Dienstag, 17. Juli 2018

Die verschiedenen Phloxe in meinem Garten



Dieser Post soll meinen Phloxen gewidmet sein, von denen es inzwischen einige im Garten gibt.


Den Bestand-Phlox, der eher violett blüht, habe ich noch aus dem Waldgarten. Eine Sorte blühte sogar dreifarbig, die vermisste ich seit einiger Zeit. Leider war ich so eilfertig, einige der Phlox auszureißen, weil es mir zu viel wurde. Wahrscheinlich, so meine Vermutung, riss ich auch diesen mit aus. Denn sonst hat dieser dreifarbige all die Jahre zuverlässig seine drei Farben nacheinander gezeigt. Hier ist er sogar in dem ganz hellen Farbton in dem er sich auch zeigt, abgebildet. Und hier ist genau dieser helle Farbton auch im damaligen Waldgarten zu sehen!

Nun war ich erstaunt, eine dieser drei Farben am Zaun bei den anderen Phloxen, wo auch der dreifarbige stand, zu finden. Es ist zwar nur eine ganz kleine Blüte, aber mal schauen, was daraus wird. Vielleicht findet er sich ja wieder! Das wäre wirklich schön! Die Farbe sieht doch schon mal SEHR ähnlich aus! Oder sollte das an der Hitze liegen? Witterungen, auch Regen, verfärben bekanntlich die Blüten. Ich hoffe, diese Einzelpflanze bildet noch einen "richtigen" Blütenstand aus, an dem ich erkennen kann, ob es sich um die damalige Pflanze handelt.


Fonts Ebrima & Century


Phlox 'Twister' kam im Juli 2016 in den Garten.


Phlox Twister - Bild vom 3.7. - 10:59 h


Nicht schlecht staunte ich, als ich gestern eine andere Farbe am Twister entdeckte. ;-) Vermutlich durch Selbstaussaat, oder?



Diesen lilafarbenen Phlox mit weißer Mitte habe ich letztes Jahr gekauft und ihm auch gleich einen Sonnenplatz am Zaun gegeben. Immer wieder bedaure ich jedoch diese modernen Entwicklungen - denn das Personal selbst in Gärtnereien weiß oft einfach nicht mehr die Namen der Pflanzen oder Sortenbezeichnungen. Dabei kaufe ich Pflanzen eigentlich viel lieber vor Ort, wenn ich sie sehen und berühren kann.



Aufnahme vom 8.7. - 15:48 h

rechts daneben ein Sommerflieder in passender Farbe



Der blau blühende Phlox 'Blue Paradise' steht auch  hier am Zaun, nicht sehr weit von diesem. Auch ein Kauf aus dem letzten Sommer.
Die Bilder weisen eine unterschiedliche Qualität auf, da mitunter nur Handyfotos zum Einsatz kommen, dazu die ungünstigen Lichtverhältnisse, wobei nicht immer die Zeit bleibt, zu günstigen Zeiten zu fotografieren und dann muß es eben so gehen!  Wichtig ist mir einzig, die Gartensituationen hier festhalten zu  können. In diesem Bereich, wo dieser Phlox steht, sollte noch einiges am Unterbewuchs geändert werden, auch die Astern im  Hintergrund kommen noch weg. Derzeit ist der Boden jedoch knochentrocken! ;-)



Polster-Phlox wächst in der ApfelBaumscheibe, aber auch hochwachsender Phlox aus dem Waldgarten! Denn jemand gab mir vor Jahren den Tipp, Phlox in der Baumscheibe würde den Obstertrag verbessern. Bis auf den Befall der Äpfel könnte das tatsächlich zutreffen. ;-)



Weißer Phlox ziert den Garten an zwei Stellen, einmal im sog. Weißen Beet, in dem auch der Weiße Hibiscus 'Eleonore' steht, den ich im Juli 2015 anschaffte. ImVordergrund die Hortensie 'Pinky Winky', über deren Blüte ich mich schon freue!




Der andere weiße Phlox bewohnt auch den Zaun entlang der Straße. Diese traurige Aufnahme stammt von heute vor dem Bewässern! So ist das nun mal! Ich zeige auch reale Bilder, denn das ist Garten-Realität, die jeder wissen sollte. Nicht nur Märchen, aber Steine, Kies ist auch nicht nur toll und märchenhaft, auch damit gibt es unendliche Probleme, die ich wiederum NICHT haben möchte! ;-)



An dieser Stelle werde ich den Phlox aus dem Waldgarten wieder entfernen. Noch belasse ich ihn dort, weil er so schön blüht und überaus große Blütenköpfe trägt, es wäre eine Sünde, ihn da zum jetzigen Zeitpunkt herauszunehmen. Aber im ganzen Garten an allen möglichen Stellen möchte ich ihn dann doch nicht haben.


