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Donnerstag, 27. September 2018

Die Flohmarktrose gibt nicht auf!


Ich wollte sie nicht mehr ...
Im August 2017 buddelte ich die Flohmarktrose aus und verschenkte sie.
Zwar sind ihre Blüten wunderschön und der Duft betörend, aber die letzten teilweise durch den Starkregen sehr nassen Sommer setzten der Rose sehr zu. Oft waren die Knospen schon bevor sie aufblühen konnten, kaputt und nur mit viel Glück öffnete sich noch mal die eine oder andere Blüte.
Ich hoffte auf einen Finder, der dieser Rose einen besseren Platz bieten konnte.

Doch was ist das - an dem Platz, an dem diese Rose stand, bilden sich immer wieder  Ausläufer dieser Rose, denn eindeutig ist das ihr Laub!


Diese Rose hatte ich einst so genannt, weil ich sie 2013 auf einem Flohmarkt erwarb. Der Verkäufer bezeichnete sie als Kirchen-Rosenstock, der sich durch Ausläufer immer wieder vermehrt. Recht hatte er wohl.  Doch SO hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt! Weg bedeutet bei mir auch weg!

Nun lasse ich die Rose jedoch bis zum nächsten Jahr stehen, um zu sehen, ob sie denn tatsächlich die typische Blüte zeigen wird. Denn in diesem  Bereich zeigte sich schon einmal eine Rose, die einfache schalenförmige Wildblüten aufwies.
Es ist und bleibt spannend im Garten!

Das obige Blütenbild ist von Juni 2015!

Den Tag habe ich teilweise mit Gartenarbeit verbracht. Vor kurzem shredderte mein Mann einige Äste, deren Häckselgut ich nun auf die Beete verteilte. Die Komposterde habe ich schon vor wenigen Tagen auf aufgebracht. Dank Achim/Achims Garten guten Zuredens konnte ich/wir uns doch noch entschließen, wenigstens einen Teil-Kompost zu haben und siehe da, er bringt mehr, als wir dachten. Denn eigentlich wollte vor allem mein Mann sich diese schwere Arbeit mit dem Kompost doch nicht mehr aufladen.

Allerdings fehlt nach einiger Zeit doch deutlich sichtbar Erde im gesamten Garten, die dann zugekauft werden müßte. So jedoch haben wir nur von einem einzigen Kompostsilo eine ganze Menge Komposterde, die zwar nicht für den gesamten Garten reicht, doch für die wichtigsten Beete und das ist schon viel und ausreichend!

Nun ist das Kompostsilo wieder sichtlich entleert. Am dahinter stehenden Holunderbaum rankt sich inzwischen der Wilde Wein empor. Noch immer sind seine Blätter sattgrün!

Font Sitka Heading

Die Aufnahmen entstanden an unterschiedlichen Tagen, daher die farblichen Unterschiede. Das Bild oben rechts wurde heute aufgenommen, die anderen am Tag ihrer Zerkleinerung.



Und das ist inzwischen und vorübergehend aus unserer Apfelbaumscheibe geworden:
Die Herbsthimbeere im Kübel zog in die Mitte des Rondells, wo sich noch der Baumstumpfrest befindet. Ringsumher wächst Phox, niedriger Polsterphlox wie auch hoher und bis vor kurzem standen dort auch noch 3 Rosen, wovon ich eine ausgegraben und verschenkt habe.  Eine der wie die Mozart-Rose in miniatur aussehende niedrig wachsende Rose (im Bild rechts) habe ich behalten. Die Rose ist leider namenslos!
Später werde ich in die Mitte dieses Rondells entweder ein anderes Bäumchen, eine Rose oder eine Hortensie setzen. Darüber bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren ...



Ich habe jetzt einmal in meinem Fotoarchiv gekramt, denn seltsamerweise gibt es nur ganz wenige Aufnahmen dieser Röschen, meist in unbelaubtem Zustand im Winter oder Vorfrühling in diesem Blog! Allerdings fiel der Kauf ja auch in die Leidenszeit meiner Mutter, die mit einem Schlaganfall begann, so dass vieles dadurch ins Hintertreffen geriet ...


