Freitag, 5. Februar 2016

Mäuse ~ ~ Spuren



Als ich kürzlich den Garten inspizierte, fielen mir sofort diese Wege in der Wiese auf, die zum, Seitenbeet am Haus führen. Als ich näher an das Beet herantrat, sah ich die Bescherung - ein Mauseloch!

Das geht ja nun gar nicht! Am Haus möchte ich keine Mäuse haben!



Nun ist guter Rat teuer, denn wir hatten schon einmal ein Mauseloch ganz nahe an einer anderen Hausseite. Im Sommer ließ ich sehr da Unmengen von Wasser hineinlaufen und danach schien sich das Problem erledigt zu haben. Irgendwann tauchte jedoch ein Loch unterhalb des Pflaumenbaumes auf.
Mäuse vermehren sich ja leider rasant!
So erklären sich leider auch die vielen Katzen im Dorf!

Im Waldgarten hatten wir eher Spitzmäuse. Und unmittelbar am Haus habe ich da nie eine Maus gesichtet. In einer früheren Wohnung mit Terrasse suchten uns jedoch Ratten heim, die dann vom Desinfektor mit Gift beseitigt wurden. Hier darf das Mitleid nicht zu groß sein, denn es geht um UNSERE Gesundheit und UNSER Leben! Genauso wie wenn es sich um Zecken oder ähnliches Ungeziefer handelt.
Mäuse und Ratten gehören weder ins Haus noch in die Nähe des Hauses! Auch das Robert-Koch-Institut rät, sich von Nagern fernzuhalten!

Eigentlich hatte ich an eine Lebendfalle gedacht, doch das Julius-Kühn-Institut (siehe folgender Link!) rät nicht hierzu!

Hausmäuse erfolgreich bekämpfen - Resistenz erkennen 
(Julius-Kühn-Institut)

Nun ist guter Rat teuer, denn eigentlich möchte ich auch kein Gift am Haus haben, doch wir werden wohl kaum darum herumkommen. Eine Katze wollen wir uns wegen der Mäuse aber auch nicht anschaffen!
Erstens haben wir keine Zeit für ein Haustier. Denn ich weiß es nur zu gut, wie viele Stunden am Tag man sich einem Haustier widmen muß, wenn man es nicht verwahrlosen lassen will, das nehmen wir sehr ernst! Denn wir hatten früher auch Katzen!

Dieses Katerle habe ich im Februar 2012 in diesem Dorf fotografiert.


Und zweitens mag ich auch keine Freigänger-Katzen haben. Bei uns an der Straße wäre die Gefahr, daß das Tier überfahren würde, einfach zu groß! Außerdem hätte ich es nicht gern, wenn eine Katze mir Mäuse ins Haus schleppt, denn auch hier ist die Infektionsgefahr durch Mäuse sehr hoch. Diesem Risiko wollen wir uns nicht aussetzen. Die Palette ist da ja sehr groß - von Tollwut bis Hanta-Viren ist da alles drin!

Ratten, Mäuse und Marder im Wohnumfeld des Menschen 
(Nieders. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Bislang hatten wir noch keine Maus im Haus - doch wage ich kaum noch, die Terrassentür auch nur für einen Spalt offen stehen zu lassen! Mäuse brauchen nur  zwei Zentimeter, um hineinzuschlüpfen!

Wie kann man Mäuse im Haus am besten loswerden?

 Nun werde ich den Garten noch einmal gründlich auf alle möglichen Quellen, die Mäuse fördernd sind, untersuchen. Das Vogelfutterhaus habe ich bereits von der Terrasse verbannt. Vielleicht war die etwas reichliche Vogelfütterung das Problem, andererseits wollten die Vögel kaum noch Futter an der Terrasse aufnehmen. Vielleicht ist der neue Standort des Futterhauses seitlich des Hauses doch der geeignetere? Heute Morgen war jedenfalls ein Großteil des noch im Haus befindlichen Futters aufgefressen.

Ich werde künftig nur noch wenig Futter ins Haus legen. Lieber öfter mal nachlegen - bevor ich Mäuse damit mäste!