Montag, 29. April 2019

Im regenschweren Garten ...


Heute Nachmittag wagte ich mich trotz des Regens kurz in den Garten. Es war sehr ungemütlich, aber nun interessierte mich doch, ob meine Dünenrose bereits erste aufgebrochene Knospen oder gar schon Blüten zeigt, wie ich das bei Silke (Wildwuchs unter Aufsicht) gesehen hatte und auch, ob die Sauerkirsche schon erste kleine Früchte trägt.

Zuerst sprang mir der Borretsch mit seinen strahlend blauen; mit Wassertropfen benetzten Blüten entgegen ~ ~ ~ also schnell ... klick ... klick! 


Von da aus war es nicht mehr weit bis zum Kirschbaum ... doch nix da, der gesamte Baum zeigt sich wie im hier gezeigten Zustand. Die Blütenblätter sind gefallen, Früchte allerdings noch keine zu sehen. Doch morgen soll es ja wieder wärmer werden . . . 🌞


Anschließend wanderte ich nach ganz hinten in den Garten, um die Dünenrose zu begutachten ...
Doch auch die Dünenrose ist noch nicht so weit wie jene aus Silkes Garten
Unser Garten ist zwar immer noch ein Sonnengarten, denn wenn die Sonne scheint, knallt sie voll von der Straßenseite in den Garten hinein, aber es ist auch ein sehr zugiger Garten, denn die angrenzende Straße läuft auf ein freies Feld hinaus, von dem her ewig der Wind ungehindert über unser Grundstück hinwegweht. Überhaupt hat der Wind in den letzten Jahren zugenommen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem es bei uns nicht windig ist. Sehr unangenehm! Wir kommen uns so langsam vor, als wohnten wir am Meer.🌊🌊🌊

Extremwetterlagen haben zugenommen

Wie sich Wind und Niederschläge verändern



Um die Runde abzuschließen, wanderte ich an der anderen Seite des Gartens, der Straßenseite entlang zurück zum Haus.

Der Mohn zeigte sich standhaft im wasserperlenbesetzten Kleid in der Rabatte am Zaun (das habe ich gerade erst von Achim/Achims Garten gelernt ... zwar kannte ich den Begriff  'Rabatte' längst, jedoch nicht den Unterschied zwischen Beet und dieser! 

Nun, das, was ich immer Seitenbeet oder so ähnlich nannte (am Zaun) ist also eine steineingefasste Rabatte, und natürlich achte ich darauf, dass es hier möglichst das ganze Jahr über blüht, was freilich wegen der Sträucher nicht immer ganz einfach ist, da die "Beet-Rabatte" am Zaun auch nur sehr schmal ist.


In der Nähe des Mohnes habe ich diese Akelei gefunden ...



Der Blick fällt nach Links zur Tulpe Angelique , die noch einmal weit ihren Blütenkelch öffnet trotz des Regens ... ihre Schwestern sind schon am Verblühen ... Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass diese Tulpe am 11. Mai 2017 (unter diesem Link) noch nicht ganz ihre Vollblüte zeigte!


Doch das sind die Tatsachen in diesem April 2019!



Und mitten in diesem Beet lässt der Steinsame ein wenig seine nassen blauen Köpfchen hängen.
Ob ich die weiße Taubnessel wohl mit dort wachsen lassen kann? Natürlich soll sie nicht alles überwuchern, deshalb halte ich sie in Schach.

Die Goldnessel mit den panaschierten Blättern mußte ich allerdings gerade aus einem anderen Beet entfernen, da sie sehr zum Wuchern neigen soll, anders als die Gewöhnliche Goldnessel. Ob das bei der Taubnessel auch der Fall ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Ich möchte diese Pflanze aber ungern missen!



Die Hortensien haben bereits Trockenheits- und Hitzeschäden! Man sollte eher Frostschäden meinen, doch die braunen Blattspitzen stellten sich erst in jüngster  Zeit ein!



