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Samstag, 10. November 2018

Im November noch Indian Summer ...



Ein besonderes Leuchten in diesem speziellen Jahr!


Selbst jetzt noch - im November - leuchtet das Laub in einer unvergleichlichen Farbintensität, dass es eine einzige Freude ist .... Stunden könnte man diese Farben betrachten, sie förmlich inhalieren .... wohl wissend, dass das Ganze ja einmal ein Ende haben MUSS .... aber noch sind sie da und leuchten um die Wette ... wie der gelb belaubte Sauerkirschbaum im Kontrast zum Vogelbeerbaum an der Terrasse, der dieses Jahr eine ganz besondere Färbung zeigt, wie wir sie hier noch nie zu sehen bekommen haben! Viel Rot enthält das Laub, einfach faszinierend - ich könnte mich ständig in Lobpreisungen ergehen.






Nur der Meisenring scheint an dieser Stelle deplaciert - - - inzwischen hängt er im Teil des Gartens, der an den Vorgarten angrenzt. Davon dann demnächst ein Bild. Hoffe, dass er dort, im Rosen-Baum, eher Beachtung findet.



Oder der Schneefelberich - aufgrund der langanhaltenden Trockenheit hätte ich ja nie mit DIESER herrlichen Blattfärbung gerechnet. Lange sah es so aus, als würde er vor der Zeit vertrocknen und lediglich mit braunen Blättern noch dienen können, aber siehe da ... solch eine  Pracht!


Oder der Japanische Fächerahorn, dessen Herbstlaub sonst eher gelb-orange mit sehr wenig rot erscheint, wie in der Novembersonne am 14. November des vorigen Jahres 2017! Da war auch der Schneefelberich nicht so rot!


Hier das Ahornbäumchen an seinem Standort - ihm gegenüber eine Hortensie, deren Laub sich auch wunderschön zu färben beginnt, wie ich es aus meiner Kindheit kenne. Die Blätter habe ich oft aufgehoben und damals noch in Büchern gepresst.



Der Schneeball, der am anderen  Ende des selben Beetes seinen Platz hat, trägt auch ein wunderschönes Rot!
Nicht mehr lange, dann wird er  zu einem stattlicheren Bäumchen heranwachsen und den Blick vom Zaun her verwehren. Und wenn ich ihn mir in all dem bunt gefärbten Laub vorstelle, während er noch höher ist .... das Laubfegen macht zwar Arbeit, aber es ist "nichts", wenn man dabei so wunderbare Eindrücke genießen kann. Und in jedem Falle ist auch dieses Laub wesentlich farbenprächtiger als noch 2016!


Die blau blühende Bleiwurz blüht in diesem Jahr zwar nicht so üppig, doch dafür färbt sich ihr Laub Knallrot! So soll es sein! Der Garten ist derzeit ein einziges Farben-Meer!  Und das wird noch mehr, je höher die Sträucher werden und je mehr sich Stauden, wie die Bleiwurz ausbreiten.



Auch vorm Haus leuchtet es farbenprächtig  in diesem Falle ein Spierstrauch, der in rosa Dolden blüht.



Die Sukkulenten tun fleißig mit ... so prächtig habe ich die Herbstfärbung an ihnen noch nie erlebt!



Ihr seht, ich merke es mir nie ... Aster oder Chrysantheme ??? Aber egal, Hauptsache schön! Und so reich blühend, jetzt fast Mitte November! Sogar mein Mann staunte über diese Blütenpracht so spät im Jahr ... dafür haben die Rosen fast komplett mit der Blüte ausgesetzt. Irgendwas ist eben immer ...

Schon interessant, wie hoch diese Aster jetzt gewachsen ist - beim Kauf sind einige Sorten sehr niedrig und erwecken daher den Anschein, als bliebe dies so.


Wie sie sich doch balgen ... wir sind wohl auch die Einzigen, die schon füttern ...


