Donnerstag, 30. Mai 2019

Der Rosen-Monat



Der Mai - fast schon wieder vorbei ...


Erste Rosen blühten bereits bei unserer Rückkehr aus Masuren (Polen). Den Reisebericht muß ich noch vertagen, der Garten ist derzeit wichtiger.

Die Aufnahme der Rosa rugosa vom Bild oben stammt vom 23.5. - 14:50 h. Die Folgeaufnahme entstand heute. Leider hatten wir heute eine dichte Wolkendecke. Es war zwar nicht kalt, aber eben nicht sonnig. Da es auch nicht regnete und der Boden schon wieder ziemlich ausgetrocknet war, gönnte ich dem Garten etwas Wasser aus dem Schlauch.

Ein strahlend blauer Himmel hätte die Rosen noch einmal so schön dastehen lassen ... immerhin ist aus dem damaligen Steckling dieses stattliche Gebüsch geworden! So macht Garten Freude!



Garteneinblick


Der Garteneinblick vom Zaun aus zeigt ebenfalls die Kartoffelrose. Schneeball, Ginkgo und Ilex sowie Sommerflieder sind mit im Bild.



Die Dünen- oder Bibernellrose verblüht so langsam ...


Auch die Dünenrose hatte ich bei unserer Rückkehr am 19. Mai gezeigt. - Am 23. 5. bot sich dann kurz nach 21 Uhr dieses Bild, welches ich vom  "Schleichweg" hinter unserem Garten aus aufnahm. Fast alle Knospen erblüht, einige schon wieder am Verblühen ... so schnell geht das!



Der heftige Wind, der heute plötzlich am frühen Nachmittag aufkam, tat sein Übriges. Alles was nicht mehr ganz fest an den Stielen saß, wurde einfach weggepustet ... ich hatte Mühe, diese Bilder zu fotografieren, so wackelten die Gehölze im Wind!

Gigantische Multiflora-Rosen als Heckengehölze


Hier eine der Multiflora-Rosen vom äußeren Zaun aus aufgenommen. Es sind mächtige Buschwerke geworden. Sie tragen entweder zartrosa oder gelbliche Knospen. Zwei von ihnen werde ich noch entfernen MÜSSEN. Im Winter sind diese Stellen nahezu einsehbar und um diese Zeit wuchern sie sehr und machen einiges an Arbeit mit dem Rückschnitt. 

Anders als in meinem Post Wildrosen gartentauglich schneiden ausgeführt, muß ich die am Zaun wachsenden Rosen jedes Jahr ordentlich beschneiden, was die Höhe betrifft. Denn zum einen dürfen unsere Zäune nicht mehrere Meter hoch zuwachsen, zum anderen möchte ich das auch nicht, denn ich teile gern meinen Garten mit anderen - nur soll er nicht allzu einsehbar sein ...
Uns kommt es vor allem auf ganzjährige Blickdichte an einigen Stellen am Zaun an, z.B. der Blick zum Terrassenbereich von der Straße aus. Wohlgemerkt, nicht am gesamten Zaun, denn der Garten soll nach wie vor AUCH einsehbar bleiben ... So haben alle etwas davon!


Zweierlei Knospenfarben .... zu gerne hätte ich die exakten Namen dieser Rosen gekannt!



Hier zum Beispiel wird die Wildrose  'Rosa multiflora' beschrieben, eine Büschelrose, Vielblütige Rose, 1862 eingeführt, Eltern unbekannt, Blütenfarbe reinweiß, Knospen vermutlich rosa, denn von zunächst hellrosa, schnell zu weiß verblassenden Blüten ist da die Rede.

Rose 'Blue for you'®


Mit der Rose 'Blue for You' ging es in diesem Jahr besonders schnell. Kaum trug sie Knospen, schon wurden diese zu Blüten - so schnell konnte ich gar nicht schauen .... oder kommt es mir in diesem Jahr nur so vor??






Mehltau


Aber nicht alle Rosen sehen so glücklich aus - die Kletterrose 'Rosarium Uetersen' ist vom Mehltau befallen.




