Samstag, 27. April 2019

Die Orangenblume blüht wie ein Weltmeister ... und Dürre-Monitor!


Die Choysia oder Orangenblume blüht in diesem Jahr besonders reich. Sie hat bislang noch jeden Winter unbeschadet überstanden. Nur anfangs habe ich ihr mal ein wenig Winterschutz gewährt.

2014 war es noch ein kleines Pflänzchen .... was daraus in 5 Jahren geworden ist!
Ich kann diesen Strauch also bedenkenlos für unsere Breiten empfehlen! Sieht wunderschön aus, die Blätter sind gelbgrün bis grün und die Blüten erinnern an Orangen ... ein herrlicher Duft!

Bild vom 16.4. - 19:32 h


Alles ein wenig dicht am Zaun gepflanzt, doch das hatte schließlich seinen Grund ... und irgendwann wird wohl das Eine oder andere herausgenommen werden müssen oder zurechtgestutzt, woran ich ja ohnehin ständig arbeite ...

Der  Hibiscus beginnt gerade, winzige Blättchen auszutreiben. Die Buche hat ihre Blätter dagegen schon fast entwickelt. Ich esse im Frühjahr gerne ihre Knospen und auch die jungen Blättchen.



Und so hängen die Blütenbüschel in den Garten hinein - entlang des schmalen Pfades neben dem Pflaumenbaum.



Die sonnigeren Bilder sind gestern entstanden - das ideale Fotografierwetter, während es heute weitgehend grau war und regnete. Aber der Regen ist bitter notwendig. Jetzt - im April - ist der Grundwasserpegel niedriger als im April letzten Jahres. Sollte der Sommer wiederum so trocken werden, sieht es schon dramatischer aus. Denn das bisschen Regen, das vom Himmel fällt, reicht gerade, um den Staub vorübergehend zu binden. Bald schon staubt die Erde aber weiter ... wenn die Bauern übers Feld ackern, werden große Staubwolken aufgewirbelt. An solche Verhältnisse kann ich mich kaum erinnern ... die Landwirte bewässern bei uns längst ihre Felder. Noch dazu wird das Wasser für sie jetzt rationiert! Denn die Böden sind bei uns bis in 90 cm Tiefe trocken! Das stelle man sich einmal bei unserem schweren tonigen Lehmboden vor! Wie gut, dass unser Garten inzwischen so schön grün und eingewachsen ist! Wie dumm ist es da doch, aus seinem Garten eine Steinwüste zu machen!




*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*





Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    die Blüten sind prächtig!
    Auch bei uns ist es dürr. Zum Glück regnet es seit zwei Tagen immer mal wieder, ansonsten müsste ich die frisch eingepflanzten Stauden und die Töpfe auf dem Balkon bewässern. - Es macht angst und ich setze mehrheitlich auf Stauden, die Sonne mögen oder sogar in Steingärten wachsen. Stell dir vor, meine Kamelie überwinterte ohne Probleme draussen und blüht momentan.
    Dir einen angenehmen Sonntag und
    liebe Grüsse
    Eda

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Eda,
      trotz relativ häufigem Regens in diesem Jahr haben wir den Zustand, dass der Boden so weit ausgetrocknet ist. Das Wasser reicht immer nur oberflächlich - im vergangenen Jahr war der Grundwasserspiegel zu stark abgesunken. Würde es in diesem Jahr wieder so trocken, wären die Folgen dramatisch, denn jetzt ist der Boden ausgetrockneter als im vorigen April!
      Aber lt. meiner langjährigen Beobachtung gibt es nicht wirklich einen Grund zur Panik - irgendwie gleicht sich in der Natur alles immer wieder aus. Die Natur ist ständig im Wandel - nur wir Gartenliebhaber stellen uns vor, unser Garten bliebe ewig so, wie uns das lieb wäre. Bei unseren Wohnungen könnte das zutreffen, wenn wir sie in einem gewissen Zustand der Möblierung belassen, doch die Natur zeigt uns etwas anderes.

