Montag, 28. Oktober 2019

Asternzeit ... Verwechslung nicht ausgeschlossen ...

eine meiner schönsten Astern, nicht sehr verbreitungsfreudig, aber doch mit Rhizom!
Und ein gelbes Äugle hat sie auch!
 Wächst an 2 Stellen des Gartens.


Wie ich ja schon mehrfach hier zum Ausdruck brachte, freue ich mich immer wieder über, wenn auch unbekannte Leser, die mir den einen oder anderen Ratschlag in den Tiefen meines Blog geben. So unlängst wieder geschehen. Der damalige Post lautete

Astern und Chrysanthemen nie mehr verwechseln

Und um ehrlich zu sein, lerne ich es wohl nie mehr, denn ich verwechsele sie immer noch. 
Ich sollte mir also unbedingt merken - dass die Herbstastern Stauden mit einem Rhizom sind (wußte ich ja auch im Prinzip) und daher mehrjährig, während Sommerastern nur einjährig sind.



Doch immer wieder kommt es vor, dass ich etwas als 'Sommeraster' kaufe, die sich dann aber doch als ausdauernd entpuppt, halb zu meiner Freude, halb zu meinem Unglück, denn wenn die sich erst einmal im Garten eingenistet haben, werden das bei mir gigantische Büsche, bei denen ich größte Mühe haben werde, diese an einen anderen Platz zu verfrachten. Ich werde sie teilen müssen ...
Aber WIE erkenne ich  Raublattastern oder Glattblattastern, sicher an den glatten oder rauhen Blättern, wie der Name schon besagt?
Dann ist die altrosafarbene auf dem Foto hier drüber wohl eher eine Chrysantheme, dem Aussehen der Blüten nach, denn der gelbe Punkt in der Mitte fehlt ... aber doch eine mehrjährige, denn zumindest das weiß ich ganz genau! Sie duftet meines Erachtens aber nicht! Und für Chrysanthemen gilt Rauh- oder Glatt der Blätter wohl eher nicht?

Und ich glaube, mir dämmert, was Glattblatt- und Rauhblatt-Astern sind ... diese einfache rosafarbene Strahlenaster, die ganz hinten am Zaun neben dem Gartenhaus ihren Platz hat, trägt eher lanzettliche Blätter, die glatt aussehen, während die rundlicheren Blätter der anderen Astern vermutlich jene sind, die Rauhblätter genannt werden. Ich kann mich natürlich auch irren ... heute Nacht wälze ich keine Lexika mehr. ;-) 

Hier wird der Kirschlorbeer sich  noch ausbreiten, ob die Aster dann noch eine Chance hat, wird sich zeigen. Meist sind diese Gewächse sehr robust und suchen sich ihre Nische, vielleicht hinter dem Kirschlorbeer zwischen Zaun und Strauch. Verzichten möchte ich nicht auf sie und werde sie rechtzeitig retten.
Von dieser Version besitze ich auch noch eine reinweiß blühende, die sehr robust und verbreitungsfreudig ist, um nicht zu sagen, sie wuchert.



Ein gigantischer Busch inzwischen diese herbstbraungoldene Aster - Aster? Der gelbe Punkt fehlt, also doch Chrysantheme ??? Ich muß sie dringend teilen. Wann mache ich das am besten? Und wohin damit?


Scheinbar Aster (gelber Punkt)? Ich finde aber, sie duftet! Was nun?



Und auf der anderen Seite  des Gestells, an dem die weiße gerade Gezeigte wächst, steht dieses Exemplar, auch wieder ziemlich kleine Blüten, etwas mehr ins Gelbliche gehend, noch nicht voll erblüht...



Diese kleinblütige müßte dann der Logik zufolge eine Sommer-Aster sein (gelber Punkt) und wohl nur einjährig lt. meiner Beobachtung. Doch was nicht ist, kann ja noch werden ... ich lasse mich gerne überraschen ... denn wie gesagt, habe ich mit Astern schon manche Überraschungen erlebt.

Aber das anbgelernte Gärtnerei(hilfs-)personal aus Moldawien oder woher auch immer (nichts gegen die Leute, aber so läuft das hier heute nun mal!) kennt sich ja heute leider auch nicht mehr aus. So kauft man, was man kauft und so wie es beschriftet ist im guten Glauben .... es wird sich schon irgendwie fügen ...



