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Sonntag, 29. Juli 2018

Der Sonntag nach dem Wolkenbruch ... Taubenschwänzchen, andere Tiere + Gartenarbeit



Nun hat es tatsächlich geregnet ... KATWARN und NINA, die beiden Apps warnten vor  Gewitter, Starkregen und Hagel - und so kam es dann auch, bis auf den Hagel. Doch der recht ordentliche Wolkenbruch war dann nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dennoch waren Garten und Natur einmal erfrischt und heute herrschte ein ganz wunderbares hochsommerliches Wetter, wie man es sich nur wünschen kann.



Das habe ich dann auch sogleich genutzt, um ein wenig im Garten zu jäten und das gelb gewordene Laub - insbesondere der hohen Weide - zusammenzufegen. Während mein Mann den halben Tag im (kühlen!) Keller verbrachte, um dort zu renovieren. Unlängst lief uns dort eine angeschimmelte Melone aus, die einen ganz üblen Geruch verbreitete. Leider bemerkte ich das Ungemach zunächst nur am Geruch.


Die hohe Korkenzieherweide läßt besonders viel Laub vorzeitig fallen, auch ganze Zweige ...

Bewaffnet mit einem Eimer Pril-Wasser (also ich verwende kein Pril, aber dieser Begriff hat sich bei uns nun mal so eingebürgert, daher benutze ich ihn auch hier - eine alte Gewohnheit, nichts weiter ...) hatte ich vor, die Regale im Keller auszuwischen. Den Geruch nahm ich zwar schon wahr, dachte mir jedoch zunächst noch nichts dabei. Als ich dann den Regalboden, auf dem die Melone lag, abwischen wollte, bemerkte ich die Bescherung ... eine "Wasser"lache auf dem Brett, die sogleich nach hinten an die Wand schwappte ... igitt! Nun war das faulige Wasser gleich noch in die Wand gezogen ... ein Grund also für meinen Mann, endlich auch die Renovierung des Kellers in Angriff zu nehmen.



Da wurde also umgeräumt, ausgemistet, weggeworfen, abgeschliffen, Regalbeine gekürzt, Wände gestrichen ... Das Resultat ist nun ein schöner heller Vorkellerraum, der vorher etwas zugestellt war, und das Gemüse befindet sich nun nicht mehr in dem Bereich unter der Treppe, von wo aus es leicht darauf stauben konnte, da die Treppe offen ist. Außerdem werden empfindliche Gemüse nun auf Metall-Tabletts oder in offenen Plastik-Schalen gelagert, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann. Läuft etwas aus, läuft es ins Tablett oder in die Plastikschüssel.



und tschüß ...


Während dieser Zeit begann ich also im Garten zu jäten und bedachte auch gleich die beiden Straßenbaumscheiben mit. Denn hier hatte sich eine Menge Melde ausgesamt. Doch sollen in diesen Baumscheiben ja vorrangig meine selbst gezogenen Bodendeckerrosen der einzige Schmuck sein. Zahlreiche hartnäckige Winden galt es zu entfernen, ebenso niedrige Malvengewächse, die ebenso schwer zu entfernen waren. Nun ist alles wieder "schön", die Hundebesitzer nehmen dies hoffentlich dankbar zur Kenntnis und lassen nicht gleich wieder ihre Lieben an die Bäume ... denn dafür gibt es eine Gemeindewiese, man braucht nur seine Beine mal ein wenig in die Hand zu nehmen und ein paar Meter weiter zu laufen, dem Wauwau tut das nur gut! Dann setzt er kein Bauchfett an, so wie das bequeme Herrchen oder Frauchen!

Von der Jäte-Aktion habe ich mal keine Bilder gemacht ... auch nicht von dem im Garten gejäteten Areal, das sich auf den Teil hinterm Tor bis hinter den Reineclaudenbaum beschränkte - mehr war an diesem Tag nicht zu schaffen und das war schon mehr als genug!

Das einzige ist dieses Bild von den in diesem Jahr wahrhaftig dicken Lorberkirschen ...



