Donnerstag, 31. Oktober 2019

Frostige Schönheiten ...



... an diesem ersten frostigen Tag in diesem Jahr. 



Bin gespannt, wie lange es so bleibt und ob diese extremenVoraussagen eintreffen werden.


Und auf dem nächsten Bild ist dann auch eine meiner weißen Strahlenastern zu sehen, die sich zwischen die Hortensien geschummelt hat. Denn sie erscheint an vielen Stellen des  Gartens. Aber ob Rauhblatt oder Glattblatt, so genau habe ich die Blätter noch nicht betastet.  Die wächst jedenfalls wie Unkraut und befällt mitunter schon einmal mit Mehltau, wenn es zu trocken ist.


Die Blätter des Storchenschnabels sehen befrostet auch ganz reizvoll aus!


Mit der Kapuzinerkresse ist es nun aber wohl vorbei. Wie gut, dass ich gestern meine empfindlichen Töpfe am späten Abend noch ins Haus geholt habe, sonst wären sie heute Morgen verloren gewesen.



Mittwoch, 30. Oktober 2019

In Gold getaucht ...


Ein einzigartiges Schauspiel bot sich mir heute gegen 16:31 h, als ich noch mit Jäten und Laubfegen beschäftigt war. Dieses himmlische Licht ist unzweifelbar etwas, das wohl jeder am Herbst einfach lieben muß. Es hält zwar nur einige Momente an, doch diese gilt es zu genießen und möglichst festzuhalten ... 

Den Hortensien im Herbstkleid verpassten die langwelligen Strahlen der untergehenden Sonne noch einen zusätzlichen Glow






diesen Post konnte ich wegen Internetausfalls gestern leider nicht mehr hochjagen, dafür heute. 

Montag, 28. Oktober 2019

Asternzeit ... Verwechslung nicht ausgeschlossen ...

eine meiner schönsten Astern, nicht sehr verbreitungsfreudig, aber doch mit Rhizom!
Und ein gelbes Äugle hat sie auch!
 Wächst an 2 Stellen des Gartens.


Wie ich ja schon mehrfach hier zum Ausdruck brachte, freue ich mich immer wieder über, wenn auch unbekannte Leser, die mir den einen oder anderen Ratschlag in den Tiefen meines Blog geben. So unlängst wieder geschehen. Der damalige Post lautete

Astern und Chrysanthemen nie mehr verwechseln

Und um ehrlich zu sein, lerne ich es wohl nie mehr, denn ich verwechsele sie immer noch. 
Ich sollte mir also unbedingt merken - dass die Herbstastern Stauden mit einem Rhizom sind (wußte ich ja auch im Prinzip) und daher mehrjährig, während Sommerastern nur einjährig sind.



Doch immer wieder kommt es vor, dass ich etwas als 'Sommeraster' kaufe, die sich dann aber doch als ausdauernd entpuppt, halb zu meiner Freude, halb zu meinem Unglück, denn wenn die sich erst einmal im Garten eingenistet haben, werden das bei mir gigantische Büsche, bei denen ich größte Mühe haben werde, diese an einen anderen Platz zu verfrachten. Ich werde sie teilen müssen ...
Aber WIE erkenne ich  Raublattastern oder Glattblattastern, sicher an den glatten oder rauhen Blättern, wie der Name schon besagt?
Dann ist die altrosafarbene auf dem Foto hier drüber wohl eher eine Chrysantheme, dem Aussehen der Blüten nach, denn der gelbe Punkt in der Mitte fehlt ... aber doch eine mehrjährige, denn zumindest das weiß ich ganz genau! Sie duftet meines Erachtens aber nicht! Und für Chrysanthemen gilt Rauh- oder Glatt der Blätter wohl eher nicht?

Und ich glaube, mir dämmert, was Glattblatt- und Rauhblatt-Astern sind ... diese einfache rosafarbene Strahlenaster, die ganz hinten am Zaun neben dem Gartenhaus ihren Platz hat, trägt eher lanzettliche Blätter, die glatt aussehen, während die rundlicheren Blätter der anderen Astern vermutlich jene sind, die Rauhblätter genannt werden. Ich kann mich natürlich auch irren ... heute Nacht wälze ich keine Lexika mehr. ;-) 

Hier wird der Kirschlorbeer sich  noch ausbreiten, ob die Aster dann noch eine Chance hat, wird sich zeigen. Meist sind diese Gewächse sehr robust und suchen sich ihre Nische, vielleicht hinter dem Kirschlorbeer zwischen Zaun und Strauch. Verzichten möchte ich nicht auf sie und werde sie rechtzeitig retten.
Von dieser Version besitze ich auch noch eine reinweiß blühende, die sehr robust und verbreitungsfreudig ist, um nicht zu sagen, sie wuchert.