So kann man sich täuschen, denn soeben fand ich diese Miniblüten in diesem Post. Ja ja, wenn man nicht regelmäßig Gartentagebuch führt, vergisst sich so manches ... Zum Glück kann ich hier nachschlagen. Denn DAS muß sie meiner Ansicht nach gewesen sein.

Und dann noch einmal die Chrysanthemen, das ist eine Welt für sich - für mich.
Chrysanthemen sollen duften und  Astern einen markanten Punkt in der Mitte haben. Habe ich nicht auch Chrysanthemen mit einem "Punkt" in der MItte? 
 

Also, ich steig da nicht mehr durch, ganz ehrlich! 

Dann wird diese mauvefarbene, die noch nicht erblühte, wieder eher eine Chrysantheme sein - sie wächst sehr hoch -  zu  hoch für das Randgebiet des Limelightbeetes - außerdem harmonieren die unterschiedlichen Farben nicht mehr miteinander - Rostbraun, Mauve, altrosa ....  lila ...

In diesem Post war das Prachtstück schon einmal zu sehen ...



nun noch der strahlenbesetzte niedrig wachsende Strauch, der inzwischen schon abgeblüht ist So viele sich beißende Farben im Limelight-Beet ... das muß sich dringend und schnellstmöglich ändern. Andere Ecken des Gartens können auch noch Farbe im Herbst vertragen. 


So kunterbunt, das sieht wirklich nicht schön aus ... mittlerweile habe ich die hohen Astern hochgebunden.



Das zweite Exemplar der dunklen Strahlenaster vom ersten Bild dieses Posts - wächst am Zaun hinten im Garten in der Nähe des Ahornbaumes.



Bei der hier weiß ich es zufällig ganz genau, denn ich kaufte sie mit Schild als "Bienchen" - sie sieht aber so gar nicht identisch mit den anderen Winterastern  "Bienchen" aus - auf die Pflanzetiketten kann man sich heutzutage auch nicht mehr verlassen! Aber wie heißt sie dann???

Eine weiße ähnliche wie dieses "Bienchen" von der Blütenform her habe ich vergessen zu fotografieren, die wird später nachgefügt. Wächst auch am  Zaun in der Nähe dieser.


Die letzte und eigentlich meine Schönste, aber sehr hoch gewachsene Chrysantheme wird erst gegen Ende November ihre Blüten öffnen.

Noch sieht man nichts von Blüten und sie wächst übermannshoch, ist viel größer als ich! Wo bringt man so lch ein Gewächs nur unter - ich habe Mühe es im derzeitigen Beet zu bändigen. Sie wird ein robustes hohes Gestell brauchen. Bei uns ist es häufig sehr windig.


Rauhblatt??? Doch dann wäre es keine Chrysantheme, oder??


Ich geb's auf *hihi* - Astern oder Chrysanthemen schaffe ich mir jedenfalls keine mehr an, sie stiften einfach  zu viel Verwirrung. 


verlinkt mit Herbstglück-Linkparty/Gartenwonne


PS: Bevor ich nun die gerade freigeschalteten Kommentare lese, möchte ich mitteilen, dass heute Aufklärung von einer Berufsgärtnerin kam! Demzufolge sind Astern botanisch Chrysanthemen und auch alle spät bis sehr spät Blühenden. Sie können auch ziemlich kleine Blüten aufweisen. Man würde sie auch an den etwas größeren Blättern erkennen, die sich in der Form jedoch nicht gravierend unterscheiden müssen. Ja, da wird viel Halbwissen verbreitet. Ich hoffe, die Gärtnerin kannte sich aus, ich werde selber noch recherchieren ...

