Mittwoch, 22. Mai 2019

Anonyme Leser, Weigelien, Hopfen, goldene Käfer ...




Zuallererst möchte ich mich auch hier bei "Anonym" bedanken - denn nicht alle stillen Leser zählen zur Sorte der Trolle - ganz im Gegenteil! So manche wertvolle Information erhielt ich sogar noch nach Jahren in den Tiefen meines Blogs von solchen Lesern, die ihren Namen zwar nicht nennen mochten, mir aber ungemein weiterhalfen. Wie gerade bei diesem Post von 2010 geschehen. Ich habe allerdings die Kommentare auch für ALLE wieder freigeschaltet, allerdings gehen sie immer erst in die Moderation, da ich sie nicht ständig kontrollieren kann.

Der Masuren-Post wird etwas mehr Zeit beanspruchen, aber die aktuellen Gartensituationen warten nicht, ich bin ohnehin schon zu spät dran, eigentlich poste ich immer datumgenau, was mir derzeit nicht ganz gelingen will.
Aus diesem Grunde erst einmal Garten, doch zum Wochenende werde ich den anderen Post sicher fertigstellen können.



Für Silke (Wildwuchs unter Aufsicht) meine Weigelie ... ein weiteres Exemplar, das an der Terrasse seinen Platz zwischen Eberesche und hoher Tanne hat, blüht noch nicht, der Strauch steht inzwischen vermutlich zu schattig.

In Masuren habe ich eine gigantische Weigelie sehen können, leider waren die Knospen noch ganz winzig und fest verschlossen.

Das folgende wie auch das Bild von ganz oben wurden am 13.5. gegen 20:38 h fotografiert.




Weigelie und Clematis montana nahe beieinander ... Letztere in ihrer ganzen Fülle



Ebenso für Silke mein Hopfen, den ich im Vorjahr in einen größeren Topf als im Jahr davor pflanzte. So hat er mehr Platz, trocknet nicht so leicht aus  und entwickelt sich besser. Anfangs wuchs er am Zaun in der Gartenerde. Doch dank Silkes Hinweis habe ich ihn lieber wieder herausgenommen und seitdem bereichert er dennoch meinen Garten, kann aber nicht ausufern. Nun rankt er in die Drachenweide hinein. Ich muß dann nur aufpassen, dass er sich nicht versamt, so wie hier.

In der Collage sind unterschiedliche Zeiten zusammengefaßt. Das obere Bild ist ganz aktuell.  Die Aufnahme unten links mit dem Rankgerüst stammt vom 12.4. um 19:23 h.





Auch ein grün-goldener, jedoch von anderem HabitusFür einen Minzblattkäfer war er eigentlich ein wenig klein.


Das kleine Sauerkirschbäumchen hängt inzwischen voller kleiner grüner Früchte. Diese Aufnahme  ist vom 15. Mai, da waren es noch nicht ganz so viele ...


Doch wo es gut gedeiht, ist der Feind nicht weit ...


Sonntag, 19. Mai 2019

Bei der Rückkehr Schnee ...


Heute melde ich  mich zurück aus unserem Kurzurlaub, der uns quer durch Polen und Masuren führte. Es war zum Teil eine Reise in die Vergangenheit, wir besuchten das große Gut in Wiesenburg (heute Przysiek), auf dem meine Mutter einst geboren wurde und fuhren von dort aus weiter ins Ermland/Masuren, wo wir unsere das Haus unserer neuen Schwiegertochter kennenlernten.
Auf Instagram habe ich schon einige Bilder gezeigt - es wird hier im Blog noch ein separater Beitrag folgen, in dem es ausschließlich um unsere Reise geht.

Daheim wieder angekommen, war es zunächst noch genauso kalt wie in Masuren, doch das legte sich bald und heute hatten wir den ersten richtig schönen sommerlich warmen Tag mit 22 Grad.  Zum Glück erwartete uns also kein "echter" Schnee sondern nur Blüten-Schnee :-)  der von der Eberesche herabregnete ...



Hier ein paar Bilder von heute ... es war richtig schön, den Garten zu genießen .... Nachdem wir so lange mit dem Auto unterwegs gewesen waren, tat es einmal gut, nur Zuhause zu sein. ;-)

Sonntags arbeitet man zwar eigentlich nicht, außer der Beruf bringt es mit sich (ja ein christlicher Ruhetag in der Woche ist mir heilig!), aber da Garten"arbeit" ja nicht als echte Arbeit zählt, waren wir so frei, heute im Garten zu schaffen ohne auf die Uhr zu schauen ... allerdings mit etlichen Pausen, in denen wir uns anderen Dingen widmeten. Essen und trinken muß man schließlich auch mal ... 

