Samstag, 14. September 2019

Reingeklotzt ... Wühlmäuse und neue Errungenschaften ...



Cosmea ist nicht nur ein Name ...


Zuerst verewige ich hier eine Cosmea - denn die habe ich in diesem Jahr auch wieder im Garten, allerdings fertig gekauft. Das würde jetzt sicher eine alte Bloggerin gleichen Namens freuen, was freilich auch nur ein Pseudonym war ... ich mache mal *winke winke* in die Ferne, wohin auch immer ...

Samen der Cosmeen gingen in meinem Garten nie mehr auf, im Haus klappt die Anzucht nicht, da ist das die allerbeste Lösung.  Irgendwas geht immer, gell!

Mir gefällt auch der morbide Charme der Vergänglichkeit ... allerdings habe ich das Verblühte dann doch abgeschnitten.



Blog-Intervalle ...


Die Intervalle pendeln sich mittlerweile um eine Woche ein, wie ich gerade festgestellt habe, auch wenn ich eigentlich öfter posten sollte, sonst gehen zu viele Gartensituationen "unter". Heute also mal wieder ein richtig "schöner" Gartenarbeits-Post mit hässlichen Handy-Fotos, wie er allgemein wenig geliebt wird, mir aber SEHR wichtig ist! 
Denn heute mußte ich wieder ran an den Kirschlorbeer, der wächst uns noch über den Kopf. Mein lieber Mann kam in den letzten Monaten leider nicht dazu, so dass mir nun nichts anders mehr übrig blieb - nachdem ich schon vor einiger Zeit den Schnitt selbst erledigte - dies heute hoffentlich zum letzten Mal in diesem Jahr zu tun. Ich habe die Sträucher bei dieser Gelegenheit - per Hand - soweit runtergeputzt, dass unser Grundstück einsehbar bleibt. Wir wollen uns schließlich nicht hinter hohen Mauern verschanzen. Im Winter, wenn es lange dunkel ist, sind niedrigere Hecken sinnvoller. Im Sommer jedoch ließ ich diese mächtigen Büsche gerne höher wachsen, weil sie viel von der Sonneneinstrahlung und damit Hitze nahmen.

Gartenarbeit mit hässlicher Foto-Dokumentation


So - jetzt kommen die hässlichsten Handyfotos der Gartenbloggerszene  aufgenommen mit meinem Samsung S7 edge (keine Werbung!) 

Dies ist die Ecke an unserem Gartenhaus mit dem einzigen Kompostsilo, das in unserem kleinen Garten Platz findet. Die hässliche Grüne Tonne darf natürlich nicht fehlen, denn einiges wandert gleich dort hinein, z.B. die sehr dicken stachelbewehrten Triebe der Rose 'Westerland', die mein Mann heute gekillt hat. Denn sie war mir an der Stelle ganz hinten im Garten, wo sie stand, schon lange ein Dorn im Auge. Ich hatte glücklicherweise ja noch eine zweite, die längst im Vorgarten wächst. Somit konnte ich getrost dem Gewaltakt zusehen, ja ich habe diesen sogar gewünscht! Endlich muß ich nicht mehr mühsam an ollen stachelbewehrten ausladenden Ästen vorbei, was dazu führte, dass ich den Gartenteil dort hinten sträflich vernachlässigte. Auch mein Mann war froh, als das Ding endlich weg war!



Hier nur ein kleiner Teil der Rose mit der von mir angebrachten Markierung (als Gedächtnisstütze, denn solch ein Schleifenband band ich an alle Pflanzen, die aus dem Garten genommen werden sollten) - von der Rose ist nun absolut NICHTS mehr zu sehen! 


Den verwaisten Pflanzort selbst habe ich nun nicht noch extra fotografiert! Doch hier noch einmal zum Abschied Rose 'Westerland', die an diesem Ort einfach zu mächtig geworden war. Die Herbstasern, die immer sehr unordentlich auseinanderfallen, werden nach und nach auch dezimiert. Der Kirschlorbeeer wird ihnen ohnehin nicht mehr allzuviel Raum lassen. Was sich dennonch an dem Platz noch wohlfühlt, darf selbstverständlich bleiben. Nur zu unordentlich sollte es nicht mehr aussehen da hinten, ich kann es einfach nicht mehr sehen!!!



