Sonntag, 17. November 2019

Auch in anderen Jahren färbte sich das Laub spät ...




wie hier der Wollige Schneeball, der am 24. November 2015 noch nicht sehr gefärbt ist. Dabei wollte ich den Strauch längst umbringen. ;-) Nur hat das leider nicht geklappt und jetzt steht er da immer noch sehr eng neben dem Ilex. Ich halte den Schneeball niedrig. Mal schauen, wie lange das gut geht. Denn an anderer Stelle wächst längst ohne mein Zutun ein Weiterer heran. Scheinbar muß das dort unterhalb der hohen Weide ein geeigneter Ort sein, wenn er sich dort  so problemlos versamt hat.


Nachtrag: topaktuelle Bilder des Schneeballs vom heute 19.11.2019, die Blattfärbung ist wirklich noch sehr gering - oben treibt er sogar noch hellgrün aus!



Und im November 2014 schrieb ich von diesem unendlichen langen Abschied des Sommers. An meinem Gartentagebuch erfreue ich mich immer wieder, denn würde ich anders bloggen, wäre es mir gar nicht möglich, diese Vergleiche zu ziehen!

So verlor meine Stern-Magnolie am 21. November 2017 erst ihre Blätter; noch befinden sie sich in diesem Jahr weitgehend am Bäumchen.

2017 zum 1. Advent lag zwar schon einiges Weidenlaub unten, doch der Storchenschnabel 'Rozanne' blühte noch ganz wunderbar, obwohl es zu dem Zeitpunkt schon ganz schön frostig war.



Die mauvefarbene  Chrysantheme (Bild vom 21. November 2017!) läßt erst an einer einzigen Knospe Blütenblätter aufleuchten. Am 20. November 2018 blühte sie auch noch nicht. Es ist meine am spätesten erblühende Chrysantheme und im Grunde auch die Schönste! Vielleicht schafft sie es ja noch bis zum 20. November, sofern kein starker Frost kommt. Denn leichten Frost vertragen diese wunderbaren Pflanzen prima. Inzwischen wurde sie an einem hohen Stab festgebunden, denn sonst kippt sie immer um, schließlich ist sie höher als ich selbst es bin! ;-)



Das erste Bild ganz oben zeigt eine weitere  meiner schönen Chrysanthemen. Ob die weiße am Zaun wachsende Chrysantheme die verschollen gegangene Chinesische Tee-Chrysantheme  (Chrysanthemum morifolium) ist, die ich im Juni 2016 geliefert bekam, oder doch eher dieses Exemplar, vermag ich nicht mehr zu sagen.

Ich wüßte jetzt auch nicht, woran ich erkennen könnte, ob es sich speziell um eine Tee-Chrysantheme oder  um eine andere weiße Chrysantheme handelt.



Seit meine Mutter im Mai 2015 den Schlaganfall erlitt, ging alles drunter und drüber und ich stelle immer wieder fest, wie ungünstig es ist, wenn ich nicht mehr regelmäßig dazu kam, Gartensituationen wie auch Neuzugänge regelrecht zu posten. Später vergisst man vieles, wenn es nicht schriftlich und bildlich festgehalten wurde. Zwar habe ich die Fotos, die ich gemacht habe, im Fotoarchiv auf Festplatte nach Jahr und Monat abgelegt, aber zu der Zeit bis zum Tode meiner Mutter habe ich kaum noch regelmäßig fotografieren können, eher bruchstückhaft und unvollständig ... Und so bleibt eben leider einiges, was diesen Garten betrifft, im Ungewissen.

Wenn ich mir die Bilder nach Labels in meinem Blog so anschaue, könnte auch diese die Tee-Chrysantheme sein (Post vom 29. Oktober 2016). Das Bild habe ich aus dem Post übernommen.



Neben ihr sehe ich Blätter der Scheinkerrie.  Das ist das Beet mit dem Schneeball (Viburnum opulus 'Roseum') und dem Japan-Ahorn.
Ich habe das in dem Post jetzt auch so verlabelt. Denn von der Erinnerung her pflanzte ich die Tee-Chrysantheme auch genau in dieses Beet, neben Hortensie Pinky Winky und Fächerahorn! Doch da wächst jetzt die sagenhafte Mauvefarbene! Wie das nur zusammenhängt?? So viel ich auch überlege, es fällt mir nicht mehr ein ... weder wo die Weiße verblieb noch woher diese Schönheit stammt! Sollte sie sich verwandelt haben??? 



Bild aus dem Post vom 21. November 2017
denn dezreit blüht sie so voll noch nicht!


Vor allem für mich selbst habe ich hier den vermeintlichen Pflanzort noch einmal in verschiedenen Ansichten eingefügt. Es ist das Beet gegenüber dem mit der Hortensie 'Bläuling', der Rosa Rugosa und dem Ginkgo-Baum. Leider ist die Hortensie 'Pinky Winky' auf diesen Bildern nicht zu erkennen. Es reicht aber, wenn ich selbst weiß, wo diese wächst. ;-) Ich habe die ungefähre Stelle mit einer kleinen weißen Blume markiert. Sie wird auch in den Vorgarten umsiedeln, denn der Platz im Garten wird immer enger und im Vorgarten wird unter dem Walnussbaum irgendwann kaum noch etwas wachsen. Hortensien allerdings, wie Lykka seinerzeit schrieb. Ideal für mich bei meiner Hortensienliebe! Vielleicht ein Pinky-Winky-Rondell rings um den Walnussbaum. :-)

Der Post vom 21. November 2016 hat nun das Rätsel des Standortes gelöst. Leider erst, nachdem ich diese Collage bereits angefertigt hatte und nun belasse ich es dabei! Denn auf dem Bild ist ganz deutlich zu sehen, dass die Teechrysantheme ihren Platz ganz nahe bei der Scheinkerrie hatte und nicht zwischen dem Fächerahorn und Hortensie 'Pinky Winky' - somit hat sich ja fast alles aufgeklärt. Sie ist einfach weg!