Zunächst bearbeitete ich die Terrasse und jätete, was hier zu jäten war. Auch die Randsteine wurden versäubert, die überstehenden Pflanzen wie Efeu und Vinca minor gestutzt.
Was für ein schöner geschlossener Anblick! Vom Efeu bin ich immer wieder begeistert, denn da kommt kaum ein "Unkraut" auf! Nur weiter rechts im Bild soll eigentlich das Vinca minor den Platz einnehmen, doch das tut es bislang nicht so, wie ich mir das wünsche. Es ist nicht so trockenheitsverträglich wie die größere Verwandte Vinca major! Diese wächt sogar unter der hohen Weide, einem sehr trockenen Ort!
Sollte das Vinca minor weiterhin so vor sich hin kümmern, werde ich den Efeu einfach nach rechts weiterwachsen lassen ... Es ist sonst nicht zu schaffen, wenn es überall wie wild wuchert, denn gerade an der Terrasse möchten wir doch einen netten Anblick genießen und keinen wildgewordenen Wildwuchs!



Das Vinca major umblüht die hohe Korkenzieherweide mit dem Gartenspiegel.


Der Terrassenhang war wieder knochentrocken, so dass ich heute wieder zum Schlauch greifen mußte. Während unserer Abwesenheit betreute ein Sohn Haus und Garten, so dass bei unserer Rückkehr alles in gutem Zustand war.

Zwischenzeitlich kümmerte sich mein Mann um die Rasenkanten (eigentlich müßte es in unserem Falle ja "Wiesenkanten" heißen  - bei dieser hat er es ein wenig zu gut gemeint .... aber Gras und Wildkraut wächst ja immer schnell wieder nach ...


Mit der Kamera wanderte ich quer durch den Garten  . .

Vom Flieder hatten wir in diesem Jahr nicht viel. Zum einen trug er weniger Blüten als im vergangenen Jahr, was auch an meinen Schnittmaßnahmen lag, zum anderen war er bereits braun, als wir zurückkehrten, während der Flieder in Masuren gerade erst zu blühen begann. Dennoch habe ich weitere Stämme einkürzen müssen, er ist einfach zu hoch für die Terrasse geworden, und einige Stämme vergreisen und verkahlen bereits.


Die Stare waren schon vor unserer Abreise zurück. - Damit die armen Tierchen bei der Kälte, die zu der Zeit noch herrschte, genug zu beißen hatten, behängte ich den Garten an vielerlei Stellen mit überdimensionalen Meisenknödeln, Meisenringen und Futterautomaten. Es wurde gut zugelangt, die meisten Futterstellen waren leer, als wir nach knapp einer Woche zurückkehrten.


Doch was sind das für zwei Hübsche? 

Aus der Deckung heraus gerade noch geschafft, sie im Bild festzuhalten; eigentlich waren es Drei, einer war bereits geflüchtet ... Aufnahme von heute!



Die ersten Rosen blühen inzwischen auch. Die Kletterrose 'Climbing Iceberg Schneewittchen' zeigt 2 ganz wundervolle Blüten. Ich kann mich  nicht erinnern, dass sie jemals solche Blüten trug??!!?? Ihre blüten wirkten eher reinweiß oder cremeweiß.


Ob die Rosen es wohl schaffen, wie im letzten Jahr, am 24. Mai genauso üppig zu blühen? Bislang sieht es eher nicht so aus. Auch der Holunder macht noch keine Anstalten, wo er doch letztes Jahr um die Zeit bereits  in voller Blütenpracht stand.

Die Dünenrose ist bislang die Einzige, die bereits mehrere ihrer Knospen geöffnet hat. Aber das kann sich jetzt bei den sommerlichen Temperaturen sicher von Tag zu Tag schnell ändern.



Die wunderbare Miss Bateman



Und die kleinblütige Clematis montana mit dem wundervollen Vanilleduft ist in diesem Jahr überrreich mit Knospen und Blüten besetzt.




Der vor Gesundheit nur so strotzende Schneeball begeistert mich mit jedem Tag mehr! Und in diesem Jahr trägt er nun endlich auch richtig schöne große "Schneebälle".


Der Handvergleich demonstriert die Größe der Blütenbälle.



Kleine Sensation - die Strauch-Päonie aus dem Botanischen Garten blüht erstmalig, d.h. sie trägt nur eine einzige Knospe!" Unterhalb dieser blühen Maiglöckchen. Auch an anderen Stellen des Gartens wachsen Maiglöckchen. Es war ein Versuch, an welcher Stelle sie besser gedeihen und das ist eindeutig an dieser Stelle!

Mit der Päonie habe ich dann ja wohl alles richtig gemacht. Nur am Standort ist es inzwischen ein wenig eng, aber das bekomme ich noch in den Griff.


Geburtstagsblümchen gab es nach der Rückkehr aus Polen auch ... Maiglöckchen dürfen in keinem Jahr fehlen.




Demnächst dann der Reisebericht ...

*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*


Samstag, 4. Mai 2019

Bodendecker, die Giersch verdrängen ...