Der Rückbau


Man sieht - wir bauen so ~~~ langsam ~~~ zurück - - -

Der Haufen auf der Schubkarre im Bild weiter oben war höher, als  auf dem Foto zu erahnen, ebenso der auf dem Kompostsilo. Den Kirschlorbeerschnitt, der - geshreddert - arg nach Blausäure roch, hat mein Mann dann gleich in die Grüne Tonne befördert. Das Silo ist eh schon zu voll und wir haben NOCH mehr "Abfall"! Demnächst ...
Etliches lag noch neben dem Gartenhaus, das ebenfalls gehäckselt wurde und ich dann gleich auf den Beeten verteilte.
Noch mehr Häckselgut vertragen unsere Beete nun allerdings nicht mehr, wenn es nicht schimmeln soll. So ein  kleines Biotop kommt irgendwann dann doch an seine Grenzen .... bald muß ein Container her ...



Der hintere Gartenteil


Nach den Schnitt-Arbeiten nahm ich mir also den hinteren Gartenteil vor ... Jetzt dürfen am Zaun schön der Liguster und auch ein Kirschlorbeer in Gartenhausnähe wachsen. Diese sollen jedoch nicht allzu hoch werden. Der Weißdorn links im Bild wird wohl auch noch verschwinden. Ich hatte ihn schon sehr zurückgeschnitten. Die Ecke dort hinten ist einfach zu voll. Über allem thront schließlich der immer höher und breiter werdende Ahorn und der muß bleiben!!!

Vom Weißdorn habe ich im Blog wohl kein Bild, aber sein Wuchs ist auch nicht sehr hübsch und zur Blüte kam er nie, da ich ihn wegen der Größe immer arg zusammenschneiden mußte. Es war keine gute Idee, dieses Bäumchen aus dem vorigen großen Waldgarten mit umzuziehen.


Einige Japan-Anemonen grub ich auch aus, ebenso Topinambur. Wir essen nur selten davon und sie ziehen Wühlmäuse unnötig an. Dann können wir sie auch kaufen bei unserem geringen Bedarf. Und es gibt weniger Ärger und Arbeit.  So bleibt mehr Zeit, mein Prinzessinnen-Image zu pflegen.  Passt ja eigentlich eher in meinen anderen Blog, doch wo wir schon mal dabei sind ...


Mein Faible für Glitzerndes und Ausgefallenes ...  auch wenn ich im Alltag eher "bieder" herumlaufe, wie man oben rechts sieht *g* doch beim Wandern kann ich keine Glitzerstiefel mit hohem Absatz gebrauchen! Die chicen Jeans mit den wundervollen Knöpfen gehen aber auch dann! *keine Werbung - no ad!*  


hier sieht man noch den Rosenstumpf aus der Erde ragen

Bei der Jäteaktion fand ich einige Blumenzwiebeln im Boden, die ich an dieser Stelle erst einmal versenkte ... denn - keine Ahnung mehr, was ich da hinten mal verbuddelt hatte. ;-) Das nächste Frühjahr wird es zeigen - ich glaube, Knoblauchknöllchen waren auch mit dabei. ;-)


Bei dieser Aktion landete ein Marienkäfer auf meinem insektenstichfesten Hemd.  Zum Glück war die Handykamera in der Hosentasche ... Zack und klick ...



Apropos Wühlmäuse ...


Das muß ich Euch erzählen!

Mein Mann hat Buttersäure übers Internet bestellt, nachdem ich ihm von Achims Erfolg damit berichtete. Als der Paketbote kam, war niemand zuhause, so dass wir nur den Benachrichtigungsschein vorfanden. Damit fuhr ich anderentags zur Post. Als die nette Dame das Paket von hinten holte, dachte ich, ich hätte eine Halluzination! ;-) Es roch ...
Genauer: es stank!
Dennoch wollte ich es nicht glauben ... aber die Dame lächelte süffisant.
Auf dem Paket war außen ein schwarz-weißer Aufkleber, ein Gefahren-Signal,wie ich annehme.

Ich schnappte das kleine Paket mit spitzen Fingern und eilte schnell zum Auto damit, um es ganz hinten im Kofferraum sicher zu verstauen. Und - nein - keine Halluzination, es stank immer noch!
Zuhause stellte ich es gleich im Garten ab.
Als mein Mann heim kam, beseitigte er, soweit möglich, sogleich das Malheur. Er drehte die Plastikflaschen fester zu und wischte die Flaschen von außen ab, natürlich alles mit Gummihandschuhen!
Danach verfrachtete er die stinkende Fracht erst einmal ins Gartenhaus.
Als er am Tag darauf dann das Zeug in die Mauselöcher geben wollte, stank es dennoch im Gartenhaus. Unglaublich, dass man so etwas nicht sicher verpacken kann!!!