Fonts Tahoma & Queen of the Moon

Vielleicht bestelle ich mir auch einfach noch einmal eine Tee-Chrysantheme. Ich hätte gerne den Tee daraus getrunken.  Geerntet werden die heilsamen Blüten von Hochsommer bis November.  Die Tee-Chrysantheme gibt es in ungefüllt und gefüllt. Bestellt hatte ich damals die gefüllte Version.




Die Kraniche zogen in diesem Jahr auch schon eher fort. Wir werden es erst hinterher wissen, ob das eine Bedeutung für diesen Winter hat ...

Das ist so faszinierend an der Natur, kein Jahr ähnelt dem anderen, denn es gibt mehr noch als beim Lotto Myriaden von Möglichkeiten und damit wird es niemals langweilig.

Statt des Walnussbäumchens  habe ich dieses Jahr den Zitrusbaum mit dem Wollvlies umwickelt. Im Haus wollten wir den Baum nicht mehr überwintern. Dort verliert er alle Blätter, es ist einfach zu warm. Entweder er überlebt oder wir können es nicht ändern. Bild folgt!

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Und so sieht es in meinen Beeten aus - Laub wurde fleißig verteilt, nur nicht zu dick, damit es nicht zusammenbackt und schimmelt, denn das passiert in diesem Garten immer sehr schnell! Und mit Ästchen beschwert, damit es nicht so schnell wegfliegt. Über unser Grundstück bläst sehr oft der Wind und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird auf die Straße geweht, dann beginnt das Spiel von vorn ...



Und in diesem Post wurde der Häckselgut-Weg begonnen, den wir inzwischen erweitert haben. Sehr praktisch, denn so muß mein Mann dort nicht mehr mähen und die Gefahr verringert sich, dass Pflanzen zu Schaden kommen.  Diese einfache Weg-Lösung habe ich aus diesem befreundeten Garten übernommen, in dem es sogar einen Weg aus Flaschenkorken gibt. Ganz einfach und nichts an Erdreich muß zuvor ausgehoben werden! Sehr praktisch und wenig arbeitsintensiv!


Seitlich des Terrassenbeetes hat sich ein Korallenpilz angesiedelt. Ich habe leider keine Ahnung, um welchen genau es sich dabei handelt.


Am spätesten lässt der Walnuss-Baum sein Laub fallen - groß ist er in den paar Jahren geworden.  Wann er wohl das erste Mal Nüsse trägt?
Vielleicht ist auch der Schafgarben-Rasen erkennbar. Ich finde ihn viel schöner als einen Gras-Rasen. Später jedoch wird unterhalb des Walnuss-Baumes wohl keine Schafgarbe mehr gedeihen. Hortensien sollen sich dort - wie schon geschrieben - wohlfühlen,
Und wer genau hinsieht, kann das gelbe Leuchten des Winterjasmines am Zaun wahrnehmen. Eine blühende Königskerze steht da ebenfalls noch.


Das obige Bild nahm ich vor wenigen Tagen auf, inzwischen hat der Baum das meiste Laub schon abgeworfen. Er ist nun schon zu einem stattlichen kleinen Baum herangewachsen!


Noch blühen auch einige Rosen ... es ist in jedem Jahr anders, aber vieles ähnelt sich auch  - nur unsere Erinnerung gaukelt uns regelmäßig etwas anderes vor ... wenn ich jedoch die Bilder der Jahre vergleiche, sehe ich keine sehr großen Unterschiede.

Kommentare:

  1. liebe sara
    ich bewundere immer wieder wie du doch am wachsen - blühen - und werden deines Gartentagebuches nachvollziehen kannst und es auch tust, und damit Jahrestagebücher deines pflanz und blühlebens im Garten jedes Jahr erneut erleben und vergleichen kannst.das ist nicht nur für dich selbst informativ und schön, für deine interessierten Leser ja auch auch wenn sie nicht gleichzeitig mit in deinem Garten wohnen".:-))
    Das macht Arbeit, gewiß, wie ein Schreibtagebuch auch,ja, mehr noch durch die Bilder und Erklärungen ist es ja noch mehr wenn man nichts an Blüh+Pfanzzeit verpassen möchte.
    Jedes Jahr anders weil sich die temperaturen verändern und doch auf eine andere Art immer wiedr neu, je nach Standort wenn du Pflanzen versetzt.
    für mich ist es sehr interessant dies nachzulsen...
    herzlichst angelface

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    1. Liebe Angel,
      das habe ich von Anfang an so vorgesehen, daher fällt es nicht schwer, das nachzuvollziehen. Nur die letzten wenigen Jahre seit der Erkrankung meiner Mutter bis zu ihrem Tode konnte ich leider nicht mehr alles, was ich wollte, posten, aber so ist das nun mal, die Mutter ging vor, da mußte der Blog warten.