Wieder ein Stückchen weiter weckte die Knoblauchsrauke meine Aufmerksamkeit. Aus den ein, zwei Pflänzchen sind binnen kurzer Zeit zahlreiche geworden. Sicher wird sich das Bild noch einmal ändern, wenn erst die Kirschlorbeerbüsche größer geworden sind. Doch die sind an dieser Stelle leider unumgänglich.  Zu einsehbar ist der Zaun immer noch, das bereitet uns nach wie vor Bauchschmerzen. Denn wir finden die Ruhe im Garten nicht, die wir uns wünschen, solange das so ist! Und Kirschlorbeer wächst nun einmal sehr schnell. Ich hätte ihn schon im ersten Jahr pflanzen sollen, dann wären es jetzt stattliche Büsche. Ansonsten halte ich es mit der Bepflanzung am Zaun oder "Hecke" so wie Wolfgang/Gartenwonne  - gemischt sieht lebendiger aus und diese Vielfalt ist auch besser für die Natur!

An der abgelichteten Stelle wachsen außerdem noch Topinambur, die hier nicht bleiben können und das panaschierte Gewächs, das den  Zaun dicht beranken wird und von daher gern gesehen ist! Dieser Bereich befindet sich übrigens ungefähr hinter der hohen Weide.


Ein paar Schritte weiter gelange ich zur Orangenblume, die auch heute prächtig ausieht. Die paar Regentropfen können ihr nichts anhaben.


An dieser Stelle fotografiere ich einmal den Weg zurück, den ich vom hinteren Garten aus gerade entlanggekommen war ... meinen Buchsbaum habe ich vergessen zu untersuchen, aber die Kugel sieht so gut aus, da mache ich mich nicht verrückt! 
Die Magnolienblütenblätter liegen schon seit vielen Tagen im Gras - fast sieht es im Garten so aus wie immer ... (im Frühling/Sommer...) Nur der Hibiskus neben Orangenblume und Buche zeigt, dass das so ganz  nicht stimmen kann, denn seine Blättchen sind noch winzig.


Weiter gehts zum Weißen Flieder, der auch längst blüht. Er steht an der vorderen Zaunecke in der Rabatte, an die der Vorgarten grenzt und gefällt mir in seinem Wuchs so gar nicht mehr. Vielleicht sollte ich ihn zurechtstutzen, wenn er verblüht ist? Ich hoffe, er tut bald einen Schub, um sich über die anderen Gehölze zu erheben, dann wird seine Wirkung auch wieder eine gefälligere sein.  Sehr viel Blüten trägt auch er in diesem Jahr nicht.


Tief neigt sich der Ginster am Zaun neben dem Gartentor. Auch hier muß wohl einmal ein gründlicher Schnitt erfolgen. Unterhalb des Kirschlorbeers hat sich wieder das Johanniskraut angesiedelt. Der letzte heiße Sommer hat dies wohl begünstigt, denn davor hat es sich kaum noch gezeigt. In der Wiese blüht der Günsel blau und auch so einiges andere, wie Muscari, die man auf dem Bild aber nicht erkennen kann. Vergissmeinnicht gibt es leider weniger als in den Vorjahren.


Nun drehe ich um und marschiere zügig in Richtung Terrasse, am  rosenberankten Reineclauden-Baum vorbei. Es ist doch zu unangenehm da draußen ... 🌂🌂🌂
Schwer hängen die Fliederblüten vom Baum, so daß ich mich bücken muß.


Bevor ich die Terrasse betrete, werfe ich noch einen Blick zurück in Richtung Weide und hinteren Garten ... die Weide wird derzeit noch schön vom großen Immergrün Vinca major umblüht. Es war eine gute Idee, die Baumscheibe auf diese Art zu begrünen. Die blauen windmühlenartigen Blüten sind jedes Frühjahr ein Highlight.