So ganz stimmt es also nicht, dass ich nun gar nichts Neues mehr für den Garten anschaffe. Denn wie ich ja schon ab und zu durchklingen ließ, hätte ich gerne andere Bodendecker als den Giersch, den ich zu manchen Zeiten überaus hässlich finde! Er ist außerdem sehr schwer zu entfernen und verdichtet den Boden zusätzlich. Das muß ich nicht haben und mit Aufessen ist es bei unserer Menge an Giersch, die ursprünglich vom Nachbarn herüberwanderte, wahrhaftig nicht getan! Giersch kann die Pest sein! Man bekommt ihn nur komplett weg, wenn man ALLES radikal ausgräbt, den Garten 40 cm tief auskoffert, neue Erde einfüllt und neu bepflanzt. Denn jedes Wurzelstückchen, das im Boden verbleibt, beschert eine neue Pflanze und jeder Strauch ist mit seinen Wurzeln unentwirrbar mit dem Giersch verbunden!

Immerhin ist der Giersch ein Mittel gegen Gicht ... das lässt doch hoffen, oder? Sollte unsereins jemals dieses Leiden heimsuchen, was ich kaum glaube, da wir keine toten Tiere essen, wäre DAS doch DAS Mittel der Wahl! ;-) ;o)

Der Giersch soll weg!


Wie auch immer ... der Giersch soll verdrängt werden, das wenigstens! Und Karen/Allergrias Landhaus gab mir hier den Tipp mit der Elfenblume (Epimedium) Frohnleiten.
Und durch  Karens Kommentar erinnerte ich mich wieder an einen männlichen Blogger, der eine Elfenblume in seinem Garten hatte, die sich ebenfalls stark als Bodendecker vermehrte. Leider wurde dieser Blog längst gelöscht.

Das ist, was ich suche, allerdings sollten zwischen diesen Bodendeckern auch Tulpen oder andere Zwiebelblüher blühen können und nicht ebenfalls verdrängt werden! Denn auf die schönen Blüten will ich nicht verzichten!!! Das sind wenige Eyecatcher, die ich auch vom Haus aus - sogar vom Sofa - sehen kann. Denn sonst ist unser Garten leider nicht so sehr vom Haus aus einsehbar.



Tulpen - noch im Verblühen schön .... doch welche Sorte sind diese "Schummel-Tulpen"?

Ich hab sie doch noch gefunden - 'Pastel friends' - eine tolle Sorte! Langlebig und im Ableben noch schön!

Elfenblume  'Frohnleiten'


Das ist jetzt nun kein Prachtexemplar, welches ich gekauft habe und auch nur eines, aber das reicht ja, um das Experiment zu starten. Mein Garten ist nach wie vor ein Versuchsgarten. Was gut gedeiht, darf bleiben, was Schwierigkeiten macht, fliegt raus!




Hier ist noch einmal der Waldmeister, der ganz hinten neben dem Gartenhaus wächst, zu sehen. Er wird sehr vom Giersch durchdrungen. Hoch aufragende Gierschblätter habe ich herausgerissen, aber alles kann ich hier unmöglich entfernen, dann würde ich den Waldmeister mit herausreißen. Wenn der Kirschlorbeer an dieser Stelle größer wird, erledigt sich das Problem wohl ohnehin mehr oder weniger von selbst. Wir brauchen diesen Sichtschutz an dieser sehr kahlen Stelle, und was sich unter seinem Schatten noch wohlfühlt, wird bleiben. Der Waldmeister ist ja sowieso schon ausgewandert und fühlt sich somit auch an anderen Plätzen wohl. Da brauche ich jetzt keine Sorge mehr um speziell diese Stelle haben. Es war nur der erste Pflanzort in diesem Garten für den Waldmeister.



Wunderschöne Elfenblumen


An den Elfenblumen gefällt mir ihr wunderwunderschönes Blattwerk so gut und auch, dass es ganzjährig hübsch bleibt! Die Blüten sind außerdem allerliebst! 2017 pflanzte ich meine erste Elfenblume, es folgten 2 weitere, wovon eine leider ausgegangen ist.


'Purple Pixie' gefiel es leider nicht bei uns!



Dieses Exemplar wächst in der Nähe der Waldrebe bei der gerade blühenden Weigelia. Davor wächst derzeit noch Rucola, damit hier überhaupt irgend etwas wächst ... außer Giersch! Und zum Aufessen ist der Rucola schließlich genauso gut!


Empfehlungen für Bodendecker, die Giersch verdrängen


Sigrun/Bergblumengarten gab mir noch als Empfehlung den Rauling (Trachystemon) oder das Brandkraut, die ebenfalls den  Giersch verdrängen könnten. Über den Rauling hatte Elke/Günstig gärtnern schon berichtet. Die Pflanze hat ja ganz schöne große Blätter, mir ist allerdings, wie ich schon anführte, wichtig, dass Zwiebelblüher an der Stelle, wo der meiste Giersch wuchert, hindurchblühen können. Nicht über die ganze Fläche, jedoch stehen einige da, die ich genau dort nicht missen möchte! 