Doch ich schweife ab ... danach ging es weiter im Garten und die Impressionen vom heutigen Tage habe ich hier jeweils eingeflochten mit den entsprechenden Beschreibungen.

Zuerst entdeckte ich diese winzig kleine Wegwarte - sehr zu meinem Erstaunen, daß diese Pflanze Eingang in unseren Garten gefunden hat. Interessant, welche Stelle sie sich ausgesucht hat und wie winzig die Pflanze doch ist .... vermutlich wegen der lang anhaltenden Trockenheit.
Zum Vergleich die im Hintergrund am Terrassenhang wachsenden Kermesbeeren.


Ganz entzückend - seit kurzem besucht uns ein Taubenschwänzchen ... was für ein Erlebnis! Ich  bin ganz begeistert! Kannte das Taubenschwänzchen lediglich aus einer Sendung von Günter Jauch - durch den Publikumsjoker, so habe ich es in Erinnerung wurde der Kandidat seinerzeit Millionär.


Fonts Century & Juice ITC

Das Taubenschwänzchen könnte man tatsächlich mit einem Kolibri verwechseln es wird auch Kolibrischwärmer genannt. Zu schön und wie energetisch dieser ziemlich große Nachtfalter (Schwärmer) angeflogen kommt ...


Die lizenzfreie Musik habe ich von hier!

Gegen 17:32 h fiel mein Blick auf Sigruns hübsche Fransen-Margerite. Ich bemerkte einen Falter (Miniermotte?) auf einer der Blüten und dann sah ich, dass eine Knospe, die sich im Aufgehen befand, arg in Mitleidenschaft geogen war. Auf den Blättern befinden sich teilweise Fraßgänge, wie sie meines Wissens nur Miniermotten erzeugen.
Miniermotten an Margeriten ... man lernt eben nie aus ... sicher eine ganz spezielle Art - bekannteste Miniermotte ist die der Kastanien ... doch es gibt ja noch viele andere Miniermotten ... da bin ich jetzt wirklich überfragt .... und hoffe einfach auf die Regulierung der Natur ...


Doch das war an Tierischem nicht alles ... an unserer Hauswand in der Nähe der Rose Acapella bemerkte ich ein kleines Loch. Plötzlich guckte ein Wespenkörper heraus. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Wie mag es hinter dem Putz wohl aussehen?
Zwar kein natürliches, aber doch ein von dieser Wespe selbst gewähltes Insektennhotel. ;-)
So ein Haus kann das reinste Biotop sein ... auch eine Maus wohnte schon unterhalb dieser Mauern ... zum Glück kann sie nicht ins Haus gelangen ...


Als sei das alles nicht genug, flog noch ein großer Admiral ein, bei dem ich mich doch etwas verdrehen mußte, um ihn überhaupt in die Linse zu bekommen ...


Die große Wolfsmilch Euphorbia amygdaloides 'Purpurea' - Mandelblättrige Purpur-Wolfsmilch hat wohl Ableger ...zumindest sieht dieses kleine Pflänzchen ihr doch schon sehr ähnlich. Ihre Blüte war in diesem Jahr auch sehr reichlich und schön.


Gegen 19:53 h - es wurde heute relativ früh dunkel, da der Himmel bezogen war ... (ein ganz seltsames Gefühl ... erinnert schon wieder schmerzlich an den Herbst  ) begann die Garten-Tasche zu leuchten. Hier im Blog habe ich sie wohl noch nicht gezeigt, jedoch auf Instagram, wer das dort sehen kann . Es ist das zweite Bild in dem Post. Die Lichterkette spiegelt sich im Gartenspiegel wider.



Diesen Post habe ich mit dem Gartenglück von "Gartenwonne" verlinkt.

Dienstag, 24. Juli 2018

Es regnet ☂☂☂



Welch herrliche Erfrischung an diesem heißen Tag, wenn ein paar Wassertropfen zur Erde fallen und den kurz vorm Kollaps stehenden Garten erfrischen!