Was so blau links unten im Bild leuchtet, ist die Bartblume 'Blue Cloud', die sich ganz prächtig entwickelt hat und von vielen Bienen und Hummeln besucht wird. Es ist das selbe Beet, in dem die Flohmarktrose stand!

Im Video sind die Besucher teilweise zu erkennen ...




Nachtrag:
Auch in diesem Post ist die schöne niedrigere zweifarbige  Unbekannte zu sehen - das Bild füge ich hier nochmals ein. Und auch hier fand ich diese niedrigeren Rosen noch. Es ist immer schwierig, wenn der Name einer Rose fehlt ... diese entsprechend im Blog zu verschlagworten.



Montag, 24. September 2018

Herbstfeeling ~~~



An einem Regentag wie heute versuche ich mal wieder, hier etwas zu "Papier" zu bringen ... gerade schaut aber wieder der blaue Himmel und ein paar weiße Wölkchen hervor ... so wird es sich wohl nur um vereinzelte Schauer handeln ... zum Fahrradfahren jedenfalls nicht so ideal und im Garten ist es dann auch nicht so angenehm.



die Waldgartenrose blüht auch jetzt noch ganz prächtig! Oder schon wieder ...


Wir scheinen "Aprilwetter" zu haben, denn gerade donnert es. ;-) Zwischendurch kommt immer wieder blauer Himmel und die Sonne durch.


Seit einer Weile blühen nun auch erste Astern … diese Farbe mag ich besonders gern!




Dann gehe ich wohl recht in der Annahme, dass dies eine Chrysantheme ist? Ein kleiner Neuzugang - im Hortensienbeet der 'Limelight' für etwas Farbe in dieser trister werdenden Zeit.  Vermutlich nur einjährig.



Zum Wochenende gab es einen ordentlichen Wind - von Sturm oder Orkan war aber nicht die Rede. Dennoch ist einiges Astwerk, insbesondere von der hohen Weide, heruntergekommen. Inzwischen wissen wir ihren Umfang jedoch zu schätzen, besonders nach diesem heißen Sommer. Wäre sie arg gestutzt worden, hätte sie nicht diesen Sonnenschutz geboten!
An den Bildern ist unschwer zu erkennen, wie vertrocknet die Wiese ist oder war - denn jetzt seit kurzem wirkt sie schon wieder etwas grüner … durch den Regen …



alles sehr trist grün-braun ;-) in diesem mittleren Gartenbereich

Im Ginkgo-Beet mit der rosa blühenden Rosa Rugosa wächst am Rand auch diese schöne Hortensie und der Steinsame mit den göttlichen blauen Blüten bewuchert mit seinen hübschen Bögen den Boden. Ich hoffe, sie alle vertragen sich hier längerfristig. Mir fehlt leider die Erfahrung, aber durch Ausprobieren lernt der Gärtner oder die Gärtnerin bekanntlich.

Momentan weiß ich gar nicht mehr, welcher Hortensien-Steckling das war, aus dem diese Pflanze inzwischen entstand. Ich meine fast, dass es diese rosa Blühende war. Oder auch diese (Post vom 28. Juli 2015)



Denn das war diese schöne Altrosafarbene am 29. Juli d.J.



Nur mal so zum Vergleich oder zur Verdeutlichung …dieses Steinsame-Feld unterhalb eines Baumes entdeckte ich im Braunschweiger Inselwall. Das werde ich mir merken und nächstes Jahr zur Blütezeit wieder besuchen. Über den Inselwallpark vielleicht ein anderes Mal einen separaten Post.







Ja, der Lavendel blüht noch … eines Tages versamt er sich auch in unseren Breiten … darauf warte ich nur ;-) ;o) …


Die weißen  Japananemonen wie auch die rosafarbenen haben extrem spärlich in diesem Jahr geblüht. Der Wuchs blieb außerdem sehr zurück, dh. sie blieben ziemlich niedrig.
Diese Aufnahme entstand am 1. September! Ich habe die weißen Herbstanemonen aus dem ursprünglichen Beet entfernen müssen wegen ihres Ausbreitungsdranges und wenige davon an andere Stellen, wie  ganz hinten im Garten oder an den Terrassenhang zwischen die rosafarbenen, gesetzt.