Ein gigantischer Busch inzwischen diese herbstbraungoldene Aster - Aster? Der gelbe Punkt fehlt, also doch Chrysantheme ??? Ich muß sie dringend teilen. Wann mache ich das am besten? Und wohin damit?


Scheinbar Aster (gelber Punkt)? Ich finde aber, sie duftet! Was nun?



Und auf der anderen Seite  des Gestells, an dem die weiße gerade Gezeigte wächst, steht dieses Exemplar, auch wieder ziemlich kleine Blüten, etwas mehr ins Gelbliche gehend, noch nicht voll erblüht...



Diese kleinblütige müßte dann der Logik zufolge eine Sommer-Aster sein (gelber Punkt) und wohl nur einjährig lt. meiner Beobachtung. Doch was nicht ist, kann ja noch werden ... ich lasse mich gerne überraschen ... denn wie gesagt, habe ich mit Astern schon manche Überraschungen erlebt.

Aber das anbgelernte Gärtnerei(hilfs-)personal aus Moldawien oder woher auch immer (nichts gegen die Leute, aber so läuft das hier heute nun mal!) kennt sich ja heute leider auch nicht mehr aus. So kauft man, was man kauft und so wie es beschriftet ist im guten Glauben .... es wird sich schon irgendwie fügen ...



So kann man sich täuschen, denn soeben fand ich diese Miniblüten in diesem Post. Ja ja, wenn man nicht regelmäßig Gartentagebuch führt, vergisst sich so manches ... Zum Glück kann ich hier nachschlagen. Denn DAS muß sie meiner Ansicht nach gewesen sein.

Und dann noch einmal die Chrysanthemen, das ist eine Welt für sich - für mich.
Chrysanthemen sollen duften und  Astern einen markanten Punkt in der Mitte haben. Habe ich nicht auch Chrysanthemen mit einem "Punkt" in der MItte? 
 

Also, ich steig da nicht mehr durch, ganz ehrlich! 

Dann wird diese mauvefarbene, die noch nicht erblühte, wieder eher eine Chrysantheme sein - sie wächst sehr hoch -  zu  hoch für das Randgebiet des Limelightbeetes - außerdem harmonieren die unterschiedlichen Farben nicht mehr miteinander - Rostbraun, Mauve, altrosa ....  lila ...

In diesem Post war das Prachtstück schon einmal zu sehen ...



nun noch der strahlenbesetzte niedrig wachsende Strauch, der inzwischen schon abgeblüht ist So viele sich beißende Farben im Limelight-Beet ... das muß sich dringend und schnellstmöglich ändern. Andere Ecken des Gartens können auch noch Farbe im Herbst vertragen. 


So kunterbunt, das sieht wirklich nicht schön aus ... mittlerweile habe ich die hohen Astern hochgebunden.



Das zweite Exemplar der dunklen Strahlenaster vom ersten Bild dieses Posts - wächst am Zaun hinten im Garten in der Nähe des Ahornbaumes.



Bei der hier weiß ich es zufällig ganz genau, denn ich kaufte sie mit Schild als "Bienchen" - sie sieht aber so gar nicht identisch mit den anderen Winterastern  "Bienchen" aus - auf die Pflanzetiketten kann man sich heutzutage auch nicht mehr verlassen! Aber wie heißt sie dann???

Eine weiße ähnliche wie dieses "Bienchen" von der Blütenform her habe ich vergessen zu fotografieren, die wird später nachgefügt. Wächst auch am  Zaun in der Nähe dieser.


Die letzte und eigentlich meine Schönste, aber sehr hoch gewachsene Chrysantheme wird erst gegen Ende November ihre Blüten öffnen.

