Freitag, 22. März 2019

Bei der Gartenarbeit entdeckt: Die Sternmagnolie blüht schon! + Blog-Ende!!!!!!!




Wie war ich doch erstaunt, als mein Blick während der Garten"arbeit" in Richtung hoher Weide auf das Magnolien-Beet fiel. Tatsächlich, cremeweiße Blüten leuchteten mir entgegen. Wer hätte das gedacht! Erst vor ganz kurzer Zeit waren da noch die geschlossenen Knospen. Wann ist das geschehen. Und das Witzige ist - ich hatte ja vor ca. 2 Tagen erst enen Zweig abgeschnitten, um ihn in eine Vase im Haus zu geben. Auch  dieser Zweig ist zeitgleich voll erblüht! Drinnen herrschen ja ganz andere Temperaturen und ein anderes Klima und dennoch muß das Aufblühen einprogrammiert sein. ;-)


Jedes Jahr ein wunderschönes Bild! 
Frühlingsbänder wehen in meinem Garten - hier am Gartenspiegel, den ich mit einem bunten Schleifenband geschmückt habe.
Den Brauch mit den bunten Frühlingsbändern kenne ich schon sehr lange. Als meine Kinder noch Kinder waren, habe ich damit auch unser Wohnzimmer bzw. den Essbereich dekoriert.  Das fand immer großen Anklang. Ebenso die Wimpelketten, die ich damals schon bastelte, allerdings aus Papier. ;-) Alles keine neuen Erfindungen - die meisten "Neuheiten" sind lediglich aus alten Büchern entlehnt oder von anderen abgeschaut. Man kann diese Dinge heute vielleicht schöner fotografieren, schneller, massenhafter, das macht sie dennoch nicht zu einem Novum!




Frühlingsbänder am Gartenhaus ...



Eigentlich wollte ich noch den kompletten Gartentag in diesen einen Post zusammenfassen, aber als ich nun zufällig in das Google-Albumarchiv schaute, erstarrte ich - nun heißt es, keine Zeit mehr zu verlieren. Denn ein weiteres Posten wird in diesem Blog damit sinnlos!


Wichtiger Hinweis:

Bitte schaut in meinen Bloghilfe-Blog!
Ich habe es kommen sehen - die Blog-Bilder werden tatsächlich am 2. April alle gelöscht und meine Blogs werden dann leer sein!
Daher werde ich nun auch zu Wordpress überwechseln, denn hier gibt es für mich keinen passenden Bild-Speicherplatz mehr. Google Fotos kommt für mich nicht infrage!


Dienstag, 19. März 2019

Die unangepasste Gärtnerin ...



In diesen Tagen hört man von verschiedenen Seiten Geschichten über Gartenblogs, die preisgekrönt und Gartenbücher, die ausgezeichnet wurden. Auf Schloss Dennenlohe findet alljährlich seit 2006 die Verleihung des Deutschen Gartenbuchpreises statt, gesponsert von Gartenzubehörfirmen, wie ich ergoogelte, denn beschäftigt habe ich mich mit dieser Veranstaltung bis dato nie, weil ich mich nicht als typische Garten-Bloggerin sehe, denn meine Interessen und Ambitionen sind viel zu breit gefächert, als dass ich geneigt wäre, das Thema Garten/Natur schreibend zu meinem Lebensinhalt zu machen.

Auch habe ich keinerlei Selbstversorger-Ambitionen oder gar die Neigung, mit detaillierten bebilderten Anleitungen zu Aussaat, Pikieren oder Ähnlichem im Blog zu glänzen. Das sollen mal schön andere machen. Für mich persönlich wäre das so ähnlich wie das mit dem Großvater ... Ihr wisst schon .... nichts gegen den Großvater ...  doch das Thema hatte ich bereits mit Mitte 20 und bin damit längst durch, genauso wie mit dem Kinderkriegen.

Ich sehe mich eher als Hacker-Gardener - oder auch Genussgärtnerin, obwohl ich das Wort 'Genuss' im Zusammenhang mit Garten an sich verabscheue. Das empfinde ich ähnlich, wie wenn Leute ständig mit wehleidiger  Miene von 'zu viel Arbeit'  reden, wenn die Sprache auf Garten kommt. Sicher macht Garten Arbeit, aber die permanente Betonung auf Arbeit ist es, die mich daran stört! Als wäre das ALLES, was ein Garten zu "bieten" hat.