Genauso wie dieser, von dem ich noch nicht weiß, was ich damit tun werde ... denn überall Phlox und dann in der selben Farbe ist ein wenig too much, wie ich finde.




Neu ist Phlox 'Tenor', der  zwar auf den Fotos dem Waldgarten-Phlox ähnelt, in natura unterscheidet er sich aber doch. Ich habe ihn ebenfalls an den Zaun in die Nähe der Kletterrose 'Climbing Iceberg Schneewittchen' gepflanzt, denn dort fehlt noch ein länger blühender Fleck.



Sowie den Phlox 'Kleiner Augenstern', den ich eigentlich nur gekauft habe, weil ich diese helle Farbe bei Phlox vermisst habe. Auch dieser bekam seinen Platz am sonnigen Zaun.


Ich hoffe, dass ich jetzt keinen vergessen habe. Im letzten Jahr war ich lange verreist um die Blütezeit insbesondere des Phlox stolonifera 'Home Fires', so dass ich kein Bild von der Blüte finde. Sie ist aber ganz zauberhaft, und dies ist der einzige Polster-Phlox, der sich in der Baumscheibe neben dem hohem Phlox am besten entwickelt und ausbreitet. Dieser Phlox ist auch nicht so trockenheitsempfindlich wie der andere Polster-Phlox, der derzeit kaum zu sehen ist. ;-)
Ich habe gerade noch dieses Bild vom 10.5.17 - 13:27 h gefunden. Die Farbe und die kleinen Blüten gefallen mir sehr! Im Hintergrund ist der damals weiß angestrichene Apfelbaumstamm zu erkennen.


Im Gartenjournal las ich über die verschiedenen Arten von Phlox, da gibt es mehrjährige Sorten, Stauden-Phlox wie auch bodenbedeckende, wobei die meines Erachtens auch zu den Stauden zählen, oder? Aber scheinbar auch einjährigen Sommer-Phlox. Das war mir noch gar nicht bewusst, denn mein Phlox vermehrt sich nicht nur rasant, er blüht auch jedes Jahr aufs Neue! Der Einjährige ist dann ja sicher eine andere Art, die ich noch nicht gesehen habe. Vielleicht besitzt ihn jemand von Euch? Ähnlich wie die Stauden-Clematis, die ich ja auch bis dieses Jahr noch nicht kannte!


Überall im Garten habe ich bei dieser anhaltenden Hitze kleine Wasserstellen verteilt, wie das in diesem Schmetterlings-Post ja bereits zu sehen war.  Dieses Glas auf einem Stab im Drahtkäfig sicher gehalten nimmt auch abgefallene Blüten auf, um die es zu schade wäre. Ein Blickfang zudem.




Nicht zu viele, aber doch in jedem Gartenbereich eine. Das ist wichtig für die Insekten, die sich auch an dem Wasser laben. So wie hier in dem Mini-Teich, einem Zink-Gefäß mit schwimmenden "Blüten", in die man Kerzen stellen kann.



Damit hineingefallene Insekten wieder heraus finden, steht der Blumen-Untersetzer ein wenig schräg und zum Hinausklettern liegt ein Holunderzweig darin. Dank meiner ausreichenden Bewässerung wachsen in der Wiese teilweise noch Gänseblümchen und auch Weißkleeblüten bieten den Insekten Nahrung. Nur barfuß sollte man nicht hineintreten.  Ich habe mir von Anfang an angewöhnt, in diesem Garten nicht barfuß herumzulaufen, aus verschiedenen Gründen  Das war leider in anderen Gärten, die wir früher besaßen, ganz anders ....





Meine tägliche Aufgabe im Garten - der dürre Rasen bzw. Wiese läßt sich dennoch nicht vermeiden. Bei uns hat es ewig nicht geregnet bzw. nur mal ein paar Tröpfchen vor längerer Zeit.
Täglich allerschönstes Sommerwetter ... solch einen Sommer hatten wir schon lange nicht mehr! Mücken schlagen dennoch zu, wenn auch nicht so krass wie im letzten Jahr!