Ich habe beschlossen, mich nicht darum zu kümmern. In der Vergangenheit habe ich mich zu viel mit solchen Dingen beschäftigt, doch jetzt bleibe ich gelassen. Alles, was in diesem Garten nicht wachsen will, fliegt raus! Oder es erholt sich von allein. Die Natur einfach walten lassen ... erspart wirklich viel Arbeit und unnötige Sorgen! Es kommt eh alles wie es kommt. 

Derzeit erblüht 'Rosarium Uetersen' und das sieht trotz des Mehltaus nicht schlecht aus. Danach werde ich diese Rose radikal kürzen und den Rosenschnitt in die Grüne Tonne geben. Dann schauen wir weiter ... sollte sie langfristig Probleme bereiten, bleiben wir keine Freunde. Die meisten Rosen hier sind zum Glück nicht mehltauanfällig.




Rot und namenlos


Die rote namenlose Rose neben 'Rosarium Uetersen' sieht dagegen wieder ganz prachtvoll aus und trägt von Jahr zu Jahr mehr Blüten. Ich werde nie vergessen, wie schrecklich sie aussah, als wir den Garten übernahmen!



In den Startlöchern stehen Ramblerrose 'Lykkefund' und die ebenfalls den Reineclaudenbaum emporrankende Kletterrose 'New Dawn' ... hier die Knospen der Lykkefund




Die Charles Austin-Rose


Am Zaun glänzt dieses Jahr erneut die 'Charles Austin' Rose mit unzähligen Knospen und einigen bereits voll erblühten großen Blütenköpfen. Bald geht es Schlag auf Schlag, wenn erst die beiden Kletter- und Ramblerrosen im Reineclaudenbaum ihr Blütenfeuerwerk entzünden.


Oft habe ich überlegt, ob die Zaunecke denn der richtige Platz für diese Rose war - doch wenn ich dann Jahr für Jahr sehe, wie wundervoll ihre großen Blüten sich über den Zaun beugen, so dass auch die Passanten etwas davon haben, bin ich immer ganz zufrieden mit meiner damaligen Entscheidung. Denn ich möchte meinen Garten auch mit anderen teilen und mich nicht hinter hohen Hecken verschanzen um egoistisch meiner Gartenleidenschaft zu frönen, ohne jemanden daran teilhaben zu lassen, denn solcherlei Verhalten würde mir keinerlei Freude bereiten!
Hier stand sie noch klein, allein und á la Christo verhüllt in ihrer Ecke ... kaum zu glauben, was daraus inzwischen geworden ist!!!



Waldgarten-Rose


Nicht weit von der Charles-Austin-Rose steht diese Waldgarten-Rose. Sie hat sich auch mächtig herausgemacht.



Rose Dirigent


Rose 'Dirigent' besetzt den Zaun im Bereich der hohen Weide. Auch diese Rose war von Anfang an einen Waldgarten gewöhnt und wächst nur um so höher, je mehr Schatten sie umfängt. Ihrem Blütenreichtum tut dies jedoch keinen Abbruch. Außerdem liegt der  Zaun ohnehin an der sonnigsten Seite, dem Süden!


Schneewittchen-Rose


Die herrliche weißblühende Rose 'Climbing Iceberg Schneewittchen' in der Nähe der Straßenlaterne, die wir leider in Kauf nehmen mußten ... andererseits spendet sie bei Dunkelheit Licht, wenn auch diffuses. ;-)

Der Rose ist all das egal, sie wartet inzwischen mit etlichen erblühte Knospen auf. Eine Blüte schöner als die andere und dann dieser zarte Duft!!!



Am heutigen Tage habe ich auch einige Rosenblütenblätter, insbesondere von der Rosa Rugosa, gesammelt wie auch einige Ringelblumenblüten, um sie für Tee zu trocknen.



Das war jetzt ein reiner Rosen-Post, wenn auch längst nicht alle Rosen Berücksichtigung fanden.

Wenn ich es schaffe, werde ich unseren Flohmarktbesuch im Botanischen Garten auch nachposten, allerdings diesen dann zeitlich rückversetzt.