Kommentare:

  1. Liebe Sara, hui, das ist eine tolle und große Auswahl, die da bei dir wächst, du hast wirklich ein dickes Händchen für Chrysanthemen und Astern! Diese Riesengroße, so eine Größe hab' ich überhaupt noch nie gesehen! A.s und C.s sind bei mir noch ein "blinder Fleck", die kann ich nicht unterscheiden, ich finde Astern irgendwie ein wenig "gänseblumenartig", aber auf den Bildern oben käme ich sofort durcheinander. Schön, dass die noch im November blühen wird, das ist so spät im Jahr sicher noch eine Freude. Viele liebe Grüße und eine schöne Woche dir, Bianca

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    1. Danke, liebe Bianca, ich mache gar nichts Besonderes. Sie wachsen ganz einfach nur vor sich hin. :-)
      Ich kannte solch eine Riesige zuvor auch nicht. Weiß gar nicht mehr, wie ich daran gekommen bin. Auf keinen Fall habe ich sie in der Größenordnung gekauft, denn das hätte ich mir zehnmal überlegt. ;-) Doch sie belohnt mich Jahr für Jahr mit ihren herrlichen Blüten. Zudem verträgt sie sogar leichten Frost und blüht immer noch schön. Deshalb nehme ich das etwas lästige Hochbinden in Kauf. Vielleicht sollte ich einmal ein Experiment starten und sie beizeiten stutzen - natürlich nicht erst Ende Oktober .... Vielleicht wächst sie dann kompakter und blüht dennoch so schön?

      Liebe Grüße und Dir auch eine schöne Woche
      Sara

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  2. Schön sind sie alle :) Mit Astern habe ich leider kein so großes Glück - sie nehmen bei mir stetig ab. So schöne Büsche wie bei Dir werden sie bei mir nie...

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    1. So sehe ich das auch. Es ist schade, wenn sie sich aus dem Staube machen, obwohl man sie gerne im Garten halten würde. Vielleicht liegt es am Boden? Denn Schnecken sind es bei Dir ja nicht, wie ich mich erinnere? Unser Boden ist zudem sehr fett, lehmig-tonig, vielleicht mögen sie den besonders?

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Eine Chrysanthemen-Sammlung hatten wir mit dem Garten übernommen, aber sie waren mir zu pflegeintensiv - zumal sie fast immer an Stäben gebunden werden mussten. Und irgendwie sagten mir ihre Blüten nicht zu. Das hat sich bis heute nicht geändert und ich bin froh, dass ich sie damals verschenkt hatte.
    Sommerastern fand ich als Kind herrlich, aber da gab es ja auch noch viel weniger Blumen im Garten und auch das Angebot in Gärtnereien war noch ganz anders. Diese Einjährigen hatte ich irgendwann vor einigen Jahren nochmals für meine Mutter in Erinnerung an frühere Zeiten gekauft, aber sie wurden leider sehr schnell Schneckenfutter …
    Dieses Schicksal erleiden inzwischen auch fast alle ausläufertreibenden Astern bei uns in den Beeten. Viele schöne Sorten sind mir im Laufe der Jahre eingegangen. Aber ab und an haben sie sich in die Steinfugen versamt. Und selbst die, die in BS im wilden weißen Vorgarten von Seggen und Sträuchern überwuchert werden, wandern dann einfach weiter. Von daher würde ich von Deiner am Kirschlorbeer nur einen Teil abstechen, der Rest wird sich sicherlich mit dem Kirschlorbeer arrangieren …

    Wenn ich mir Deine Bilder so anschaue, dann lassen sich die Stauden doch am besten an den Blattformen unterscheiden. Chrysanthemen haben doch ganz andere Blätter als Astern.
    LG Silke

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    1. Ja, das stört mich auch daran, jedenfalls an den höher wachsenden Sorten. Dafür sind die Blüten allerdings wunderschön und man hat noch sehr spät im Jahr etwas davon. Meine schönste mauvefarbene wird erst im November blühen ... Irgendwie freut man sich dann doch darauf ...
      Bei mir ist es umgekehrt, ich mochte beide schon als Kind sehr gern - sie sind untrennbar für mich mit dem Garten meiner Großmutter verbunden.
      Das mit den Schnecken ist wirklich schade! Wir haben ja glücklichereise bisher das Problem nicht.
      Mit den Ausläufer treibenden Astern habe ich mitunter Probleme - sie versamen sich überall im Garten und wenn ich sie zunächst belasse, weil ich doch froh über einen Lichtblick da und dort bin, ufern sie schnell aus, insbesondere meine weißen Feinstrahl-Astern. Sie haben die Dürre aber nicht sehr gut vertragen. Letztes Jahr war es ganz schlimm, in diesem Jahr geht es schon wieder, da haben sie sich schon wieder ein wenig erholt.