Der lila Flieder blüht in diesem Jahr nicht so reich, was sicher an meinen letztjährigen Schnittmaßnahmen liegt. Doch er wurde an der Stelle einfach zu hoch und es werden auch dieses Jahr noch zwei, drei Stämme eingekürzt, die sich mit der hohen Tanne mittlerweile mächtig ins Gehege kommen. Dann wird sein Wuchs hoffentlich wieder kompakter ausfallen und die Blüte irgendwann auch wieder reich.


Auf der Terrasse angekommen, wird noch einmal in den Garten hinein geknipst. Ganz links ist ein Bein des bepflanzten Stuhles, der unter der hohen Weide steht, zu erkennen, weiter rechts das weiße Ziergitter, das die Tulpen 'Angelique' umwandern, jedenfalls sollen sie das, doch an der Stelle, wo der Storchenschnabel wächst, erscheinen die Tulpen nicht mehr. Scheinbar mögen sie keinen so dichten Bewuchs durch Bodendecker. Dann bleiben sie lieber gleich in der Erde, die Schönen!





Inmitten des Storchenschnabels zeigen sich leider keine Tulpenblüten mehr, wenn auch Blätter daraus hervorragen ...



Im Efeu unterhalb der Tanne hat sich auch Klettenlabkraut angesiedelt. Das darf es ruhig, denn es ist sehr leicht zu entfernen. Und solange es nicht ausufert, denn auch das ist eine Heilpflanze, die einmal nützlich werden könnte. Die Kermesbeeren sind schon wieder ziemlich hoch gewachsen und der Efeu wird sicher bald die kahle Stelle überwachsen. Ich mag Efeu lieber als das Rindenmulch unserer Vorgänger. Hier kommt wenig "Unkraut" auf, und mit seinen saftig grünen jungen Blättern sieht der Efeu immer sehr hübsch im Frühling aus.


Noch einen schnellen Blick auf meine drei, vier Töpfe an der Terrasse geworfen ... hier spitzen schon ein paar Spezialisten hervor ... später werde ich sie in blühendem Zustand zeigen ...


In der Amphore blüht es noch immer bunt und jetzt aber schnell ab ins Haus, Kekse für den Mann backen ... es gibt noch viel zu tun vor unserer Reise ... wähend der ein Sohn das Haus hütet ...




*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*


Kirschblüten



Letztes Jahr, als ich "Sommer im Frühling" am 22. April schrieb, war der Sauerkirschbaum gerade erblüht, um kurze Zeit darauf schon mit braunen Blüten zu "glänzen". In diesem Jahr ist es nicht anders! Längst sind die schönen strahlend weißen Blüten, an denen ich nur sehr kurze Freude hatte, wieder braun geworden ... verblüht ...
Der Unterschied: im letzten Jahr regnete es von da an nicht mehr und blieb gleichbleibend sehr warm und wurde später sogar unerträglich heiß.

All das ist jedoch nichts Neues, denn am 29.4.2012 wiesen die Sauerkirschblüten im damaligen Waldgarten auch längst einen braunen Rand durch die früh einsetzende Hitze auf! Heuer sind sie sogar schon ganz braun geworden!

Hier nun die verschiedenen Stadien des Kirschbaumes in diesem Frühling ...

Auch der Flieder blüht wieder sehr zeitig - früher schenkte ich meiner Mutter zum Muttertag oft Flieder, das wäre jetzt gar nicht mehr möglich, denn wir haben ja noch nicht einmal Mai!

Doch in diesem Post soll der Sauerkirschbaum vom Knospenstadium bis zur Vollblüte verewigt werden - den verblühten Zustand erspare ich mir und meinem Publikum.



6.4.2019 - 17:43 h








10.4. 2019 - 17:24 h

Die leicht geöffneten Knospen verharren in diesem Zustand doch ungefähr eine Woche


16.4.2019 - 16:36 h

Doch dann geht es Schlag auf Schlag - gegen Abend öffnen sich bereits die ersten Blüten ...


16.4.2019 - 19:54 h

In voller Pracht nur 2 Tage später ... auch das Bild von ganz oben stammt vom 18. 4. - wurde jedoch um 16:13 h aufgenommen. Die Uhrzeiten sind mir für die unterschiedlichen Entwicklungsstadien sowie tageszeitlich bedingten Lichtverhältnisse manchmal in meinen Beiträgen sehr wichtig!