      In meinem Garten ist sehr wenig durch die Hitze beeinträchtigt worden. Ich habe eigentlich nur die Schachbrettblumen verloren, wie es bis jetzt aussieht, doch auf die kann ich auch verzichten. Denn wenn sie so viel Feuchtigkeit brauchen, sind sie eben nicht richtig hier. Es gibt noch genug andere Pflanzen, die auch hübsch sind.

      Wie schön, dass Deine Kamelie draußenüberwintern konnte! Nicht weit von uns wuchs jahrelang eine Kamelie draußen in einem Garten. Nur in dem sehr strengen Winter 2010 hielt sie den -20 Grad dann doch nicht mehr stand. Aber dass es selbst bei Minustemperaturen möglich ist, eine Kamelie im Garten zu halten, bewies dieses Exemplar. Nur allzu kalt darf es nicht werden.

      Liebe Grüße und eine schöne neue Woche
      Sara

      Löschen
  2. Hallo Sara,
    ja diese Dürre, bei uns war jetzt auch 2x Regen, insgesamt etwa 8l das ist sehr schön, aber angesichts der bald einen Meter in den Boden reichenden Dürre, natürlich nur ein Witz. Im Fernsehen sagte einer, dass es jetzt einen wochenlangen Landregen geben müsste um das Defizit auf zu füllen. Das wird wohl nicht der Falls sein, also bleibt der Wassermangel. Unser Flieder hing vorgestern schon wieder welk herunter. Letzten Sommer hatte er monatelang braunee Blätter ind Trockenstarre. Nun haben wir den Salat dieses Jahr kaum Blüte und winzig kleine Blätter. Immerhin er hat überlebt und hat sich gewappnet für dieses Jahr und die neue Dürre. Leider haben nicht alle Pflanzen so eine Taktik und vieles ist in der LAndschaft und vor allem in den Wäldern schon vertrocknet. Immerhin hatten wir jetzt etwas Regen und ich kann die GEmüsepflanzen endlich raus setzen und weiter sähen. ABer bei gestern und heute auch wieder nur 5 Grad ist es mir ehrlich gesagt zu kalt. Jetzt warte ich gleich noch auf den 1. Mai, da ist frei, wärmer und sichar uach noch leicht feucht. Da wird gepflanzt.
    Bis dann, schöne Tage wünscht der Achim

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das ist wohl wahr, Achim - denn es hat bei uns ja in diesem Jahr schon relativ oft geregnet, aber immer nicht genug. Es müssen wohl mal wieder ordentliche Starkregen kommen, die füllen die Speicher dann wieder auf. ;-) Doch sowas wollen wir eigentlich auch nicht gerne haben, da diese Art des Regens auch viel in der Natur kaputt macht.
      Hier hatte es jetzt ordentlich geregnet, insofern brauchte ich am Wochenende mal nicht bewässern, wofür ich mehr als dankbar bin, denn manchmal hängt einem das zum Halse raus.

      Was wohl Sorge bereitet, ist das erneute Aufkommen der Borkenkäfer und nun auch das Eschentriebsterben durch einen Pilz, dem halbe Wälder zum Opfer fallen, wie bei uns in der Region. Zumindest die Sache mit dem Borkenkäfer hatten wir in den 80ern schon ... irgendwas ist immer und die Monokulturen tun ihr übrigens in den Wäldern ...

      Mir ist es derzeit auch zu kalt, ich hoffe auch, dass es bald wieder wärmer wird. Bei der Kälte macht es im Garten keinen großen Spaß.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  3. Hallo Sara,
    was für eine schöne Pflanze! Bei der Orangenblume wird fleißig ausgelesen, um immer winterhärtere Sorten zu bekommen. Schön ist sie in jedem Fall.
    Der blaue Beinwell, den ich von dir habe, ist dieses Jahr riesig geworden und blüht ganz toll. Das ist eine wahre Freude, gut, dass du ihn mir geschickt hast.
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elke,
      jetzt war Dein Kommentar direkt im Spam gelandet, seltsam! Wird wirklich Zeit, dass ich nach meinem Urlaub zu WP wechsele.