Und endlich begannen auch die Topinambur zu blühen. Da in diesem Jahr Sonnenblumensamen nicht aufgingen, erfreuen diese zuverlässigen Blumen natürlich umso mehr!


Erstes junges Grün, das zeigt, dass das Leben im nächsten Jahr weitergeht …


Gestern haben wir es uns drinnen mit unserem Besuch gemütlich gemacht - es gab nochmals die Apfeltaschen von neulich (Apfelschwemme dieses Jahr!) und außerdem Birnen-Schokokuchen, den mein Sohn gebacken hatte. Ich suche immer noch händeringend das Rezept aus den Karstadt-Restaurants aus Anfang der 90er Jahre! Das war eine ganz köstliche Birnen-Schoko-Torte mit einem Mürbeteigboden lt. meiner Erinnerung und einer Schokoladen-Marzipan-Decke. Die Birnen waren in Rum getränkt und auch im inneren waren dicke Schichten Schokolade. Ein Gedicht! Und im Haus wurde nun auch herbstlich dekoriert ...


Hier das uralte Rezept für die  Apfeltaschen. Ich sehe gerade, das Rezept für den Quark-Ölteig fehlt noch, das wird noch nachgeliefert, denn ohne dieses funktioniert das Backwerk ja nicht. ;-)




Und demnächst machen wir uns an die Grab-Neugestaltung - denn es hat SEHR lange gedauert, bis das Grab meiner Mutti bzw. Eltern eingeebnet werden konnte und der Grabstein fertig war. Doch nun ist es soweit und wir haben schon einige Pflanzen gekauft, die wir in Kürze pflanzen werden.

PS: Zum Glück hat das Posten geklappt, aber nur mit diversen Unterbrechungen und Nachträgen... Denn mal luden die Bilder nicht hoch, dann war Blogger gar nicht erreichbar. Und kommentieren konnte ich gar nicht, es erschien dann stets die Meldung: 


Die Server-IP-Adresse von www.blogger.com wurde nicht gefunden. 


Vermutlich gibt es wieder Neuerungen bei Blogger/Blogspot, denn solche Ausfälle waren immer nur dann! Vielleicht weiß einer von Euch da schon mehr?


Freitag, 21. September 2018

Schafgarben-Rasen



Der Rasen oder besser die Wiese vor unserem Haus hat sich inzwischen durch die Dürre zu einer Schafgarben-Wiese entwickelt. Vereinzelt kommt auch Wiesenlabkraut auf.
Auch wenn das jetzt auf der Collage nicht so herüberkommen mag ... doch die Flächen, die geschlossen von Schafgarbe bewachsen sind, wirken sehr schön! Dazwischen natürlich immer wieder verbranntes Gras!

Unsere Wiese wird nie gedüngt, daran erkennt man schon den Nährwert unseres Bodens!

Und entgegen dieser Auffassung ist diese wertvolle Heilpflanze für mich hoch erwünscht und darf sich vermehren, wie sie will. Eine  Schafgarbenwiese sieht hübsch aus. Hellgrün wirkt sie unterhalb des Walnussbäumchens, das dieses Jahr auch einen ordentlichen Schub getan hat und das ich täglich bewässert habe. In regenreicheren Jahren würde eine Schafgarben-Wiese vermutlich geschlossen schön grün aussehen. Einige der Schafgarben blühen auch gerade .... ideal auch für die Insektenwelt!

Wir lieben außerdem auch Moos-Rasen - dieses hat sich im hinteren Teil des Gartens bei der Drachenweide längst eingestellt. Schade, dass viele nicht wissen, was ihnen entgeht mit solchen Erlebnissen im Garten. Man muß den Anfang nur erst einmal aushalten können .... dann wird man irgendwann auch belohnt! 