Jedenfalls machten wir die Mauselöcher nach Anleitung aus dem Internet ausfindig und mein Mann gab in jedes ein Stück Stoff, getränkt mit Buttersäure. Darüber fegte er dann zum Schluss wieder Gartenerde, so dass im Garten nichts mehr roch, denn das geht bei uns bei der Enge der Grundstücke nicht! Es roch dann aber auch tatsächlich nicht mehr. Unterirdisch soll Buttersäure jedoch durch die Erdfeuchtigkeit dann ihr Werk tun. Den Ausgang aus dem Garten ließen wir selbstverständlich unbehandelt, damit die Mäuse durch diesen abhauen konnten.

Bis heute bin ich nicht ganz sicher, ob die Mäuse nun verschwunden sind - oder war es nur eine Maus??? Wir wissen es nicht. Allerdings sahen wir auch andere, kleine graue, wohl eher Feldmäuse herumhuschen. Eine davon wohnt nahe unserem Kellerfenster. Ihr verschlossenes Loch störte sie nicht, sie schlüpfte einfach in eine schmale Spalte im Mauerwerk am Kellerfenster. Zum Glück hat das Ganze keine Verbindung zum Haus-Inneren!

Die aufgeworfenen Erdhaufen habe ich geebnet. Ob da wieder etwas aufgeworfen wurde, konnte ich nicht so ganz klar erkennen. Heute habe ich deshalb nachgebessert. Wenn, dann müßte morgen zu sehen sein, ob neu daran gearbeitet wurde.

Solche Wühlmaushaufen haben wir in einem Naherholungsgebiet gesehen. Sie sehen anders als die regelmäßigen Maulwurfshaufen aus.



Und so sah die Wühlerei an einzelnen Stellen in unserem Garten aus - wie an diesem neu hinzugekommenen Blauschwingel-Gras - sind die Wurzeln etwa lecker??? 





Es wäre doch zu schade um meine neuen Tulpen ... ich kaufte vor einer Weile zwar noch andere, doch der Post ist nun schon so lang und so sollen erst einmal nur diese den heutigen Post bereichern samt ihres Pflanzortes unterhalb des rosenberankten Pflaumenbaumes.

Die anderen Neuzugänge dann - so hoffe ich - nächstes Mal ...





Über das Erscheinen der Blüte einer weißen Japan-Anemone habe ich mich sehr gefreut. Es sah zunächst nicht danach aus, dass sie blühen wird, denn ich habe fast alle weißen Japan-Anemonen ausgerottet, da sie sich in jenem Beet zu sehr verbreiteten. Ein oder zwei Exemplare hatte ich bereits nach ganz hinten in den Garten gepflanzt, da, wo ich jetzt für Ordnung gesorgt habe. Doch dort blühte nichts weiß. Vermutlich brauchen sie länger, um zur Blüte zu kommen. Das war bei den Rosafarbenen anfangs nicht anders. Dort hinten ist der bessere  Ort für diese schönen Tänzerinnen. Hier - am Fuße der Rose, dürfen die Japan-Anemonen keinesfalls bleiben, das vertragen meine Rosen nicht sehr gut!



Weitere Rosen wurden auch gestutzt, wie dieses rote Exemplar, das an einer Hauswand steht.
Es wurde für Licht und Luft gesorgt, etliche Zweige ausgedünnt. Dieser Rose bekommt diese Maßnahme immer recht gut, sie blüht dann überreicht. Noch trägt sie etliche Knospen. Ich habe nur Teile aufs Bild gebannt.



Zum  Abschluß eine kleine Deko aus unserem Haus am Treppenabsatz ... ein Zweig Silbertaler, der seine Hüllen noch nicht verloren hat und 3 Ikea-Lichter. Eigentlich habe ich lieber echte Kerzen, doch die sind auf der Treppe viel zu gefährlich! Wir würden sie auch schlichtweg "vergessen". ;-)
Die neue  Vase liebe ich sehr mit ihrem Beton-Gold-Optik. Alles selbst gekauft und daher keinerlei Werbung! Auf Instagram war das Arrangement bereits zu sehen.

Besucht auch gerne meinen anderen Blog, den ich gelegentlich auch bestücke.