      Ich habe früher nie Tagebücher, ich meine auf Papier, geführt, aber beim Garten fand ich es angebracht, da ich sonst nie mehr hätte nachvollziehen können, wo ich was gepflanzt habe, wann was geblüht hat - es gibt so viele Dinge in einem Garten, die für den Besitzer wichtig sind. Man kann das schriftlich in einer Kladde festhalten, aber das wäre mir zu mühevoll. Im Blog ist es ideal. Anfangs hatte ich es aber gar nicht vorgehabt, denn zuerst hatte ich, wie Du sicher noch weißt, diesen Blog hier bei Blogger https://herz-und-leben.blogspot.com/ In dem auch schon Gartensituationen gepostet wurden. Aber dann entschied ich mich inspiriert durch eine andere Bloggerin, die ihr Tagebuch auch so ähnlich führte, wie es nur für mich infrage kam, auch ein separates Gartentagebuch anzulegen.

      Es freut mich natürlich, wenn auch andere dies interessant finden. Es vergisst sich leider sehr vieles ... ich hätte auch geglaubt - so vom Kopf her ... in diesem Jahr fallen die Blätter spät, aber das ist gar nicht so! Ich habe die Vergleiche ... der Unterschied ist eher minimal. Hier im Blog kann ich es nachvollziehen und das finde ich genial. Zumal wir hier in Niedersachsen uns nicht unbedingt wetter- und klimatechnisch mit z.B. Bayern vergleichen können ... aber wo im Internet finde ich sonst genau die Infos, die auch auf meinen Garten passen, zumal das Kleinklima regional sich auch noch einmal sehr unterscheidet ... außer ich schreibe sie selbst nieder. :-) So meine Beweggründe ...

      Ich hoffe, es geht Dir wieder viel besser, meine Liebe! Ich habe an Dich gedacht, kam nur noch nicht in Deinen Blog, werde das aber noch nachholen, denn bald verreise ich und von dort aus werde ich wohl kaum ins Internet kommen.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    das ist schon interessant, dass Du den Blog so führst, dass man die Jahre immer mit einander vergleichen kann. Ich weiß auch nicht mehr, wann, was letztes Jahr war, hat mich früher auch nie interessiert. Meine Mutter ist jetzt leider auch zu einem Pflegefall geworden, und ich wohne rund 75 km weit weg. Da kostet die Fahrt alleine schon recht viel Zeit. In so einer Situation kann man einfach nicht mehr alles so machen, wie man es gerne täte.

    Der Häckselweg ist sehr schön. Das muss ich mir merken. Wir haben zwar auch einen solchen Weg, den habe ich aber mit Steinen eingefasst, wenn auch nur grob, aber der sieht nicht so gut aus, wie Dein Weg.
    Ich finde auch, dass die Natur sehr abwechslungsreich ist. Ich kann mit meinem Rad immer den selben Weg fahren und doch wird dieser Weg nie langweilig, weil sich ständig etwas ändert.
    Ich wünsche Dir einen sehr guten Start in die neue Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Lieber Wolfgang,
      das war mir das Wichtigste überhaupt, denn sonst bräuchte ich keinen Gartenblog. Das was man früher handschriftlich in irgendwelchen Büchern aufzeichnete, kann man heute im Blog ganz prima tun und anhand der Labels gut wiederfinden. Das war eigentlich der wichtigste Beweggrund, überhaupt einen Gartenblog zu eröffnen, nachdem ich eigentlich den Blog https://herz-und-leben.blogspot.com/ hierbei Blogger zuerst hatte. Auch da waren schon Garteneinträge, doch dann hat Silke/Wildwuchs unter Aufsicht mich mit ihrer Art zu Bloggen inspiriert, denn genau in der Art ist es das, was ich auch wollte.

      Ohje, ja, das glaube ich, 75 km sind wirklich weit weg! Bei mir waren es gute 10 km. Aber auch das ist nicht mal eben vor der Haustür und immer war man aufs Auto angewiesen. Man darf gar nicht drüber nachdenken, wie es unsereins da mal ergeht, wenn die Kinder in alle Winde verstreut sind ... alte Leute haben es heute wirklich nicht leicht! Sie haben nach wie vor keine Lobby und wer nicht mehr so schnell ist, dem wird schnell über den Mund gefahren und es wird, ob das korrekt ist oder nicht, mit den alten Leuten gemacht, was die Leute wollen, auch Ärzte, das haben wir öfter erlebt und sogar bei Vorsorgevolllmachten wird der Wille des Betreffenden nicht immer berücksichtigt. Das hört sich in der Theorie immer alles so schön an! Wenn ich mich im Krankenhaus nicht für meine Mutter eingesetzt hätte, hätten sie manche belastende Untersuchung vorgenommen, die sie gar nicht mehr wollte, weil sie eh nichts mehr genützt hätte und nur Quälerei gewesen wäre. Daher ist es wirklich schlimm, wenn niemand in der Nähe ist, der sich kümmern kann! Fremde Menschen sind oft nicht so engagiert!

      Das mit den Häckseln fand ich naheliegend. Wir hatten erst den Fehler gemacht, alles zusammen zu shreddern. Doch dann landet zu viel Holz auf den Beeten und raubt den Stickstoff, das bisschen Blattmaterial reicht dann nicht aus und man müsste zusätzlich düngen, was wir aber eigentlich nicht wollen. Daher wunderte ich mich schon, dass einiges nicht mehr so gut wuchs. Nun shreddern wir weitgehend getrennt und siehe da, es reicht, um die Wiesenwege aufzufüllen, so dass da nicht mehr gemäht zu werden braucht. So brauchen wir nichts zukaufen und alles bleibt innerhalb des Gartens.
      Korken - wie in dem verlinkten befreundeten Garten - haben wir ja leider nicht in der Masse. ;-) Sonst wäre auch das eine Option. Danke für Dein Kompliment!