      Ich denke auch, dass die sich mit dem Kirschlorbeer arrangieren werden, wie Du es schreibst. Vielleicht wachsen sie dann hinter ihm in der Lücke zwischen Kirschlorbeer und Zaun. Am Straßenseitigen Zaun ist das zumindest so, dass die Astern sich nach außen an den Zaun drängen. Schatten unter Gehölzen mögen sie wohl weniger.

      Tja, gerade heute hörte ich von einer Gärtnerin Anderes ... dass lanzettliche Blätter nicht gleich Astern bedeutet sondern der späte Zeitpunkt der Blüte .... jeder sagt was anderes. ;-)
      Ich kannte aber als Astern die Feinstrahlastern, die ja nur diese lanzettlichen Blätter tragen. Aber es hieß auch immer von denen mit den gebuchteten Blättern, es seien ebenfalls Astern ...

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Wie ich sehe hast Du den Blog Berlingarten nicht in Deiner Blogroll, da gibt es jett einen schonen Pst über Astern: https://www.berlingarten.de/lieblingsstauden-astern-schoen-wie-tausend-sterne/
      Liebe Morgengrüße von Silke

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    3. Richtig, die hat mich aber auch nicht in ihrer Blogroll. ;-) ;o) Man kann nicht alle Blogs lesen und ich wende die Zeit, die mir noch verblieben ist für dieses Hobby lieber für private Blogger mit persönlichen Blogs auf. Aber ich bin mal kurz rübergesurft. Wirklich schöne Astern, sogar mit Namen. Die "Waagerechte" gefällt mir sehr, habe ich noch nie gesehen. Ich fürchte jedoch, das sieht in der Realität weniger schön aus, denn meine weiße Strahlenaster neigt auch zum Waagerechten. Ganz hinten im Garten kann ich sie kaum bändigen, daher habe ich viele davon ausgerissen und die Verbliebenen einigermaßen zusammengebunden. Aber die Bloggerin schon schreibt - solche Pflanzen sind etwas für spezielle Plätze im Garten ... im Waldgarten wäre der Platz dafür dagewesen.

      Ich kenne meine alle nicht namentlich, da sie in den Gärtnereien oder Gartencentern meist nie ausgeschildert sind. Fragt man, weiß keiner Bescheid. So ist das heute leider. Und alles bestellt man ja auch nicht. Ich möchte auch vor Ort die Pflanzen aussuchen können. Nur noch vom Sofa aus einkaufen "gehen" ist total öde! Schade, dass es nur noch so wenige richtige Gärtnereien gibt.
      Danke jedenfalls für den Link! Hoffentlich will ich jetzt nicht auch noch diese Waagerechte - ich habe doch gar keinen Platz mehr. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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    4. Der Post hat mir auch richtig gut gefallen. Ich lese dort aber nur sporadisch, da Urte sie in der Linkliste hat. Aber nach dem Post werde ich jetzt mal nach meiner weißen Waldaster im Topf schauen. Da kann ich mir dann gut den Link zu ihr einbauen. Denn wenn sich das Chaos in den nächsten Jahren mal etwas lichten sollte, wären Astern an sonnigeren Plätzen bei uns wieder ideal. Vor den Schnecken hatten wir mal einige schöne im Beet ...
      LG von Silke vor dem falschen Laptop

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    5. Ja, vor allem auch, dass die Astern namentlich benannt werden. Ich wüßte nicht, wie ich es schaffen könnte, Astern mit Namen zu kaufen. Hier jedenfalls gibt es diese kaum. Und gerade das bedaure ich immer sehr, denn ich möchte gerne möglichst alle Pflanzen, die ich im Garten beherberge, genau kennen, auch wenn an mir keine Botanikerin in dem Sinne verloren gegangen ist, das wäre mir zu einseitig wegen meiner zahlreichen anderen Interessen.
      Die "Schwarze" Waagerechte hat es mir jetzt wirklich angetan! Hättest Du mir den Link nur nicht geschickt. ;-) Sowas muß man übers Internet bestellen, hier habe ich die noch nie gesehen ... aber ich war neulich in einer kleinen feinen Privat-Gärtnerei, hatte ich auf Instagram gepostet, falls Du es sehen kannst

      https://www.instagram.com/p/B4KHKqyoF3D/

      Dort waren auch Pflanzen im Angebot, die ich anderswo noch nie gesehen habe, jedenfalls was Braunschweig betrifft.