Samstag, 15. September 2018

Das letzte Tabu . . .



Jetzt möchte ich wirklich gerne wissen, was Ihr bei meiner Überschrift gedacht habt. :-)  Aber in gewisser Weise ist es das, denn all die Jahre mochte ich ihn nicht antasten .... und doch hat er mir mehr Arbeit und Ungemach beschert als Freude bereitet, und die Ernte war so gering, dass ich nun froh bin, dass er weg ist!

Ich spreche vom Apfelbaum 'Minister Hammerstein'!

der Baum kurz vor der Aktion ...


Besser , wir haben ihn beseitigt, als wenn unsere Nachfolger es tun!

Und das mit dem Tabu erkärt sich so ... solange meine Mutter noch lebte, war mir der Baum irgendwie 'heilig' - war er doch ein Bindeglied zu einer fernen Zeit, meiner frühen Kindheit, denn von einem Apfelbaum 'Minister Hammerstein' aus dem Garten meiner Großmutter stammte das  Edelreis, das ich vor vielen vielen Jahren auf eine Unterlage propfen ließ und dadurch entstand eben dieser Baum, ein Andenken an meine liebe Großmutter ...
Allerdings ist es ja nie wirklich der selbe Baum. Schon die Unterlage kann eine andere sein ... auch die Standortbedingungen sind jeweils andere ... und so erinnerte mich der Geschmack dieses Apfels auch nicht so sehr an den der Äpfel meiner Kindheit ...

Alt war er also ohnehin - um die 30 Jahre wohl und er ist mehrmals mit uns umgezogen, konnte sich wohl nirgends so richtig verwurzeln, obwohl uns seinerzeit von Fachgärtnern gesagt wurde, je öfter ein Baum in jüngeren Jahren verpflanzt wird, desto tiefer und fester verwurzelt er sich ...

Hier wieder die Spezialkonstruktion meines Mannes - der 'Auffangbehälters' am Shredder
Nicht schön, aber es funktioniert! ;-)

Wie dem auch sei - die Ernte war gering, die Äpfel waren eigentlich fast alle immer befallen und madige Äpfel mag ich einfach nicht essen! Ich weiß, dass es Leute gibt, denen das nichts ausmacht - jeder so wie er mag. Wir haben jedoch gelernt, dass die Stoffwechselprodukte der Würmer in den Apfel übergehen und das ist kein sehr schöner Gedanke!   Für mich vergleichbar mit einem Stück Fleisch von einem kranken Tier, das man ja auch nicht essen kann, solange es "befallen" ist ....
Ich  möchte hierüber auch keine Diskussionen führen - für mich/uns kommt das Essen solcher Früchte eben nicht infrage! Punkt!

die letzten - durchweg befallenen, wurmstichigen Äpfel ... 



mein Mann pflückt den letzten auf dem Baum verbliebenen Apfel, der sehr hoch hing ...


Und so kam es, wie es kommen mußte .... 2016 habe ich es ja schon angekündigt ... inzwischen sind ja auch die Bäume, die den Garten schon bewohnten, noch bevor wir einzogen, SEHR hoch geworden, wie die Korkenzieherweide, der Ahornbaum oder auch die Tanne an der Terrasse und es ist viel schattiger geworden. Nicht mehr die optimalen Voraussetzungen für Obst oder Gemüse.

Dafür habe ich nun einen freien Platz, an dem z.B. die Herbsthimbeere vielleicht besser trägt oder ich pflanze später eine der Hortensien dorthin. Das wird sich finden.

ACHTUNG OHREN ZU! 








Hier ein allerletztes Mal ein Bild aus 'besseren' Zeiten ...


Und natürlich habe ich von den "guten" Äpfeln sogar noch Apfeltaschen gebacken ...


Das uralte Rezept stammte noch von meiner Mutti aus meinen Kindertagen .... ich füge es hier bei Gelegenheit nach.


Zum Glück hat Irmi/Neckarstrand sich wieder gemeldet, nun vermisse ich Ingrid und Frau E.
Wo seid Ihr alle hin und warum löscht Ihr so oft Eure Blogs?????