Ebensowenig möchte ich also überwiegend auf der faulen Haut im Garten liegen - Genuss bis zum Erbrechen ...der ja heutzutage so sehr überall betont wird, als sei der Mensch ausschließlich zum Genießen geboren - soooo ist das jedoch nicht! Wäre ja auch stinklangweilig!

Würde jedoch das Frankenland vor unserer Haustür liegen, wäre ich trotzdem kurzfristig zu dieser Veranstaltung gefahren. Mit Presseausweis kommt man schließlich überall rein. Mein Interesse erstreckt sich vor allem auf die diese Veranstaltung besuchenden Blogger, denn das ist eine nette Gelegenheit für ein Bloggertreffen. Womit ich freilich die echten Blogger meine, private Blogger also, die ein privates Garten-Tagebuch führen und nicht diese Marketing-Tanten und -Fritzen mit Beziehungen zu gewissen Sponsoren ... solche Blogs lese ich i.d.R. nicht - mein  Blick ist schließlich durch die Medienwirkungsforschung geschult - mich interessiert beim Thema Garten ausschließlich Authentizität!

In letzter Zeit habe ich aber wieder Lust, meinen anderen Blog zu be-bloggen - denn immer nur Garten und Natur sind mir auf Dauer einfach zu langweilig! Und Themen hätte ich unzählige, allein die Zeit fehlt immer noch ... Dort hatte ich vor kurzem einen Post zu Karl Lagerfeld geschrieben, den ich u.a. für seine Direktheit bewunderte! Vielleicht gehe ich ja irgendwann doch noch unter die ModeBlogger ... wenn ich denn mal wieder Zeit habe ... und den zu mir passenden iconischen Signature-Look gefunden habe .....




2017 auf der Documenta in Kassel aufgenommen, 
wo man sich selbst in ein buntes Kunstwerk verwandeln konnte :-)



Ciao von der
LagerfelDiane der Gärten
 ....
(die lieber sagt, was sie denkt - als sich für irgendwelche Preise/Sponsoren zu verbiegen!)




PS:
Übrigens bin ich sehr erfreut, dass die Veilchen und Leberblümchen wohl doch noch alle da sind - auch wenn es zunächst so aussah, dass die Dürre vom vergangenen Sommer sie gekillt haben könnte. Aber Pflanzen wie auch Menschen gehen nicht gleich tot, nur weil es mal länger heiß und trocken ist, gell!   Reines Erfahrungswissen .....


Neben dem  Bambus haben sich sogar NOCH mehr Veilchen angesiedelt!
Bald werden an dieser Stelle die hübschen
lilienblütigen Tulpen erblühen ...

Donnerstag, 14. März 2019

Lang hat's gedauert ...



Fast habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass aus den am 25. Februar ausgesäten Samen noch etwas wird. Von verschiedenen Seiten hörte ich außerdem, wie schnell es mit der Keimung normalerweise geht ...doch was ist schon "normal" - die Verhältnisse sind überall anders und in unserem Haus, was das betrifft, eher schwierig.  Um so überraschter war ich, dass da doch noch etwas aufkeimte ...

Mittlerweile habe ich dann auch noch die Glockenrebe ausgesät (am 17.3.), denn dieser Post erfolgte zeitlich rückversetzt zum exakten Erscheinen der Sämlinge am 14. März!



Montag, 4. März 2019

In den Märzenbechern im Oderwald ...




In meinen beiden Blogs habe ich bereits Bilder von einem Ausflug in den Oderwald zu den Märzenbechern gezeigt. Nur anders als am 7. März 2015 zeigte sich dieses Mal leider kein so schöner blauer Himmel! 






Wir ließen uns den Ausflug dennoch nicht nehmen - die Märzenbecher in so großer Zahl sind immer wieder ein Ereignis. In den Jahren dazwischen kamen wir nicht mehr dorthin, da die Sorge mit meiner Mutter solche Ausflüge kaum noch zuließ.



Märzenbecher - wohin man auch schaut ...


Nähere Ausführungen zum Oderwald gab es ja bereits in meinem Post von 2015, den ich weiter oben verlinkt habe.


