Donnerstag, 25. Februar 2016

Und wieder Abend . . .


Und wieder ein Tag, an dem es zu kalt und nass war, um im Garten tätig zu werden.
Es schneite, schnee-regnete, hagelte - die ganze Palette des April-Wetters eigentlich . . .

Und in der nahenden Dunkelheit leuchten die Solar-Flaschen am Apfelbaum geheimnisvoll - im Frühling und Sommer wird dieses Bild weitaus romantischer sein. Die Flaschen dienen gleichzeitig als Zweig-Beschwerer, damit diese nicht zu steil in die Höhe ragen und besser Frucht ansetzen! Schaut hübscher als banale Steine an Bindfäden aus.

Zumindest ist an meinem Bild sehr gut die Nähe zur Nachbarschaft zu erkennen  und wie einsehbar unser Garten immer noch ist!  Mag sein, daß es Individuen gibt, die sich derart - auf dem Präsentierteller - beim Gärtnern wohlfühlen - zu dieser Spezies gehöre ich - wie wohl manche anderen - leider nicht. Zum entspannten und kreativen Gärtnern gehören für mich Muße und ein wenig Abgeschiedenheit. Was einen netten Plausch mit lieben Nachbarn übern Gartenzaun keineswegs ausschließt ... doch alles zu seiner  Zeit!

Aber das wird . . .  mit dem Wachsen und Werden . . . man muß nur Geduld haben . . .


Und diese Lenz- oder Christrose, bzw. Helleborus Orientalis (Frühlings-Christrose) - in jedem Falle der Gattung Nieswurz/Helleborus zugehörig  - aus der Familie der Hahnenfußgewächse  lachte mich gestern so grün-fröhlich vor einem Supermarkt an. Doch bei näherem Hinsehen entdeckte ich zahlreiche Blattlausleichen auf den Pflanzen. Für den Preis von ca. 10 Euro habe ich mir den Kauf dann doch noch einmal überlegt. Im Garten kann ich im Augenblick ohnehin noch nichts tun und es wäre schade um die schöne Pflanze, wenn sie im Topf lange herumstehen müßte.

Es gibt so viele schöne Gewächse - doch würde ich sie alle in meinen Garten holen wollen, hätte ich bald ein Dickicht, unnötig Arbeit und würde letztendlich nicht froh damit. Das ist wie bei anderen Käufen auch - was zu viel ist, ist einfach zu viel . . . und jetzt soll der Bestand im Garten erst einmal zeigen, was er kann. Die zahlreichen Winterlings-Kinder haben es bereits bewiesen . . . in diesem Garten, in diesem Boden . . . steckt noch einiges an Potential. Wer weiß, was der Garten "ganz von allein" in diesem Jahr noch alles liefert. ;-)
Und wenn, dann könnte ich solch eine schöne Orientalin immer noch erwerben . . . die laufen schließlich nicht weg!



Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    du bringst es auf den Punkt: Aprilwetter. Und doch grüßen uns die
    Frühblüher und lassen sich nicht unterkriegen.
    Eine gute Nacht wünscht dir
    Irmi

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  2. Guten Morgen Sara,
    ich finde, dass die Tage viel zu schnell vergehen. Manchmal wünschte ich, die Zeit anhalten zu können.
    Trotzdem freue ich mich auf den Frühling und auf das Ende des langen, dunklen Winters.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  3. Liebe Sara,
    ja, man will nun hinaus in den Garten, vor allem , nachdem das Wetter so lang so chaotisch war .... man nutzt jeden Sonnenstrahl ... aber, man muss auch bedenken, es ist Februar, für viele Arbeiten noch zu früh im Garten ;O) Aber, ich sehne mich auch danach, endlich wieder Erde in meinen Händen zu spüren ...
    Ich wünsch Dir einen wunderschönen Tag und einen guten Start in ein schönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße ,Claudia ♥