Donnerstag, 5. September 2019

Mein Hortensienbestand vermehrt sich



Über meinen Hortensiengarten schrieb ich bereits hier. Damals stand 'Pinky Winky' im Mittelpunkt. Ich gebe zu, dass sie nicht den ganz so optimalen Platz bekam, aber ich MUSSTE sie einfach haben, ;-) nachdem ich sie in einem Ort in unserer Nähe gesehen hatte. Nun ist sie einmal da und ihr Umfeld muß sich eben anpassen bzw. verändert werden, damit sie zur Wirkung kommt und es ihr wohl ergeht. Denn ich liebe ihre stakselige Statur!

In der Collage sind Juli und August-Bilder meiner Pinky-Winky wie auch von der, in die ich mich einst verliebt habe, zu sehen. Meine Pinky Winky wird von einer blau blühenden Bleiwurz unterwachsen.



Inzwischen sind es so einige Hortensien mehr, die zumeist aus Ablegern herangewachsen sind und - nicht klug geworden-  ziehe ich derzeit immer noch Stecklinge heran von Hortensien, die ich mal  irgendwo gesehen habe und mir schon lange wünschte. Die Geduld kann ich aufbringen, bis sie das erste Mal üppig blühen. Es macht viel mehr Freude, aus einem Steckling einen stattlichen Busch heranwachsen zu sehen, als alles immer gleich groß und 'fertig' zu kaufen.


Meine Rosen- und Hortensienstecklinge im August aufgenommen - inzwischen sind es deutlich weniger Töpfe und Stecklinge, da nie alle angehen. Auch vom Sommerflieder versuchte ich noch Stecklinge, was mir jedoch noch nie gelungen ist! Vermutlich mache ich etwas falsch.

Auf dem folgenden Foto sind auch die Sommerflieder-Stecklinge zu sehen, auch über diesen Topf deckte ich eine Plastiktüte. So sollen diese Stecklinge sich schneller bewurzeln. Bei den Rosen klappt das auch ohne Plastik!


Diese beiden Hortensienstecklinge bewurzelten sich bereits und wurden längst ins Freiland ausgepflanzt. Erfahrungsgemäß kommen sie bei mir sehr gut über den Winter mit ein wenig Tannengrün als Schutz. :-)



Von einer Freundin bekam ich sogar eine Blattspitze ihrer 'Annabelle' geschenkt. Die wird dann wohl in den Vorgarten ziehen müssen, denn im Garten selbst wäre für diese opulente Hortensie kein Platz mehr.

Hortensien sollen gut unter Walnussbäumen gedeihen, las ich in diesem Blog.

Eine dieser jungen Hortensien, die bereits in den Garten ausgepflanzt wurden und inzwischen erstmals blühen ...


Am Originalstandort war dies eine ganz herrliche Erscheinung mit einem wunderschönen Blau in der Mitte. Ich hoffe, so wird sie sich bei mir später auch zeigen.

Für Hortensien lasse ich alles stehen und liegen. :-)


Von dieser Wunderschönen ziehe ich auch noch weitere Stecklinge heran. Man weiß schließlich nie ... und notfalls ist im Vorgarten noch Platz. ;-) :-)

Aufnahme vom 25.7. - 12:36 h

Das erste Video zeigt 'Pinky Winky' und eine Bauernhortensie an ihren jeweiligen Standorten, das zweite Video den Besuch an der Bauernhortensie, die ich einst als "Bläuling" erwarb, die aber mehr Rosa blüht als Blau. Zuletzt hatte ich ihr Torf gegeben, eine "Sünde", ich weiß, aber ich will nun mal Blau und konnte es nicht anders erzielen!





Es fehlt mir noch eine Samt-Hortensie, und eine Eichblatt-Hortensie, die ich früher einmal besaß, hätte ich auch noch sehr gern!

gesehen im Juli in Göttingen


Beinahe wäre ich auch bei 'Deep Purple' schwach geworden ... zum Glück konnte ich mich noch beherrschen. :-)


Mein 'Deep Purple' waren dafür diese Pflaumen, die ich kostenlos erntete (Mundraub).


3 große Springformen habe ich aus dieser Ernte herausbekommen, nicht alle an einem Tag gebacken. Das Rezept habe ich aus 2 unterschiedlichen Rezepten zusammengemixt - total easy, total lecker. Sie gingen bei meinen Männern weg wie die warmen Semmeln und fanden auch bei der Mutter meiner zukünftigen Schwiegertochter aus Masuren großen Anklang.



 Allerdings sahen die Bäume böse aus! Wer macht sowas oder war es die schwere Last mit der Trockenheit zusammen? In jedem Fall hätten die Bäume gestützt werden müssen. Es macht wenig Sinn, Obstbäume in die Landschaft zu pflanzen und sich dann nicht mehr darum zu kümmern!