Wichtig wäre mir auch, dass die Bodenbedeckung im Winter nicht jämmerlich aussieht. Der Rauling ist leider nur sommergrün. Für den Bärlauch, den ich auch im Garten versuche anzusiedeln, gilt das Gleiche. Er vermehrt sich bislang nicht so, wie ich das wünschte; seine Blätter werden schon früh gelb ...
Vielleicht breitet der Bärlauch sich auch deshalb nicht so gut aus, weil  die Elaiosomen seiner Samen nicht von den Ameisen verbreitet werden sondern durch Anhaftungen von Lehm an Tierfüßen. Wir haben ja relativ erfolgreich manche Tiere vergrämt. ;-) Obwohl wir nun sogar einen Haus-Igel haben. :-) Bliebe noch das Brandkraut. Auch das findet sich in Elkes Blog.

Es soll Horste über ein ausgedehntes Wurzelsystem bilden.  Dekorativ schaut es schon aus und Stengel und Blätter behalten ihre Farbe bis in den Winter, schon mal ein Pluspunkt! Doch es scheint etwas hoch zu wachsen. In der Rabatte, die ich mit Bodendeckern bewachsen lassen will, stehen ja auch Tulpen, die wohl in hohen Bodendeckern sowie  zu dichtem Wurzelwerk verkümmern und untergehen.
Ich überlege gerade, wo ich es pflanzen KÖNNTE, denn für so hohe Pflanzen ist der Garten eigentlich schon zu voll ...  zumal wenn es sich so stark verbreitet ... 

Weiße Veilchen


Aber vielleicht bewächst ein Teil der Fläche ja auch komplett mit den weißen Veilchen? Wo vorher erst eine kleine Anzahl an der Basis der Forsythie wuchs, sind nun 3 Stellen daraus geworden. Fleißige Ameisen! Glockenblumen lieben diesen Ort ebenfalls. Nach der Blüte wird der Großteil jedoch von diesem Ort entfernt werden.



Hier einmal ein Bild von der Rabatte am Zaun zum Nachbarn - hier ist gut zu erkennen, woher der Giersch uns beehrt. Hier hinten - in der Nähe des Gartenhauses - stehen eine Stachel- und eine Schwarze Johannisbeere, wenige erdbeeren, 2 unterschiedliche Sauerampfer und die Vergissmeinnicht stellen sich jedes Jahr an anderen Stellen ein. Sogar ein Sommerflieder hat sich in der Nähe der Wand des Nachbarn ausgesamt. Hier wird er nicht bleiben. Ich warte ab, ob er in diesem Jahr bereits blühen wird. Denn doppelte Sommerflieder brauche ich nicht. Sollte es jedoch eine andere Farbe sein als die, die ich schon besitze, wird er wohl auch noch einen Platz an anderer Stelle bekommen. Auch die Minze wuchert hier, das hat all die Jahre prima geklappt! Dennoch kommt immer wieder der Giersch dazwischen. Doch ist an dieser ohnehin schon "bunten" Stelle nicht ganz so dramatisch. 
Mein lieber Mann hat vor kurzem den Rand der Rabatte schön sauber abgestochen. Ich war wirklich sehr erstaunt über diesen Eifer! Endlich sieht es halbwegs ordentlich aus! In der Wiese sind ein paar Butterblumen (Löwenzahn) zu erkennen. Da kann man machen, was man will, bis jetzt half gegen den Löwenzahn auch das regelmäßige Ausstechen nicht. In der Wiese wächst er leider sehr niedrig gedrungen, so dass er für Nahrungs- oder Heilzwecke kaum zu verwenden ist, da wir und die Tiere darauf herumtrampeln. ;-)


Donnerstag, 2. Mai 2019

Der Waldmeister ist ausgewandert ;-)




Heute möchte ich mit einem Zitat beginnen, einem Taoistischen Sprichwort ... es stammt aus dem Büchlein: Das kleine Buch vom Aufräumen, Einfach Ordnung und Klarheit ins Leben bringen
von Beth Penn


Wer erkennt, dass nichts fehlt, nimmt die ganze Welt in Besitz

Auch ich lese gelegentlich neue Bücher, wenn das für MICH Sinn macht. Vieles wurde ja längst schon geschrieben und auch die Sache mit dem Besitz ist ja keineswegs neu! All dies findet sich schon in unserer guten alten Bibel, wenn sie denn jemand lesen würde! Ich habe sie mehrfach gelesen und in jedem Lebensalter nimmt man wieder etwas Neues daraus mit. Sehr empfehlenswert!

Es ist beinahe so, als hätte der Mensch von heute selber keinen Kopf mehr zum Denken und jagt ständig "neuen" Informationen nach in der irrigen Hoffnung, diese könnten ihm das Nonplusultra an Weisheit bringen, was jedoch meist nicht der Fall ist.


In der Ruhe liegt die Kraft!

Nichts fehlt!