Noch sieht man nichts von Blüten und sie wächst übermannshoch, ist viel größer als ich! Wo bringt man so lch ein Gewächs nur unter - ich habe Mühe es im derzeitigen Beet zu bändigen. Sie wird ein robustes hohes Gestell brauchen. Bei uns ist es häufig sehr windig.


Rauhblatt??? Doch dann wäre es keine Chrysantheme, oder??


Ich geb's auf *hihi* - Astern oder Chrysanthemen schaffe ich mir jedenfalls keine mehr an, sie stiften einfach  zu viel Verwirrung. 


verlinkt mit Herbstglück-Linkparty/Gartenwonne


PS: Bevor ich nun die gerade freigeschalteten Kommentare lese, möchte ich mitteilen, dass heute Aufklärung von einer Berufsgärtnerin kam! Demzufolge sind Astern botanisch Chrysanthemen und auch alle spät bis sehr spät Blühenden. Sie können auch ziemlich kleine Blüten aufweisen. Man würde sie auch an den etwas größeren Blättern erkennen, die sich in der Form jedoch nicht gravierend unterscheiden müssen. Ja, da wird viel Halbwissen verbreitet. Ich hoffe, die Gärtnerin kannte sich aus, ich werde selber noch recherchieren ...

Montag, 14. Oktober 2019

Die Kraniche ziehen wieder fort!


Die Kraniche ziehen jedes Jahr über unseren Garten hinweg. Leider hatte ich nur die Handykamera dabei, aber besser als nichts. Auf solche Ereignisse ist man i.d.R. nicht vorbereitet, ich jedenfalls nicht!

2013 zogen sie erst einige Zeit später.


Jedes Jahr verläuft anders und es ist faszinierend, das hier in meinem Gartentagebuch festhalten und spätere Vergleiche anstellen zu können!


Auch die Stare kamen in Scharen und plünderten die Ebereschenbäume ringsumher. Wenn sie sich  wie in einer Wolke erhoben, ertönte es ein gewaltiges Rauschen.







Sonntag, 13. Oktober 2019

Hopfen und Gärtnern ohne Arbeit


Da ich mich nicht für ein Bild entscheiden konnte, kommen sie hier im Doppel-Pack. ;-)
Der Inhalt der Amphore wird demnächst verschenkt. Noch ziert er aber unseren Terrassen-Tisch.

Hopfen und Gärtnern ohne Arbeit


Festhalten möchte ich in diesem Post auch noch, dass ich den Hopfen wieder in den Garten ausgepflanzt habe, denn im Topf wird er bei mir nichts. Jedenfalls bringt er nicht das erwünschte Ergebnis, nämlich viele viele Zapfen, genauer: gar keine!
Ich kann so viel gießen wie ich will. Er mag es im Topf nicht und nun habe ich ihn an die Stelle gepflanzt, wo früher der Apfelbaum stand. Das folgende Bild habe ich heute am frühen Abend, als es bereits dämmerte, mit dem Smartphone aufgenommen.



Wenn er von dort auswandern will, wird der Rasen ringsum ja gemäht und da hat er dann schlechte Karten! ;-) :-) Ich glaube, Achim/Achims Garten gab mir diesen Tipp, dass der  Hopfen bei richtiger Handhabung kein Problem macht und es mit den Ausläufern so schlimm dann nicht ist!
Das glaube ich inzwischen auch, insbesondere, weil ja ringsum ohnehin gemäht wird. Was dann noch in anderen Beeten evtl. zum Vorschein kommen sollte, wird eben ausgestochen und fertig!
Das muß ich schließlich mit der Dünenrose ganz am Ende des Gartens auch tun. Allen Unkenrufen zum Trotz ist diese bisher - nach übr 6 Jahren - auch noch nicht rasant ausgeufert, im Gegenteil! Sicher mal der eine oder andere Austrieb, den ich aber, sobald der Boden nass und weich genug ist, problemlos herausreißen kann. Man muß eben immer alles unter Kontrolle haben. Läßt man erst armdicke Monster entstehen, hat man natürlich schlechte Karten. Doch bevor es bei uns so weit käme, würden wir rechtzeitig die Notbremse ziehen und in eine Wohnung übersiedeln.


Auf Hopfen möchte ich bis dahin einfach nicht verzichten. Ich habe auch schon eine schöne Idee - dort in der Nähe werde ich eine Bank oder Schaukel aufstellen (Post von 2016) und unter dem Duft schaukelnd träumen .....  So gibt es wieder etwas, sich auf das nächste Gartenjahr zu freuen und den Garten doch  noch ein Weilchen länger zu behalten ...