Doch hier ist es nicht der Regen, der vom Himmel fällt sondern der künstlich erzeugte. :-)



Ja - und es macht mir trotz alledem Spaß, diese Bilder zu posten ... später werde ich mich selber darüber wundern, wie aus diesem braunen Stück Erde wieder ein grüner Teppich geworden ist!
Zur Zeit jedoch habe ich absolut Null Lust, irgendetwas in diesem Garten zu tun - bis auf die fast tägliche Bewässerung. ;-) Soll es aussehen, wie es will ... ich gucke einfach nicht hin oder picke mir die Rosinen raus. 


Diese nämlich ....

denn das war heute wirklich eine Überraschung, so plötzlich die Rose 'Blue for You' blühen zu sehen, so als seien ihre Blüten schon tagelang geöffnet. Doch das ist nicht der Fall! Gestern waren da noch Knospen! Wunder erlebt man eben immer wieder ...


Auch an meinem wunderschönen reinweißen Hibiscus .... der hatte einige Ableger erzeugt und einer dieser Ableger ist nun schon so weit, dass er Knospen trägt. Und siehe da, meine Hoffnung auf eine andere Farbe ging zwar nicht auf, aber es sieht ganz so aus, als ob der Jung-Hibiscus ganz genauso wie die Mutterpflanze REINWEISS blühen wird. Unten in der Collage beide Knospen im Vergleich, einmal die der Mutterpflanze und einmal des Ablegers!


Auch nicht schlecht, auch wenn ich selbst eigentlich nicht noch einen weiteren Hibiscus brauchen kann. Aber vielleicht verpflanze ich ihn an den Zaun, mal sehen ... Wäre doch ein Highlight, ein weissblühender Busch am Zaun mitten im Hochsommer 



....................Oder diese Kohlweißlings-Paaarung .... den Vollzug konnte ich nicht mehr filmen, sie flogen dann noch eine Ehrenrunde, bevor sie sich erneut niederließen. 



Jetzt lasse ich es mir auf der Terrasse gut gehen ... bis jetzt blieben die Mücken tatsächlich mal weg - einfach zu heiß! ;-) Da spielt dann wohl das Beregnen des Gartens auch keine Rolle mehr ... das Wasser ist ja schnell wieder verpufft.

Und ab und zu ziehe ich um, um neben dem Bambus in der heißen Sonne Platz zu nehmen ... bisschen Sonne tanken, wie das die Vögel auch tun, aber immer nur für kurze Zeit ...




Gegen die Mücken  helfen mir - hoffentlich - meine neuesten Errungenschaften, wie diese Pflanze und eine Mückenspirale ... ich verlinke einfach allgemein zur Google-Bildersuche, dann sieht es nicht nach Werbung aus, was es selbstverständlich auch nicht ist! Denn der Link ist vor allem wertvoll für mich selbst, um später diese Spiralen wiederzufinden, falls sie tatsächlich halten, was sie versprechen ... denn bei uns gibt es sie eigentlich sonst nicht in den Geschäften zu kaufen!



Amselnachwuchs


Als ich kürzlich abends noch einen Rundgang durch den Garten machte, nahm ich auf dem Rand des Kompostsilos diese kleine Amsel wahr. Es war eigentlich eher wie ein Schatten und eine Bewegung, denn die Zeit war bereits fortgeschritten ... die Uhr zeigte 21:20 h ...

Beim Nähertreten sah ich den kleinen Vogel dann ganz deutlich. Die Bilder musste ich ein wenig aufhellen, sonst wären sie zu dunkel - für Handyfotos dennoch enorm, da es doch schon recht dämmerig war! Aber so schnell hätte ich den Fotoapparat nicht mehr holen können ...

Ich hatte Sorge um das kleine Vögelchen - es waren auch weit und breit keine Eltern zu sehen ... Als ich näher trat, bemerkte ich, dass es noch nicht wegfliegen konnte.



Allerdings war es imstande, in das Silo zu  hüpfen. Da saß es nun. ;-) So goldig!


Nachdem ich mich entfernte, dauerte es nicht lange, bis es wieder auf dem Rand des Silos saß - also konnte es sich doch schon aufschwingen.


Und da bemerkte ich dann auch den Papa-Vogel ... so konnte ich beruhigt ins Haus gehen.