18.4.2019 - 14:52 h

Wieder einen Tag später ...


19.4.2019 - 18:05 h


Die Collage zeigt den Baum als Ganzes - im Hintergrund zeichnen sich die hohe Tanne und die Korkenzieherweide in ihrem noch zarten Grün ab, die inzwischen gen Himmel stürmt.


(19.4.2019 - 18:05)


Auch vom Haus aus ein schöner Anblick, wenn auch der Ausblick vom Haus aus nicht ganz so frei ist und wir dazu teilweise erst auf die Terrasse treten müssen oder von oben aus den Fenstern schauen.


In diesem Jahr wird kein Netz  über den Baum gestülpt, dazu ist er schon zu unhandlich geworden. Vielleicht hänge ich ein paar glänzende Metallstreifen in den  Baum. Sollen doch einige Früchte den Vögeln gegönnt sein ...  Fast ist dieses Bäumchen nun so groß, wie das im vorigen Waldgarten - es  hat sich also doch gelohnt, den Baum so spät noch anzupflanzen!


*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*

Sonntag, 28. April 2019

Kann man Löwenzahn verwechseln?



Bisweilen bin ich mir bei Löwenzahn nicht ganz so sicher - insbesondere dann, wenn die Pflanze vom üblichen Erscheinungsbild abweicht.  Dabei habe ich doch einst in einem Biologie-Leistungskurs von der  Modifikation gelernt, derzufolge der Löwenzahn sich
je nach Standort unterschiedlich entwickelt, z.B. einmal lang und dürr in die Höhe schießt, ein anderes Mal jedoch von breitem und kräftigem Wuchs ist. Unser Garten ist ja das beste Beispiel gerade für Löwenzahn. In der Wiese wächst er oft nur sehr flach und gedrungen. Selbst die Blütenstiele wachsen nur wenige Zentimeter, manchmal sitzen die Blüten sogar ganz eng an der Rosette.

Sigrun/Bergblumengarten zeigte erst solch ein Beispiel, das im Gebirge an einer Felsmauer wächst.

Modifikation bedeutet  in der Biologie die nicht-erbliche Veränderung des Habitus (Phänotyp) durch Umwelteinflüsse (Abiotische Faktoren). Somit kann ein Same des Löwenzahns, der im Gebirge wächst, an einem anderen Ort wieder ein ganz anderes, gewohntes Erscheinungsbild einnehmen, da diese Eigenschaften im Falle einer Modifikation nicht vererbt werden. Im Grunde ist diese Modifikation nichts anderes als eine Anpassung an den jeweiligen Standort.

Ist das links im Bild nun ein Löwenzahn oder ist es keiner? Den Löwenzahn, den ich mit Sicherheit erkannt habe halte ich im rechten Bild in der Hand. Die Blattspitzen in den Ausbuchtungen erscheinen mir wesentlich spitzer, die Ausbuchtungen rundlicher. Meiner Meinung nach ist das links KEIN Löwenzahn, aber die Ähnlichkeit ist für Unkundige sicherlich frappierend und wie leicht gerät man da an ein giftiges Gewächs, wenn man nicht aufpasst!




Das Gartenjournal  schreibt, die Stängel sind unbehaart, die Blätter ebenfalls und glatt. Das war hier allerdings auch der Fall! Blütenstiele waren nicht vorhanden, so dass ich nicht erkennen kann, ob sie innen hohl und mit Milchsaft gefüllt sind.
Angeblich soll man den Löwenzahn nur mit dem Habichtskraut, dem Wiesen-Pippau, dem  Herbst-Löwenzahn (Leontodon), den ich allerdings nicht kenne bzw. den Unterschied nicht weiß, sowie Rucola verwechselt werden können.