Das nichts fehlt, war mir bei meiner Auflistung längst bewusst geworden ... der Garten ist voll, und noch viel mehr geht einfach nicht. Besser ist abwarten, was sich da tut, genauso wie ich es einst im Waldgarten handhabte. Anderenfalls vertut man seine Zeit unnütz mit dem Hinterherjagen nach  immer neuen Schnäppchen (in diesem Falle Pflanzen & Co.). All das kostet unnötig Zeit und raubt letztendlich wertvolle Lebensenergie. Wenn auch Garten erbaulich sein kann, aber der Sinn des Gartelns ist eben nicht, eine Jagd daraus zu machen und sich bei der Arbeit unnötig abhetzen zu müssen. Genau das Gegenteil ist der Fall!

Achtsamkeit!


Alle Welt strebt heute scheinbar nach Achtsamkeit. Zahlreiche Bücher zu diesem Thema sind erschienen. Ich habe oft den Eindruck, man findet es chic, sich mit diesen modernen Themen zu beschäftigen. Theoretisch natürlich  ... doch die Umsetzung .... 'aber ich doch  nicht' ... oder?

Ich brauche keine Bücher über Achtsamkeit, ich versuche zumindest, diese zu leben. Das war auch nicht immer so, doch die Erkenntnis der Jahre brachte es mit sich. Natürlich bin ich ebensowenig wie alle anderen Menschen auf dieser Welt perfekt, doch darum geht es auch gar nicht! Es geht um die Umsetzung. Immer Neues lesen bringt nichts, wenn man es nicht in sein Leben integriert. Die Zeit fehlt jedoch immer mehr, wenn man sich stets und ständig auf der Jagd nach irgendetwas befindet, seien es neue Bücher oder andere Dinge ... womit ich neue Bücher auch keineswegs verteufeln will! - Ich hoffe, es wird klar, worauf ich hinaus will.

Der Waldmeister wanderte aus

Als ich das also zum wiederholten Male erkannte, zeigte mir der Waldmeister, wie richtig das ist, denn er ist einfach ausgewandert! Nun habe ich also 3 Stellen im Garten, an denen er sich wohlfühlt.
Und ist es nicht spannend, diese Vorgänge zu beobachten? An welcher Stelle wird er endgültig heimisch werden, wo macht er sich am besten, wo nehmen andere Gewächse die führende Rolle ein? ... Ich brauche gar nicht so viel Neues zu pflanzen, denn es "tut" sich von selbst etwas im Garten ... jetzt heißt es, zu beobachten, abzuwarten und letztendlich auch endlich einmal in Ruhe zu genießen ...


eine der beiden Stellen ganz hinten im Garten unter dem Ahornbaum.
Auch hier wanderte der Waldmeister von der Straßenseite mehr ins Innere des Gartens.
Vielleicht wegen der letztjährigen Hitze?
Die Sonneneinstrahlung ist an dieser Stelle am Zaun - trotz des Baumes - einfach intensiver!


Wie oft höre ich in meinem Umfeld oder auch in der internetten Realität, was man alles zu brauchen hat, woran man überall teilnehmen sollte, welche neuen Bücher es doch alles gibt, die man doch gelesen haben muß, weil überall Neues, Neues, Neues zu finden ist .... Ist das alles aber wirklich so neu oder kommt es nur in einer neuen Verpackung???
Nun, ich habe erkannt, das nichts fehlt, ich habe genug, ich besitze genau das Wissen, das ich brauche und das reicht für mich! Was nicht heißen soll, ich bin neuen Erkenntnissen nicht aufgeschlossen! Ganz im Gegenteil, wenn es denn tatsächlich neue und wertvolle Erkenntnisse sind!

Ich weiß, dass der, mein Tag, immer nur 24 Stunden hat, und ich will keine Hetzjagd aus meinen Tagen machen.  Das habe ich in jungen Jahren leider mehr als genug überstrapaziert, sehr zu meinem heutigen Bedauern!
Die Erkenntnis, dass ein Leben falsch läuft, kommt dem Menschen leider erst oft sehr spät, manchmal sogar zu spät. Mir kam sie rechtzeitig, Gott sei es gedankt! Somit brauche ich wenig und nur für MICH bzw. uns als Familie wirklich Sinnvolles, alles andere lehne ich dankend ab, denn: ICH BRAUCHE ES NICHT!

Das Büchlein ist wirklich sehr zu empfehlen, insbesondere den Messies unter den Bloggern und jenen, die nach immer neuen Organisationshelfern suchen, denn auch darüber hat die Autorin interessante Gedankengänge einfließen lassen, die nur zu wahr sind - immer neue Behälter erfordern immer mehr Zeit, nämlich diese zu finden, zu besorgen, zu bestücken und letztendlich zu verwalten und dann das anschließende Suchen nach all den darin verstauten Gegenständen über die Jahre hinweg .... denn leicht vergisst es sich - trotz der Aufschrift - was diese Behälter alles beinhalten. Zudem die seelische Belastung, das Wissen, dass man eigentlich .... aufräumen, aussortieren müßte, denn zu viel Besitz kann sehr belastend sein! Wir alle kennen dieses Gefühl!

Geld - aus dem Verkehr gezogen ...