Ein Igel freuquentierte auch nach langer Zeit wieder unseren Garten (Bild vom 16.7. - 21:9 h)
Ziemlich scheu, der Dicke und seine Losung hat er auch gleich da gelassen. 





18.7. - 21.22 h


Freitag, 20. Juli 2018

Rindenabwurf der Bäume ... und Mücken trotz Hitze ...



Die Rinde einer Platane aus dem Braunschweiger Schulgarten ... in diesem Jahr fällt der Rindenabwurf besonders ins Auge, denn einige Bäume, insbesondere Platanen stehen fast kahl da! Große Teile ihrer Rinde bzw. Borke sind abgefallen!


Weitere Platanen, die ich gesehen habe ... vielleicht läßt sich aus der Rinde etwas basteln??



Bei anhaltender Trockenheit verlieren Bäume ihre Rinde. Wann hat es das letzte Mal ausgiebig geregnet, das ist Wochen, wenn nicht Monate her! Schon im April dieses Jahres war es ziemlich heiß. In unserem Garten haben die Bäume das Glück, dass sie von mir mit bewässert werden, neben den Straßenbäumen mit ihrem Rosenbewuchs - so werden sie vor größeren Schäden bewahrt. 

Dabei entsteht manchmal ein selbstgemachter Regenbogen, so wie heute. :-)


Allerdings wurde in England bereits ein Bewässerungsverbot, zumindest was das Bewässern mit Gartenschläuchen, also in größeren Mengen betrifft, angekündigt. 2012 gab es das dort allerdings schon einmal!
Doch immer, wenn Naturphänomene auftauchen, empfinden wir es so, als sei das jetzt das erste und schlimmste Mal. ;-) Für den Begriff "Dürre" habe ich schließlich eigens ein Label eingerichtet, unter dieser Kategorie lassen sich alle Dürreperioden seit Blog-Aufzeichnung finden, sofern ich diese als solche bezeichnet habe. Und auch 2013 sah es in diesem Garten schon böse aus!!!


Trotz meiner täglichen Bewässerung mit dem Schlauch sehen einige Gewächse nicht so besonders aus, z.B. der Schneefelberich lässt seine Blätter hängen und die Wiese davor ist unverkennbar braun.


Bild vom 2.7. 11:06 h


Und die Stockrosen erschienen nicht so zahlreich wie sonst, bleiben dabei ziemlich niedrig und verblühen sehr schnell.



Und Blütenblätter fallen viel schneller, wie bei diesem Hibiscus eines anderen Gartens



Zum Glück haben wir keinen reinen Nutzgarten, so wie Achim/Achims Garten - das ist schon schmerzlich, wenn man einen Großteil seiner Ernte wegen Trockenheit verliert! Ab einer gewissen Größe des Gartens wird es mit der Bewässerung dann auch schwierig bis unmöglich. Ich kenne das noch aus dem Waldgarten, wobei es da auch nicht so darauf ankam, denn wer bewässert schon einen "Wald"??!! ;-)


Zurück  zum Rindenabwurf ...

Platanen zeigen das Abwurf-Phänomen besonders. Interessanter Vorgang - ich kann den Text ja nicht klauen, daher lese bitte jeder selber unter den Links, wer möchte.


Doch nicht nur  Platanen verlieren Rinde - ich habe auch eine Kastanie gesehen, der wohl der Tod sicher scheint.

Und jetzt schaut nur den Unterschied - wie dieser Baum ehedem aussah - ca. 6  Jahre sind es her ...  ein Unterschied wie Tag und Nacht - ich bin erschüttert! Ob der Baum auch so ausgesehen hätte, wenn wir diesen Garten in Besitz genommen hätten?
Der Fachbegriff für dieses Phänomen scheint "abgängig" zu sein.



Es ist dermaßen trocken, dass die Felder, wenn sie nicht gerade durch die Mähdrescher in Brand geraten, nur so stauben. Der Staub dringt kilometerweit bis in unseren Garten und ins Haus. Man kann während des Erntevorganges praktisch nur mit Staubmaske durch den Garten gehen, wenn man vernünftig atmen will, denn unser Ort ist quasi von Feldern umringt. Dicht bei dicht fliegen kleinste Partikelchen durch die Luft.