Morgenhimmel


Endlich mal wieder Morgenhimmel ... und das in Echtzeit ... wie lange schon habe ich den nicht mehr aufgenommen - nur Sonnenuntergänge ... ;-)


Bin gespannt,wie der Tag nach einem solchen Erwachen werden wird ... es soll ja schön und wieder warm werden. Doch abends und nachts ist es schon recht kalt.


Mittwoch, 12. September 2018

Umzug an den früheren Platz . . .



Die Prachtglocke oder Enkianthus erwarb ich 2016. Schon einmal habe ich diesen Strauch umgepflanzt. Denn der erste Standort war ganz hinten im Garten, wo einstmals der Lesesteinhaufen angelegt war. Heute steht dort ja eine Gabione mit jenen und noch viel mehr Steinen, die ich im Laufe der Jahre bei der Gartenarbeit aufgelesen habe.

Das Bild der blühenden Prachtglocke stammt vom 18. Mai d.J.

Doch der bisherige Standort der Prachtglocke sagt einigen anderen Pflanzen auch nicht zu. Im Grunde gedeihen dort nur die Bodendeckerrosen, die ich in die Höhe wachsen lasse, ein Sauerkirschbaum und ein paar Bodendecker. Eine weiß blühende Hortensie, die am Rande dieses Beetes wuchs, habe ich diesen Sommer noch in das Hortensienbeet zu der Limelight gesetzt, dort hat diese Hortensie sich sofort wohlgefühlt und das bei den hochsommerlichen Temperaturen! Sie blühte quasi förmlich auf. Natürlich nach entsprechenden Wassergaben, während sie am vorigen Standort sehr traurig selbst bei Bewässerung ihre Blätter hängen ließ, und auch ihre Blüten litten dort sehr.

Es lohnt sich, wie man sieht, durchaus im heißen Sommer Pflanzen, die an einem Standort nicht gedeihen wollen oder gar einzugehen drohen, zu versetzen. Natürlich nur unter reichlichen und regelmäßigen Wassergaben! Und ganz so heiß, wie einige Tage im Juli oder August  ist es jetzt ja doch nicht mehr! Nur eben weiterhin trocken! Und das bedeutet bei unserem lehmig-tonigen Boden eine "Betonschicht", auch noch in 30 cm Tiefe! Daran ändert nicht einmal das Mulch oder die Komposterde etwas, wenn es SO trocken ist, wie in diesem Jahr. Da hilft nur bewässern, bewässern und noch einmal bewässern! Wie die Landwirte ringsum es auch versuchen zu tun . . . 



Links oben in der folgenden Collage ist diese Hortensie noch an ihrem vorherigen Platz zu sehen - ein trauriges Bild!

Doch in dem Limelight-Beet muß sich noch einiges ändern. Die dort besonders schön blühende Waldgartenrose brachte ich immer noch nicht übers Herz auszugraben, aber eigentlich wirkt das Beet nicht so, wie ich mir das vorstelle, wenn die Rose da auch noch am Rande steht. Es sollte im Grunde nur ein weißes Hortensienbeet sein, mit einer Ausnahme, der I*ea-Hortensie, die ich nun mal anfangs dahin gepflanzt habe und die ich wohl schon aufgrund ihrer Größe kaum noch verpflanzen kann. Und sie blüht nun einmal auch Rot - ein Pendant zur Waldgartenrose, wenn man so will ... lasse ich sie also dort oder nicht?????



Die Prachtglocke kam in dem Beet, in dem die weiße Hortensie vorher stand, auch so gar nicht zur Geltung und kümmerte, wie schon geschrieben, vor sich hin, weil ihr der Standort nicht behagte.






Ich wollte ihr einen Platz geben, an dem ihre unzähligen Glöckchen, die sie später abwirft und die malerisch den Boden ringsum säumen (wie wir es damals in Edith/Staudenflüsterns Blog gesehen haben) ein absoluter Hingucker sein werden und die Prachtglocke für mich damit auch ihren Sinn erfüllt.