Clematis Montana in voller Pracht


Ich hatte es versprochen, fand jedoch bis jetzt nicht die Zeit, es umzusetzen. Daher erst heute und auch gleich beim richtigen Datum einsortiert. Wen die Clematis meines Gartens interessieren, wird diesen Post auch darunter finden.

Das erste Bild dieses Posts habe ich am 30.5. gegen Mittag aufgenommen.

Am 19. Mai sah das noch ganz anders aus. Aus Knospen wurden allmählich Blüten ...

 19.5.19 - 12:45 h



19.5.19 - 12:46 h



Diese Clematis wächst zu Lasten des Spierstrauches, der zuletzt allerdings eher vor sich hinkümmerte. Ich nutze ihn mehr oder weniger als "Gerüst" für die Clematis. Der Spierstrauch blüht auch jetzt, jedoch spärlich, auch treibt er kaum noch frische Triebe.



In den nächsten beiden Bildern ist der angrenzende Lebensbaum des Nachbarn zu sehen wie auch Zweige des Spierstrauches.

30.5.19 - 14:05 h


Ein Sternenmeer ...

30.5.19 - 14:05 h

Auf dem folgenden Bild ist die olle Grüne Tonne neben dem Gartenhaus zu erkennen. Bislang haben wir dafür leider keinen "besseren" Platz. ;-) Zumal die Tonne vom Vorgarten in den hinteren Garten und umgekehrt wandert, ganz nach Bedarf. Dabei wollen wir auch keinen großen Aufwand haben und die Tonne jedesmal verdecken müssen, nur für den Blog. ;-) Im Garten wird nämlich auch gearbeitet und das darf ruhig auch auf den Bildern zu erkennen sein!

 30.5.19 - 14:06 h


PS:  Ich freue mich, dass eine "alte" Blogfreundin, Irmgard (früher Bücherfreak), nach langer  Zeit wieder einmal gepostet hat!

Donnerstag, 23. Mai 2019

Vinca major liefert ...


Vinca major ist ein hervorragender Bodendecker - entweder für größere Flächen oder man läßt es z.B. von Mauern herunterranken. Während der Blütezeit ein wundervoller Anblick!
Ich entschied mich seinerzeit, die Baumscheibe der hohen Weide damit überwuchern zu lassen. Denn dies war ein echter Problembereich. Nun muß ich hier nicht mehr viel jäten, nur ab und an den Rand ein wenig beschneiden, damit wir nicht über die langen Ranken stolpern, wenn sie in den Weg hineinragen.


Am Fuße der hohen Weide mitten im Vina major baute ein Igel sein Nest. :-)






Der Gartenspiegel . . . von beiden Seiten ...



Ausbreitungsdrang ...


Am Rande dieser blau blühenden Baumscheibe fühlt sich auch ein Wolliger Schneeball wohl - mal überlegen, was daraus wird ... er hat sich diesen Platz selber ausgesucht ...


Die Kermesbeere zeigt erste Blütenkerzen



Auch heute wieder einige Garteneindrücke, bevor sie längst wieder Vergangenheit sind ... es ist einfach so schnell nicht hinterherzukommen.

Die Kermesbeere bei Silke/Wildwuchs unter Aufsicht reizte mich zu folgenden Aufnahmen.

am Terrassenhang 23.5. - 14:54


Etwas eher vielleicht in diesem Jahr beginnt auch bei uns die Kermesbeere zu blühen. Wobei dies ja zunächst erst Knospen sind ...
Die zartrosé gefärbten Blütenkerzen sind immer wieder ein wunderschöner Anblick!



In unserem Garten darf sie an verschiedenen Plätzen wachsen. Ein zweiter Platz unterhalb des Terrassenhanges neben dem Bambus. Derzeit noch ungejätet, denn die Schlüsselblumen sollen sich versamen, erst danach darf hier gemäht werden, dann schaut es wieder ordentlich aus.




Am 27.5. - 16:42 h bietet sich dann folgendes Bild - erste Blüten öffnen sich ...
Nicht allzu lange, dann werden sich zunächst grüne, später brombeerfarbene Früchte bilden, die den Amseln als Nahrung dienen.



Phytolacca, den lateinischen Namen kennen sicher jene, die sich mit Homöopathie befassen. 