Sicher kann man über alles jammern, das ist wohl allzu wahr, denn "Arbeit" macht nun mal jeder Garten. Bücher, die "Gärtnern ohne Arbeit" propagieren, lügen einfach! Denn das ist leider nicht die Realität. Aber wir beklagen uns ja auch nicht über Garten-"Arbeit" - nur ist es natürlich so, dass jeder ein anderes Leben mit anderen Verpflichtungen hat und was der Einzelne jeweils in seiner Freizeit zu leisten imstande ist, wird demzufolge auch bei jedem unterschiedlich sein, was noch auf diverse andere Faktoren mit ankommt. So entsteht das "Reden über Gartenarbeit, die zu viel ist" - denn in jedes Lebensmodell paßt wahrlich kein Garten mit Gartenarbeit, so ist das nun mal!

Da ein Gartengrundstück "ohne Arbeit" - also Steine, Wüste, Rasen .... für mich nicht infrage kommt, nehme ich die Arbeit in Kauf und es darf entsprechend ein wenig wild-romantisch bei uns sein, nur zu unordentlich sollte es nicht aussehen, denn das kann ich einfach nicht leiden! Auch nicht diesen modernen Trend, alles Mögliche kreuz und quer im Garten anzupflanzen, dass es wie eine Wildnis ausschaut. Das ist für mich - bei aller Liebe zur Natur - dann doch kein Garten mehr sondern ein Stück Wildnis, das eigentlich in die freie Natur gehört.

Garten ist immer auch ein ästhetisch gestalteter Raum. Wenn auch unser Kunstsoziologie-Professor seinerzeit von einer Auslegung des Begriffes der Ästhetik sprach. Aber man kann vieles auslegen und sich zurechtzimmern. In der Kunst ist das ja schließlich gang und gäbe, hat doch der gleiche Professor gesagt, wer in der Kunst etwas werden will, muß sich etwas Neues einfallen lassen, etwas nie Dagewesenes. - Zu der Zeit ging der Trend hin zur "Blutkunst" - und da sage ich nur "ohne mich" - für mich ist so etwas weder ästhetisch, es ist sogar menschen- und tierverachtend! Mit "Kunst" möchte ich es nicht einmal in Verbindung bringen. Sorry und Punkt!

Den  Hopfen hatte ich zuletzt im großen Topf unter die kleine Drachenweide gestellt, in die er hineinranken sollte. Das tat er nur sehr spärlich. Frucht brachte er, wie gesagt, keine!



Dafür bahnten sich - selten einmal - kleine Ablegerchen in irgendeinem Beet den Weg ans Tageslicht.


Den Hopfen verpflanzte ich schon vor einigen Tagen. Erst heute komme ich dazu, das hier festzuhalten. Wichtig ist nur, DASS es überhaupt festgehalten wird!

Heute war es ungewöhnlich warm, natürlich sehr zu meiner Freude, denn was gibt es Schöneres, als schönes warmes Wetter! :-) So habe ich den späten Nachmittag und frühen Abend noch genutzt, im Garten tätig zu sein. Zu tun gibt es immer und wenn es nur das Beschneiden von Abgeblühtem ist, das unordentlich aussehen würde oder sich auch nicht aussamen soll.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

November im Oktober mit viel Regen und Kälte ...



Nachdem meine Zeit immer knapper zum Bloggen zu werden scheint, komme ich erst heute wieder dazu. Allerdings habe ich in letzter Zeit einige Posts der Jahre 2008 und 2009 zeitlich rückversetzt gepostet, denn es mir sehr wichtig, diese Inhalte in mein Blog-Tagebuch zu integrieren.

Das Wetter - das ewige Thema ...