      Genau das sind auch meine Beobachtungen. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, ein Weg wird immer anders aussehen und mit den Jahren sowieso, denn alles wächst, verändert sich, einiges vergeht, anderes kommt dafür auf, ehe man es sich versieht, sieht nach einigen Jahren alles noch einmal ganz anders aus.

      Auch ich wünsche Dir eine gute neue Woche und nicht zu viel Fahrstress!

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    wie schön das Du uns mitnimmst zu einem Rundgang durch den Garten. Mit dem Laub und überhaupt der herbstlichen Gartenarbeit bin ich tatsächlich in Verzug, irgendwie hat dieser Hexenschuss und dann der Unfall unserer Jüngsten (ihr ist aber nichts passiert) meine Gartenpläne völlig durcheinandergewirbelt.
    Ich wünsche Dir einen guten Wochenstart, sende ganz liebe Grüße und bedanke mich für Deine lieben Genesungswünsche bei mir
    Kirsi

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    1. Ohje, liebe Kirsi, das von Deinem Hexenschuss wußte ich ja, aber nun noch ein Unfall, das glaube ich, da erschrickt man als Mutter sehr! Wie gut, wenn ihr nichts passiert ist! Und Hexenschuss kenne ich ja leider zur Genüge. Wenn auch Bewegung hilft, aber Überanstrengung dann doch nicht.

      Hab auch eine gute neue Woche und gute Besserung weiterhin!
      Liebe Grüße
      Sara

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  4. So, jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, diesen gestern bei mir im Schneeballpost verlinkten Post auch in Ruhe zu lesen, gestern hatte ich ihn nur überflogen. Aber er passt so gut zu meinen Beobachtungen, dass der Laubabfall und teilweise die Blütezeit bisweilen weit in den November oder gar Dezember reicht. Nicht selten hatten wir zum 1. Advent noch blühende Rosen und selbst Schneewittchen blühte noch zu Lebzeiten meiner Großmutter einmal am 24. Dezember im weißen Vorgarten in BS. Nur, das habe ich damals noch nicht als Dia festgehalten. Heutzutage ist das halt anders - nur die geschickte Bildverwaltung stellt uns beide da wohl vor andere Probleme ;-) Denn zumindest bei mir ist es so, was ich nicht zumindest als Post vorbereitet habe, ist zwar archiviert, aber irgendwie doch weg …

    Warum soll denn der Schneeball weichen. Ich selbst habe ihn zwar nicht im Garten - und mag ihn auch ehrlich gesagt nicht so sehr, dass ich ihn mir in den Garten holen würde - aber im östlichen Garten steht er am Zaun, und da finde ich seine fast immergrüne Gestalt attraktiv. Und so dicht/blickdicht sieht Dein Ilex doch auch noch nicht aus. Den bekommst Du nur durch konsequentes Schneiden zu einem Sichtschutz am Zaun. Nur dabei ist zu beachten, dass man bei weiblichen Sträuchern dann natürlich meist die Blüten oder Beerenansätze kappt und bei männlichen würde ich auf jeden Fall die Blütezeit im April/Mai abwarten. Je nach Wuchsform schneide ich an den Trieben 4 bis 5 Blätter oder 1/3 des Triebes ab.

    Der vordere Walnußbaum unseres Nachbarn wirft übrigens immer erstaunlich früh seine Blätter ab - aber er scheint auch an der Straße zu kränkeln - seine Nüsse sind sehr klein. Im Vergleich zu dem stattlichen Baum, dessen Zweige nun sogar schon über unserem Grundstück wachsen, obwohl er in der Mitte des Gartens steht, kann man sich kaum vorstellen, dass die Bäume gleich alt sind. Alles eine Frage des Standortes …
    Liebe Morgengrüße schickt Silke

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    1. Auf jeden Fall, liebe Silke. Erst heute habe ich den Schneeball noch einmal angeschaut. Er ist an wenigen Blättern erst ganz minimal gefärbt. Oben treibt er sogar noch hellgrün aus! ;-)
      Das Foto davon werde ich nachfügen.

      Mit den Rosen habe ich es auch so beobachtet, schon im vorigen Waldgarten und das ist immerhin jetzt etliche Jahre her. Im Nachhinein vergisst sich sonst leider sehr viel. Ich hatte auch - vom reinen Gefühl her - "geglaubt", das Laub fiele in diesem Jahr später, aber das ist nicht wirklich so! Hier habe ich ja die Vergleiche und wenn, dann minimal und jedes Jahr ist ohnehin auch anders.

      Also als Post bereite ich nicht unbedingt alles vor. Ich habe ein großes Bildarchiv und fotografiere alles, was ich fotografierne kann oder schaffe. Das muß ich später aus dem Gedächtnis rekonstruieren, denn ich komme in den letzten Jahren nicht unbedingt immer gleich dazu, alles zumindest als Notiz festzuhalten. Wenn ich mich nicht mehr richtig erinnere, kann ich nur Vermutungen anstellen, aber das ist nicht das Selbe.

      Tja, der Schneeball ist ja ein Strauch, der normalerweise sehr groß wird. Ich habe das am Zaun seinerzeit alles sehr dicht gepflanzt, aus dem Grunde, dass schneller eine Sichtbarriere heranwächst. Nun ist es nur zu dicht. Daneben steht ein Ilex, der wird auch mächtig. Sicher kann man alles beschneiden, aber will ich alles so zusammenstauchen?
      Ich habe den Ilex tatsächlich nun so beschnitten, dass er nicht zu ausladen wird. Eigentlich sollte er so eine Art Solitär werden, wie ich das in anderne Gärten mal gesehen habe, aber dazu steht er doch sehr dicht am Zaun. Mein Ilex hat sich aber sogar schon versamt. Ich glaub' nicht, dass die Pflänzchen von woanders her stammen.
      Ich werde dann hoffentlich daran denken - das beste ist, wenn ich diesem Post noch das Label Ilex-Schnitt beifüge, sonst finde ich es möglicherweise nicht mehr. Danke dafür!