Auch auf unserem Hauptfriedhof in Braunschweig gibt es übrigens wieder Hortensien-Rondelle. Nun jedoch mit 'Pinky Winky' bepflanzt. Zwar nicht so groß wie das Einstige mit den sehr stattlichen weißen Riesenrispen (anstelle dessen wurde dort ein Brunnen gebaut - in der Collage oben rechts zu sehen!), aber immerhin Hortensien in weiß! Diese schönen Blüher werden doch viel geliebt!




Übrigens - obwohl ich hier nicht auf Englisch schreibe, kommen die meisten meiner Besucher nicht aus Deutschland sondern aus den USA, wie ich von Zeit zu Zeit festelle ... oft schaue ich nicht mehr in die Statistik. Seit ich Google Analytics heruntergeschmissen habe, ist es auch nicht mehr interessant.  Und was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, gell! :-)

Samstag, 31. August 2019

Bienenweiden im Garten




Heidi/Heidis Grüne Ecke zählte kürzlich in ihrem Post zahlreiche bienennützliche Pflanzen auf. Das bewegt mich nun zu einem eigenen Post über alle Pflanzen, die in meinem Garten den Bienen bzw. Insekten dienen. Auch wenn ich weiß, daß mancher zwiespältiger Meinung angesichts gewisser Pflanzen ist! Dennoch stehe ich zu jeder Einzelnen, die in meinem Garten wächst.

Denn ich habe keinen Garten nach Lehrbuch oder Plan und auch keinen ausgewiesenen Öko- oder Biogarten in dem Sinne, dass dort nur ganz bestimmte Pflanzen wachsen dürfen und keine Züchtungen oder Gefülltblühende. Wäre ja noch schöner! ;-)

Hier also jene Pflanzen, die ich schon bei Heidi anführte und vielleicht noch einige mehr, halt alles, was mir gerade einfällt, denn nicht alles blüht ja zur Zeit oder ist oberirdisch noch zu sehen!

Das, was derzeit gerade blüht, binde ich in aktuellen Ansichten ein. Leider komme ich auch erst jetzt wieder dazu, einen Post zu verfassen, denn wir einer unserer Söhne zog gerade ins Ausland und wir waren bei diesen Umzug involviert. Derzeit muß unser Haus deswegen umgeräumt werden, da der halbe Hausstand des Kindes untergebracht werden muß. Zuvor wurde noch teil-renoviert. Die Arbeit reißt also nicht ab, auch die private nicht ... Daher bitte ich um Verständnis ... eine höhere Post- und Kommentier-Frequenz folgt, wie ich hoffe, im Winter. Allerdings werde ich auch öfter in die neue Heimat meines Sohnes reisen und dann das Internet Internet sein lassen ...

Doch nun zu den bienenfreundlichen Pflanzen ...


Ich beginne mal nicht mit den Frühblühern, denn wir haben jetzt August ...

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Broschüre für Bienenfreundliche Pflanzen herausgegeben. Ein Pflanzenlexikon für Balkon UND Garten im kostenlosen PDF-Download!
Dort sind viele der Blumen aufgeführt, die in meinem Garten ohnehin schon wachsen und schon immer wuchsen.



Ganz oben habe ich meinen wunderschönen neuen zweifarbigen Phlox abgebildet. Auch er zählt zu den bienenfreundlichen Pflanzen lt. Broschüre der Bundesregierung!

Phlox hat den Vorteil, sehr lange zu blühen und damit das Auge über einen langen Zeitraum zu erfreuen. Aus diesem Grunde habe ich mir auch einige verschiedene Phloxe angeschafft, die manche Flammenblumen nennen. Dieser Phlox stammt noch aus dem Waldgarten, eine sehr robuste, hoch wachsende Sorte, deren Namen ich nicht kenne, da er noch von den Vorgängern stammte.


Die Echte Goldrute


Die Goldrute ist zwar in dem PDF-Dokument nicht aufgeführt - soll aber auch zu den bienenfreundlichen Pflanzen gehören, aber bitte, ich bin weder Biologin, noch Botanikerin noch Insektenkundlerin!!! Sondern Journalistin und rechercherchiere für meinen privaten Blog so gut wie möglich. Sofern es die Zeit erlaubt.

