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Dienstag, 30. Mai 2017

Vogelbeobachtung mit der Wildview-Kamera



Endlich hat mein Mann das Datum und die Uhrzeit der Kamera korrigiert und nun passt die Zeit wieder. Noch einmal will ich daher hier dokumentieren, was sich  nachts und auch am Morgen an der Wasserstelle an der Terrasse tut.

Inzwischen hatte es geregnet, war andererseits aber sehr warm, so daß das Kraut wieder mächtig geschossen ist. Ihr kennt das! So schnell kommt man einfach nicht nach. Da könnte man jäten wie ein Weldmeister und wird doch nicht fertig. Das Vogelfutter hat sich leider auch tüchtig versamt, schon deshalb muß langfristig das Vogelhaus von der Terrasse weg!

Ganz unten in diesem Post werde ich einen Bereich zeigen, den ich vor kurzem mehrere Stunden lang bearbeitete! Und dieser Bereich ist wirklich nicht groß! Aber der Giersch und so manches andere ..... es ist eigentlich aussichtslos .... die Zeit rennt einem im späten Frühling und Sommer einfach davon . . .


Doch jetzt zu dem Igel, der um 1.00 h nachts erscheint. Zuvor war alles ruhig. Doch um diese Zeit trinkt er noch nicht. Weiß der Kuckuck, was er da sucht.

Erst später - um 3:49 h erscheint er wieder - dieses Mal hat er Durst!


Und schwupps, nachdem er sich erfrischt hat, läuft er mit langen Beinen auch schon wieder fort. Die ganze Aktion hat keine zwei Minuten gedauert. ;-) Total interessant, diese Zeiten feststellen zu können!


Nachdem es hell geworden ist, wird zunächst nur ein Amselschwanz sichtbar . . .
Hat denn sonst niemand Durst gehabt???


Beim Schwanz bleibt es zunächst . . . dafür ist plötzlich ein Grünfink da ... einige Bilder lasse ich allerdings aus  - es wären immer ähnliche Abweichungen, gleich einem Daumenkino . . . 


Erst einmal die Lage sondieren .... schließlich stürzt sich hier schon einmal ein Raubvogel auf seine Beute.


Rücken zeigen . . .


Ob der Grünfink getrunken hat, lässt sich nicht rekonstruieren, die Kamera zeigt jedenfalls nichts dergleichen, dafür  steht dann um 8:41 eine junge Amsel im Badewasser.



Es reicht vielleicht, die Füßchen zu kühlen . . . 




. . . doch vielleicht muß Frau Mama erst die Erlaubnis geben und vorkosten?



Nur die Mama (oder Papa?) darf ein paar Schlucke nehmen ... oder ist da Gefahr im Anzuge?


Schwupps - schnell weg . . .


Vielleicht ist auch dies erst der Herr Papa? Der da eine halbe Stunde später erscheint?





Das Tierchen läßt es sich jedenfalls gut gehen und wutsch hat die Kamera einen Wassertropfen abbekommen ...


Was für ein erfrischendes Bad! Dabei ist eigentlich der etwas größere Teller zum Baden bei den Drosseln beliebt.



Es tat sich also nicht allzu viel in all den Stunden. Vermutlich sind in der Umgebung noch andere Wasserstellen vorhanden.

Und hier - wie weiter oben angekündigt, die Ecke, die ich erst kürzlich gejätet habe - im Bereich der Weigelie und Forsythie, unterhalb derer das weiße Veilchen jetzt begonnen hat, sich zu vermehren. Inzwischen blüht es jedoch nicht mehr. Hier ufert der Giersch regelmäßig aus. Er kam einst vom Nachbarn herüber.



Ebenfalls in diesem Bereich übersiedelte ich die  Teppich-Hartriegel an, in der Hoffnung, diese mögen den Giersch verdrängen. An der vorherigen Stelle war es aber auch einfach  zu heiß und vollsonnig, das vertrugen sie nicht. Entweder ich habe Glück oder muß eben auf diese hübschen Blüher verzichten.