Zum Abschluß noch der herrliche Phlox aus dem Braunschweiger Schulgarten. Jedes Jahr aufs Neue eine Pracht!


Dienstag, 10. Juli 2018

Wen haben wir denn da?




Da mußte ich schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass mal einer der Muschelblumen-Samen auch tatsächlich aufgegangen war. Eigentlich wachsen die ja viel höher. Diese ist nur wenige Zentimeter hoch. Liegt vermutlich an der Trockenheit oder sie wächst noch, was ich jedoch kaum glaube.

Wunder erlebt man immer wieder im Garten wie auch in der Natur. ;-)



Leider schaffte ich es nicht, hier zu dokumentieren, wann ich die Samen ausgebracht habe (ins Freiland) - ich kann das nur anhand meines Fotoordners evtl. herausfinden, da ich dann die Samentütchen immer fotografiere. Sowie ich das Bild entdecke, kann ich es hier noch nachfügen.

Bergwald-Storchenschnabel ... Physalis nicandra ...



So läuft das bei mir .... solange ich einen Garten bewohne und bewirtschafte, mache ich das mit Hingabe. Würde ich nichts mehr für ihn tun, nur weil ich dort nicht dauerhaft bleiben will, wäre das vergleichbar mit einem Sterbenden, um den man sich nicht mehr kümmert, da er ja "eh stirbt". ;-)
Natürlich vermeide ich teure Neuanschaffungen, aber so kleine Freuden, wie diesen Storchenschnabel konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. 

Bild vom 27.5. - 18.04 h


So läuft das bei mir .... solange ich einen Garten bewohne und bewirtschafte, mache ich das mit Hingabe. Würde ich nichts mehr für ihn tun, nur weil ich dort nicht dauerhaft bleiben will, wäre das vergleichbar mit einem Sterbenden, um den man sich nicht mehr kümmert, da er ja "eh stirbt". ;-)

Natürlich vermeide ich teure Neuanschaffungen, aber so kleine Freuden, wie diesen Storchenschnabel konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. Er bewohnt nun seit einer Weile den Platz neben dem Bambus. Dort scheint er sich ganz wohl zu fühlen, hat auch schon kleine weiße Blüten gehabt. Längt hätte ich es posten sollen, aber  ich bin mit so vielfältigen Dingen im Leben beschäftigt, dass mir fürs Internet immer weniger Zeit zu bleiben scheint ... derzeit habe ich ein Geschichtsprojekt am Laufen, alles hochinteressant und mit Treffen mit realen Menschen vor allem. Besser, als vor dem PC zu hocken! :-)



Bild vom 7.4. - 13:51 h

Sobald ich die Fotos von der Blüte wiederfinde setze ich sie in diesem Post nach.

Eigentlich wollte ich diese Pflanze nicht mehr - denn sie wuchs immer in der Nähe der Pfefferminze. Zu groß die Gefahr, einmal daneben zu greifen und ein Blatt davon statt der Minze zu erwischen. Doch nun erschien von ganz allein dort wieder ein Pflänzchen.
Ich werde es nun so machen, dass ich sie verpflanze bzw. ihre Samen woanders ausstreue. Denn seit ich in einer naheliegenden Gärtnerei ein gigantisches Exemplar davon bewundern durfte, bedauerte ich es doch, diese Physalis offenbar ausgemerzt zu haben. ;-)  Denn ihre blauen Blüten sind ein Hingucker - man hat sehr lange etwas davon.

Und ich sehe gerade, in dem damals verlinkten Post - den Gärtnerblog gibt es auch nicht mehr. ;-) Was für ein Verlust! Was ist bloß in all diese Blogger gefahren?????

Und der Achim von Achimsgarten jetzt auch noch!!!??? Erst deaktiviert er seinen Account auf Instagram, aber dass seinen Blog nun auch geschlossen hat.... weiß jemand etwas Näheres? Ich komme ja nun nicht mehr täglich überall herum, aber es betrübt mich doch, dass Achim seinen Blog zugemacht hat!

Montag, 9. Juli 2018

Taubnesseln im Garten ...


Keine Werbung, da Natur pur!  Verdient die Pharma-Industrie nix dran!  Diese Pflanzen wachsen ja in Massen draußen und alles kostenlos  und oft wirken sie viel besser, da unverarbeitet, keine Präparate (diese sind nicht nur in der Ernährung minderwertig!) als diese Pharma-Ware!

