberhand von allein in meinem Garten eingestellt.

Auf dem obigen Bild gleich mit Gast - ich konnte das ziemlich kleine Tierchen leider nicht genau identifizieren. Vielleicht eine Schwebfliege?

Im Gartendeko-Blog ist auch so schöner lilafarbener Mohn zu sehen.


Ort und Stelle des Erscheinens ... fehlt nur noch Hanf, gell! 


Mohnblüte mit Besuch ...



Und wohl seit meiner Kindheit sah ich nun erstmals wieder eine weiße Schwebfliege! Leider weiß ich ihre Bezeichnung nicht. Aber diese sind relativ groß. Evtl. ist es eine Großstirnschwebfliege?





Die Bilder wurden zu unterschiedlichen Tageszeiten und an verschiedenen Tagen aufgenommen.



Mal zeigte sich eine Blüte auch fransig ...





Meine Überraschung war noch größer, als ich bei der Scheinkerrie am Rande des "weißen" Beetes noch eine weitere Pflanze entdeckte!



Die Vögel wußten vermutlich nicht, dass der Mohnanbau verboten ist. ;-) Allerdings kann man das hier ja nicht als "Anbau" bezeichnen.

Interessanter Blog über Mohn-Arten, da muß ich jetzt nicht auch noch ausführlicher werden, da sich ohnehin alle näheren Infos im Internet finden bzw. in Büchern, wer diese bevorzugt.

 Also, wenn ich hier lange schlafe, dann wisst Ihr künftig, warum!


Was ich jedoch noch entdeckte, war folgendes - denn es gibt auch fast morphinfreie Sorten. Denn der Mohn wird schließlich auch zum Backen gebraucht. Allerdings besteht bei den käuflichen Mohnsamen keine Gefahr! Es sei denn, man verzehrt größere Mengen ... tss ...
Also nicht zu viel Mohnkuchen essen, gell!  Wenn Euch nach dem Genuss leicht komisch wird, wisst Ihr, warum! ;-)

Und wer isst schon eine ganze Packung Mohnsamen auf einmal???  Säuglingen sollte man diese allerdings auf keinen Fall geben!
Welche nun in meinem Garten wächst, will ich gar nicht wissen. ;-) Schlafmohn blüht übrigens nicht nur lila und zeigt nicht nur diese Form sondern auch diese wuschelige, eine gefüllte Blüte, wenn man so will, wie in diesem Dokument auf Seite 37 abgebildet.

Folgendes Bild mit solch einer wuschigen Blüte habe ich in einem anderen Garten aufgenommen und schon auf Instagram gezeigt.




Mohn (Papaver somniferum L.) 

Papaver – Mohn-Arten in Nordrhein-Westfalen  
mit sehr schönen und interessanten Abbildungen

Und last but not least interessant auch die Gewürzseiten von Gernot Katzer - wobei ich die Seite über den Mohn hier verlinke.


PS:
Rosarium Teil 2 demnächst!
Und bitte nicht irritieren lassen, dieser Blog ist zwar mein Garten-Tagebuch, aber ich bin so frei, hier auch andere weltliche Themen zu integrieren, da ich meinen anderen Blog geschlossen habe. C'est la vie . . .

Montag, 17. Juni 2019

Im Rosenmonat ins Rosarium nach Sangerhausen



2016 waren wir das erste Mal dort. In diesem Jahr haben wir es wieder getan. Denn ich wollte auch die früher blühenden Rosen sehen.  Ausgerechnet den sehr heißen Sonntag, 2. Juni,  haben wir dazu auserkoren, aber anders wäre es in diesem Jahr nicht möglich gewesen. In meinen beiden hier verlinkten Posts schrieb ich meine damaligen Eindrücke nieder.

Genauso wie auf der Webseite des Europa-Rosariums - so haben wir diese herrlichen Rosenbögen seinerzeit fotografiert.


Foto vom 23.7.16 - 11:14 h

Rosenliebhaberin besucht Europa-Rosarium 
Rosarium II

Nach unserer Masuren-Reise kam mir die Strecke bis Sangerhausen zwar lang, aber nicht mehr sooo lang vor. 
Scheinbar hat sich mein Rücken gebessert. ;-) Was natürlich auch daran liegt, dass ich einige Lebensstiländerungen vorgenommen habe, denn von nichts kommt bekanntlich nichts. Auch passe ich wieder in die Kleidergröße meiner Jugend. Das war zwar nie drastisch anders, ich hatte nie Übergewicht in dem Sinne, bin allerdings auch von Natur aus kein leptosomer Typ und brauche das Essen nur anzugucken.
Jetzt wird öfter nur Melone gegessen, die zu den Gemüsen zählt und außerordentlich gesund ist. Spät abends wird gar nicht mehr gegessen oder eben jenes Stück Melone. Außer im Winter ...