Heute nun wieder ein aktueller Inhalt.  Allerdings tut sich nun auch nicht mehr soooo viel im Garten. Es regnet auch öfter wieder ... allen Unkenrufen zum Trotz, da ist ja immer uuunglaublich viel Panikmache im Gange. Ich frage mich manchmal, in welcher Welt wir heute leben. Alles hat Angst, ist das zu fassen! Dabei besteht gar kein greifbarer Grund.
Das Wetter hat Millionen, Milliarden oder noch mehr Möglichkeiten, viel mehr auf jeden Falls als es Möglichkeiten im Lotto gibt, das ist im Schöpfungsplan inbegriffen. Jedes Jahr wird ganz anders sein und in diesem Jahr fühlte sich der Oktober bislang sehr oft wie November an!
Es gibt immer eine ausgleichende Gerechtigkeit, wie ich das nenne - wenn es trocken ist, folgt irgendwann Nässe, wenn es  "zu warm" ist, wird es irgendwann "zu kalt" ... alles hat zwei Seiten und wenn es hier kalt ist, ist es anderswo warm. Zu diesem Thema gäbe es sehr viel und Interessantes zu schreiben, doch ich habe keine Zeit für Diskussionen hier in den Blogs! Daher bewende ich es für vorläufig hierbei.

Längst hätte ich auch den Masuren-Reise-Post schreiben sollen, aber dafür brauche ich wirklich Zeit und Ruhe, an so etwas sitzt man Stunden ...



Doch ich schweife ab ... heute gibt es einige aktuelle Bilder, zu mehr langt es derzeit nicht. Ich habe einfach zu viel zu tun, so dass ich jetzt hier sogar nachts ausnahmsweise mal wieder dran sitze. Das soll aber keineswegs zur Regel werden! Denn gesund ist das nicht!
Am Wochenende kommt auch ein Sohn auf Besuch, der nun im Ausland lebt, so dass es ein Besuch von ein paar Tagen wird. Da wird dann gebacken, gekocht und das Haus vor allem hergerichtet, damit Sohnemann sich wohlfühlen kann. Auch meine anderen Söhne werde ich bei der Gelegenheit sehen.

Doch nun zum Garten


Die Rose auf dem Bild ganz oben stammt noch aus dem ehemaligen Waldgarten, wo diese niedrigen Rosen zu mehreren an der Terrasse wuchsen. Sie wechselten ihre Farbe immer, so dass sie zeitweilig dreifarbig wirkten. Gerne dürft Ihr Euch bei den Waldgarten-Terrassenrosen durchklicken, um ihre volle Schönheit zu erleben. Im jetzigen Garten ist das mit dem Farbenspiel nicht ganz so ausgeprägt. Ich führe das auf die andere Bodenbeschaffenheit zurück.

Bild Nr. 2 zeigt den Häcksel-Weg, den ich heute begann zwischen 2 Beeten anzulegen. Der Rasenstreifen dazwischen war nur noch so schmal, dass es keinen Sinn machte, wenn mein Mann da mit dem Rasenmäher durchfährt. Der Schaden ist oft größer als der Nutzen. Wenn das Häckselgut für einen anständigen Weg nicht ausreicht, besorge ich mir Pinienhäcksel, die sollen besser als das "normale" Rindenmulch sein. Wir wollen nicht extra Erdreich ausheben und akkurate Wege anlegen. Zu viel Arbeit, lohnt sich für uns nicht!
In diesem Garten, den ich vor längerer Zeit besichtigte, haben mir ähnliche kreative Weglösungen sehr gut gefallen. Sogar Korken wurden verwendet! Nur trinken wir keinen Alkohol, als dass ich so viele Korken zusammen bekäme. ;-) Aber vielleicht hat ja einer eine Idee, wie ich an so viele Korken komme??

Eine Kiefer aus Masuren


Mittlerweile habe ich wieder einen kleinen Kiefern-Sämling, nachdem die Kiefern aus Masuren alle drei nicht angewachsen sind, weder im Topf noch in der Gartenerde. (Den dazugehörigen Post muß ich erst noch erstellen, ich hinke sehr mit meinem Tagebuch hinterher ...) Vielleicht war es zu dem Zeitpunkt auch zu trocken und zu heiß. Eigentlich wollte ich dann auch  keine Kiefer mehr, da diese sehr hoch  und mächtig werden können.

Doch denke ich immer noch an unsere Kiefer am ersten gemeinsamen Haus zurück - die wohl eher eine Schirm-Kiefer bzw. Pinie war. Denn genauso "beschirmte" sie unser Haus, indem sie sich an es schmiegte. Ihre  Form gefiel mir ganz besonders gut.
Aber nun ist der  Sämling einmal da und es braucht sowieso Jahre, bis er einmal groß ist. Wer weiß schon, was DANN ist ... so weit plane ich nie voraus!