Natürlich sollte man sich mit den Wildpflanzen auskennen, das betone ich auch immer wieder! Wer davon keine Ahnung hat, begebe sich lieber in eine Apotheke!

Endlich komme ich also mal zum Recherchieren, ob man nur die Blüten oder das ganze Kraut der Weißen Taubnessel (Lamium album) - einem Lippenblütler (Lamiaceae) - für Tee verwenden kann. Denn unabhängig von spezifischen Heilwirkungen verwende ich gerne Blüten von Heilpflanzen im Tee, den ich jedoch nur zeitweilig genieße - niemals ständig oder gar das ganze Jahr über!

Hier ist eine blutreinigende Frühlings-Teemischung zu finden!

Das Gute an der Taubnessel, sie besitzt keine Brennhaare und damit auch nicht die unangenehmen Eigenschaften der Brennessel.

Auf dieser Seite lese ich, dass die Wurzeln junger Trieb-Ausläufer im Herbst sogar roh gegessen werden können, im Salat oder auch in Suppen.
Junge Triebe und Blätter verwendet man demzufolge also eher nicht in Tees sondern für alles Eßbare, wie Salate, Suppen etc.

Tees aus den Blüten sind heilsam bei Frauenleiden. Aber ich denke, man kann diese Blüten auch unbedenklich in geringer Menge anderen Blütentees beimischen. Schaden kann das auf keinen Fall. Und es schaut hübsch aus.

Die Taubnessel hilft auch bei Magen-Darmbeschwerden. Man kann auch eine Tinktur daraus herstellen. Für einen Viertelliter Tee nimmt man 2 TL Taubnesselblüten und er sollte nicht länger als 6 Min. ziehen.


Getrocknet habe ich Teile der ganzen Pflanze (außer der Wurzel). Und zum Glück reicht die Blütezeit noch bis Oktober, wenn wir Glück haben. Denn bei der anhaltenden Dürre und Trockenheit ist in diesem Jahr nicht allzuviel mit Blüten ...

Zum heilkräftigen Weidenröschen schrieb ich 2010 schon Ähnliches - ich werde demnächst aber noch Weiteres über diese Pflanze schreiben. Rechtzeitig angewandt, kann vielen Erkrankungen vorgebeugt oder sogar geheilt werden. Auch wenn Pharmaindustrie oder Krankenhausmaschinerie das nicht gerne hören! Ich halte es lieber mit dem guten alten Pfarrer Kneipp & Co., Maria Treben, Maurice Mességué und wie sie da alle hießen ... denn: Wer heilt hat Recht!
(Ich weiß, daß es eine Seite gibt, die gegen solche Aussagen vorgehen will - vermutlich von der Pharmaindustrie und Konsorten gesponsert! Man darf nicht alles glauben, was man liest! - Ich bleibe jedenfalls dabei (wobei ich selbstverständlich weiß, daß Heilung nur soweit möglich ist, wie uns Menschen dies möglich ist .... alles andere liegt für mich bei Gott):

WER HEILT HAT RECHT!!!

Und das unabhängig von Samuel Hahnemann, der das mal gesagt haben soll ...

Freitag, 6. Juli 2018

Gelber Sommerflieder und brennende Felder ...



Vorab - die verlinkten Seiten wie rtl oder Braunschweiger Zeitung stellen KEINE Werbung dar sondern sollen dem Leser verdeutlichen, was sich derzeit in unserer Region abspielt! Darauf basierte das Internet von Beginn an, auf Information und Vernetzung!

(Überall lese ich Witz-Statements, insbesondere auf Instagram, womit die neuen Vorgaben durch den Kakao gezogen werden, sowas wie Eigenwerbung (beim Selfie) oder "Werbung für selbstgemachte Ideen" oder bezüglich Garten (Werbung?= ist mein Garten und woher ich die Pflanzen habe, weiß ich nicht mehr ...)






Die Hitze ist anhaltend und sämtliche Wiesen oder Getreidefelder sind gelb bis braun, verdorrt! Das Getreide wird notreif geerntet! (Das erste Mal seit 60 Jahren übrigens!) - Da bleibt es nicht aus, wenn Brände entstehen. Ein Funke genügt! Es begann mit dem "größten Heidebrand seit der Wende" .... ich war an dem Abend (nach dem Verlieren der Deutschen bei der Fußball WM) noch unterwegs, machte mich gerade auf den Heimweg, als ich mich wunderte, im rötlich-goldenen Licht der tiefstehenden Sonne eine Art Staub zu erkennen. Gleichzeitig bemerkte ich, wie meine Augen immer stärker tränten ... doch noch dachte ich mir nichts dabei. Vermutlich roch ich den Brandgeruch auch - noch - nicht ...