Donnerstag, 8. November 2018

Ein Igel im Versteck



Als mein Mann vor kurzem mal wieder Laub im Garten aufharkte, wollte er  den Bereich unterhalb der hohen Weide von sich dort angesammelten Zweigen und Laub befreien. Da der Laubbesen es nicht schaffte, weil sich das große Immergrün Vinca major darin verhedderte, nahm er das Ganze kurzerhand mit den Händen auf . . . und staunte nicht schlecht, denn schaut mal, was sich unter dem Zweig-Laub-Gewirr verbarg! :-) Und wie gut, daß mein Mann Handschuhe trug .... ;-)


Scheinbar hat der Igel sich hier schon sein Winterquartier ausgesucht. Denn unter der Weide ist es einigermaßen ruhig und vor allem geschützt. In diesem Bereich wird es nie wirklich nass! Und das Vinca major sorgt mit seinen langen hohen Ranken außerdem dafür, dass sich Laub und Zweige darin halten. Ein idealer Platz also!

Zwischenzeitlich war es aber noch einmal so warm geworden, dass der Igel wohl oder übel noch einmal herauskommen muß. Wir werden diesen Platz in jedem Fall nun in Ruhe lassen, damit der stachelige Geselle gut über den Winter kommt.

Hier habe ich ein Video gefunden, wie ein Igel sein Nest baut. Ich habe so etwas noch nie gesehen! Es ist das erste Mal, dass wir einen Igel im Versteck oder Schlafplatz, vielleicht sogar Überwinterungsnest fanden. Obwohl wir ja immer Gärten hatten!

Zu den unterschiedlichen Nestern der Igel findet Ihr hier Ausführungen. Wie ein Igel im Garten lebt, ist hier sehr schön beschrieben.

Und nun noch einmal der Bereich, in dem sich das Nest des Igels befindet. Links davon steht der kleine Wollige Schneeball, der sich selbst dort hingesamt hatte und nun in  Herbstfarben erleuchtet. Auf der anderen Seite des Weidenbaumes befindet sich der Stuhl mit der Pflanzschublade, in der Dachwurze wachsen.

Es  zahlt sich eben mehr als aus, wenn man den Garten ein wenig "wild" hält. In zu aufgeräumten Gärten werden sich kaum solche Tiere blicken lassen, geschweige denn überwintern. Ideal für Igel und auch andere Tiere ist eine Vielfalt im Garten, Bewuchs wechselt sich  mit offenen Flächen ab, es stehen idealerweise höhere Bäume da, auch Gräser, Sträucher, Hecken und der Rasen wird nicht zu oft gemäht! Am besten ist ohnehin Wiese, die auch zahlreichen Insekten Nahrung bietet. Auch Wiese kann man rasenkurz halten und dennoch blüht es! Man muß nicht wöchentlich oder gar mehrmals wöchentlich mähen!

Übrigens sind Rasenmäh-Roboter das reinste Gift für Igel, insbesondere für junge Igel! Und Laubsauger schon gar!
Aber Handarbeit ist in diesem Falle so oder so das beste Fitness-Studio .... das man natürlich zusätzlich noch besuchen kann, wenn die Gartenarbeit nicht ausreicht und das tut sie in kleineren Gärten auf keinen Fall, da es sich eher um statische Anstrengungen und kein aerobisches Training handelt .... solange man nicht zuu alt, krank oder gar gebrechlich ist!


Mein Schwarzer Schlangenbart :-)



2016 verliebte ich mich in den Schwarzen Schlangenbart. Ich habe gerade festgestellt, dass ich diesen hier noch gar nicht verewigt habe, das soll jetzt schnell nachgeholt werden. Das Bild oben zeigt den Topf, wie ich ihn erworben habe.

Und im nächsten Bild vom 16.7. ist der Pflanzort zu erkennen - neben der Gabione, die beim Pflaumenbaum installiert wurde.




Zum Schluß ein aktuelles Bild vom Standort - neben dem Topf mit noch wunderschön blühenden Eisenkraut versteckt sich der Schwarze Schlangenbart nun unter dem  Laub. Das Bild war so ähnlich hier schon zu sehen.



Dienstag, 30. Oktober 2018

Letzter Versuch .... mit Knoblauch ... Kompost und Vögel



Vor kurzem war der mir von Achim empfohlene Knoblauch angekommen.

Ich habe ihn schon an einige besonnte Stellen des Gartens verteilt, denn sonnig und in möglichst lockerer Erde sollte er wachsen dürfen, dasmit er sich entsprechend entwickeln kann.