Da Edith ihren Blog nun leider geschlossen hatte, informierte ich mich auf anderen Seiten noch einmal über diesen Strauch und erfuhr, dass er sich durchaus im Halbschatten unter Bäumen wohlfühlt. Insbesondere unter Kiefern. Nun - eine Kiefer besitze ich leider nicht! - Und so kam es wie es kommen mußte, die Prachtglocke zog von dem unglücklichen Platz, wo sie kaum wahrgenommen wurde, wieder nach hinten in den Garten, dieses Mal jedoch links neben die Gabione.  Dort kann sie ihre hübschen Glöckchen abwerfen, ihr prächtiges Laub zeigen und wir alle haben etwas davon.



Ich hoffe nun, dass es ihr dort hinten hell genug ist, denn im Schatten soll die Blüte nachlassen. Zur Not beschneiden wir den Ahornbaum und stutzen auch sonst einige Gehölze - aber so richtig arg schattig ist es da hinten noch nie gewesen! Immerhin knallt die Sonne volle Breitseite von der langen Straßenfront her ungehindert in unseren Garten!

In unserer Innenstadt entdeckte ich einmal dieses Exemplar, das dort auch nicht gerade vorteilhaft wirkte - es spielen sicher einige Bedingungen eine Rolle, wenn dieser schöne Strauch vor sich hin mickert und nicht so recht blühen will. Das wird in unserem Garten sicher nicht passieren. Die Prachtglocke kann bis zu 4 Meter hoch werden und so gesehen wird sie selbst oder der Ahornbaum irgendwann ohnehin gestutzt werden müssen ... doch bis dahin ist es noch weit und da sind auch immer noch meine Veränderungspläne . . .


Der weiße Sommerflieder an der Terrasse 


Ähnlich geht es mir nun mit dem weißblühenden Sommerflieder an der Terrasse. Er wird mir dort immer viel zu hoch. Schneide ich ihn während der Blütezeit, tut es mir jeweils um die schönen Blüten leid!
Da der an der Terrasse wachsende Vogelbeerbaum einen Dürreschaden erlitt, mußte der halbe Baum abgesägt werden, weil dieser Teil abgestorben war.




Nun kommt wieder mehr Licht auf die Terrasse  und jetzt stört mich der weiße Sommerflieder mit seinem an der Stelle doch etwas ausufernden und unschönen Wuchsbild ... doch ist er inzwischen so stark geworden, dass ein Umpflanzen kaum mehr möglich ist. Wir könnten ihn nur absägen und das war es dann für ihn . . .
Überlege ich also im kommenden Frühjahr weiter .... in diesem Jahr tut sich ohnehin nicht mehr viel ... was den Sommerflieder betrifft. Ich habe ihn zumindest etwas zurechtgestutzt.


Leider muß ich mich derzeit aufgrund einer akuten Augen-Geschichte mit der Arbeit an jeglichen Bildschirmen zurückhalten! Diesen Post hatte ich jedoch schon länger in Vorbereitung, daher jage ich ihn heute hoch!



Sonntag, 2. September 2018

Nachgemacht! ;-)



Ob da jemand unsere selbst gemachte Gabione gesehen hat? Genauer sind es ja zwei, unterschiedlichen Durchmessers ...
Oder selbst die Idee hatte ... ??

Zumindest wird unsere Gabione mit im Garten gefundenen Steinen gefüllt und ist aus Volierendraht selbst hergestellt .... hat also fast nix gekostet! :-)


Und hier die schmalere Version ... uns gefallen die natürlich wirkenden "bunten" Steine in dem Behältnis besser als gekaufte gleichmäßige!
Aufnahme aus diesem sehr heißen August ... 

Und auf dem ersten  Bild ganz oben ist die etwas breitere Gabione zu sehen - davor ragt die Herbsthimbeere, die allerdings längst im Sommer trug, empor. Viel konnten wir allerdings nicht ernten. Kübel trocknen doch sehr schnell aus bei einer derartigen Hitze!