      Unsere Walnussbäume waren immer am spätesten dran, auch im Waldgarten, aber hier ist es die hohe Weide, die noch ganz grün ist. ;-) Das wird nochmal viel Arbeit geben.
      Wie die Nüsse mal werden, darauf bin ich auch gespannt! Aber dann haben wenigstens die Vögel etwas davon ...

      Im Vorgarten, der ja nur aus Wiese besteht, hat unser Walnußbaum den idealen Platz. Er wird sich vermutlich ziemlich ausbreiten. Es ist auch arg heiß im Sommer dort, deshalb sind wir ganz froh, wenn es dort vorn etwas schattiger wird, kühlt zugleich das Haus.

      Ich bin hier jetzt echt im Verzug und werde mal schauen, ob ich das tagesaktuelle Bild vom Schneeball gleich hochladen kann. Da ich bald verreise, muß ich mich mit allem sehr sputen.

      Liebe Abendgrüße von mir
      Sara

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    2. Also ein Ilex braucht schon einige Jahre bis er schön dicht wird und als Solitär gut zur Geltung kommt. Einen, den ich mir mal als ca. 20cm hohes Pfänzchen aus Frankreich mitgebracht hatte - das muss Anfang der 80er gewesen sein, habe ich vorletztes Jahr mal um 2m gekappt. Der bekommt nun endlich eine dichtere Form. Und der panaschierte Ilex, den wir wegen unserer südlichen Nachbarn immer wieder etwas einkürzen müssen, der nimmt nun endlich nach 8 Jahren Form an. Damals hatten wir ihn stark beschnitten, weil wir zunächst glaubten, dass das wegen der Grenzfichten-Fällung erforderlich wäre …
      Daher vermute ich, dass Dein Ilex bestimmt noch 5 oder gar 10 Jahre braucht, bis aus ihm bei konsequentem Schnitt ein schöner dichter Solitärstrauch wird.

      Nein, mögliche Posts bereite ich nur insofern jetzt häufiger vor, dass ich die Fotos eines mir wichtiges Gartenthemas in einen Ordner packe, den ich mit Datum, Uhrzeit und Thema beschrifte. Nur ein Bruchteil davon wird dann tatsächlich gepostet, aber am Ordnertitel kann ich später zumindest einiges erahnen, um eventuelle Vergleiche zu ziehen.

      Na.dann viel Spaß bei den Reise-Vorbereitungen!
      LG Silke

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    3. Dass der Ilex sehr langsam wächst, habe ich gemerkt. Aber wie das mit seiner Dichte ist - da hab ich leider keine Erfahrung. Meiner wächst stakelig, da ich ihn ja eigentlich als Bäumchen ziehen wollte. Nun soll er wohl doch eher buschartig wachsen. Ob er das aber noch will???
      Ein panaschiertes Mini-Exemplar habe ich auch, schon einige Jahre, es ist gerade mal 15 cm hoch. ;-) Uuuunheimlich langsam, dieses Wachstum! Dagegen wird Deiner vielleicht sogar "schnell" gewachen sein, wenn Du ihn nun sogar um 2 Meter kürzen konntest!
      Na, 5 - 10 Jahre werden wir hier wohl doch nicht mehr bleiben, schätze ich mal ... dann brauche ich mir darum keine Gedanken zu machen.

      Bei mir ist das so mit den Posts ... ich habe ja die Metadaten samt Uhrzeit im Bild selbst und das reicht mir. Sämtliche Fotos von unserem Garten habe ich unter unserem Wohnort nach Jahren und darunter nach Monaten abgelegt. So finde ich alles sehr schnell wieder. Der übergeordnete Ordner heißt FOTOS, darunter alle Orte, wo ich fotografiert habe, eben auch unser Wohnort "DORF X" nenne ich das jetzt mal. Dann kommt 2012 Dorf X Unterordner 2012 September Dorf X, 2012 Oktober Dorf X, 2012 November Dorf X, 2012 Dezember Dorf X, nächster Ordner 2013 Dorf X und so on ....
      Das mache ich auch für Braunschweig, wobei ich Braunschweig noch nach Stadtteilen sortiere, da ich doch in die unterschiedlichen Stadtteile immer mal wieder komme. Oder mit Salzgitter, Peine, Hannover, Bremen, wo auch immer ich war ... Der Harz hat auch einen separaten Ordner, Unterordner sind dann die jeweiligen Orte, die wir dort besuchten. Da ich die Fotos immer sofort in den "richtigen" Ordner ablege, habe ich hinterher nicht das Problem, sie nicht mehr wiederzufinden.
      Aber ich fotografiere leider auch nicht immer "alles", wie ich feststelle. Wenn ich z.B. den Ilex fotografiere, geht das nicht über die Straße hinweg, sonst würde man das gegenüberliegende Grundstück sehen. Manche Fotos bleiben daher einseitig. Wenn ich z.B. wie im Fall der Tee-Chrysantheme den Standort nicht so genau von allen Seiten fotografieren konnte, z.B. wegen der Nachbarschaft, fehlt mir hinterher womöglich etwas, denn ich habe ähnliche Stellen im Garten, das kann ich später nicht unbedingt mehr erkennen, wo genau das war, dazu fehlt mir zumindest für mich selbst ein zusätzliches Gesamt-Bild. Meist mache ich das auch, das kommt natürlich dann nicht in den Blog sondern bleibt im Foto-Ordner auf Festplatte.