Leider sind trotz der großen Hitze und Trockenheit die Mücken auch jetzt noch aktiv bei uns! Manchmal bin ich geneigt, unseren Garten wieder ganz plattzumachen, wie er am Anfang war!!!  Denn von irgendwoher müssen diese Biester doch kommen!

Außerdem vermute ich allerdings lange stehende Gefäße mit Wasser! Nicht in unserem Garten, denn die drei Gefäße, die ich da habe, leere ich regelmäßig - bis natürlich auf den selbst bewässernden Topf. Ob darin das Übel sitzt?
Und was sich da in den Gärten der Nachbarn befindet, kann ich schließlich auch nicht sehen. In jedem Falle auch selbstbewässernde Töpfe! Und darin steht das Wasser oft länger. Und ich habe in der Nachbarschaft Mückenspiralen entdeckt ... etwas, das ich bis vor kurzem noch nicht kannte!

Die Plage ist nicht so wie letztes Jahr, es reicht aber doch aus, schaut mal die Hand meines Mannes an - ein Kriebelmückenstich ließ sie total anschwellen - die "normale" Hand dazu im Vergleich.


Und ich hatte heute auch das "Vergnügen" mit einer Kriebelmücke an der Hand - allerdings konnte ich sie sekundenschnell verscheuchen, dennoch reichte es aus - sie hatte die Hand schon minimal "angesägt"! Richtige kleine Löcher erzeugen diese winzigen Mücken, die eher wie Fliegen wirken. Kann nur hoffen, dass meine Hand nun über Nacht nicht auch noch so stark anschwillt.
Und dabei haben wir, soweit ich weiß, gar keine fließenden Gewässer in der Nähe, denn nur in Fließgewässern entwickeln sich deren Larven!

Dieser typische Säge"stich" an meiner Hand, da wo die Haut dünner ist, beißen sie gerne zu. Es ist doch größer als ich zunächst vermutet hatte. Zum Glück breitet sich bisher keine größere Schwellung aus.



Wie gefährlich Kriebelmücken sind, ist bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen zu lesen! Sogar von leistungsmindernden Langzeitschäden am Herzkreislaufsystem ist die Rede ... sicher bei mehreren dieser Stiche. Wenn man bedenkt, was so ein winziges Insekt für einen Schaden anrichten kann!

Ich habe, ganz ehrlich, mal wieder gründlich die Nase voll von Garten!!!
Und mir stellt sich jetzt die Frage, warum halten diese Biester sich bei uns auf?? Kein Fließgewässer in der Nähe ... reicht vielleicht ein Springbrunnen aus?? In einem der Nachbargärten plätschert es ... ich habe keine Ahnung - vielleicht verirrt sich ein Forscher hierher ... gelesen habe ich jedoch, dass Kriebelmücken kilometerweit fliegen, um Opfer zu finden ...


Dienstag, 17. Juli 2018

Die verschiedenen Phloxe in meinem Garten



Dieser Post soll meinen Phloxen gewidmet sein, von denen es inzwischen einige im Garten gibt.


Den Bestand-Phlox, der eher violett blüht, habe ich noch aus dem Waldgarten. Eine Sorte blühte sogar dreifarbig, die vermisste ich seit einiger Zeit. Leider war ich so eilfertig, einige der Phlox auszureißen, weil es mir zu viel wurde. Wahrscheinlich, so meine Vermutung, riss ich auch diesen mit aus. Denn sonst hat dieser dreifarbige all die Jahre zuverlässig seine drei Farben nacheinander gezeigt. Hier ist er sogar in dem ganz hellen Farbton in dem er sich auch zeigt, abgebildet. Und hier ist genau dieser helle Farbton auch im damaligen Waldgarten zu sehen!