Der Name Oder leitet sich vermutlich von dem Fluss ab (nur weil das bei meinem damaligen Post mal gefragt wurde - aber da darf jeder bitte selber googeln - ein Post macht schon eine Menge Arbeit, da kann ich nicht noch auf feine Details eingehen, die jeder heutzutage selber finden kann, wenn er wirklich will. Bei netten Anfragen bemühe ich  mich selbstverständlich, sofern ich die Zeit dafür aufbringen kann, gerne!




Auf  dieser Wanderseite finden sich weitere Ausführungen sowie ein Lageplan, so dass ich mir nähere Erläuterungen ersparen kann. Ebenso auch im Blog Steppenrose.




Wir fuhren also wieder Richtung Werlaburgdorf.




Im knospigen Zustand ...



Mitten im Wald





Gesteine aus der Kreidezeit gelangen hier an die Oberfläche. Dieser Bereich war jedoch zum eigenen Schutz eingezäunt. Wer Glück hat, kann hier Fossilien finden. (Auch auf der verlinkten Seite ist eine Karte zu finden!)




Diese Bruchsteinwand gab es bereits 2015 hier im Blog zu sehen. Nur seinerzeit wohl noch ohne Schutzzaun.



Plötzlicher Hingucker - rosablühender Seidelbast


Hier fiel mir ein kleiner rosa blühender Strauch ins Auge, den ich sofort als Giftgewächs erkannte. Es verströmte auch einen strengen Geruch. Ein Seidelbast ... habe ich in der freien Natur bisher noch niemals gesehen! Dieser Anblick war natürlich ganz besonders erfreulich!


Fonts Javanese Text + Frutiger Light



In ähnlicher Farbe leuchtet es nicht weit davon am laubbedeckten Waldboden . . .



Das Lungenkraut hat sich auch schon hervorgewagt.


Eine Schautafel gibt Auskunft










Märzenbecher im Garten


Im Oderwald fällt mir auf, dass die Märzenbecher vor allem auf der östlichen Seite des Wegen, den wir entlanggingen, wuchsen. und auch eher im Tal als auf Hügeln, obwohl es auch das gab.  Sie wachsen außerdem im Verein mit Efeu, der am Boden entlangkriecht, das scheint sie also nicht zu beeinträchtigen.

rechts des Weges (im Osten) wachsen unzählige Märzenbecher, links kaum ...


Vielleicht hätte ich das bei einem Standort der eigenen Märzenbecher berücksichtigen sollen ... vielleicht sind sie im Garten auch schwer zu anzusiedeln/vermehren?

Eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren!





Auch fallen die vielen Buchen in diesem Wald auf.

Der Märzenbecher bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, wenig saure, nährstoffreiche Ton- und Lehmböden. In Laubmischwäldern, aber auch Gebüschen, Wiesen und an Ufern, aber auch Höhenlagen, wächst diese Amaryllisart.

Da kann ich, was unseren Garten betrifft, ja noch hoffen, denn an sich ist er ein eher feuchter Garten, das letzte Jahr war da DIE große Ausnahme! Wobei es immer mal Trockenheitsperioden im Sommer gibt. Ob Märzenbecher dadurch gleich verschwinden, glaube ich beinahe nicht.



Der Bärlauch zeigte sich auch schon. Ich bin da lieber vorsichtig, da ich nicht sicher bin, ihn in diesem jungen Zustand von anderen, giftigen Gewächsen, unterscheiden zu können, die ja mitunter leider sehr gerne dicht beieinander wachsen! Da pflücke ich lieber den Bärlauch in meinem Garten, da  weiß ich genau, dass daneben keine Maiglöckchen oder Aronstab stehen! Wenn man viele Blätter gepflückt hat, kann die Nase auch kaum mehr unterscheiden, ob etwas nach Knoblauch riecht oder nicht - das wäre ähnlich wie wenn man diverse Parfums nacheinander probiert ... irgendwann verwischen sich die Gerüche ...

Das Bild zeigt Bärlauch, der am Rande des Weges hervorsprießt...



Trotz der wunderbaren Pflanzen wird der Oderwald bewirtschaftet, wie unschwer zu erkennen ...
Langhölzer liegen hier überall neben Holz-Poltern.




Welchen Weg nehmen wir jetzt ...