      Sonst habe ich diese Dinge im Kopf oder mache mir nur in BlogDesk mal ein paar Notizen - ohne Fotos. Auch auf dem Smartphone habe ich eine Notiz-App, die mit all meinen Geräten synchronisiert, da kann ich noch am besten Notizen machen. Das sind nur wenige Worte, die tippen sich sehr schnell. Ist unheimlich praktisch!
      Doch in den letzten Jahren bin ich nicht mehr so viel zu alledem gekommen, auch nicht zum Fotografieren aller Situationen im Garten. Damit muß ich halt leben. Mehr habe ich in den letzten Jahren eher außerhalb des Gartens fotografiert.

      Danke, so sehr viel gibt es auch nicht vorzubereiten, ist ja keine Weltreise. Aber für mich doch ungewohnt, da es ein Flug wird und ich bin seit meiner Jugend nicht mehr geflogen. ;-) Da ist mir schon nicht ganz so behaglich zumute ... aber ich wollte es so und da muß ich nun durch ...

      Liebe Grüße
      Sara

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    4. Nee, ins Flugzeug würde ich nicht mehr wollen ;-) Zwar wurde bei mir 1983 festgestellt, dass ich damals tauchtauglich war, aber als ich mit 16 das letzte Mal geflogen bin, hatte ich jeweils 2 bis 3 Tage danach noch Probleme mit dem Duckausgleich. Das wurde von mal zu mal schlimmer. So kenne ich durch Flugreiden nur 'Jugoslawien', Teneriffa und Gran Canaria. Und als Wolfgang wegen einer Kalendervorbereitung in den 90ern für 1 Woche nach Südafrika musste, hätte ich mitfliegen können. Das sagt wohl alles …

      Da der Ilex so lange braucht, hatte ich Dir das mit dem Formschnitt geschrieben. Denn unsere 3 Gehölze haben wir alle schon mit dem Garten geerbt, Sie wurden also um 1968 gepflanzt und der kleinere gelb-grüne, den ich kappen musste vielleicht Anfang der 80er - wenn ich mir seine Stammdicke anschaue. Die Stammdicke ist vergleichbar mit meinem aus Frankreich, der bei meiner Mutter steht …

      Das mit der Fotosortierung war jetzt auch nur ein Beispiel für Wildwuchs ;-) Ich sortiere die Bilder natürlich zunächst nach unseren Blogs bzw. noch ein paar Bilder, die mal nix mit den Blogs zu tun haben. Dann einen Oberordner für den Aufnahmetag, für Wildwuchs ev auch das Wetter, für Katzen vielleicht noch das Befinden oder Besonderheiten des Tages und dann noch sortiert nach Uhrzeit falls es verschiedene Themen gibt, oder ich all die weißen Rosen später noch auseinanderhalten möchte. Das ist der Idealfall meiner Bildsortierung, wenn mich bei Wildwuchs das Licht fasziniert, und ich mit 500 Bildern aus dem Garten zurückkomme. Oder aber Cäsar 8x am Tag bei uns aufläuft, die Mädels aufmischt und ich die Situation vom zeitlichen Ablauf her festhalten möchte. Dann interessiert mich weniger die Qualität der Bilder, sondern der Tagesablauf und die Reaktionen der Katzen aufeinander. Das war in den letzten Monaten schon ganz hilfreich. Es ist wirklich schon toll, was dank der scheinbar grenzenlosen digitalen Knipserer jetzt möglich ist. Nur die manuelle Bildverwaltung kostet eben auch reichlich Zeit … Aber ohne das würe ich so manche Abläufe gar nicht oder ganz anders wahrnehmen.

      Dann gute Reise! Wann immer sie losgeht …
      LG Silke

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    5. Damit hatte ich - zumindest in meiner Jugend - nie ein Problem. Ob ich tauchtauglich bin, weiß ich nicht, habe nie das Bedürfnis nach Tauchen gehabt.

      Immerhin - da kennst Du mehr als ich - da ich ja nur 2 x im Leben geflogen bin, das eine Mal davon mit einer Cessna. ;-) Und einmal an die Costa Brava ...
      Weite Flugreisen sind schon eine Sache für sich, insbesondere, wenn man beengt wie in einer Fischbüchse sitzen muß. Das käme für mich auch nicht (mehr!) infrage. Wenn, dann nur wie die Queen First Class. ;-)

      Ja, das mit dem Ilex werde ich dann so mal versuchen. In diesem Jahr wohl nicht mehr oder doch?

      Auch interessant, wie unterschiedlich das Ablageverhalten der Fotos ist. Ich hatte mal auf Instagram eine Befragung durchgeführt, da andere Impulse auch manchmal hilfreich sind. Da gab es noch andere Ablagesysteme. Muß mal schauen, ob ich den Post wiederfinde. Von Dir werde ich das mit den Verknüpfungen übernehmen, denn manche Bilder suche ich trotz meines für mich perfekten Ablagesystems immer noch zu lange. ;-)
      Den Garten habe ich ordnermäßig nur nach Pflanzen unerteilt. Das Licht sehe ich, wie ich glaube, im Explorer, da ich darin die Bilder in der Vorschau auf ziemlich groß einstellen kann. Und an Situationen kann ich mich meist sehr gut ohne jegliche Aufzeichnung erinnern. Was die Qualität betrifft, geht es mir auch so - mir kommt es oft auf Situationen an, die ich so in 5 Minuten nicht wieder aufnehmen kann. Wenn ich dann jedes Mal extra ins Haus laufen müßte, eine Kamera zu holen ... aber das Smartphone habe ich immer in der Jackentasche, wenn ich rausgehe. Auf 500 Bilder an einem Tag im Garten habe ich es allerdings noch nie gebracht! Nicht mal im Urlaub. ;-)

      Ich finde die heutigen Möglichkeiten auch toll, denn sonst würde ich vieles später nicht mehr oder anders erinnern und die Wahrnehmung wird ja generell durch die Fotografie auch geschult. Was das betrifft, habe ich seit meiner Bloggerzeit sehr viel dazugelernt, auch wenn meine Fotos das nicht immer zeigen, aber wie gesagt, Schnappschüsse sind mir wichtig, spontane Aufnahmen ... wenn ich auch anders könnte ...