Schaut Euch mal dieses Video vom Selbstversorger-Kanal an - es  zeigt GENAU den  Zustand meines Knoblauchs, wie er sich im jetzigen Garten immer wieder zeigte! Entweder liegt es am gesamten Garten oder aber an einzelnen Stellen, die ungeeignet sind. Noch gebe ich also die Hoffnung nicht auf.

Vielleicht sollte ich mir auch Schlagbuchstaben besorgen, denn die Holzschilder, auf denen ich zwar mit wasserfestem Stift die Bezeichnung aufschreibe, sind im nächsten Frühjahr oft doch nicht mehr lesbar und darauf kommt es ja schließlich an!

Herbstlaub

Das bunte Blatt vom Bild ganz oben war schon auf Instagram zu sehen. Es fiel mir auf einer Wanderung ins Auge und deshalb teile ich es mit Euch hier auch sehr gern! Die Natur ist eben doch der schönste Maler!

Nun habe ich extra die Blattpresse meiner Kinder wieder hervorgeholt, um einige der schönsten Blätter, wie diese hübschen Roten vom Hartriegel darin  zu pressen. Ganz früher verwendeten wir Bücher zu dem Zweck, doch das ist eine Unart, wie ich finde, die Bücher werden dadurch beschädigt.


Kompost


Und jetzt nochmal zum Kompost ... wir haben da kürzlich eine Aufforderung bekommen ... und das war ja auch die ganze Zeit mein Reden ... in kleinen Gärten, wie Reihenhausgärten gehen Küchenabfälle gar nicht - auf dem Kompost! Denn wer will schon Ratten im Garten haben oder auch Mäuse? So kommen bei uns wirklich nur Grünabfälle aus dem Garten auf den Kompost. Ich habe zwar schon mal ein Stück Melone, das nicht mehr essbar war oder ohne Milch angemachten Salat, ohne tierische Bestandteile auf den Kompost gegeben, werde dies aber künftig auch nicht mehr tun, ebenso kommen auch keine Eierschalen mehr auf den Kompost. Denn der Inhalt des Eies hängt ja noch - wenn auch minimal - an der Schale und könnte die Tiere ebenfalls anlocken. Auch uns ist daran gelegen, dass der Garten möglichst frei von solchen Schädlingen bleibt! Mögen sie auch noch so niedlich aussehen ...



Vogelfütterung


Und damit sind wir gleich bei den Vögeln und der Vogelfütterung ... dieses Mal habe ich Behältnisse mit Futter in die Zweige gehängt. Das Vogelfutterhaus wird irgendwo im Garten seinen Platz finden. Vielleicht im Bereich hinter der Terrasse - wenn ich dann noch ein oder zwei unterwärtige Zweige der hohen Tanne entferne, haben wir sicher auch vom  Haus aus einen Blick darauf.



An der Terrasse machen die Körner nicht nur viel Schweinerei, was auch für den Nachbarn nicht angenehm ist - auch der Vogelkot ist dort ein Problem! Aber wie schon angeführt, halten sich auch Mäuse halten unter diesen Umständen gern in Hausnähe an der Terrasse auf und das wollen wir unbedingt vermeiden!

Nun muß noch stärker auf die tägliche Futterration geachtet werden, denn zu üppige Futtergaben sollte man lt. unserer Gemeinde, hinterher wieder einsammeln.  So kann man einen Befall durch die Nager hoffentlich vermeiden bzw. eindämmen.


Bei der Gelegenheit will ich hier auch gleich noch den Nistkasten (Handyfoto!)  verewigen, das Foto stammt bereits vom 30.9., als er von meinem Mann in der hohen Weide angebracht wurde. Wir hoffen auf Zuwachs! Bis jetzt konnte ich noch keine neugierigen Flieger beobachten ... bin allerdings derzeit auch selten im Garten.



Die Vogel-Fotos entstanden zwar heute mit der großen Kamera, doch die Lichtverhältnisse waren sehr schlecht, außerdem mußte ich durchs Glas des Fensters fotografieren. Denn die Kleinen sind sehr scheu! Mich hat leider auch erneut ein Infekt erwischt, da ist vorläufig an Hinausgehen leider auch nicht zu denken. Was für ein Jahr ..... dieses 2018! Zahlreiche Todesfälle, den meiner lieben Mutti am Anfang, Krankheiten, Katastrophen, wie diese Dürre ...  