Sicherlich zählt diese Goldrute als sog. invasiver Neophyt, aber dennoch lieben die Bienen sie! Und wie, bitte, kann man die Heilpflanze "Echte Goldrute(Solidago virgaurea) herzaubern?????
Ich suche sie schon lange - denn mir behagen die anderen Goldruten auch nicht wegen ihres raumgreifenden Wachstums, schon gar nicht im Garten. Hier lasse ich höchstens vereinzelte Exemplare stehen, aber die Samen kommen von einem Nachbargrundstück herüber ... Es nützt ja nichts, wenn ich die Echte Goldrute in meinem Garten aussäe - großflächig wächst sie in Niedersachsen eben nun mal nicht (mehr)!

Bei uns ist die Echte Goldrute, soweit ich weiß, nur noch im Harz zu finden. Dorthin komme ich vielleicht 1 x im Jahr und nicht ausgerechnet zu der Zeit, wenn diese auch blüht! ;-)

Phlox in großer Zahl


Der Phlox en masse aus dem vorigen Waldgarten - ein sehr dankbares Gewächs, an dem ich viel Freude habe!


Ja, auch die Dahlie, die hier so sonnig am Zaun steht und für die eine Kriechspindel weichen mußte, zählt lt. dem Regierungsblättchen als Bienenweide! Wer hätte das gedacht! Eine Freundin brachte das imposante Gewächs, hinter dem sie so ziemlich verschwand, vor einer Weile als Geschenk mit. Ein Bild der Collage zeigt sie noch im Topf - inzwischen hat sie den Platz gegenüber der Kugeldistel am Zaun gefunden - neben dem weißen Phlox. Und dort wird die Knolle auch - im Winter gut abgedeckt - in der Erde bleiben, denn überwintern können wir im Haus leider nichts.


Schmetterlinge . . . 


Oder die mittlerweile zu einer imposanten Größe herangewachsene Kugeldistel ist ebenso bienenfreundlich! - Ach was bin ich doch glücklich über die Vielzahl der insektentauglichen Pflanzen in unserem Garten - wenn es doch mehr solcher Gärten gäbe! Bienen und Hummeln haben wir in Hülle und Fülle, ab und an verirrt sich auch ein Rosenkäfer-Einzelexemplar zu uns, Schmetterlinge sehe ich in diesem Jahr in unserem Garten jedoch kaum.

Dieser Admiral an der Koreatanne (was sucht er denn da???) war schon eine Seltenheit in diesem Jahr!


Immer nur Garten???


Nicht einmal der Sommerflieder wird frequentiert, wie in sonstigen Jahren. Heute habe ich gerade einen einzigen Kohlweißling gesehen und ich war lange im Garten!!! Aber natürlich bin ich nicht täglich und dann auch nicht zu jeder Tagszeit im Garten, so dass es durchaus sein kann, dass mir vieles entgeht. Dann ist das eben so! Zwangs"veranstaltungen" sind nicht mein Ding - es ist schon extrem lästig, den Garten täglich bewässern zu MÜSSEN, denn das kostet ziemlich viel Zeit! Die mir dann bei anderen Aktivitäten fehlt.

Sommerflieder und Waldgartenrose vereint ...


Garten macht mir nur Spaß, wenn ich frei entscheiden kann, wann ich ihn betreten möchte und wann ich das Bedürfnis habe, in ihm zu relaxen. Oft fällt die Entscheidung eben zugunsten von Unternehumungen, anderen Aktivitäten oder Wanderungen in der Natur aus. Daher bin ich auch NICHT die typische Gärtnerin, denn solche sollten schon täglich anwesend sein, wenn sie effizient ernten wollen!




Hier bin ich in Begleitung auf einem Event mit Feuerwerk ganz in der Nähe.
Es war ein toller Abend, einer von vielen schönen Abenden im August ...
Die Proportionen sehen schon irre aus bei diesen komischen Selfies ...
und die Beleuchtung kommt von unseren Mini-Lichterketten am Hals.




Warum das Faltblatt die Malven nicht aufführt, ist mir ebenfalls ein Rätsel oder sollte ich etwas übersehen haben????? So schöne Pflanzen, heilsam, bienenbeliebt und essbar noch dazu!
Bei mir wachsen sie und gleich unterschiedliche!!!
Die Mauretanische Malve, Sigruns/Bergblumengarten rosafarbene Malve Moschusmalve (Malva moschata) und eine Zebramalve, die es noch nicht so sehr lange bei uns gibt - alle drei absolute Hingucker, die Blütenblätter zum Essen und für Tee, was will der Gärtner mehr! Und vor allem blühen sie alle Drei jetzt - Ende August! Und auch schon seit einer Weile.