      Freut mich sehr, dass es dem Beinwell bei Dir so gut gefällt. Bei mir meint er es auch sehr gut, ich muß ihn immer wieder in seine Schranken verweisen, aber so habe ich auch immer ausreichend von ihm - eine wahre Augenfreude und natürlich für die Insektenwelt.

      Was die Orangenblume betrifft, war ich auch überrascht, wie gut sie sich in diesem Garten bei den doch nicht immer so niedrigen winterlichen Temperaturen entwickelt hat.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  4. Bei uns regnet es seit Tagen immer wieder. Mal heftig, mal sanft und man kann sehen, wie die Natur diese Feuchtigkeit aufnimmt und alles wächst und treibt.
    Die Orangenblume kannte ich bisher noch nicht. Es scheint ein sehr interessanter Strauch zu sein. Für Deinen Garten wünsche ich Euch aus so einen ergiebigen Regen wie wir ihn haben.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei uns hat es auch wieder ordentlich geregnet, liebe Ingrid. Das war ja leider auch notwendig. Nur so kalt bräuchte es meinetwegen nicht zu sein.
      Die Orangenblume ist ein sehr schönes Gewächs, ich könnte mir sogar eine ganze Hecke damit vorstellen. Es braucht schon ein paar Jahre, bis sie so weit ist, ganz so schnell wie der Kirschlorbeer wächst sie nicht.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  5. Wunderschön. Ich wusste nicht, dass die Pflanze winterhart ist, sonst hätte ich schon eine gekauft ☺ Danke für den Tipp ☺

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh doch, bei uns trifft das jedenfalls zu. Wie das bei Dir in den Bergen hoch droben aussieht, weiß ich allerdings nicht. Bei mir steht die Choysia ja sehr dicht zwischen anderen Gehölzen, die schützen sich vermutlich gegenseitig. Aber Versuch macht kluch, sagt man bei uns. :-)

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
    2. Danke für Deine Antwort. Wir werden es versuchen und Dir berichten :-) Viele liebe Grüße. PS: Die weidenblättrige Birne trägt tatsächlich kleine Minibirnen, die man zu Kompott verarbeiten kann. Sie sehen aus wie die Schwestern des Zierapfels :-)

      Löschen
  6. Bei uns regnet es zum Glück auch gerade. Ich sage ja schon seit Jahren, dass es insgesamt viel zu heiß und viel zu trocken ist. Nur wenn es so dramatisch wird wie im letzten Sommer oder eben jetzt schon wieder, dann fällt es auch mal den Zeitgenossen auf, die mit Natur, Garten oder Landwirtschaft nichts zu tun haben. =/
    Die Orangenblume ist ja schön! Kannte ich noch gar nicht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So ist das, liebe Centi, der Mensch wird, wenn überhaupt, erst klug, wenn Katastrophen über ihn hereinbrechen und dann auch nur notgedrungen ... daran wird sich wohl auch nie etwas ändern.
      Das Meiste sind Wortbekundungen und die Realität sieht GANZ anders aus, denn die meisten leben völlig konträr zu dem, was sie da in Sachen Umwelt von sich geben. Seine Bequemlichkeit und vermeintlichen Luxus gibt eben kaum jemand freiwillig gerne wieder her.

      Ja, an der Orangenblume erfreue ich mich auch immer wieder. Sie ist bestimmt auch für einen Balkon schön, könnte ich mir vorstellen.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  7. So eine schöne Blütenpracht, liebe Sara. Nach wochenlanger Trockenheit hat es gestern bei uns ordentlich geregnet. Die Natur hat es gebraucht, auch wenn sich die Pflanzen auch in der Trockenheit gut geschlagen haben. Diesen Steinwüsten-Wahn werde ich nie begreifen.
    LG, Varis

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Varis. Bei uns hat es auch geregnet, es muß ja nun mal sein. Unser Boden ist bis in die Tiefe ausgetrocknet und das, obwohl es ja in diesem Jahr sogar relativ häufig geregnet hatte, allerdings nie ausreichend genug.