Montag, 22. Oktober 2018

Leben und Vergänglichkeit und ein Tag im Garten ...


Heute war ich mal wieder mit meiner Canon DSLR Kamera im Garten unterwegs. Manchmal nerven die Handy-Fotos eben doch mit ihrer Festbrennweite. Es gibt durchaus hervorragende Smartphone-Bilder - wenn das Licht stimmt und das Motiv, sind sie manchmal nicht von einer Top-Kamera zu unterscheiden. Vor allem im Nahbereich, bei Blumenaufnahmen zum Beispiel. - Darüber berichteten auch schon Foto-Magazine. Ich bin schließlich keine Fachfrau und weiß nur, was MEIN bescheidenes Auge sieht ... 

Insgesamt sind Smartphone-Kamera-Fotos heutzutage schon von recht hoher Qualität, es kommt aber auf gewisse Bedingungen an und ob man Ausschnittvergrößerungen von den Bildern machen möchte! Hier ein weiterer Link  zu Vergleichen zwischen Handykamera und DSLR. Ich fotografiere, genau wie unter letztem Link mit dem Galaxy S7 Edge, womit ich ziemlich zufrieden bin! Noch besser würde mir allerdings eines dieser Zoomobektiv-Smartphones gefallen,  die wie eine richtige Pocketkamera aussehen. Dass die dann etwas dicker als ein Handy sind, nähme ich gerne in Kauf! WENN denn das übrige Smartphone genauso top wäre wie mein derzeitiges! Denn mir käme es sehr auf das Zoom-Objektiv an! 

Doch bisher scheint mir diese Art "Handy" nicht so ausgereift zu sein. Wenn die einmal top sind, bin ich sofort dabei! Denn nichts geht um ein kleines All-in-One-Gerät, das relativ leicht und handlich ist und in die Jackentasche passt.
So lange kann man sich allerdings auch mit Zusatz-Objektiven fürs Smartphone behelfen.


Und immerhin wurde 2009 Damon Winter, ein Fotograf der 'New York Times' für seine Fotoreportage, die er mit einem iPhone schoss, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet!

Und das ist auch mal wieder keine *Werbung*, denn ich kann ja auch nichts dafür, dass ich mich damals letztendlich für speziell diese Kamera entschieden habe oder für das Smartphone, dass ich besitze und über das ich hier sinniere oder über meinen Wunsch nach einem aufgepimpten Smartphone. Anderenfalls dürfte ich mich nur in Andeutungen ergehen, das fände ich albern!
Mir bezahlt hierfür keiner nix, aber wenn das so wäre, würde ich das selbstverständlich hier erwähnen! Gerne aber, liebe Kamerahersteller, bin ich bereit, für eine tolle Kamera meinen Blog als Werbe-Plattform zur Verfgügung zu stellen, wenn die Gegenleistung stimmt! :-) 

Gehen wir in den Garten


Wir haben den Sonntag genutzt, um im Garten noch weiter Klar Schiff zu machen. Und nebenbei den Garten auch ein wenig zu genießen, denn das Wetter war schön. Außerdem habe ich  noch ein paar Blumenzwiebeln in die Erde gebracht für einen bunten Frühling ... Darüber in einem anderen Post demnächst mal, die Bilder sind für mich sehr wichtig, um die Standorte später wiederzufinden und die weitere Entwicklung zu beobachten, ja auch, um die jeweiligen Blumenzwiebeln ihrer Herkunft nach zu vergleichen ...


Kleiner Einblick Richtung Garten an der selbstgebauten, hohen, schmalen Gabione vorbei, die zur Zeit wegen des fallenden Laubes noch abgedeckt ist, denn die Fundsteine füllen sie noch nicht komplett. Das Eisenkraut im Topf, dass ich als Hingucker zur optischen Verschönerung dort platzierte, blüht immer noch bzw. schon wieder. Ganz daneben ist auch mal der Schwarze Schlangenbart zu sehen, in den ich mich seinerzeit bei Ingrid/Freude am Garten verguckte. 




