Mittwoch, 20. Januar 2016

Sturm und Frost an Sebastian . . .






Sturm und Frost an Sebastian 
ist den Saaten wohlgetan



so heißt es in einer alten Bauernregel ... woran sich unschwer erkennen läßt, daß es auch in früheren Jahrhunderten im Winter gestürmt haben muß.

Es stürmt zur Zeit zwar nicht bei uns, doch es schneit und schneit und schneit . . .


Die Schneemützen sind noch höher geworden . . .



Schneebedeckt ist nun auch der Hut des neuen praktischen Vogelfutter-Fliegenpilzes . . . nur die Vögel wollen sich zur Zeit kaum zeigen . . . was sie wohl davon abhält? Denn der Frühstückstisch ist bei uns reich gedeckt . . . 



und selbst die Rosenzweige beugen ihre Zweige tief   zu Boden vor dieser weißen glitzernden Pracht.






An der Terrasse türmt sich der Schnee - eine vergessene Vase versinkt langsam aber sicher in der flauschigen Wattedecke, die jetzt zehn Zentimeter hoch den Terrassentisch bedeckt.



Wenn der Blick durch das seitliche Fenster des Hauses fällt, bietet sich diese Aussicht. Flieder des Terrassenbereiches und dunkelfarbige Magnolie dominieren hier zur Zeit das Bild, alles andere tritt angesichts dieser weißen Zuckerwatte in den Hintergrund.




Es ist, als würde der Garten sich vor der Großartigkeit dieses in Weiß verwandelten Elementes verneigen ...


Und doch . . . ist da bereits neues Leben . . . wartet nur auf die ersten längeren Sonnenstrahlen . . .



Und so ist das Beste, was man in diesen Tagen tun kann, es sich daheim gemütlich zu machen, Gartenkataloge zu wälzen oder sich im Internet Inspiration für die Gartenplanung 2016 zu holen. Denn zur  Zeit gibt es im Garten nichts zu tun .... lediglich an der Straße und vorm Haus ist Schneeschippen angesagt . . .

Dies ist auch die beste Zeit, um Kuchen zu backen, wie diesen Buchweizen-Bisquit gefüllt mit Preiselbeersahne - ich hatte dafür kein spezielles Rezept sondern habe den Kuchen in Anlehnung an Rezepte wie dieses oder dieses gebacken, nur eben mal nicht in Rouladen-Form.




Die Buchweizentorte war von der Teig-Konsistenz her leider ein wenig fest geworden (geschmeckt hat sie trotzdem), doch die Brote sind wirklich gut gelungen.



Wer das Brot nachbacken möchte - ich habe es nach diesem Rezept mit dem betreffenden Gewürz gebacken!

Zum Schluß noch ein Bild meines gestrigen Ausfluges - den Eiszapfen vom ersten Bild dieses Posts habe ich an dieser Mauer mit dem Smartphone aufgenommen.