Und so sah es aus, als der Giersch hier noch wucherte



Bei so viel Unkraut und "hässlichem" Garten nun noch ein paar erfreuliche Bilder :-)


Die Weigelie blüht in diesem Jahr wieder sehr schön. Der Strauch war zwischen den anderen Sträuchern untergegangen und erst durch meine Schnittmaßnahmen kam er wieder mehr zur Geltung



Ich weiß, daß die meisten Blogger anders bloggen, doch dies ist vor allem MEIN Gartentagebuch, in das ich möglichst alles, was sich im Garten abspielt, aufnehmen will, ganz gleich, ob ich schon bei anderen kommentiert oder in anderen Blogs gelesen habe oder Kommentare beantworten konnte!

Natürlich habe ich keinen von Euch vergessen und bemühe mich weiterhin, Eure Blogs zu besuchen, doch kann ich das nur nach und nach, an einem Tag ein, zwei oder auch mal drei, am nächsten oder übernächsten die nächsten zwei, drei . . .

Derzeit bin ich leider in meiner Bloggertätigkeit eingeschränkt, aber mein Bloggerstyle ist der, dass ich häufig zeitlich-rückversetzt poste, um das Gartentagebuch zu komplettieren und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern! Wem die Wildview-Bilder auf die Nerven gehen, klicke bitte weg! Mein Gartentagebuch MUSS niemand lesen, der es so, wie ICH es schreibe, nicht mag!
Den Aufzeichnungen der Wildview-Cam entsprechend habe ich auch die Uhrzeit passend eingestellt, entsprechend der letzten Aufzeichnung um 9:18 h, obwohl ich diesen Post jetzt, gegen 19:42 h abschicken werde. :-) denn die Uhrzeiten und Tage sollten weitgehend stimmen, um später präzise rekonstruieren zu können.



Sonntag, 28. Mai 2017

Start der Wildrosenblüte - und auch andere Rosen beginnen zu blühen ...



Ganz hinten am Zaun entwickelt sich die Heckenrose inzwischen sehr schön. Erstmals trägt sie mehr als nur 2 Knospen. Und nun zeigt sich, daß all unsere Befürchtungen umsonst waren, denn in diesem Jahr läßt sie sogar schon einige Blütenblätter fallen, während 2016 die wenigen Blüten am 5.Juni noch intakt waren.
Der Holunder ist mindestens fast genauso weit! Wettertechnisch verlabele ich diesen Post nun unter "Frühsommer", denn nichts anderes zeigt mir der Garten derzeit phänologisch!


Wegen der kleinen Hummel wollte ich noch in Elkes Buch schauen - das mache ich später noch und füge dann ggfs. den Namen hier ein.





Der inzwischen schon gut eingewachsene Standort der Rosa rugosa.


Sogar der Ginkgo hat sich inzwischen erholt! :-)
Bald wird von den braunen erfrorenen Erstlingsblättchen nichts mehr zu sehen sein!


Während die  Bibernell- oder Dünenrose fast schon wieder mit der Blüte vorbei ist ...

erste Blüten sah ich am 20.5. - am 23.5. stand die Dünenrose in allerschönster Blüte mit zahlreichen zartgelben Blütenkelchen - doch der Hitzeeinbruch hat den Blüten vorschnell den Garaus gemacht. . . .





. . . beginnen die vielblütigen Wildrosen am  Zaun entlang der Straße, erste Blüten zu öffnen - noch sind einige Blattläuse zu sehen, doch das war im vergangenen Frühsommer genauso - und genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht waren, verschanden sie auch wieder, dank der Heerschaaren von Marienkäfern und deren Larven. Da ich schon etliche Marienkäfer gezählt habe, wird es nicht lange dauern, bis sich dieses Problem von selbst erledigt hat.