Die richtige Ausrüstung bei dem Wetter


Entsprechend ausgerüstet mit Regen- und Outdoorjacke sowie wetterfesten Wanderstiefeln macht eine Wanderung durch den Wald auch bei dieser Witterung Freude. Leider hat meine Wenigkeit es nicht aufs Foto geschafft, da ja überwiegend ich selbst fotografiere. ;-)




Für die Biologen oder anderen Pflanzenkenner habe ich noch ein Pflanzen-"Rätsel". ;-)
Dieses Gewächs konnte ich nicht eindeutig identifizieren. Wirkt auf mich wie eine Wolfsmilch-Art.


Daheim gabs dann erstmal selbstgebackene Cantuccini zum wärmenden Tee. Das Rezept füge ich gern bei Interesse noch nach.
Die gekauften Cantuccini sind meist steinhart, die Selbstgebackenen jedoch von angenehmer Konsistenz.


Fonts Huntson & Frutiger Light




speziell für Heidi/Heidis grüne Ecke:



Fonts Tempus Sans ITC + Frutiger Light

Samstag, 2. März 2019

Duft-Rosen, Rosenöl und Bücher ...



Da ich einige meiner Bücher, so auch Gartenbücher, ausrangiere, weil unser Bestand sonst Ausmaße annimmt, für die wir eine Villa á la Karl Lagerfeld oder mehrere Wohnsitze bräuchten, um dies alles aqäquat unterzubringen, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen.  Zumal das hier wohl auch noch nicht unser letztes Domizil ist - und wer weiß - entweder ich schaffe es noch zur Millionärin oder unsere nächste Behausung wird eben um einiges kleiner - dazu können selbstverständlich auch meine Leser und auch Medien, wie TV und Funk beitragen ... neue Formate für Blogger ... und die Kasse klingelt, gell!  Bin aufgeschlossen für vieles, nur nicht unter der Gürtellinie, okay! Keinesfalls sowas wie Dschungelkamp!  Regenwürmer aus dem Garten - mit MIR nicht! 

Ich habe vieles in meinem Leben schon gelebt, vom WG-Zimmerchern bis zur Luxus-Villa war alles schon dabei. Viel Geld gewonnen, durch unglückliche Umstände auch einiges verloren - wer kennt das nicht ... Somit habe ich auch nicht wirklich irgendwas verpasst .... aber ich schweife ab ...

Rosen-Bücher


Gerade blätterte ich es ein letztes Mal durch, dieses Rosen-Heft mit dem Titel "Rosen - Die ganze Vielfalt im Überblick" Farbiger Gartenratgeber, Bellavista, Planet Medien AG, dann geht es in die Spende ... von den in diesem Post gezeigten  Rosen-Büchern sind auch nur noch 2 übrig. ;-)






Nein, ganz so rigoros wie unsere Méa/MéasVintage miste ich nicht aus, aber ich möchte am Ende nur noch 3 Billy-Regale voller Bücher übrig behalten, die darin einreihig stehen, nicht zweireihig! Denn bitte, WER - außer Karl Lagerfeld - guckt jemals noch in Tausende von Büchern im Alter von 75, 80??? Oder älter ??? Das ist alles unnötiger Ballast. Wenn ich interessante Bücher lesen oder anschauen will, gehe ich in die Öffentliche Bücherei oder in die Uni-Bibliothek. Dort finde ich alles, was ich brauche und wenn nicht, kaufe ich unter Umständen das eine oder andere Buch kurzfristig einfach noch einmal "neu" - im Internet finden sich solche Bücher zuhauf für kleines Geld.

Meist kommt es jedoch gar nicht dazu, denn man guckt doch .... nie ... wieder ... hinein! Und wozu soll ich diesen Ballast ewig mit mir herumschleppen, abstauben müssen, wenn ich es anders viel einfacher haben kann? In der Bibliothek stöbert es sich viel interessanter unter all den Menschen! Man kann neue Kontakte schließen und nette Gespräche führen ... Besitzen muß ich Bücher schon lange nicht mehr selbst! Doch einige sind für mich unersetzlich, die behalte ich dann auch, auch da ich sie des öfteren zur Hand nehmen muß.