      Hihi, jetzt kommuniziere ich mit Deinem Mann .... nee, ich weiß da ja ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Astern haben immer schmale, längliche Blätter, egal ob Rauhblatt- oder Glattblattaster. Die ausgebuchteten Blätter sind Chrysanthemen.

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    1. Liebe Daniela, meinst Du die lanzettlichen Blätter? Gerade heute hatte ich ein Gespräch mit einer Gärtnerin, die mir erklärte, dass Chrysanthemen oder das, was man Chrysanthemen nennt, die sehr spät Blühenden seien, deren Blätter etwas größer als die der Astern sind, wobei sie nichts davon sagte, dass Astern lanzettliche Blätter haben müssen.
      Jetzt bin ich genauso klug wie vorher. Ich habe das so in Erinnerung, dass Du auch aus der Gärtnerbranche kommst?
      Demnach wäre die Weißblühende mit den kleinen gefüllten Blüten also eine Aster, die als "Bienchen" Beschilderte jedoch eine Chrysantheme?
      Bei denen mit den lanzettlichen Blättern habe ich kein Problem, jene, die ich als Feinstrahl-Astern kenne.

      Lieben Dank und liebe Grüße
      Sara

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    2. Ja genau, lanzettlich ist das korrekte Wort. Wie Du schon richtig erklärt hast, ist die gefüllte Weißblühende eine Aster, die "Bienchen" eine Chrysantheme! Ich würde mich immer nur nach den Blättern richten, denn soweit ich weiß, gibt es keine Chrysanthemen mit lanzettlichen Blättern.
      So kompliziert ist die ganze Sache nicht. ;-)
      Viele Grüße
      Daniela

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    3. Dann ist alles klar! Die Gärtnerin wußte es dann wohl auch nicht richtig. Beide weißlich blühenden am Gestell sind demnach übrigens Chrysanthemen. Ich habe heute noch einmal nachgeschaut, auch die zweite hat diese buchtigen Blätter. Es hatten sich nur weiße Feinstrahl-Astern dazwischen geschummelt. ;-)
      Vielen lieben Dank nochmal!

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Ich kenne leider den Unterschied zwischen Chrysanthemen und Astern auch nicht. Wenn ich neue Herbstastern pflanze, bevorzuge ich Raublattastern, weil die seltener Mehltaubefall haben. Meine Glattblattastern sind allesamt davon befallen.
    Momentan haben die Herbstastern ihre Blütezeit schon fast alle beendet. Nur ein kleines Pflänzchen, das ich vom Töpfchen in das Beet umpflanzte, hat noch einmal pinkfarbene Blüten mit gelber Mitte gebildet. Vielleicht schaffe ich es, auch solche schönen kompakten Sträucher wie bei Dir davon zu erhalten?
    Jedenfalls werfe ich keine abgeblühten Herbstastern (oder Chrysanthemen?) mehr weg, sondern versuche sie bei mir dauerhaft im Garten anzusiedeln.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Liebe Ingrid,
      unter meinen Post habe ich einen Nachtrag gesetzt, denn gerade heute erfuhr ich durch eine Profigärtnerin den Unterschied. Es ist wohl gar nicht so einfach. Jeder sagt was anderes. ;-) Aber einer Fachfrau würde ich eher Glauben schenken.