Und es macht schon etwas aus, ob man zeitweilig 1 oder 2 Kleidergrößen mehr braucht. Ich weiß, dass einige das bestreiten werden, aber das interessiert mich nicht! Ich weiß, was ICH weiß! Und schließlich braucht der Mensch eine Ausrede, wenn er schon nicht die Disziplin aufbringen will ...


Ich bin so frei, in DIESEM Blog auch meine relativ neuen Cartoon-Jeans zu präsentieren, in die ich ganz verliebt bin. Superslim und DIESE schillernden Knöpfe! 

Und meinetwegen *Werbung* . . .  wobei mir keiner dafür ein paar Hunderter rübergeschoben hat! Insofern völlig absurd, das mit der Werbung, oder! Wen interessiert's, was ICH mir kaufe! Wenns bezahlt wird oder gesponsert, schreibe ich es gerne ganz fett obendrüber, so aber ...never ...




So jetzt kommen wir aber endlich zum Rosarium


Dennoch waren wir dieses Mal sogar noch länger unterwegs, da wir die Autobahn weitgehend mieden.

Auf der Fahrt nach Sangerhausen


Den Reisebericht nach Masuren werde ich, wie ich schon ankündigte, später posten, da die Recherche dafür doch aufwändiger ist. Deswegen nehme ich Euch heute mit ins Rosarium zu den früher blühenden Sorten.

Aus Südostniedersachsen kommend, müssen wir zunächst am Brocken/Harz vorbei, der auf unserer Hinfahrt rechter Hand liegt.



Fahrt gerne ein Stück weit mit . . .



Das große A, das schon von weitem sichtbar ist, steht für Asse, Atommüll und AufpASSEnRoter Mohn leuchtet uns an vielen Feldrändern entgegen.


Irgendwo bei Aschersleben - die Brücken erinnerten mich an unsere Fahrt nach und quer durch Polen. Nur die Strommasten sehen anders aus. Wir befinden uns nun in der ehemaligen DDR.  Gegenden, die für uns sehr lange unbetretbar waren ... umgekehrt noch schlimmer ...


Und das müßte jetzt in Aschersleben sein, wo wir einen Halt einlegten.


Und - oh Wunder - hier gibt es sie noch, diese kleinen Textilgeschäfte, die bei uns weitgehend ausgestorben sind. Das war mir schon in Wernigerode aufgefallen. Denn bei uns residieren fast nur noch die großen Ketten, alles 0-18-15 ... da kann man tatsächlich gleich im Internet bestellen, wenn man keine Massenware will.


Genau wie dieses kleine Kaufhaus, das in allen in der Nähe liegenden Orten bereits schließen mußte uns aber immer wegen der noch individuellen Auswahl des Sortiments gefallen hat. Nur an diesem Sonntag konnten wir ihm leider keinen Besuch abstatten.


Die Stadtkirche St. Stephani von Aschersleben ... die Bilder waren an diesem Tag oft überbelichtet, zumindest die mit dem  Handy aufgenommenen.


Weiter ging es ...  Richtung Sangerhausen ...

Diesen Wegweiser habe ich wieder mit dem Handy fotografiert, da darin die GPS-Daten gespeichert werden, anders als bei der kleinen Kamera, die ich zusätzlich mit hatte. So kann ich auch im Nachhinein noch rekonstruieren, wo wir jeweils gewesen waren. Diese Aufnahme entstand irgendwo bei Mansfeld. Und hier sieht man es schon, Sangerhausen wird endlich angezeigt ...




Endlich in Sangerhausen

Gegen 14:46  h trafen wir dann endlich am Rosarium ein, nachdem uns die Navigation ein paarmal in die Irre leitete.


Der Bericht vom Rosarium selbst wird dieses Mal wohl nicht so ausführlich werden wie  2016, als die Temperaturen bei unserem  Besuch deutlich angenehmer waren. Auch blühten schon oder noch viel mehr Rosen. Aber ich wollte ja die früher blühenden Rosen erleben ...

Hier noch eine Impression von 2016, als einige Rosen sich so langsam schon leicht braun färbten ...




Werbung für Hundisburg im Rosarium ...


Auf Schloss Hundisburg waren wir 2010 zu einem Frühlingsmarkt noch mit meiner inzwischen verstorbenen Mutter. Ich verlinke hier zu meinem anderen Blog, obwohl ich nicht weiß, ob ich ihn irgendwann noch einmal öffnen werde. Derzeit ist der Link nur für mich sichtbar.


Rosengalerie


Und schon konnten wir die ersten Rosen in Augenschein nehmen. Einige Bilder sind gänzlich unbrauchbar, das war im grellen  Sonnenlicht da draußen, wo es nur wenig Schatten gab, kaum zu erkennen. Es herrschten immerhin Temperaturen von 36  °C an diesem Tag und obwohl ich ein absoluter Sonnenmensch bin, war selbst mir das in diesem Freigelände doch ein wenig viel. ;-)

Die David-Austin-Rose 'Gloriana' stach mir als erstes ins Auge - eine sehr schöne Farbe - nicht ganz naturgetreu auf meinem Bildschirm bzw. im Bild rechts am identischsten.