Erst als ich zuhause ankam, nahm ich den starken Geruch von Verbranntem wahr! Doch noch immer ahnte ich nichts sondern dachte eher an Grillfeuer - denn unser Dorf ist überaus grillfreudig. Doch dann  meldete sich meine WarnApp NINA und der Geruch war nun so nachhaltig, dass er unmöglich vom Grillen herrühren konnte.



Jetzt war klar, warum ich eine Allergie-Tablette schlucken mußte, um dem extremen Augentränen Herr zu werden.Zum Glück half die Pille sehr bald:

40 Hektar, so groß wie 37 Fußballfelder, brannten in der Altmark Nähe Magdeburg. Wenn man sich die Entfernung zu Braunschweig vorstellt, kann man ermessen, welch ein Feuer da gewütet hat. In Braunschweig klingelten bei der Feuerwehr zu der Zeit die Telefone heiß.

Ich frage mich auch, welche Substanzen da noch MIT abgefackelt worden sind. Immerhin handelte es sich um eine Militärübung!

Diesen Post zieren zwar keine Bilder aus der Altmark, jedoch von umliegenden Feldern. Die Feuerwehr mußte zusehen, wie sie den großflächigen Brand von den nahe beim Feld stehenden Häusern abwehrte.
Was nicht immer so einfach ist, da sich nicht überall Hydranten befinden und dann das Löschwasser im Tank ausreichen muß!

Und das ist nicht das einzige Feuer in unserer Nähe ... zahlreiche Feldbrände hat es in letzter Zeit gegeben!


In der Ferne schon wieder Rauch ... brennt da auch wieder ein Feld??


Und jetzt schlage ich den Bogen zum Gelben Sommerflieder - das kam so ... in der Gegend, wo das hier abgebildete Feld brannte, unternahmen wir einen Abendspazierwalk. Dabei fiel mir eben dieser gelbblühende Strauch an einem Haus ins Auge ... 


Den außergewöhnlichen roten Sommerflieder sowie den mit der ungewöhnlichen Blütenform hatte ich in diesem Post bereits gezeigt. Jetzt entdeckte ich diesen gelben Sommerflieder. Gelb ist ja an sich nicht so meine Farbe, aber diesen Sommerflieder fand ich dennoch ganz reizvoll. Allerdings muß ich nicht mehr jede Pflanze haben, nur weil sie außergewöhnlich oder neu ist! ;-) Unser Garten ist weitgehend bepflanzt, mehr paßt kaum noch hinein ohne gravierende Umgestaltungen.


Courier New Baltic & Century



Andere Sommerflieder sind längst vorzeitig braun geworden, wenn sie so frei wie hier in der prallen Sonne stehen - Leute pflanzt Bäume und laßt große Bäume leben!!!!!!!



Und dann sind da immer noch diese Pläne ..... und  spätestens, wenn die Tage wieder dunkler werden, kommen diese wieder stark an die Oberfläche ... denn der Winter ist hierzulande ziemlich lang und das Land weitab vom "Schuss" und langweilig...

Derzeit genieße ich jedoch den Sommer, Feldbrände und Hitze hin oder her ... für mich ist es ein Traumsommer, wie schon lange nicht mehr! Ich kann so viel draußen sein wie schon ewig nicht mehr ohne zu frieren, selbst abends braucht man keine Jacke! - Der verregnete letzte Sommer, der zwar auch sonnige Tage hatte, aber eben doch unglaublich viele Niederschläge bescherte uns zudem eine große Mückenplage. Restbestände davon sind auch diesen Sommer noch aktiv, insbesondere morgens und ab frühem Abend. Wer weiß, wie das nächste Jahr wird, ich lebe den Moment.




Dienstag, 3. Juli 2018

Wer Schmetterlinge will, muß Raupenfraß in Kauf nehmen ...





Als ich heute Abend den Garten bewässerte und nebenbei die letzten Stachelbeeren erntete, entdeckte ich plötzlich einen ganzen Zweig, der so gut wie kein Blatt mehr trug. Zunächst konnte ich keine Ursache ausmachen, doch dann sah ich sie ... Raupen ...