Ich kann nur immer wieder raten, sich 100 % sachkundig zu machen, bevor eine Pflanze konsumiert wird. Bei der giftigen Hundspetersilie und der glatten Petersilie ist das ja auch so eine Sache, aber mein Mann und ich fanden ein SICHERES Unterscheidungsmerkmal heraus!
Denn alles, was über die Hundspetersilie geschrieben wurde, traf bei den Pflanzen, die ich gesehen habe, leider nicht zu, weder rochen sie nach Mäuseurin noch konnte ich bei der Hundspetersilie einen Unterschied bei den Blättern ausmachen, sie sahen ganz genauso wie die der Glatten Petersilie aus. Vielleicht ebenfalls standortbedingt?

Hierzu passt denn auch Heidis/Heidis Grüne Ecke Rezept vom Löwenzahnsalat, für mich/uns aus Gesundheitsgründen jedoch komplett im Rohzustand, ohne Speck und unangebraten!

*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*

verlinkt mit Frühlingsglück/Gartenwonne

Samstag, 27. April 2019

Die Orangenblume blüht wie ein Weltmeister ... und Dürre-Monitor!


Die Choysia oder Orangenblume blüht in diesem Jahr besonders reich. Sie hat bislang noch jeden Winter unbeschadet überstanden. Nur anfangs habe ich ihr mal ein wenig Winterschutz gewährt.

2014 war es noch ein kleines Pflänzchen .... was daraus in 5 Jahren geworden ist!
Ich kann diesen Strauch also bedenkenlos für unsere Breiten empfehlen! Sieht wunderschön aus, die Blätter sind gelbgrün bis grün und die Blüten erinnern an Orangen ... ein herrlicher Duft!

Bild vom 16.4. - 19:32 h


Alles ein wenig dicht am Zaun gepflanzt, doch das hatte schließlich seinen Grund ... und irgendwann wird wohl das Eine oder andere herausgenommen werden müssen oder zurechtgestutzt, woran ich ja ohnehin ständig arbeite ...

Der  Hibiscus beginnt gerade, winzige Blättchen auszutreiben. Die Buche hat ihre Blätter dagegen schon fast entwickelt. Ich esse im Frühjahr gerne ihre Knospen und auch die jungen Blättchen.



Und so hängen die Blütenbüschel in den Garten hinein - entlang des schmalen Pfades neben dem Pflaumenbaum.



Die sonnigeren Bilder sind gestern entstanden - das ideale Fotografierwetter, während es heute weitgehend grau war und regnete. Aber der Regen ist bitter notwendig. Jetzt - im April - ist der Grundwasserpegel niedriger als im April letzten Jahres. Sollte der Sommer wiederum so trocken werden, sieht es schon dramatischer aus. Denn das bisschen Regen, das vom Himmel fällt, reicht gerade, um den Staub vorübergehend zu binden. Bald schon staubt die Erde aber weiter ... wenn die Bauern übers Feld ackern, werden große Staubwolken aufgewirbelt. An solche Verhältnisse kann ich mich kaum erinnern ... die Landwirte bewässern bei uns längst ihre Felder. Noch dazu wird das Wasser für sie jetzt rationiert! Denn die Böden sind bei uns bis in 90 cm Tiefe trocken! Das stelle man sich einmal bei unserem schweren tonigen Lehmboden vor! Wie gut, dass unser Garten inzwischen so schön grün und eingewachsen ist! Wie dumm ist es da doch, aus seinem Garten eine Steinwüste zu machen!




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Montag, 22. April 2019

Sommer zu Ostern ...



. . . so betitelte ich am 17.4. diesen Post, den ich jedoch nicht schaffte, fertigzustellen, da zahlreiche andere Aufgaben anlagen und mich zudem kurzzeitig ein Infekt niederstreckte.
Aus diesem Grunde erscheint der begonnene Post am heutigen Tage, dem Ostermontag ....