Ich hatte nur ein Exemplar gewählt, um zu sehen, wie dieses Gras in unserem Garten gedeiht. Dann brauche ich nicht 3 Pflanzen zu entsorgen, wenn es ein Flop gewesen wäre. Doch er hat den Sommer gut überstanden, nun schauen wir mal, wie es im Winter wird!  Und ob er sich sogar von allein aussamt?

Kübelbepflanzungen für sonnige Standorte (Verbene, Geranie, Dipladenia)

Während ich ein wenig jätete und durch den Garten flanierte und nebenbei fotografierte, schnitt mein Mann ein paar unschöne Zweige vom Pflaumenbaum,  den die Rose 'Lykkefund' überwuchern wird.
Ich gehe davon aus, dass durch die Last der Rose später das Baum-Höhenwachstum zum Erliegen kommt, denn wenn die Rose erst noch üppiger sein wird, ist an ein Beschneiden des Baumes kaum mehr zu denken.

Vielleicht hat irgend jemand Erfahrung mit diesen Ramblern, wie die Bäume darunter sich mit zunehmender Rosendecke dann verhalten?

Der Mann beim Laubfegen mit der Grünen Tonne,
in die aber nur noch kranke Pflanzenteile und Ähnliches entsorgt werden.
Und die Leiter an den Reineclaudenbaum gelehnt ...


Links im rechten Bild der Collage hat das weiße Pflanzengitter seinen Platz, das um diese Zeit den weißen Chrysanthemen wieder den passenden Rahmen gibt. Später verwandelt sich das Weiß dann in ein Altrosé.



Material für den Kompost ...



Schön gefärbtes Laub ...


Die weiße Glockenheide wächst auch unterhalb des Pflaumenbaumes. Dort ist es trockener und mit der sonnigste Platz des Gartens, da macht die Baumkrone nicht viel aus ... auch scheint der Boden an dieser Stelle etwas magerer zu sein, was Steingartenpflanzen und Kräutern mehr behagt.


Der Mauretanischen Malve gefällt es an diesen Platz auch. Spät blüht sie nun endlich wieder! Auch die Narrenkappe im Blechtopf blüht jetzt.



Gegen 12.50 h zeigte sich dieses Himmels-Szenario .... es war etwas wechselhaft, manchmal verschwand die Sonne hinter Wolken und so wurden die Aufnahmen für diesen Post teilweise bei Sonneneinstrahlung, teilweise jedoch im Schatten aufgenommen. Insgesamt war es jedoch schön warm, aber nicht mehr heiß!



Eine weitere wunderschöne Chrysantheme, die bereits ihre Blüten geöffnet hat.


Andere Chrysanthemen wie diese bei der Limelight befinden sich noch im Knospen-Stadium. Von diesen schönen Blühern kann man gar nicht genug im Garten haben, sie verschönern diese triste Zeit doch ungemein!


Der kleine Spiegel hängt nun in der Drachenweide - denn die Terrassen-Holzwand, die unsere Terrasse zur Nachbarterrasse trennt, wird demnächst abgerissen und durch eine Metallwand ersetzt. Daher sind dort dann  aken im  Holz und Anhängsel nicht mehr möglich.




Endlich hat sich in der Zwischenzeit der Wein rot gefärbt - doch dann dauert es nicht mehr lange, wie hier auch zu sehen - bis die letzten Blätter fallen ...


Warum kommt mir dann immer folgender Bibeltext des Weisen Salomo in den Sinn??


Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;
abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit;
herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;
behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;
Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
(Prediger 3,1-4)


Und WEM von uns ist das so sehr bewusst, wie viel oder wie wenig Zeit wir eigentlich für alles jeweils nur haben?? Denn ALLES hat SEINE Zeit ... oft begreift man es erst hinterher .... spät, zu spät ... wenn es längst vorbei ist ...

Salomo erkannte, was viele von uns noch nicht mal erahnen - dass wir der Zeit nicht entrinnen können und jede Zeit einmal ein Ende findet - unweigerlich, auch Lieben oder Hassen, ebenso Pflanzen, aber auch Ernten und Vergehen .... wie bei meinem Wilden Wein, der mir das wieder einmal schmerzlich bewusst machte ...