      Tja - vor allem hat man mit den Steinen irgendwann mehr Arbeit, als man anfangs glaubt. ;-) Und auf spitzen Steinen herumzukriechen ist wahrlich kein Vergnügen. ;-)
      Hinzu kommt, wo kommen die vielen Steine her - da entsteht dann auch wieder ein Ungleichgewicht, wenn die massenhaft überallhin transportiert werden ...

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  8. das ist ja ein wunderschöner Strauch
    den kannte ich auch noch nicht
    schön dass er bei dir so gut gedeiht

    unsere Nachbarn unten und nebenan haben auch gerade Folie und Kies verlegt :(
    es stehen zwar noch Bäumchen drauf aber ich frage mich wie lange sie durchhalten
    da sie ja jetzt kaum noch Wasser bekommen
    die Folie sieht nicht aus als würde sie Wasser durchlassen
    ich versteh es nicht ..

    liebe Grüße
    Rosi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das ist er wirklich. Ich freue mich auch sehr darüber, dass der Frost ihm nichts anhaben konnte.
      Ohje, ja das verstehe ich auch nicht wirklich, auch wenn ich manches Mal auch über die viele Arbeit klage, vor allem, weil die Zeit fehlt. Aber dann schafft man es irgendwie doch immer ... ein kahler Garten, welch ein Graus! Der würde mich umbringen!
      Und Folie - never .... damit macht man das Bodenleben kaputt. Die Erde muß lebendig bleiben ... ich habe mir das auch x-mal überlegt, aber höchstens in einem sehr kleinen Bereich, wie an der Stelle, wo vom Nachbarn der Giersch immer herüberwächst zwischen seiner Wand und unserem Garten ganz hinten zum Beispiel. Das sind vielleicht 15 cm mal 1 oder 1,5 Meter ...
      Ja, verstehe das, wer will - der Mensch hat sich wirklich SEHR weit von der Natur entfernt, zu seinem eigenen Nachteil allerdings. Wenn erst die ganz großen Katastrophen über uns hereinbrechen, werden vielleicht einige mehr aufwachen .... leider muß es immer erst dazu kommen. Von sich aus wird der Mensch leider nicht klug. Das sind alles Lippenbekenntnisse in Sachen Umwelt. Solange nichts passiert, kann man doch immer so weiter machen oder noch schlimmer ...

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  9. So schön, die Pflanze hat ja unzählige Blütenbüschel und so dauert diese Pracht bestimmt noch recht lange, voe allem wenn es hin und wieder regnet.
    Liebe Grüsse
    Doris

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das hoffe ich auch, dass sie noch eine ganze Weile blüht. Es soll ja bald wieder schön werden, dann kann man den Duft auch wieder genießen. Und derzeit bin ich froh, den Garten nicht bewässern zu müssen. Regen muß ja nun mal sein.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen


*¨¨* ♥♥~♥ Vielen ♥♥lichen Dank für Deinen Kommentar! Jeder Deiner Sätze ist Inspiration und Erbauung für mich. Ich freue mich sehr über jede Zeile, es ist mir aus Zeitgründen jedoch nicht möglich, hier jederzeit auf einzelne Kommentare zu reagieren. Fragen beantworte ich immer und zeitnah. Blogbesuche erfolgen leidenschaftlich gern und bei Gelegenheit. Herzlichst 【ツ】 *¨¨* ♥♥~♥

Bitte VOR dem Kommentieren die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beachten! (Siehe meine Datenschutzerklärung) und insbesondere auch die Datenschutzerklärung von Google, dem Bereitsteller dieser Blog-Plattform, auf dessen Technik ich als privater Blogger dieses kostenlosen Blogs keinerlei Einfluss und Zugriff habe!
Wem diese Bedingungen nicht zusagen, schließe bitte umgehend meinen Blog und sehe vom Kommentieren ab!