Sommer zu Ostern


So wurde das hier vorausgesagt ... und das kann gut zutreffen, denn seit kurzem ist es hier auch schön warm und sonnig geworden, so schrieb ich weiter ...  Alles beginnt zu sprießen und schießen ... Doch noch spürt man die Frische der Luft, der Boden hat sich auch noch nicht wirklich erwärmt, es ist schon noch gefühlt etwas kühl, um nicht zu sagen, kalt (mir jedenfalls!) Doch bekanntlich bin ich als Maigeborene eher ein Sommer-/Sonnenkind und kann mit der unwirtlicheren Zeit des Jahres, wie ich sie nenne, nicht viel anfangen!

Der Ostersonntag


Der Ostersonntag war dann auch wunderschön, herrlichstes Wetter, die Gäste konnten draußen bewirtet werden.

Die intensive Strahlung der Sonne liefert die Initialzündung für den Austrieb der Blätter der Bäume; seit kurzem sind da wieder diese zarten winzigen Blättchen, die im Sonnenlicht flirren.



Und überall dieser herrliche Duft ...

Eine schöne Zeit, um noch ein wenig zu relaxen - denn in den letzten Tagen, an denen wir so einigermaßen gesund waren, haben wir geackert wie die Pferde. ;-) Es mußte vieles noch vor unserer Reise geschafft werden und in den nächsten Tagen geht es noch weiter in diesem Modus ...



Die Ostereier am Strauch im Garten sind nun jedes Jahr die selben, weißen ... Bunte waren mir einfach zu bunt, denn unser Garten ist ja schon relativ bunt. ;-) So aber sieht es gefällig aus. Die Eier sind aus Kunststoff, und ich hoffe, sie werden noch lange ihren Dienst tun.




Um diese fortgeschrittene Zeit wünsche ich denn auch allen noch ein schönes restliches Osterfest - der antike Strauß war ein Geschenk - es sind lebende Blumen!


Samstag, 20. April 2019

Die Unermüdliche . . . Hoya Carnosa ... auch eine Heilpflanze!



Meine Wachsblume beginnt wieder zu blühen. Das heißt, die Blüten oder das, was einmal Blüten werden, befinden sich in unterschiedlichem Stadium. 


Jetzt habe ich es erstmals im Bild festgehalten und bewußt beobachten können  ... da, wo die letzten Blüten  im vergangenen Jahr abgefallen waren, treiben nun neue Blüten aus! Deshalb dürfen die verblühten Blütenstände nie abgeschnitten werden!




Die Wachsblumen-Blüten erscheinen von Frühjahr bis zum Herbst. Sie entwickeln sich in Büscheln.





Dafür dass diese Wachsblume am Südfenster eigentlich unter voller Sonnenbestrahlung steht, ein Phänomen! Gewiß hält der vor dem Fenster stehende Pflaumenbaum noch ein wenig die Sonneneinstrahlung ab, aber bei weitem nicht alles! Nicht ohne Grund haben wir vor diesem Fenster DUNKLE Hitzeschutz-Vorhänge, sonst würden wir es in dem Raum gar nicht aushalten!

Das Blühwunder blüht speziell in diesem Haus jedes Jahr, so dass ich annehmen muß, der helle Standort behagt dieser Pflanze besonders.


Seltsamerweise kommen diese Pflanzen, die eigentlich eine Luftfeuchtigkeit von ca. 60 % bevorzugen, auch im trockenen Zimmer gut zurecht, das ist ja leider in unserem Haus eine Dauer-Angelegenheit!

Ich liebe den schweren Duft, den die Blüten dieser wunderbaren altmodischen Pflanze besonders Abends verströmen.

Interessant ist, dass die Wachsblume zur Familie der Hundsgiftgewächse  zählt (engl.: Milkweed-Family). Außerdem ist auch die Hoya Carnosa einen Heilpflanze, das habe ich auch noch nicht gewußt! In Malaysia wird sie bei Lungenentzündungen und Bronchtis eingesetzt! Wie unter dem Link des Mikroskopischen Kollegiums Bonn zu lesen, findet sich der entsprechende Hinweis auf der Webseite http://www.rimbundahan.org/ im Zusammenhang mit der Beschreibung des Kräutergartens.


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