Oder die Behältnisse führen ein kümmerliches Dasein, wo doch andere diese Dinge vielleicht wirklich in diesem Moment dringend benötigen könnten, entzieht man sie einfach dem Verkehr.
Das ist so ähnlich, wie wenn Geld einfach im Schrank versteckt wird - es muß fließen, arbeiten, nur so bleibt es lebendig. Ein kluger Mensch bringt sein Geld also auf die Bank oder kauft etwas Sinnvolles dafür, legt es an, z.B. in Immobilien oder anderen Werten. Ein dummer Mensch hortet es in seinem Kleiderschrank, wo es dann nach seinem Ableben irgendjemand findet und sich wundert, wie ein Mensch imstande ist, 100.000 Euro oder mehr im Schrank liegen, sich sonst aber zu Lebzeiten 'nichts' gegönnt zu haben. Da lag das Geld nun - aus dem Verkehr gezogen .....


Es ist nur zu wahr, dass ein ordentliches Zuhause einem bewussten Einkaufen förderlich ist - so wird weniger Geld für Tinnef ausgegeben und man hat mehr vom Leben!

Für mich gehören auch Werbegeschenke dazu, wie in dem Buch ebenfalls angeführt. Ich verzichte liebend gerne darauf, finde sie sogar ärgerlich! Denn was habe ich davon? Das Zeug brauche ich nicht und nehme es nicht einmal aus Höflichkeit ab! Die Arbeit erspare ich mir lieber, und sollte ich wirklich etwas in der Art brauchen, kann ich es mir schließlich auch selber kaufen. Wenn mir jedoch tatsächlich einmal solch ein Fauxpas passieren sollte, gebe ich die Sache  hinterher gleich in die Spende! Die Jagd danach ist mir schon immer sehr fremd gewesen.
Der Versandhandel, der damit wirbt, wenn man schnell schnell bestellt, gibt es Uhr x oder Tasche y "dazu" .... es war mir schon immer ein Rätsel, wer all diese Dinge braucht? Vermutlich landen die meisten auf dem Müll oder in irgendeiner Kleiderkammer/Brocki.


Investieren in Erlebnisse


Dass das Investieren in Erlebnisse besser ist, wie es auch in diesem Buche steht, weiß ich schon lange. Deshalb reduziere ich auch meinen Hausstand immer mehr, damit ich mich nicht an Dinge/Materielles binden muß. Dadurch werde ich frei für anderes, wie schöne Wanderungen in der Natur, Erlebnisse mit anderen Menschen ... es gibt so vieles, was man tun kann, ohne ständig Material hin- und herzuschieben und sich dadurch belasten zu lassen. Welch ein schönes Gefühl ist es doch, sich frei zu fühlen und jederzeit überall hingehen zu können! Wie diese Menschen, die ihr Hab und Gut aufgaben und in eine Jurte zogen. Das ist zwar für mich nicht unbedingt vorstellbar, insbesondere im Winter, aber dennoch finde ich diesen Schritt sehr mutig und einen Schritt in die richtige Richtung, gerade, wenn man älter wird. Entgegen dem, was die meisten wohl hoffen ... so lange wie möglich in ihrer vollgepropften Behausung wohnen zu können, bis sie, siech geworden, dann endlich ins Pflegeheim übersiedeln. Schöne Aussichten!!!
Denn meistens kommt es anders, als man vorher denkt ...

Der Waldmeister


Der  Waldmeister hat nur insofern damit etwas zu tun, dass ich dankbar bin, jetzt keine neuen Pflanzen mehr gekauft zu haben und vielleicht jenes Beet (in das er ausgewandert ist) mit ihm bewachsen wird, so dass ich wegen der Bodenbedeckung künftig keine Sorge mehr haben muß. Aber das wird sich noch herausstellen. Ein Eyeatcher wäre es allemal während der Blütezeit ... und dann dieser Duft!



In dieses Beet ist der Flüchtling eingewandert.
Weit vom Zaun entfernt liegt es nicht und damit auch nicht weit
von der intensiven Sonneneinstrahlung.
Wenn auch dieses Beet von den darin wachsenden Gehölzen
 (wie Schneeball oder weiß blühender Hibiscus) beschattet wird.


Und so möchte ich es künftig und auf meiner späteren Wordpress-Präsenz weiter handhaben - Themen aus dem Leben in meine Gartenszenen einflechten. Denn immer die gleichen Bilder von Jahr zu Jahr, das Wachsen und Werden einzig der Pflanzen im Garten ist nicht das Leben und ich nicht die typische Gärtnerin - bei mir geht es außerdem auch immer um den "Garten des Lebens". :-)




Doch noch etwas anderes - aus unserer Tageszeitung erfuhr ich heute, dass die CDU Schottergärten verbieten will. Was sagt Ihr dazu?  Auf Facebook könnt Ihr beim Thema mitreden! Mit dem "Verein" habe ich übrigens nichts gemeinsam - ich wollte lediglich auf den Artikel hinweisen!!!


*journalistischer Beitrag, keine Werbung! Wie immer!*
Hinweis auf das Buch lediglich aus Überzeugung!
Das Büchlein habe ich übrigens inzwischen verschenkt.