Und was für himmlische rote Blüten! Ausnahmsweise einmal gelungen, das Foto! Strauchrose Burghausen von Kordes ... hätte ich mehr Platz, die hätte ich!


Wer es noch nicht ist, wird doch spätestens jetzt zum Rosen-Liebhaber. ;-) :-)


Kletterrose 'Graciosa' - der Züchter war ein gewisser Noack


Wie schafft man es bloß, all diese Wildrosenähnlichen zu unterscheiden??? Vermutlich nur per DNA-Analyse. ;-)


Zur Abwechslung mal in Gelb ... Dukat klingt nach Dukaten ;-) ... eine Tantau-Kletterrose ... mich begeistern eher andere Farben, aber schöne Düfte gehen immer.

Nagellack  "Rosenliebe" von Alterra ... könnte man denken, das ist gesponsert, hmm, ist es aber nicht! Ich liebe diese  zarten Farben und was ist passender als zu einem Besuch im Rosarium einen "Rosen"-Nagellack zu tragen  .... natürlich alles Illusion und Namen sind Schall und Rauch ... trotzdem eine hübsche Idee, wie ich fand und das Fläschchen sieht auch so nett aus. Gelegentlich kommt eben doch das Mädel bei mir raus.  Obwohl ich es an sich nie so mit Rosa hatte ...



Eine  Duftrose mit illustrem Namen . . . 'Condesa de Sastago'. Auf Welt der Rosen findet sich Näheres zur Namenbezeichnung. Gefällt mir sehr, dieses Farbenspiel.


Jetzt mußte aber zur Abkühlung erst einmal ein Eis her ... wenn ich jedoch geglaubt habe, dieses  traumhafte Eis von 2016 gäbe es noch, hatte ich mich schön geirrt. Draußen konnte man nur schnöde Pappbecher bekommen. Das hatte ich irgendwie anders in Erinnerung, wie auch in meinem damaligen Post illustriert. Zumindest das Rosen-Eis war noch im Angebot ... wenigstens etwas ... wenn auch ohne Rosenblättchen als Deko ... außerdem nahm ich "Zuckerwatte" und Waldmeister ...


Rosen ohne Unterpflanzung


So gestärkt stellten wir uns erneut der Hitze im Freigelände ...

Die Anlagen sind sehr schön gestaltet. Jedoch fällt mir wiederum auf, dass die Rosen selbst eigentlich keine Unterpflanzung haben sondern in nackte Erde gebettet sind. Vielleicht aus praktischen Gründen? Der Arbeitsersparnis wegen???




Ein Springbrunnen plätschert und Bänke laden zum Verweilen ein.



Die Kletterrose 'Mercedes' bildet da eine der wenigen Ausnahmen, was eine Unterpflanzung betrifft.


Ganz bezaubernd auch die Rose 'Suzanne'. Einige Rosen sind, wie ich gerade feststelle, nur schwer im Internet zu finden - jedenfalls wenn man nicht sehr lange googeln will. Doch auf Welt der Rosen habe ich sie entdeckt. Demnach handelt es sich dabei um eine naturnahe, stark bestachelte
Spinosissima-Hybride. Eine Verwandte also der Bibernell- bzw. Dünenrose, wenn man so will.



Und hier sieht man schon, wie wild sie treiben ... 'Single Perpetual' ... wie meine Bibernellrose auch ...


Das Rosarium hat eine schöne Seite zu den Wildrosen ins Internet gestellt.

Für mich als Laien und lediglich Rosenliebhaberin ist es schwer, all die Rosen einzuordnen. Zum Beispiel die folgende. Bei Wikipedia sieht sie deutlich dunkler aus, so denn das Namensschild korrekt ist.

Wie auch immer ... befinden wir uns hier immer noch die Spinosissima-Ecke.




Aussichtspunkt "Hohe Linde"


Erst einmal ein wenig Schatten unterm Baum suchen und die Aussicht genießen ...



Je näher wir an den Aussichtspunkt herankommen, werden wir später  in der Ferne die markante Spitzkegel-Abraumhalde "Hohe Linde" des Kupferschieferbergbaues sehen, wo auf einer Fläche von 12,6 ha über Jahre Gestein 145 Meter hoch aufgeschüttet wurde. Dieser "Berg" ist längst eines der Sangerhäuser Wahrzeichen.


Vom Aussichtspunkt wieder zu den Rosen ... 'Fortunes Double Yellow' läßt ihre schönen Köpfe ein wenig hängen ... 


Weiter oben habe ich mich geirrt - es sind doch mehr Fotos als ich zunächst dachte ... daher beende ich an dieser Stelle für heute den Rundgang, und es geht in einem zweiten Post bald weiter. :-)




*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*