Doch zu welcher Pflanze wohl der Ableger vorne unten links im Bild gehört???


Rosenblüte im Oktober


Die Kletterrose 'New Dawn' hat sogar noch einmal Blüten entfaltet, wenn auch wenige ... leider sind wohl die gesamten Stecklinge nichts geworden, wie auch manche anderen. Entweder es war zu trocken, ich habe die Töpfe leider oft vergessen zu gießen, weil ich so viel unterwegs war oder es war zu nass und die Stecklinge "ertranken".
Dann eben im nächsten Jahr .... Doch dafür sind sämtliche Hortensien-Stecklinge angegangen! Ich weiß gar nicht wohin damit, habe aber schon dankbare Abnehmer auf meiner Warteliste. Es ist ja so, dass man immer mehr Stecklinge heranzieht, als man braucht. Es könnte ja einer oder zwei nichts werden....

Im Bild sind auch die Mini-Hagebüttchen der Multiflora-Rosen vom Zaun zu sehen. Eines dieser Exemplare habe ich abgesägt und die Basis - hoffentlich - zerstört, indem ich sie mehrfach einsägte. Denn sie trieb schon wieder aus. Dort wächst nun ein Kirschlorbeer heran sowie auch eine Rose, allerdings keine derart wuchtig Werdende. Am Anfang aber taten diese Rosen ihr gutes Werk, indem sie für raschen Sichtschutz zumindest im Sommer sorgten. Ich werde aber nicht alle dieser Büsche ausrotten, dazu sind sie viel zu schön, auch wenn sie nur einmal kurz ihre Blütenpracht entfalten. Die Hagebutten sind auch nicht zu verachten. Aber 2 dieser Sträucher reichen für unseren kleinen Garten ja wirklich aus!



Die Jungfernrebe rötet sich


Hinten beim Gartenhaus rankt sich der Wilde Wein oder Jungfernrebe immer höher in den alten Holunderbaum. Erst so langsam beginnt er sich  zu röten, während an anderen Orten diese Rankpflanze schon ganz rot ist und die Blätter bereits zu Boden fallen.
Mein Wilder Wein hat hier am Holunder nahe dem Kompostsilo seinen idealen und dekorativen Platz gefunden!


Das gute Wetter für Gartenarbeit genutzt


Gemulcht ist auch schon ...
hier jedoch auch mit Blättern, denn ausschließlich Holzhäcksel entziehen den Pflanzen zu viel Stickstoff, so dass künstlich nachgedüngt werden müßte. Blätter dagegen gleichen das aus.
Und bald gibt es ja wieder viiiiiieeeel Weiden-Laub! ;-)
Zu dick mulchen darf ich bei unseren schweren Boden nie - die Tipps des NDR sind zutreffend!

Wobei mein Mann Weide wie auch Ahorn beschnitten und ganze Äste abgesägt hat, wenigstens die Unteren, die sehr im Weg hingen! Das ergab insgesamt schön viel Mulch-Material.


Sicher sind das auch unterschiedliche Sorten des Wilden Weines - schön sind sie alle!  Auch im Waldgarten wucherte der Wilde Wein sehr, wenn man nicht aufpasste, er kann ganze Fläche überziehen, wie unten in der Collage zu erkennen.

Die dunkle Aster blüht an zwei Stellen des Gartens traumhaft wie eh und je ... eine  zuverlässige Blühstaude! Auch andere Astern blühen jetzt, doch das dann beim nächsten Mal ...
Denn das solls für heute mal gewesen sein, die Zeit schreitet voran  und der Tag wird wiederum lang ...



Donnerstag, 3. Oktober 2019

Igel, die niemand will ...



Vor kurzem fand ich im Zuge von Aufräumarbeiten nach dem Sturm 'Mortimer' sowie Jäten der Baumscheiben an der Straße einen kleinen Igel im Vorgarten. Anfangs kam er mir leblos vor, um nicht zu sagen, tot. Ich mußte gleich an die tote Maus vor dem Haus von vor kurzem denken oder den totenVogel ... doch da habe ich in Gedanken wohl jemand unrecht getan ... denn nach einer Weile kam mir in den Sinn, den vermeintlich toten Igel einmal zu berühren, behandschuht, versteht sich. Und siehe da, er regte sich, zumindest schwach ...