Die Pappeln, die irgendwo am Ortsrand stehen, haben uns in diesem Jahr besonders gut mit ihrer weißen Watte eingedeckt, überall hängt das Zeug fest. ;-) 




Aber auch andere Rosen beginnen nun zu blühen - hier fällt vor allem die Rose 'Blue for You' auf - ich erinnere mich gerade nicht, ob sie bisher VOR den anderen Rosen geblüht hat. Aber das lässt sich ja leicht im eigenen Blog ergoogeln. ;-)

Den blauen Storchenschnabel 'Graveteye' hatte ich geteilt und einen Teil davon an diese Stelle gesetzt. Daneben wächst noch die neue Sterndolde, die auch zu blühen beginnt.


Was die anderen Rosen und noch so manches andere betrifft, beim nächsten Mal. Leider hat mich die Hitze migränetechnisch etwas lahm gelegt. Manchmal ist man eben einfach urlaubsreif. ;-)

Mittwoch, 24. Mai 2017

Vogelkino und Vogeluhr






Schon lange gab es keine Posts mehr mit der WildView-Cam. Das hatte seinen einfachen Grund darin, dass wir diese Kamera speziell dafür anschafften, um den Garten auf den Besuch wilder Tiere hin zu überwachen, weil bei Einzug und noch längere Zeit danach unser Garten massiv durch Tierkothaufen verunreinigt wurde.

Doch nach einigen Maßnahmen verflüchtigte sich das Problem zum Glück und so kam die Kamera kaum noch zum Einsatz.

Inzwischen zog das Vogelfutterhaus um, da sich die Futtersamen zu sehr im Terrassenbeet aussamten und ein dichter Teppich mit Gräsern dort wuchs, wo sich das Vinca minor eigentlich ausbreiten sollte.
An der jetzigen Stelle steht das Futterhaus zwar auch nicht optimal, da die Körner zum Nachbarn auf die Terrasse flogen, was mein Mann nun durch Abdichten der Trennwand an einigen Stellen verhinderte. Dennoch gefällt es mir auch nicht, dass die Terrasse immer voller Körner und Spelzen ist. Langfristig wird das Futterhaus also auch von diesem Platz verschwinden müssen an irgendeine andere Stelle weiter hinten im Garten. Nur werde ich dort die Vögel kaum beobachten können.

Daher kam jetzt die Cam noch einmal ausgiebig zum Einsatz. Leider sind die Lichtverhältnisse an der Stelle suboptimal. ;-)

Wenn man die Bilder nacheinander durchklickt, erscheint es teilweise wie ein Daumenkino. :-) Allerdings konnte ich unmöglich sämtliche Fotos in diesen Post stellen, sonst wäre dieser ellenlang geworden, das kann ich dann doch  niemand zumuten! ;-) ;o)





Nun also zur Vogeluhr, über die ich im Februar 2012 schon schrieb.
Zu meinem Erschrecken fällt mir gerade auf, daß die Kamera nicht richtig eingestellt war. Im Jahre 2099 werde ich höchstvermutlich nicht mehr am Leben sein  und die gefiederten Besucher erst recht nicht - glaubt mir also bitte, dass die Aufnahmen vor kurzem entstanden! Den Tag genau weiß ich jetzt nicht mehr, da wir an mehreren Tagen die Kamera laufen ließen. ;-)
Außerdem wird der geneigte Besucher unschwer am frischen Grün die Jahreszeit ausmachen können. 


Die erste Aufnahme unserer Kamera wurde zwar um 6:55 h morgens angezeigt, doch da sie fast schwarz ist, beginne ich mit dem Bild, das um 7:04 h erfasst wurde. Der erste Vogel war jedoch eine Amsel! 