Nun war ich erstaunt, eine dieser drei Farben am Zaun bei den anderen Phloxen, wo auch der dreifarbige stand, zu finden. Es ist zwar nur eine ganz kleine Blüte, aber mal schauen, was daraus wird. Vielleicht findet er sich ja wieder! Das wäre wirklich schön! Die Farbe sieht doch schon mal SEHR ähnlich aus! Oder sollte das an der Hitze liegen? Witterungen, auch Regen, verfärben bekanntlich die Blüten. Ich hoffe, diese Einzelpflanze bildet noch einen "richtigen" Blütenstand aus, an dem ich erkennen kann, ob es sich um die damalige Pflanze handelt.


Fonts Ebrima & Century


Phlox 'Twister' kam im Juli 2016 in den Garten.


Phlox Twister - Bild vom 3.7. - 10:59 h


Nicht schlecht staunte ich, als ich gestern eine andere Farbe am Twister entdeckte. ;-) Vermutlich durch Selbstaussaat, oder?



Diesen lilafarbenen Phlox mit weißer Mitte habe ich letztes Jahr gekauft und ihm auch gleich einen Sonnenplatz am Zaun gegeben. Immer wieder bedaure ich jedoch diese modernen Entwicklungen - denn das Personal selbst in Gärtnereien weiß oft einfach nicht mehr die Namen der Pflanzen oder Sortenbezeichnungen. Dabei kaufe ich Pflanzen eigentlich viel lieber vor Ort, wenn ich sie sehen und berühren kann.

Inzwischen sah ich diesen Phlox woanders und auf dem Schild stand 'Sweet Summer' - das verlinke ich hier mal mit der Bildersuche von Google, so kann sich jeder selbst ein Bild heraussuchen und ich habe das leidige Problem mit "Werbung" nicht. ;-)



Aufnahme vom 8.7. - 15:48 h

rechts daneben ein Sommerflieder in passender Farbe



Der blau blühende Phlox 'Blue Paradise' steht auch  hier am Zaun, nicht sehr weit von diesem. Auch ein Kauf aus dem letzten Sommer.
Die Bilder weisen eine unterschiedliche Qualität auf, da mitunter nur Handyfotos zum Einsatz kommen, dazu die ungünstigen Lichtverhältnisse, wobei nicht immer die Zeit bleibt, zu günstigen Zeiten zu fotografieren und dann muß es eben so gehen!  Wichtig ist mir einzig, die Gartensituationen hier festhalten zu  können. In diesem Bereich, wo dieser Phlox steht, sollte noch einiges am Unterbewuchs geändert werden, auch die Astern im  Hintergrund kommen noch weg. Derzeit ist der Boden jedoch knochentrocken! ;-)



Polster-Phlox wächst in der ApfelBaumscheibe, aber auch hochwachsender Phlox aus dem Waldgarten! Denn jemand gab mir vor Jahren den Tipp, Phlox in der Baumscheibe würde den Obstertrag verbessern. Bis auf den Befall der Äpfel könnte das tatsächlich zutreffen. ;-)



Weißer Phlox ziert den Garten an zwei Stellen, einmal im sog. Weißen Beet, in dem auch der Weiße Hibiscus 'Eleonore' steht, den ich im Juli 2015 anschaffte. ImVordergrund die Hortensie 'Pinky Winky', über deren Blüte ich mich schon freue!




Der andere weiße Phlox bewohnt auch den Zaun entlang der Straße. Diese traurige Aufnahme stammt von heute vor dem Bewässern! So ist das nun mal! Ich zeige auch reale Bilder, denn das ist Garten-Realität, die jeder wissen sollte. Nicht nur Märchen, aber Steine, Kies ist auch nicht nur toll und märchenhaft, auch damit gibt es unendliche Probleme, die ich wiederum NICHT haben möchte! ;-)



An dieser Stelle werde ich den Phlox aus dem Waldgarten wieder entfernen. Noch belasse ich ihn dort, weil er so schön blüht und überaus große Blütenköpfe trägt, es wäre eine Sünde, ihn da zum jetzigen Zeitpunkt herauszunehmen. Aber im ganzen Garten an allen möglichen Stellen möchte ich ihn dann doch nicht haben.


Genauso wie dieser, von dem ich noch nicht weiß, was ich damit tun werde ... denn überall Phlox und dann in der selben Farbe ist ein wenig too much, wie ich finde.