Montag, 29. April 2019

Im regenschweren Garten ...


Heute Nachmittag wagte ich mich trotz des Regens kurz in den Garten. Es war sehr ungemütlich, aber nun interessierte mich doch, ob meine Dünenrose bereits erste aufgebrochene Knospen oder gar schon Blüten zeigt, wie ich das bei Silke (Wildwuchs unter Aufsicht) gesehen hatte und auch, ob die Sauerkirsche schon erste kleine Früchte trägt.

Zuerst sprang mir der Borretsch mit seinen strahlend blauen; mit Wassertropfen benetzten Blüten entgegen ~ ~ ~ also schnell ... klick ... klick! 


Von da aus war es nicht mehr weit bis zum Kirschbaum ... doch nix da, der gesamte Baum zeigt sich wie im hier gezeigten Zustand. Die Blütenblätter sind gefallen, Früchte allerdings noch keine zu sehen. Doch morgen soll es ja wieder wärmer werden . . . 🌞


Anschließend wanderte ich nach ganz hinten in den Garten, um die Dünenrose zu begutachten ...
Doch auch die Dünenrose ist noch nicht so weit wie jene aus Silkes Garten
Unser Garten ist zwar immer noch ein Sonnengarten, denn wenn die Sonne scheint, knallt sie voll von der Straßenseite in den Garten hinein, aber es ist auch ein sehr zugiger Garten, denn die angrenzende Straße läuft auf ein freies Feld hinaus, von dem her ewig der Wind ungehindert über unser Grundstück hinwegweht. Überhaupt hat der Wind in den letzten Jahren zugenommen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem es bei uns nicht windig ist. Sehr unangenehm! Wir kommen uns so langsam vor, als wohnten wir am Meer.🌊🌊🌊

Extremwetterlagen haben zugenommen

Wie sich Wind und Niederschläge verändern



Um die Runde abzuschließen, wanderte ich an der anderen Seite des Gartens, der Straßenseite entlang zurück zum Haus.

Der Mohn zeigte sich standhaft im wasserperlenbesetzten Kleid in der Rabatte am Zaun (das habe ich gerade erst von Achim/Achims Garten gelernt ... zwar kannte ich den Begriff  'Rabatte' längst, jedoch nicht den Unterschied zwischen Beet und dieser! 

Nun, das, was ich immer Seitenbeet oder so ähnlich nannte (am Zaun) ist also eine steineingefasste Rabatte, und natürlich achte ich darauf, dass es hier möglichst das ganze Jahr über blüht, was freilich wegen der Sträucher nicht immer ganz einfach ist, da die "Beet-Rabatte" am Zaun auch nur sehr schmal ist.


In der Nähe des Mohnes habe ich diese Akelei gefunden ...



Der Blick fällt nach Links zur Tulpe Angelique , die noch einmal weit ihren Blütenkelch öffnet trotz des Regens ... ihre Schwestern sind schon am Verblühen ... Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass diese Tulpe am 11. Mai 2017 (unter diesem Link) noch nicht ganz ihre Vollblüte zeigte!


Doch das sind die Tatsachen in diesem April 2019!



Und mitten in diesem Beet lässt der Steinsame ein wenig seine nassen blauen Köpfchen hängen.
Ob ich die weiße Taubnessel wohl mit dort wachsen lassen kann? Natürlich soll sie nicht alles überwuchern, deshalb halte ich sie in Schach.

Die Goldnessel mit den panaschierten Blättern mußte ich allerdings gerade aus einem anderen Beet entfernen, da sie sehr zum Wuchern neigen soll, anders als die Gewöhnliche Goldnessel. Ob das bei der Taubnessel auch der Fall ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Ich möchte diese Pflanze aber ungern missen!



Die Hortensien haben bereits Trockenheits- und Hitzeschäden! Man sollte eher Frostschäden meinen, doch die braunen Blattspitzen stellten sich erst in jüngster  Zeit ein!



Wieder ein Stückchen weiter weckte die Knoblauchsrauke meine Aufmerksamkeit. Aus den ein, zwei Pflänzchen sind binnen kurzer Zeit zahlreiche geworden. Sicher wird sich das Bild noch einmal ändern, wenn erst die Kirschlorbeerbüsche größer geworden sind. Doch die sind an dieser Stelle leider unumgänglich.  Zu einsehbar ist der Zaun immer noch, das bereitet uns nach wie vor Bauchschmerzen. Denn wir finden die Ruhe im Garten nicht, die wir uns wünschen, solange das so ist! Und Kirschlorbeer wächst nun einmal sehr schnell. Ich hätte ihn schon im ersten Jahr pflanzen sollen, dann wären es jetzt stattliche Büsche. Ansonsten halte ich es mit der Bepflanzung am Zaun oder "Hecke" so wie Wolfgang/Gartenwonne  - gemischt sieht lebendiger aus und diese Vielfalt ist auch besser für die Natur!