Lt. Vogeluhr sind dies die ungefähren Aufwachzeiten der Vögel, wetter- und jahreszeitabhängig. Somit erscheint die Amsel etwas später, als sie erwachte. Vielleicht fand sie anderweitig davor schon etwas oder war noch nicht hungrig. Den Grund werden wir wohl nie erfahren. ;-)

4:00 Gartenrotschwanz 
4:10 Rotkehlchen 
4:15 Amsel 
4:20 Zaunkönig 
4:30 Kuckuck 
4:40 Kohlmeise 
4:50 Zilpzalp 
5:00 Buchfink 
5.11 Sonnenaufang 
5:20 Haussperling 
5:40 Star




Der erste Grünfink erscheint um 7:25 h - doch diese Aufnahmen sind nicht so besonders geworden, daher erst Bilder von etwas später einkehrenden Grünfinken.

Interessant auch, wie die Lichtverhältnisse sich allmählich verändern!





Wieder ein Grünfink im Anflug ...


Ganz schön voll nimmt dieser Grüne den Schnabel ...


Schade, dass jetzt keine Vogelzählung stattfindet. ;-) Leicht kann man sich darüber hinwegtäuschen, wenn es so aussieht, als erschienen immer dieselben zwei Grünfinken, was bei uns nicht der Fall ist!


Einfach entzückend diese dachsstreifigen Rücken



Und falls sich jetzt jemand wundert - Futterhaus und Mai - wir hatten im Winter eine ganze Menge Vogelfutter gekauft, die nicht aufgebraucht worden war. Die wird nun verfüttert und sehr gut angenommen, wie man sieht! Denn übers Jahr möchte ich ungern Vogelfutter im Haus lagern! Der Winter war einfach nicht kalt genug - jetzt kommen viel mehr Vögel als im Winter, wenn auch nur diese wenigen Arten!

Normalerweise halte ich nichts davon, die Vögel so lange zu füttern, da sie im Garten aktiv werden sollen. Wir haben eine Wiese mit allerlei Samen vorm Haus, die auch gut besucht wird. Aber scheinbar besteht dennoch Bedarf. Die Meinungen über Ganzjahresfütterung sind ja strittig! Und Mäuse will ich ungern mit ernähren, daher auch die Kamera, die das alles festhält, was sich am Futterhaus so tut. Mäuse sind da bisher allerdings noch nicht auf den Plan getreten!


Ein Bild für die Götter, der Grünfink im Anflug.
und dann nimmt er sein Schnäbelchen voll ...




Schwupps schaut ein kleiner grüner Kopf aus dem Zaun ...


 Was für ein eleganter Abflug! :-)



Immer wieder fallen die Braunen ein. :-)




Nachmittags ist dann auch nochmal was los ...




Zeitweilig erkämpfen sich mehrere Grünfinken neben den Spatzen ihren Platz ...
Schade, daß die Bilder nicht von höherer Qualität sind!












Immer weiter wagt sich das mollige Tierchen in das Haus hinein ...



Doch nun meldet sich erneut Grünfink-Besuch an und nicht nur einer ...


An der Vogelbar ist was los


Landung oder Attacke?
















Frau Amsel bekommt auch noch einmal Hunger ...







doch sie bleibt nicht lange ... die Finken zeigen da mehr Ausdauer!





Auf dem nächsten Bild verzieht sich der kleine Kerl durch die Trennwand in den Nachbargarten.





Immer wieder stoßen neue Sperlinge dazu ...






Grün und Braun - meist friedlich vereint ...







Immer wieder lassen sich auch die Braunen blicken und ab und zu wird an der Vogelbar geschaukelt. :-)




Ergänzung aus einer anderen Kamera-Position zu einer anderen Zeit ... jedoch auch im Mai!


Fonts Microsoft Himalaya + Jester



Das war nur ein kleiner Querschnitt durch unsere Vogelwelt. Meisen kommen derzeit eher nicht ins Futterhaus, Buchfinken habe ich aber durchaus beobachtet und gelegentlich verirrt sich auch schon mal eine Elster dorthin.