Und was da 2017 auf ZDF zu lesen war - über den "Sofortismus" ... das sind hausgemachte Probleme - wer erst einmal in der Tiefe erkennt, wie es mit SEINER Zeit, wirklich bestellt ist, wird sich dem Stress nicht mehr hingeben wollen!

SO KOSTBAR IST UNSERE ZEIT!

Hier möchte ich kurz einfügen, dass die schöne weiße Katze meiner Mutter, die auch meiner Schwester gehörte, nun auch in den Regenbogenhimmel eingegangen ist! Unter anderem hier wurde sie verewigt und ein kleines Andenken soll auch an dieser Stelle Eingang finden. Da Kitty sich nicht gern fotografieren ließ, habe ich das Bild stark verkleinert, so dass es bei Vergrößerung nicht deutlich ist. Zur  Zeit der Aufnahme war sie noch in gutem Zustand.


An der Terrasse blüht das Strauchbasilikum in diesem Jahr unermüdlich. Es ist ein wunderbarer Insektenmagnet bzw. Bienenweide. Man kann es auch gut auf einem Balkon halten, es kann jedoch bis zu 1 m hoch werden!



"Neue" Errungenschaft - aus dem  Haushalt meiner verstorbenen Mutter - ein alter Waschkessel, der tatsächlich in den ersten Jahren meiner Mutter noch gute Dienste leistete ... ein Andenken ... daher mag ich ihn noch nicht fortgeben. Allerdings werde ich keine Löcher in den Boden bohren! Denn der Kessel ist noch völlig intakt, es wäre schade drum! Mal schauen, was ich damit anfangen kann, denn wir haben keinerlei Unterstand an der Terrasse - bei Regen wird aus einem solchen "Blumentopf" schnell ein schwimmender See!


Last but not least soll hier noch der  Vietamesische Bananen-Nuss-Kuchen Eingang finden, den ich nach diesem Rezept hergestellt habe.  Die Collage erstellte ich mit der Smartphone-App Photostudio Pro.  Auch dieser Link dient lediglich mir selbst zu Merkzwecken, damit ich später noch weiß, welche App ich für Collagen verwendete und wie diese damit geworden sind.



Donnerstag, 18. Oktober 2018

Warum will der Knoblauch in unserem Garten nicht gedeihen?



Wie oft habe ich - allein in diesem Garten - Knoblauch in die Erde gesteckt, aus dem nichts wurde. Zumindest nicht, wie ich mir das vorgestellt habe. Da sprießen mal ein paar grüne Hälmchen hervor, die dann bald schon umknicken und das wars dann ... Keine kleinen Zwiebelchen, die ich noch im Waldgarten, wo das mit dem Knoblauch kein Problem war, so gern auf Butterbrot aß. Oder in anderen unserer früheren Gärten.

Vielleicht liegt es ja auch daran, dass unser Boden mit dem hohen Tonanteil generell für Knoblauch ungeeignet ist? Oder ich müßte innerhalb des Gartens den passenden Standort finden, z.B. im Terrassenbeet, das wohl weniger tonig-lehmig ist.

Nun wies Achim/Achims Garten mich darauf hin, dass der diese kleinen  Zwiebelchen ausbildende  Knoblauch ein spezieller Winterknoblauch sei. Ich wurde dann hier fündig und stieß auf Rockenbolle. ;-)  Oder Allium sativum var. ophioscorodon/Rocambole, auch Schlangen-Knoblauch genannt.

Dafür mache ich jetzt allerdings KEINE Werbung, auch wenn es so aussieht durch die Verlinkung, aber die Verlinkung brauche ich selber, um später evtl. dort bestellen zu können und nicht erneut das ganze Internet abgrasen zu müssen, okay!
Meine Zeit habe ich nämlich auch nicht im Straßengraben gefunden ... 

Seltsam, dass ich  nur ein einziges Mal Knoblauch in diesem Blog erwähnte. Vielleicht, weil es in den letzten Jahren nie klappte und umgeknickte grüne Halme auch kein sooo toller Anblick sind. ;-)
Auch habe ich die Brutzwiebelchen früher wohl nie für fotogen genug gehalten, sie mal auf den Chip zu bannen. ;-) Ich finde jedenfalls nichts.