Jetzt lief ich schnell in den Keller, um einen Karton und Zeitungspapier zu holen. Dahinein setzte ich den kleinen Kerl.



Ich gab noch ein paar zerknüllte Küchentücher in den Karton (halt das, was gerade so greifbar war) worauf das Igelchen sich sogleich darunter kuschelte, stellte ein kleines Tellerchen mit Wasser in den Kasten und kam auf die glorreiche Idee, ein Ei hart zu kochen, da ich irgendwo einmal davon gelesen hatte, man könne Igel damit aufpäppeln. Denn sowas wie Katzenfutter haben wir leider nicht im Haus mangels Haustieren.

Bei der Tierrettung meldet sich nur der Anrufbeantworter!


Dann rief ich bei der Tierrettung an, doch vergebens, ich bekam nur den Anrufbeantworter an die Strippe, wie schon manchesmal, in Notfällen solle die Polizei benachrichtigt werden. Tja, WAS ist also ein Notfall? Damit habe ich sehr "nette" Erfahrungen gemacht. Denn die Polizei, die ich damals wegen eines jungen Mauerseglers in einem solchen Falle anrief, reagierte unwirsch, so als wollte man mir zu verstehen geben, "aber doch nicht wegen eines Vogels ..." ;-) Da hatte ich ganz ehrlich, damals die Nase voll .... aber kein Wunder, bei der Überlastung durch ganz andere Fälle ...

Auch beim Tierheim ist nichts zu machen


Ich rief nun noch bei unserem Tierheim an, dort bekam ich den "guten Rat", den Igel im Garten zu lassen, denn wo EIN kleiner Igel sei, wären auch noch mehrere und auch die Mutter nicht weit. Außerdem dürften sie keine Wildtiere in Obhut nehmen ... aber da wäre natürlich das Artenschutzzentrum in Leiferde bei Gifhorn.... Dort allerdings war ebenfalls niemand telefonisch erreichbar. Nur der Anrufbeantworter. Außerdem hätte die Zeit nicht mehr gereicht an dem Tag, dorthin zu fahren, denn es liegt nicht mal eben um die Ecke! ;-)

Also rief ich noch das nächst gelegene Tierheim in der Nachbarstadt an, doch auch da nur der Anrufbeantworter. Die Polizei wäre das Nächstliegende gewesen. Nun hatte ich endgültig genug, schnappte den Igel und fuhr zum nächsten Tierarzt.
Zum Glück! Denn es war höchste Eisenbahn, das Igelchen schon geschwächt, verkühlt und mit Flöhen befallen. Ich zahlte für die Behandlung, und zu meiner Erleichterung behielt man den Igel dort. Tage später rief ich an und erfuhr zu meiner Freude, dass das Tierchen noch lebt und sogar schon an Gewicht zugelegt hat. Puhh .... aber so ist leider die Realität, Schilder und Botschaften überall, doch wenn es ernst wird, ist leider niemand erreichbar ................
Allerdings kein Wunder, wenn schon das Artenschutzzentrum aus allen Nähten platzt ...




Hätte ich das nicht einmal 10 cm kleine und sehr leichte Igelkind bei dem strömenden Regen im Garten gelassen, wäre es jetzt nicht mehr am Leben! Ach was sind das doch für tolle Ratschläge, die man da so bekommt! 

Im August nahm ich einen großen Igel an unserer Terrasse auf Video auf - schließlich hatte sich ein Igel ein Nest unterhalb unserer hohen Weide zurechtgemacht. Vielleich das Muttertier? Derzeit sehe ich keinen größeren Igel in unserem Garten und schon gar keine Igelkinder.




So wild fegte Orkan 'Mortimer' über unseren Garten hinweg


Und hier noch eine Zusammenstellung des Orkan-Schadens - Von der hohen Weide kam ein kräftiger Oberschenkeldicker Ast herunter. Nun werden wir sie so langsam einkürzen müssen. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Nur jede Menge Geäst und Blattwerk "ziert" den Garten, schlimmer als im Spätherbst!


Rentnerin zieht Igelbabys auf
81jährige aus Halstenbek bei Hamburg



*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*