      Ja, den genauen Zeitpunkt kann ich hier nicht bekanntgeben, auch wenn unser Haus natürlich nicht unbewohnt sein wird während meiner Abwesenheit. Und vielleicht schaffe ich es sogar, hier gelegentlich trotzdem zu posten, vielleicht sogar mit "aktuellen Gartensituationen" *lach*, die den Anschein erwecken, als sei ich zuhause ... Blogger machts möglich. Genug Stoff gibts noch aus der letzten Zeit.

      Danke und liebe Grüße
      Sara

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    6. Doch, den Ilex würde ich wenn lieber jetzt bald einkürzen. Dann kannst Du die Spitzen doch sogar noch für die Weihnachtsdeko verwenden. Nur ich würde es im Moment nicht an allen Spitzen machen, dass stresst den kleinen Strauch. Ganz gute Ergebnisse erziele ich bei 1/3 bis maximal die Hälfte aller Zweige.

      Tja, Foto-Ablage-Systeme … Früher hatten wir z.B Rosen-Ordner. Aber ich habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass sich die Pflanzen in Pflanzgemeinschaften bzw. an anderen Standorten so unterschiedlich entwickeln, so dass es mir inzwischen viel mehr auf die Pflanze im Zusammenhang ankommt als nur auf hübsche Blütenfotos. Der Wechsel der Ablage kam dann irgendwann durch die Bloggerei. Denn kritische Fragen aus den Anfangsjahren, wie manche Pflanzen bei uns gedeihen, ob das Kümmern nicht am falschen oder sich allmählich verändernden Standort liegt etc. führten zu dem Tage-/Stundenweisen ablegen. Denn jetzt steht für mich das Beobachten/Bewerten viel mehr im Vordergrund. Wie eben bei den Buchsbäumen …
      Und bei unseren 3 Katzenmädchen und Cäsar ist allein schon das Ablegen und betexten der Ordner hilfreich, denn dabei mache ich mir nochmals Gedanken über die jeweilige Situation, oder sehe anhand der Körperhaltung die Anspannung - für die ich in der jeweiligen Situation gar keine Zeit gehabt hätte sie sie genau wahrzunehmen. Klar wäre es noch besser das gleich zu filmen, aber mir sagen Fotos viel mehr als bewegte Bilder, die ich dann vor- und zurückspulen müsste.

      Wirklich schon toll, wie sich das Leben/die Wahrnehmung durch nun schon fast 13 Jahre Bloggerei allmählich verändert hat.

      Tja, das Problem mit der Abwesenheit habe ich ja nicht, da ich frühestens am Morgen den vergangen Tag nachposte. Auch wenn mich das sicherlich reichlich Leser kostet, die den Blog in der Blog-Liste anderer so gut wie nie sehen. Aber wer ohnehin nur ständig durchs Netz hastet, findet bei mir eh' keine Themen, die lesenswert sind ;-)

      Ich wünsche Dir eine schöne Zeit!
      Liebe Grüße
      Silke

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    7. Hallo liebe Silke,
      danke für den Tipp! Als ich nach meiner Rückkehr im Garten war, habe ich noch überlegt, als ich mir den Ilex anschaute. Dann werde ich das noch machen.

      Ja, die Ablage ist sicher sehr individuell. Wobei ich im allgemeinen ein ziemlich gutes Gedächtnis habe, welche Fotos ich wo liegen habe und mit meinem System dann gut klarkomme. Ich mache aber auch nicht übermäßig viel Fotos. 100 an einem Tag z.B. habe ich, was den Garten betrifft, noch nie gemacht. Auch wenn man es heutzutage könnte, aber da überlege ich dann vorher schon, denn die viele Arbeit damit darf man ja auch nicht ausblenden, dafür fehlt mir einfach die Zeit.

      Mit den Fotos geht es mir genauso wie Dir. Videos wäre auch nichts für mich, da man darin erst lange suchen muß. Was die Wahrnehmung ansonsten betrifft, finde ich es auch genial, denn manches hätte ich vielleicht ohne das Bloggen und die intensivere Beschäftigung mit dem Fotografieren auch nicht gesehen und mir schon gar nicht gemerkt.

      Ganz bewußt sitze ich nicht mehr so viel am PC. Mir hat auch das Notebook oder andere Geräte keine Verbesserung gebracht. Daher habe ich alles ganz einfach eingeschränkt und komme nun natürlich nur alle paar Tage mal zum Posten. Auf Instagram stelle ich zeitweilig eher mal täglich, dann aber meist nur 1 einziges Foto, ein. Die Gesundheit ist mir wichtiger, das viele Sitzen drinnen tut mir nicht gut, je älter ich werde.