Neu ist Phlox 'Tenor', der  zwar auf den Fotos dem Waldgarten-Phlox ähnelt, in natura unterscheidet er sich aber doch. Ich habe ihn ebenfalls an den Zaun in die Nähe der Kletterrose 'Climbing Iceberg Schneewittchen' gepflanzt, denn dort fehlt noch ein länger blühender Fleck.



Sowie den Phlox 'Kleiner Augenstern', den ich eigentlich nur gekauft habe, weil ich diese helle Farbe bei Phlox vermisst habe. Auch dieser bekam seinen Platz am sonnigen Zaun.


Ich hoffe, dass ich jetzt keinen vergessen habe. Im letzten Jahr war ich lange verreist um die Blütezeit insbesondere des Phlox stolonifera 'Home Fires', so dass ich kein Bild von der Blüte finde. Sie ist aber ganz zauberhaft, und dies ist der einzige Polster-Phlox, der sich in der Baumscheibe neben dem hohem Phlox am besten entwickelt und ausbreitet. Dieser Phlox ist auch nicht so trockenheitsempfindlich wie der andere Polster-Phlox, der derzeit kaum zu sehen ist. ;-)
Ich habe gerade noch dieses Bild vom 10.5.17 - 13:27 h gefunden. Die Farbe und die kleinen Blüten gefallen mir sehr! Im Hintergrund ist der damals weiß angestrichene Apfelbaumstamm zu erkennen.


Im Gartenjournal las ich über die verschiedenen Arten von Phlox, da gibt es mehrjährige Sorten, Stauden-Phlox wie auch bodenbedeckende, wobei die meines Erachtens auch zu den Stauden zählen, oder? Aber scheinbar auch einjährigen Sommer-Phlox. Das war mir noch gar nicht bewusst, denn mein Phlox vermehrt sich nicht nur rasant, er blüht auch jedes Jahr aufs Neue! Der Einjährige ist dann ja sicher eine andere Art, die ich noch nicht gesehen habe. Vielleicht besitzt ihn jemand von Euch? Ähnlich wie die Stauden-Clematis, die ich ja auch bis dieses Jahr noch nicht kannte!


Überall im Garten habe ich bei dieser anhaltenden Hitze kleine Wasserstellen verteilt, wie das in diesem Schmetterlings-Post ja bereits zu sehen war.  Dieses Glas auf einem Stab im Drahtkäfig sicher gehalten nimmt auch abgefallene Blüten auf, um die es zu schade wäre. Ein Blickfang zudem.




Nicht zu viele, aber doch in jedem Gartenbereich eine. Das ist wichtig für die Insekten, die sich auch an dem Wasser laben. So wie hier in dem Mini-Teich, einem Zink-Gefäß mit schwimmenden "Blüten", in die man Kerzen stellen kann.



Damit hineingefallene Insekten wieder heraus finden, steht der Blumen-Untersetzer ein wenig schräg und zum Hinausklettern liegt ein Holunderzweig darin. Dank meiner ausreichenden Bewässerung wachsen in der Wiese teilweise noch Gänseblümchen und auch Weißkleeblüten bieten den Insekten Nahrung. Nur barfuß sollte man nicht hineintreten.  Ich habe mir von Anfang an angewöhnt, in diesem Garten nicht barfuß herumzulaufen, aus verschiedenen Gründen  Das war leider in anderen Gärten, die wir früher besaßen, ganz anders ....





Meine tägliche Aufgabe im Garten - der dürre Rasen bzw. Wiese läßt sich dennoch nicht vermeiden. Bei uns hat es ewig nicht geregnet bzw. nur mal ein paar Tröpfchen vor längerer Zeit.
Täglich allerschönstes Sommerwetter ... solch einen Sommer hatten wir schon lange nicht mehr! Mücken schlagen dennoch zu, wenn auch nicht so krass wie im letzten Jahr!


Zum Abschluß noch der herrliche Phlox aus dem Braunschweiger Schulgarten. Jedes Jahr aufs Neue eine Pracht! Dieser helle zweifarbige Phlox müsste dann ja ebenfalls die Sorte 'Sweet Summer' sein - nur eben in hell!