Und ich gehe mal davon aus, dass das Kohlweißlings-Raupen sind. Jetzt ist guter Rat teuer, denn meine Stachelbeere will ich mir auch nicht kahlfressen lassen! 
In der letzten Zeit schwirrten auch auffällig viele Kohlweißlinge durch unseren Garten. Mit Brennesseln ist in diesem Jahr im Garten leider nicht viel ... da suchen sich die guten Tierchen eben etwas anderes ...


So ist das im Garten und auch in der Natur - wir möchten immer nur das Schöne, doch die andere, zweite Seite, verdrängen wir nur allzu gern ... Schmetterlinge gibt es eben nur, wenn wir auch ihre Vorstufen in Kauf nehmen und die wollen sich auch ernähren und zwar nicht von Blütennektar!

Ich schnappte mir ein Glas und sammelte Raupe für Raupe vom Strauch und befördere diese gleich in die Natur. ;-)

Rosenkäfer, Fliegende Ameisen und gefrorene Schmetterlinge ~~~




Was für ein Gekribbele und Gekrabbele in der Erde meines Blumentopfes des Zitrusbaumes, der an der Terrasse steht. 
Es heißt ja immer, man solle sog. Topffüßchen verwenden. Mir war das bisher immer zu umständlich, so fizzelige Ton"füßchen" unter die Töpfe zu geben, dann gleich 4 davon. ;-) Verrutscht eines, verrutscht alles. Solche Umstände mag ich nicht! Vielleicht wäre ein Brett oder Untersetzer eine Lösung? Obwohl Ameisen ja flexibel sind - wenn sie nicht von unten in den Topf kriechen, dann eben von oben oder?

Die Fliegenden Ameisen erinnern mich an ein Erlebnis aus meiner frühen Kindheit - als ein Schwarm dieser das frisch bezogene Bett meiner Tante heimsuchten. Meine Großmutter besprühte dies dann mit Spiritus, daraufhin verzog sich die Brut. ;-) Was für eine Aufregung!!! 




Doch nun zu dem Rosenkäfer ... als ich auf das Beet mit dem Weißen Phlox zukam, bemerkte ich eine heftige Bewegung. In dem Moment ging ich von einem Schmetterling am Phlox aus. Als ich nähertrat, sah ich ihn, den groooßen grün-metallic-glänzenden Käfer! Einfach zu schön!

Das folgende Bild ist nur mit dem Smartphone entstanden ... aber die anderen mit der Sony RX III sind auch nicht das Optimale. Es war auch sehr schwierig, den dicken Kerl abzulichten. ;-) Aus dem Grunde nahm ich ihn auf die Hand, aber auch da ging es einhändig nur schwer, die richtige Einstellung zu finden ...



Der weiße Phlox im "weißen Beet" beginnt gerade erst zu blühen, der andere im vorderen Gartenteil am Zaun blüht schon mehr ...


Und jetzt noch ein Nachtrag zum vorigen Schmetterlingspost, den ich später dort einfügen werde. Und den ich heute noch im Fotos erweitert habe!

Denn ganz faszinierend fand ich die gefrosteten Schmetterlinge in dem genannten Buch!
Selbst wenn Schmetterlinge steinhart gefroren irgendwo an einem Strauch hängen, tauen sie dank "Frostschutzmitteln" (Glyzerin) im Blut wieder auf, ganz unbeschadet. Die Aussage dürfte stimmen, denn das Buch stammt von einem Biologen! Wunder gibt es immer wieder ... und im Garten jedes Jahr aufs Neue, wenn man mit offenen Augen umhergeht und nicht husch husch seine Arbeiten mit Scheuklappen auf den Augen erledigt  bzw. sich eine Betonwüste als Garten schafft.

Hier  und hier ich es bestätigt, insbesondere Zitronenfalter überwintern draußen - im Frost! Das habe ich bis eben auch noch nicht gewusst! Dass Schmetterlinge überwintern, jedoch schon, es gibt schließlich eigens für diesen Zweck Schmetterlingshäuser, wie im vorigen Post erwähnt.

Einen Zitronenfalter habe ich heute passend dazu auch gleich erwischt. :-)



Schmetterlinge im Garten kennen und fördern
PS: Und sowas findet man, wenn man nach gefrosteten Faltern googelt. *grusel*