An der abgelichteten Stelle wachsen außerdem noch Topinambur, die hier nicht bleiben können und das panaschierte Gewächs, das den  Zaun dicht beranken wird und von daher gern gesehen ist! Dieser Bereich befindet sich übrigens ungefähr hinter der hohen Weide.


Ein paar Schritte weiter gelange ich zur Orangenblume, die auch heute prächtig ausieht. Die paar Regentropfen können ihr nichts anhaben.


An dieser Stelle fotografiere ich einmal den Weg zurück, den ich vom hinteren Garten aus gerade entlanggekommen war ... meinen Buchsbaum habe ich vergessen zu untersuchen, aber die Kugel sieht so gut aus, da mache ich mich nicht verrückt! 
Die Magnolienblütenblätter liegen schon seit vielen Tagen im Gras - fast sieht es im Garten so aus wie immer ... (im Frühling/Sommer...) Nur der Hibiskus neben Orangenblume und Buche zeigt, dass das so ganz  nicht stimmen kann, denn seine Blättchen sind noch winzig.


Weiter gehts zum Weißen Flieder, der auch längst blüht. Er steht an der vorderen Zaunecke in der Rabatte, an die der Vorgarten grenzt und gefällt mir in seinem Wuchs so gar nicht mehr. Vielleicht sollte ich ihn zurechtstutzen, wenn er verblüht ist? Ich hoffe, er tut bald einen Schub, um sich über die anderen Gehölze zu erheben, dann wird seine Wirkung auch wieder eine gefälligere sein.  Sehr viel Blüten trägt auch er in diesem Jahr nicht.


Tief neigt sich der Ginster am Zaun neben dem Gartentor. Auch hier muß wohl einmal ein gründlicher Schnitt erfolgen. Unterhalb des Kirschlorbeers hat sich wieder das Johanniskraut angesiedelt. Der letzte heiße Sommer hat dies wohl begünstigt, denn davor hat es sich kaum noch gezeigt. In der Wiese blüht der Günsel blau und auch so einiges andere, wie Muscari, die man auf dem Bild aber nicht erkennen kann. Vergissmeinnicht gibt es leider weniger als in den Vorjahren.


Nun drehe ich um und marschiere zügig in Richtung Terrasse, am  rosenberankten Reineclauden-Baum vorbei. Es ist doch zu unangenehm da draußen ... 🌂🌂🌂
Schwer hängen die Fliederblüten vom Baum, so daß ich mich bücken muß.


Bevor ich die Terrasse betrete, werfe ich noch einen Blick zurück in Richtung Weide und hinteren Garten ... die Weide wird derzeit noch schön vom großen Immergrün Vinca major umblüht. Es war eine gute Idee, die Baumscheibe auf diese Art zu begrünen. Die blauen windmühlenartigen Blüten sind jedes Frühjahr ein Highlight.

Der lila Flieder blüht in diesem Jahr nicht so reich, was sicher an meinen letztjährigen Schnittmaßnahmen liegt. Doch er wurde an der Stelle einfach zu hoch und es werden auch dieses Jahr noch zwei, drei Stämme eingekürzt, die sich mit der hohen Tanne mittlerweile mächtig ins Gehege kommen. Dann wird sein Wuchs hoffentlich wieder kompakter ausfallen und die Blüte irgendwann auch wieder reich.


Auf der Terrasse angekommen, wird noch einmal in den Garten hinein geknipst. Ganz links ist ein Bein des bepflanzten Stuhles, der unter der hohen Weide steht, zu erkennen, weiter rechts das weiße Ziergitter, das die Tulpen 'Angelique' umwandern, jedenfalls sollen sie das, doch an der Stelle, wo der Storchenschnabel wächst, erscheinen die Tulpen nicht mehr. Scheinbar mögen sie keinen so dichten Bewuchs durch Bodendecker. Dann bleiben sie lieber gleich in der Erde, die Schönen!





Inmitten des Storchenschnabels zeigen sich leider keine Tulpenblüten mehr, wenn auch Blätter daraus hervorragen ...



Im Efeu unterhalb der Tanne hat sich auch Klettenlabkraut angesiedelt. Das darf es ruhig, denn es ist sehr leicht zu entfernen. Und solange es nicht ausufert, denn auch das ist eine Heilpflanze, die einmal nützlich werden könnte. Die Kermesbeeren sind schon wieder ziemlich hoch gewachsen und der Efeu wird sicher bald die kahle Stelle überwachsen. Ich mag Efeu lieber als das Rindenmulch unserer Vorgänger. Hier kommt wenig "Unkraut" auf, und mit seinen saftig grünen jungen Blättern sieht der Efeu immer sehr hübsch im Frühling aus.


Noch einen schnellen Blick auf meine drei, vier Töpfe an der Terrasse geworfen ... hier spitzen schon ein paar Spezialisten hervor ... später werde ich sie in blühendem Zustand zeigen ...


In der Amphore blüht es noch immer bunt und jetzt aber schnell ab ins Haus, Kekse für den Mann backen ... es gibt noch viel zu tun vor unserer Reise ... wähend der ein Sohn das Haus hütet ...




*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*