      Bei mir blühen die Astern noch sehr schön bzw. die Chrysanthemen, wobei Letztere ja gerade die spät bis sehr spät Blühenden sein sollen, wie ich heute erfuhr. Also diese mauvefarbene ist demzufolge eine echte Chrysantheme, denn sie blüht immer erst im November.

      https://1.bp.blogspot.com/-e6QJIkQTj7Y/WhNkih0_FrI/AAAAAAAAphU/_M8NtwNelok14Fzw6r3qnp0rvu-Ip27cQCLcBGAs/s1600/mauve.jpg


      Ich habe die Töpfe, die ich geschenkt bekam, auch einfach in den Garten gepflanzt und staune über die großen Büsche, die sich teilweise gebildet haben. Ich hatte aber mal Töpfe in einem Supermarkt geschenkt bekommen, die sind nicht wiedergekommen. Das waren dann wohl Sommerastern, einjährige. Vom Blattwerk her unterschieden sie sich für mich nicht. Vielleicht sind die Blättchen erin wenig kleiner.

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2017/11/der-garten-im-herbstlicht.html

      Ich wünsche Dir viel Glück mit Deinen Astern/Chrysanthemen! Vielleicht liegt es auch am Boden? Unser Boden ist ja sehr fett, tonig-lehmig, aber auch steinig.

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    ob Aster oder Chrysantheme...sie blühen doch herrlich bei dir im Herbst.
    Ich würde sagen, es ist anders herum....die Chrysanthemen gehören wie Raublatt- und Glattblattastern alle zu der Familie der Asterngewächse Asteraceae.
    Richtig ist, dass man Chrysanthemen gut an den rundlichen, ausgebuchteten Blättern erkennt, was ja auch schon einige geschrieben haben, wie hier auf Bild 2, 4 oder die letzten beiden. Eine gelbe Mitte können alle ungefüllten Sorten haben. Bei dir ist die Chrysantheme auf Bild 2 gefüllt. Daran erkennt man es nicht.
    Am robustesten sind sicher die Raublattastern, die gut Trockenheit vertragen. Die Glattblattastern mögen es frisch und bekommen schneller Mehltau. Ja, schade, dass es oft keine ordentlichen Sortenschilder in Gartencentern gibt. Vielleicht meint Bienchen auch nur, dass es eine bienenfreundliche ungefüllte Sorte ist?
    LG Sigrun

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    1. Das stimmt, liebe Sigrun. Und deswegen lautet mein Label ja auch entsprechend. Aber es ist doch erstaunlich, wenn nicht einmal professionelle Gärtnerinnen den Unterschied genau kennen! ;-)
      Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, was Rauhblatt- oder Glattblattastern sind. Astern sind die mit den lanzettlichen Blättern. Demzufolge müßten einige rauhe und andere glatte Blätter haben? Ich glaube, ich habe nur solche mit glatten Blättern.
      Aber das habe ich an meinen weißen Feinstrahlastern auch schon bemerkt, in einem Jahr waren sie voller Mehltau.

      'Bienchen' war eindeutig als Sorte ausgeschildert. Das hatte ich hier auch verlinkt.
      Ich finds auch immer schade, da mir sehr daran gelegen ist, die Pflanzen, die ich beherberge, genauer zu kennen. Wenn ich auch keine Botanikerin werden will, da ich viel zu viele andere Interessen habe. Doch das ist so ähnlich wie mit Kindern mal so als Beispiel, da weiß man doch auch gern alles über die betreffende Persönlichkeit ;-) :-) Und so kauft man 'no name' ...
      Aber ich habe auf Instagram gelesen, Ihr zieht gerade um? Das tut mir wirklich leid für Dich, Du hattest Dich ja gerade an den neuen Garten gewöhnt und dann geht es wieder weg ... Ich überlege ja selbst immer wieder, noch einmal umzuziehen, aber ein Umzug in unserer Größenordnung ist in unserem Alter schon der Horror und man vermeidet das möglichst, solange es geht. In einer neuen Umgebung ist nicht automatisch alles besser und weniger Arbeit ist auch nicht unbedingt besser, selbst wenn man sich das vorher manchmal so vorstellt, wie was unseren Garten betrifft, der manchmal nicht zu schaffen ist ... In der Stadt bzw. am Stadtrand wohnen hat zwar gewisse Vorteile, aber auch wiederum Nachteile ... daher werden wir wohl erst umziehen, wenn es gar nicht mehr anders geht oder wir noch viel älter sind. ;-)
      Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück und nicht zuviel Umzugsstress!

      Liebe Grüße
      Sara

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