Einzig die Stockrose oder Stockmalve und der Strauch-Eibisch oder Garten-Hibiskus finden im Dokument Erwähnung. Doch zumindest die Stockrosen blühen ja derzeit nicht mehr! Mit dem Hibiscus kann ich jedoch fotomäßig am letzten Tag in diesem Monat August dienen. Zwei Farben sind mir geblieben, ich hoffe auch auf andere Farbergebnisse bei den  Sämlingen. Leider blühte in diesem Jahr nicht ein Einziger!



Glockenblumen bevölkern meinen Garten zu gewissen Zeiten in großer Zahl, ich führe sie hier aber nicht alle auf sondern füge lediglich ein Foto von einer, unterhalb der dunkelfarbenen Tulpen-Magnolie blühenden Glockenblume ein.


Vereinzelt blühen die Glockenblumen verschiedener Arten aber auch jetzt noch! Auch sie zählen zu den bienenfreundlichen Pflanzen! Genauso wie die Haselnuss oder Fruchtgehölze, wie Johannisbeeren oder Himbeeren - alles auch bei uns vorhanden! Ebenso die Kapuzinerkresse, die gerade reichlich blüht und ab und an von der Hand in den Mund wandert oder auf den Ess-Teller. :-)



Hier die späte Himbeere mit Behang. Sie wurde aus dem Kübel in die Gartenerde am Haus verpflanzt. Im Kübel bringt die Ernte nicht viel.


Lavendel gibt es mittlerweile in großer Zahl bei uns, ebenso Rosmarin und die üblichen mediterranen Kräuter. Allesamt lasse ich sie teilweise auch blühen.

Mit dem nächsten Bild schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn darauf sind sowohl ein Kohlweissling wie auch ein Lavendel zu sehen.


Die Rosen blühen ein zweites Mal ...


Gerade haben die Rosen mit einer zweiten Blüte begonnen, wie hier die Mozartrose, die auch gern von Insekten besucht wird. Ungefüllte Rosen wurden im Dokument der bienenfreundlichen Pflanzen angegeben.



Die bloginterne Suchfunktion funktioniert nicht richtig!


An dieser Stelle werde ich den Post erst einmal trennen, denn es blüht doch noch einiges mehr, das die Blogger-Labels kapazitätsmäßig jedoch nicht fassen können. Und die brauche ich dringend, um später alles schnell wiederfinden zu können. Die Google-Bloginterne Suche funktioniert nämlich leider nicht, wie sie soll. Frühere Jahre werden oft nicht angezeigt.

Bei Instagram habe ich übrigens gerade auch dieses Phänomen entdeckt, das dort ziemlich neu zu sein scheint! Wenn ich z.B. eine Rose verhastage, wird diese nur noch aus dem aktuellen Jahr angezeigt. Somit finde ich meine eigenen "Posts" dort nicht wieder, jedenfalls wenn es einige tausend sind. Daher ist meine Obergrenze eben diese 1000! Mehr macht bei dieser vorgegebenen Praxis keinen Sinn.

Diesen Post beschließe ich, nicht ohne die Pflanzen aufzuführen, die es bei Heidi zu sehen gibt - es handelt sich von den ersten Blühern wie Christ- und Lenzrosen, Schneeglöckchen, Märzenbecher über Weiden, Krokusse, Günsel und Gundermann bis hin zu den Veilchen, Gänseblümchen, Vina minor und major sowie Wolfsmilchgewächse. Traubenhyazinthen wachsen auch bei uns en masse, auch Primeln, die nicht ganz so gut gedeihen, Johanniskraut, das derzeit noch blüht, diesen Post jedoch sprengen würde, Schafgarbe sowieso und auch Königskerzen, 2 Clematis, die längst verblüht sind, eine Forsythie, 2 Magnolien, Vergissmeinnicht in verschiedenen Farben, Milchsterne, Knoblauchsrauke ebenfalls, viel Waldmeister. Natürlich auch der herrlich duftende Goldlack, weißen Ginster, aber auch an den Kerzen des Kirschlorbeers laben sich die Bienen.
Tulpen nicht zu vergessen, wobei ich natürlich auch viele Wildtulpen gesteckt habe. Anemonen in weiß und blau, Hornveilchen kaufe ich jedes Jahr wieder und über Löwenzahn reden wir lieber nicht, der ist in diesem Garten die Pest. Verwenden können wir ihn kaum, da er sehr flach wächst und dadurch nicht nur von unseren Schuhen beschmutzt wird. Selbst Waschen ist mir da zu wenig, ganz ehrlich! Und Blüten wäscht man ja normalerweise nicht! Mit höher gewachsenen Löwenzahnstengeln und -blüten habe ich jedoch keinerlei Probleme!