 


Atypisch für die Jahreszeit


Doch was ich eigentlich schreiben wollte ... in diesem Buch fand ich noch einige interessante Aspekte, die ich hier - ganz atypisch für die Jahreszeit - gern festhalten möchte.


Ich habe hier übrigens meine Rose 'Ashley' abgebildet, die Geburtstagsrose, die ich von meiner Mutti einst für diesen Garten bekam. Bilder, die ich von dieser Rose hier wohl noch nie gezeigt habe ... die letzten Jahre waren auch sehr aufwandsintensiv, schon durch die lange Leidenszeit meiner Mutter bedingt ... da blieb für zahlreiche Posts hier wenig Raum ... anders als in den ersten Jahren dieses Blogs.






Nun werde ich den Winterschutz von den letzten Rosen nehmen müssen, denn die Rindenfleckenkrankheit, über die ich hier schrieb, wird u.a. auch durch zu lange Abdeckung begünstigt. Nicht bei der Rose 'Ashley', die weitgehend robust ist, aber bei anderen Rosen.

Rosenölgewinnung und Apotheker-Rose


Passend zu dem Geheimnis der Rosenöl-Gewinnung, wie im obigen Buch niedergeschrieben, hier
auch noch Bilder der Apotheker-Rose (Rosa gallica officinalis), die ich erst 2015 pflanzte. Alle Bilder dieses Posts vom Juni 2016! Die der Apotheker-Rose vom 9. Juni 2016!

Um das Geheimnis der Gewinnung des Rosenöles rankt sich eine Geheimnisvolle Geschichte. Und eigentlich wird Rosenöl von Damaszenerrosen gewonnen. Die allerdings vermutlich auch u.a. von der Rosa gallica neben der Rosa phoenicia abstammen




Diese Jahrhunderte alten Rosen werden in Bulgarien in großem Stil angepflanzt. Dort kaufen Parfüm- und Kosmetikhersteller aus aller Welt ein und bezahlen viel Geld für das wertvolle Öl, das durch Schwerstarbeit gewonnen wird, denn es müssen Abertausende Blüten hierfür gepflückt werden und das von Mai bis Juni im Morgengrauen, wenn Duft- und Ölgehalt der Rosen noch am intensivsten sind. Es dürfen auch nur die gerade geöffneten Blüten gepflückt werden. Steigt die Temperatur im Laufe des Tages, nimmt der Ölgehalt ab! Das sollte man sich auch für den Privatgarten merken, wenn man Rosenblätter bspw. für Tee ernten will.
Am Abend enthält die Rose gerade noch 30 Prozent des Öles! Wäre doch schade, auf das volle Potential zu verzichten!

Aber auch meine Rosa gallica duftet und von ihr gewinne ich ebenfalls Blütenblätter für z.B. Tee.
Interessant ist auch die Geschichte der Entdeckung dieser Rose. Sie wurde in einem römischen Garten als ein Abkömmling einer Essigrose gefunden. Doch im Ggs. zu dieser hat die Apothekerrose halb gefüllte Blüten. Ihr Duft ist auch NOCH intensiver!

Jeder kennt sicher auch das Rosenwasser, welches preiswerter ist, da die Herstellung nicht so aufwändig ist. Marzipan wäre ohne Rosenwasser undenkbar! Synthetisch hergestelltes Rosenwasser reicht da bei weitem  nicht heran!


In diesem Buch erfuhr ich auch von Alma de l’Aigle, einer Rosenkennerin, die in ihrem Garten zahlreiche Rosenstöcke besaß. Sie schrieb das Buch "Begegnungen mit Rosen", darin beschreibt sie 700 Rosenarten und geht außerdem speziell auf die Rosendüfte ein. Sie stand u.a. mit Karl Foerster in Kontakt. Servais Lejeune, der Hamburger Rosenfreund und Rosenbuchsammler, bezeichnet das Buch sogar als „das Herz aller Rosenbücher“




Nun hoffe ich auf eine gute Weiterentwicklung der Apotheker-Rose, die im letzten Jahr noch einmal an einen anderen Platz umgesetzt wurde. Außerdem wurde eine Tanne, die in dem Bereich etwas zu nahe bei der Rose wuchs, ein Stück weiter verpflanzt, nachdem das Bäumchen uns vorübergehernd im Haus als Christbaum diente.


*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*