Mangels Knoblauch-Fotos habe ich diesen Post mit Bärlauch-Bildern aus einem Braunschweiger Wald von Mai 2011 bestückt, die ja immerhin verwandt sind! ;-)


Nun werde ich mich furchtbar beeilen und noch schnell irgendwo diese  Zwiebelchen bestellen - denn ich ging bislang davon aus, dass es ausreicht, eine Knoblauchzehe vom gekauften Knoblauch in die Erde zu stecken, doch das hat, wie gesagt, in diesem Garten so oder so nie funktioniert!

Dass es zweierlei Knoblaucharten gibt, war mir bis zu Achims Hinweis noch nicht bewusst. Danke an Achim! 


Mittwoch, 17. Oktober 2018

Auch in Berlin brennen die Bäume ...



In diesem Jahr besuchte ich 2 x die Hauptstadt Berlin, einmal im August und das zweite Mal jetzt im Oktober. Letztes Jahr bedauerte ich es, nicht zur IGA gekommen zu sein, aber das war leider aufgrund des sehr schlechten Zustandes meiner Mutter nicht möglich.



Das Sonnenlicht bricht sich an der Tauentzienstraße an diesem turmartigen Gebilde. -
Näheres darüber ist mir leider nicht bekannt.


Ein Teil unserer Familie lebte sehr lange in Berlin, von daher war ich schon immer einmal dort. Nur habe ich seinerzeit wenig fotografiert. In meinem anderen Blog zeige ich vielleicht auch einmal andere Bilder aus Berlin - in diesem Blog will ich mich mehr oder weniger auf die Natur beschränken bzw. auf den 'Indian Summer'. :-)


Der Wannseeblick


St. Nicolai-Kirche in Berlin-Spandau - auch hier schöne Herbstfärbung 



Goldenes Leuchten in Berlin-Tiergarten in der Nähe der Straße des 17. Juni
Interessante Lampen hier - für den sog. #Lampenmittwoch auf Instagram 




Nun noch eine Collage von meinem Besuch im August d.J. - der "Hohle Zahn", die Gedächtniskirche, an der das schreckliche Unglück um Weihnachten 2016 passierte ...



Nur das Bild ganz unten rechts in der Collage ist aus diesem Monat, Oktober .... die anderen habe ich alle im August aufgenommen, was unschwer an den viel grüneren Baumen zu erkennen ist.



In diesem Jahr scheint das Laub der Bäume besonders farbenprächtig zu sein! Zumindest kommt es mir so vor!


Und später - wieder daheim - das Laubrascheln im Walde ... dies ist ein Instagram-Video aus der Story



Nun noch ein kleiner Nachtrag aus dem Garten - speziell für Achim/Achims Garten :-)

Im September sah die Schafgarben-Wiese noch unordentlicher aus.
Doch diese Bilder zeigen hoffentlich, was ich meinte ... Die Trockenheitslücken schließen sich und fast ausnahmslos besteht nun die gesamte Fläche aus Schafgarbe. Ich finde, das sieht sehr schön aus. Leider sind die Fotos nicht die besten, da ich die Bilder im Mittagslicht mit dem Smartphone aufnahm. Aber egal - wichtig ist, dass man halbwegs erkennt, was ich meine und für ich bedeutet es die Dokumentation in meinem Garten-Tagebuch, das reicht vollkommen aus!

Den Wuchs der Walnussbäume finde ich übrigens sehr spannend. Er hat eigentlich keine neuen Zweige ausgebildet, doch es haben sich Verlängerungen der Zweige und ein üppigeres Blattwerk gebildet. Außerdem ist der Stammumfang etwas mehr geworden und sicher hat er sein Wurzelwerk ausgebreitet. Bin gespannt, was im nächsten Jahr passiert!

Zustand vom 30.9. d.J.

Das Rezept der Apfeltaschen ist auch eingefügt, es fehlt allerdings noch der Quark-Ölteig, das muß ich erst hervorsuchen und lade es dann ebenfalls hoch.