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  4. Guten Morgen,
    wir haben zwar auch rundherum Gärten, aber die meisten haben nur Rasen und machen dann nicht allzu viel (doch spritzen macht der eine Nachbar und das wird auch weiterhin egal wie oft ich ihn schon auf die fehlenden Schmetterlinge etc. angesprochen habe). Das habe ich schon immer gemacht blablabla.
    Zur Zeit sieht mein Garten furchtbar aus und ich hoffe auch auf gutes Wetter. Mein großer Rosmarin ist dieses Jahr gestorben (dabei war es doch gar nicht so kalt, ich weiß gar nicht woran es liegt), den daraus zu bekommen wird sicher eine Heidenarbeit.
    4 Jahre lang kam er jedes Jahr wieder, war der erste der mich begrüßt hat unter meinen Küchenfenster und nun nicht mehr.
    Einen guten Start ins Wochenende und viele Grüße
    Kirsi

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    1. Das mit dem Spritzen ist schon schlimm, liebe Kirsi - vor allem weiß man nie, was dabei in den eigenen Garten gelangt. Aber auch der Natur schadet es. Was in der Hinsicht in unserer Nachbarschaft geschieht, entzieht sich leider komplett meiner Kenntnis, denn so sehr lange wohnen wir da noch nicht und die Nachbarn agieren hinter hohen Gehölzen, das bekomme ich nie mit. Auf anderen Grundstücken sieht man selten jemand und wenn .... naja, die Gärten sind häufig kahl, also wenig bewachsen ...
      Und mit dem Rosmarin, das sagst Du ja was!!!
      Ich hatte auch einen wunderschönen großen von mir selbst winterhart gezogenen Rosmarin, der dann im Jahr 2010 in diesem extrem kalten Winter leider seinen Geist aufgab - weil ich ihn auch unüberlegterweise bei unserem damaligen Umzug in den Waldgarten an einen falschen Ort gepflanzt hatte

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2007/04/mein-alter-winterharter-rosmarin.html

      Ich hatte das viel später noch nachgepostet - also zeitlich rückversetzt - um ihn hier zu verewigen. Vielleicht war Deiner ja noch größer. Aber ich war damals so froh, ihn über Jahre hinweg - die Winter draußen verbringend - erhalten zu haben.
      Zu schade! Ich kann Dir also sehr gut nachfühlen!

      Liebe Grüße und auch Dir ein schönes Wochenende
      Sara

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  5. ich sitze hier auch und hab hummeln im hintern - aber es ist eben noch februar und ausser kompost umsetzen kann man nix tun. auch bin ich etwas genervt davon dass seit neujahr alles ständig darüber jammert das winter ist! und das jedes jahr! *roll augen* zieht doch in die tropen!
    interessanterweise haben viele stauden - trotz frost jede nacht - schon neue triebe rausgeschubst. denen scheint das wetter nix zu machen - oder wie sagen meine bergsteiger-kumpels: nur die harten komm´in garten :-)
    xxx

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    1. Tja, so ist das - wir müssen damit leben, ob wir wollen oder nicht. Und im Grunde ist unsereins an unsere Gegend irgendwie angepaßt. Ich habe schon von Menschen gehört, die im ewigen Frühling krank wurden, weil ihnen dort die Jahreszeiten fehlten. Aber der Winter zieht sich oft lang ... irgendwann hat man wirklich genug. Nur Du hast recht, Jammern nützt nix. ;-)
      In den Tropen möcht' ich auch nicht leben, und ich glaube, der Mensch wäre nie zufrieden, wenn er sich nicht mit gewissen Zuständen abfinden oder arrangieren kann.
      Am schönsten hat es Méa beschrieben (Méas Vintage ...)
      Das große Warten ... oder wie immer auch man es nennen mag ...
      Ich wundere mich auch über viele Pflanzen, die schon so weit sind trotz des Frostes. Kam ja gar nicht mehr zum Knipsen. Vielleicht am Wochenende.
      Hihi, den Spruch kenne ich auch. :-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    Jaja, es geht hier genauso da ich anfangs der Woche noch in kurzen Ärmel und Hose (bis unter'm Knie) spazieren gehen konnte!
    Es ist wieder ganz kalt geworden nach ein schreckliches Gewitter mit viel und langer Donner und REGEN!
    Aber es geht voran und langsam kommt der Frühling und das Jahr geht schon viel zu schnell wieder.
    Schönes Wochenende und alles Liebe,
    Mariette

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