Taubnesseln gedeihen bei uns ebenso wie Elfenblumen in mittlerweile 3 Sorten und die vielbesungenen Mond- und Nachtviolen, die ich genauso wie Heidi liebe und die ich seit meiner Kindheit kenne und seit Jahren in meinen Gärten beherberge.

Mondviolen blühen jetzt zwar nicht mehr, aber die Silbertaler genannten Saatstände sind noch zu sehen, während die Nachtviolen dieses Jahr keine sichtbaren Samenstände ansetzten.





Akeleien haben sich glücklicherweise irgendwann auch im jetzigen Garten eingestellt und vermehrt und die SchaumblüteTiarella durfte auch nicht fehlen. Hasenglöckchen habe ich erst wenige und Flieder in lila und weiß, wobei ich gerne noch andere Farben hätte, aber der Platz .....
Wilde Rosen, ein Reineclaudenbaum, ein Sauerkirschbaum ... die in den Reineclaudenbaum hineinrankenden Rosen sind eine unheimliche Bienenweide, dies wird auch der Efeu einst sein, wenn er sich zur Altersform entwickelt hat. Auf dem besten Weg ist er ...

Was im jetzigen Garten fehlt, ist das Scharbockskraut, auch Aurikel habe ich nie gekauft. Schlehe käme für diesen kleinen Garten kaum infrage, auch wenn ich es bedare und eine Kupferfelsenbirne hatten wir früher im großen Waldgarten.
Buschwindröschen sehe ich lieber im Wald  und einen Blumenhartriegel kann ich leider auch nicht mein Eigen nennen. Sie sind teuer, aber davon abgesehen haben wir den Platz für so viele schöne Gehölze nicht, denn diese sollen schließlich auch zur Geltung kommen. Kunterbuntes Durcheinander ist nie wirklich schön - Weniger ist wirklich mehr!

Einen Blauregen hatten wir früher einmal, auch dafür reicht unser jetziger Garten nicht aus. Es sei denn, man beschneidet ihn stark, dennoch hätte ich keinen passenden Platz für solch ein herrliches Gewächs, denn er muß ins Auge fallen ... ich muß heute nicht mehr alles selber besitzen sondern erfreue mich in anderen Gärten oder sogar in unserer Altstadt an den herrlichen Hinterhöfen und Vorgärten. In der Stadt gibt es oft eine größere Pflanzenvielfalt als hier bei uns auf dem Dorf!

Alles aufzuzählen würde wohl zu lange dauern oder zu viel Platz beanspruchen.
Doch der nächste Post folgt alsbald, in dem es weiter um die jetzt blühenden Pflanzen geht, die bienenfreundlich sind.

weiße Cosmee, auch bienenfreundlich (lt. Dokument!), blüht derzeit noch!


Denn so oder so besitze ich einen bienenfreundlichen Garten. Das macht mir in der gesamten Umgebung so leicht keiner nach! :-) Dennoch ist einigen aus unserer Umgebung unser Garten zu wild. Die Vorstellungen, was Garten und Gärtnern betrifft, sind eben doch extrem unterschiedlich.
Was für den einen Wild-romantisch, ist für den anderen eine verunkrautete Wildnis. ;-) Schrecklich anzusehen mit all den Viechern, die dazu noch ordentlich Dreck machen. Denn ja, auch Vögel machen Dreck und Bienen? Sind die "Sauber" . . . ich weiß es nicht, es sind Lebewesen - jedes Lebewesen hat Ausscheidungen ... einen sterilen Garten kenne ich nicht, der wäre wohl nur mit Beton und Plastikblumen möglich. Plüschtiere als Deko ...
Wobei auch ich keine zahlreichen großen Kothaufen in der Wiese will, aber ein bisschen ist eben immer da ... schon der Igel ist nicht stubenrein ... ein Marder schon gar nicht ... die Kirschkerne beweisen es ...

Einen reinen Gemüsegarten möchte ich heute aber auch nicht mehr! Das wäre mir zu wenig Deko und Entspannung (mögen andere, espc. Gemüsegärtner, das ganz anders sehen) Heutzuztage will ich nur noch Genußgärtnerin und kein Arbeitstier mehr sein, das vom Garten dirigiert wird und nicht umgekehrt!




Am Holunderbaum in der Kompostecke rankt mittlerweile
der Wilde Wein empor - nicht mehr lange,
dann wird er sich rot färben ...



*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*


verlinkt mit Gartenwonne  Sommerglück