Außerdem kann man mit den Beeren Wolle oder Stoffe färben, und in früheren Zeiten wurde Rotwein damit gefärbt. Kermesbeeren gehören zu den Färberpflanzen.

(ein pdf-Dokument!)

Die Pflanze ist schwach giftig. Es bedarf also eines präzisen Wissens, wollte man selbst Medizin daraus herstellen!

Auch verbreitet sie sich sehr stark, wenn man nicht Acht gibt!

Schade, dass im Internet Bilder so schnell verschwinden. Im damaligen Post hatte ich die Jungpflanze einer Kermesbeere verlinkt.

Wer will, kann dem NABU melden, wo in Deutschland Kermesbeeren wachsen. Bei uns auf jeden Fall! :-) Und für den NABU ist ja keine Werbung, gell! 

(u.a. Kermesbeere)


PS: Ich habe die Kommentare wieder ausschließlich auf Google-Nutzer beschränkt. Es kommen inzwischen zu viele anonyme Kommentare herein, bei denen ich  mich frage, ob da nicht irgendein Prinzip dahinter steht, das ich noch nicht erkenne??? Links sind keine enthalten. Entfernt Google diese neuerdings?




*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*

Mittwoch, 22. Mai 2019

Anonyme Leser, Weigelien, Hopfen, goldene Käfer ...




Zuallererst möchte ich mich auch hier bei "Anonym" bedanken - denn nicht alle stillen Leser zählen zur Sorte der Trolle - ganz im Gegenteil! So manche wertvolle Information erhielt ich sogar noch nach Jahren in den Tiefen meines Blogs von solchen Lesern, die ihren Namen zwar nicht nennen mochten, mir aber ungemein weiterhalfen. Wie gerade bei diesem Post von 2010 geschehen. Ich habe allerdings die Kommentare auch für ALLE wieder freigeschaltet, allerdings gehen sie immer erst in die Moderation, da ich sie nicht ständig kontrollieren kann.

Der Masuren-Post wird etwas mehr Zeit beanspruchen, aber die aktuellen Gartensituationen warten nicht, ich bin ohnehin schon zu spät dran, eigentlich poste ich immer datumgenau, was mir derzeit nicht ganz gelingen will.
Aus diesem Grunde erst einmal Garten, doch zum Wochenende werde ich den anderen Post sicher fertigstellen können.



Für Silke (Wildwuchs unter Aufsicht) meine Weigelie ... ein weiteres Exemplar, das an der Terrasse seinen Platz zwischen Eberesche und hoher Tanne hat, blüht noch nicht, der Strauch steht inzwischen vermutlich zu schattig.

In Masuren habe ich eine gigantische Weigelie sehen können, leider waren die Knospen noch ganz winzig und fest verschlossen.

Das folgende wie auch das Bild von ganz oben wurden am 13.5. gegen 20:38 h fotografiert.




Weigelie und Clematis montana nahe beieinander ... Letztere in ihrer ganzen Fülle



Ebenso für Silke mein Hopfen, den ich im Vorjahr in einen größeren Topf als im Jahr davor pflanzte. So hat er mehr Platz, trocknet nicht so leicht aus  und entwickelt sich besser. Anfangs wuchs er am Zaun in der Gartenerde. Doch dank Silkes Hinweis habe ich ihn lieber wieder herausgenommen und seitdem bereichert er dennoch meinen Garten, kann aber nicht ausufern. Nun rankt er in die Drachenweide hinein. Ich muß dann nur aufpassen, dass er sich nicht versamt, so wie hier.

In der Collage sind unterschiedliche Zeiten zusammengefaßt. Das obere Bild ist ganz aktuell.  Die Aufnahme unten links mit dem Rankgerüst stammt vom 12.4. um 19:23 h.





Auch ein grün-goldener, jedoch von anderem HabitusFür einen Minzblattkäfer war er eigentlich ein wenig klein.


Das kleine Sauerkirschbäumchen hängt inzwischen voller kleiner grüner Früchte. Diese Aufnahme  ist vom 15. Mai, da waren es noch nicht ganz so viele ...


Doch wo es gut gedeiht, ist der Feind nicht weit ...