      Ansonsten sehe ich das bei mir ja auch - wenn ich mal rückwirkend poste oder auch mal nachts oder frühmorgens. Im Grunde gehts den meisten eher ums eigene Gelesenwerden, was einerseits auch verständlich ist. Aber ich schätze eher die Kontakte, mit denen man sich etwas zu sagen hat, unabhängig vom schnellen und häufigen Posten. Und da kann man auch mal wochenlang nichts von sich hören lassen, es nimmt keiner dem anderen übel. Auf Instagram ist es teilweise noch schlimmer ... likest du nicht sehr zeitnah retoure, wirst du entfolgt. ;-)

      Danke für die lieben Wünsche, ich lese hier leider erst jetzt, hatte zwar das Windows-Mini-Tablet mit, aber das ist sehr umständlich ohne Maus-Bedienung, ich habe es nur für ganz Weniges, wie Online-Banking genutzt. Muß mir mal irgendwann ein etwas größeres, komfortableres, aber leichteres, wie mein Sohn es hat, zulegen. Das geht auf Reisen dann auch. Ich brauche unterwegs auch Windows (und eine Mini-Maus), sonst kann ich nicht arbeiten, trotz des Touch-Bildschirms.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara, echt toll, wie du die Daten der Vorjahre vergleichen konntest! Tee- Chrysantheme klingt ja spannend! Danke für den Rundgang, so ein hübscher Pilz und so ein schöner Walnussbaum! Ich hatte auch mal einen, ich bekam ihn als gekeimte Nuss geschenkt. Im dritten Jahr erfor er draußen (oder hatte ein anderes Problem, schwer zu sagen). Alles Liebe und eine wunderschöne Woche dir, Bianca

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    1. Darüber freue ich mich auch immer wieder, liebe Bianca. Nur in den letzten wenigen Jahren kam ich nicht ehr so oft dazu, alles Wesentliche niederzuschreiben. Aber da war meine Mutter halt wichtiger.
      Wie schade um Deinen Walnussbaum! Schau mal, was ich mit meinem kleinen Walnussbäumchen damals gemacht hatte, damit es gut über den Winter kommt. Ich wickelte es in dicke weiche Schafswolle https://mein-waldgarten.blogspot.com/2015/11/vor-der-winterruhe.html und so hat es den Winter da vorn gut überstanden, wo der Wind wirklich sehr eisig pfeift, da weit und breit erstmal nichts ist. Ich glaube, der wäre mir da auch eingegangen, wenn ich diese Idee nicht gehabt hätte. Den Stab haben wir ihm auch gegeben, weil der Wind bei uns oft sehr stark weht. Ich glaube, jetzt ist er robust genug, ich habe ihn bei der Dürre auch immer bewässert. Nun muß er selber sehen, wie er weiterkommt.

      Alles Liebe auch für Dich und Deine Lieben!
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    Ja, da hast du völlig Recht. Nicht jedes Jahr ist in die Natur gleich mit Kalender Daten!
    Wir haben es auch gesehen von den vielen Videos die ich inzwischen alle digital habe, von unseren Garten und besonders den Waldgarten.
    Es ist so eine Freude um von vielen Jahren den Frühling und auch den Herbst noch mal vorbei kommen zu lassen. Wir hatten viel Regen und heute Nachmittag haben wir mal wieder 8 Km Rad gefahren. Windig aber in voller Sonne mit 18 Grad.
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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    1. Du weißt es am besten, liebe Mariette! Schon von Berufs wegen ... aber man kann es als Laie ja auch sehr gut beobachten.
      Wie schön, dass es bei Euch noch so warm ist. Hier ist es leider so richtig grauer November, ganz ungemütlich! Ich fliege allerdings in keine wärmere Region, eher schlechter. ;-) Aber dennoch ist es eine schöne Reise und eine tolle Abwechslung. Ich werde berichten.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  7. Liebe Sara,
    wie nett, das der Korallenpilz es zu Dir in den Garten geschafft hat! Im Wald habe ich schon viele schöne Exemplare gesehen, im Garten hatten wir die noch nicht. Dafür habe ich am Sonntag so einen uralten Stäubling zwischen den Gehölzen gefunden, der hat seine Sporen jetzt bestimmt in alle Winde zerstreut ;-)
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Ja, liebe Karen. Früher hatte ich den auch schon mal in einem anderen Garten. Erstaunlich, was alles so erscheint. Aber die Maronen habe ich in diesem Jahr ausgelegt, bin gespannt, ob die sich tatsächlich ansiedeln werden. Das wäre ideal, denn wir essen sie ganz gern, zumal sie unverwechselbar sind.

      Wir hatten im vorigen Waldgarten einen Riesenbovist, den ich leider etwas spät entdeckte, den hätte man gut verspeisen können. ;-)

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2010/04/fundsachen-im-garten.html

      Wenn es ein essbarer Stäubling war, wünsche ichDir viel Glück!

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Hallo liebe Sara, nach langer Zeit melde ich mal wieder zurück.
    Ich mag solche Vergleiche und gut, dass wir unsere Fotos haben ..denn du hast recht, Erinnerungen sind manches Mal trügerisch :)
    Habe einen neuen Blog + meine Gedichteblogs.
    Wäre schön, wenn du mich mal besuchen kommst.
    Liebe Grüße von LUNA
    https://reborn-babys-luna-art.blogspot.com/

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  9. Hallo liebe Luna,
    das freut mich aber sehr! Schön, dass Du wieder einen Blog hast! Facebook ist doch irgendwie oberflächlicher. Ich bin auch noch auf Instagram, das ich insbesondere in gewissen Situationen sehr nett finde, z.B. unterwegs oder auf dem Sofa. ;-) Zumal es per Smartphone geht.
    Gerne schaue ich demnächst vorbei.

    Viele liebe Grüße
    Sara

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