Samstag, 8. April 2017

Markierungen im Rasen ...


Diese Markierung habe ich heute an diversen Stellen der Wiese angebracht, als Hinweis für meinen Mann, der den Rasen mähen wollte. Eigentlich darf bis Mai nicht gemäht werde, damit Krokusse und andere Zwiebelpflanzen sich im Rasen verbreiten können.

Unser Rasen ist ja eher eine Wiese, auch wenn ich häufiger von Rasen schreibe, da die Wiese ja kurz gehalten wird. Doch wenn man genau hinschaut, wachsen in ihr zahllose Kräuter, und bis auf den Löwenzahn sind mir alle hochwillkommen! Außerdem darf das Moos sich in unserer Wiese sehr gerne verbreiten. Das erspart nicht nur einen Haufen unnötiger Arbeit, es ist natürlich, gut für die Umwelt, für das Gartenklima sowieso und letztendlich auch für uns!

In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen Artikel verweisen, den ich über Instagram fand "Lass die Finger vom Vertikutierer!" Denn das beseitigt nicht die Ursache von Moos.

Wir begrüßen jedoch ausdrücklich das Moos in unserer Wiese! Es sorgt für einen wunderbaren Tritt und hat an den Stellen, an denen es bei uns wächst, absolute Berechtigung und vor allem seine Bewandtnis, warum es da wächst, wo es wächst!

Sehr erfreut bin ich denn auch, daß die Krokusse sich schon an diversen Stellen des Rasens zeigen und die Echte Schlüsselblume hat sogar in diesem Jahr erstmalig mehrere Ableger, von denen einige sogar schon blühen!

Die große Schlüsselblume zog seinerzeit aus dem Waldgarten mit in den jetzigen Garten - 5 Jahre hat es gebraucht, bis der "Rasen" sich erholt hat, um Schlüsselblumennachwuchs zuzulassen! Neben den Schlüsselblumen hat der Bambus seinen Platz. Es ist einfach wunderschön, zu sehen, daß man vieles richtig gemacht hat! Die Belohnung folgt nach Jahren voller Geduld!



Für weitere Markierungen hatte ich auch diese gelben beschriftbaren Schilder zweckentfremdet.
Doch die zahllosen Gänseblümchen mußten heute dran glauben, sie blühen ja ohnehin bald schon wieder. Gemäht werde mußte allein schon wegen der unzähligen Ahornsämlinge! Denn sonst hätten wir die Wiese wohl noch ein wenig weiter wachsen lassen.



Aujs der Entfernung sind rechts hinten im Bild die hellen Tulpen zu erkennen, die das weiße Fliederbäumchen umwachsen. Der Flieder wird in diesem Jahr endlich wieder blühen, ich habe bereits Mini-Blütenknospen sehen können! Tagsüber und bei Sonnenschein öffnen sich diese Tulpenblüten sehr weit - ein wunderschöner Anblick! In diesem Post vom 24. April vorigen Jahres war das Schauspiel schon einmal  zu sehe.



Nachwuchs erzeugen inzwischen auch die Gehölze und Nadelbäume ...


Mit Gärten und Gartenerde ist es wie mit dem menschlichen Körper. Zuviel säurebildende Stoffe und es gedeiht nichts mehr gut. Der Körper verschlackt, wie man so sagt und die Gartenerde wird genauso beeinträchtigt. Aufatmen kann sie erst, wenn all die künstlichen Maßnahmen und das unnatürliche Umfeld aufgehoben werden . . .

Über meine beiden Schachbrettblumen freue ich mich in diesem Jahr auch sehr, zumal eine der Pflanzen doch nicht eingegangen ist, wie ich vermutet hatte. 2014 pflanzte ich das zweite Exemplar, ein Jahr davor das erste, doch diese blühte 2014 lediglich weiß. Vermehrt haben sie sich aber immer noch nicht, doch das wird wohl noch kommen - siehe Schlüsselblumen!!! Geduld ist auch hier gefragt!


Die grün-weiße Waldrebe Miss Bateman trägt in diesem Jahr besonders viele Knospen. Vorsorglich habe ich sie einmal gedüngt, in der Hoffnung auf eine schönere Blüte in diesem Jahr.




Obwohl die weiße Sternmagolie längst wieder am Verblühen ist, öffneten sich die Knospen der dunklen Magnolie immer noch nicht richtig.


Die Traubenhyazinthen waren ja schon vor kurzem zu sehen - hier noch einmal zwei Bilder die das Ausmaß verdeutlichen sollen. Die zahllosen Muscari haben sich unterhalb des Flieders am Terrassenhang sehr schön ausgebreitet, wo sie ungehindert wuchern dürfen. Mein Mann erhielt ausdrückliche Weisung, sie nicht umzumähen!!! :-) Ihnen gegenüber ist die dunkle Magnolie angesiedelt, etwas weiter dahinter die hohe Korkenzieherweide.,



Der Eindruck von der anderen Seite mit dem zarten Grün der Korkenzieherweide


Unnötig, die Blütenknospen des Flieders zu erwähnen, die bereits sichtbar sind ...



während andere Muscari erst noch ihre Kospen öffen müssen ... wie diese, die an sich an der besonnten Hauswand wachsen ...



Wer Bienen sehen will, ist herzlich in unserem Garten eingeladen! Hier summt und brummt es in unsrem Reineclauden-Baum, daß es nur so eine Freude ist! Leider sind die schwarzen Punkte ein wenig klein - aber es sind Bienen, die da herumschwirren.





Ein gewisses Problem stellt inzwischen der Lesesteinhaufen darf. Einige Steine hatte ich ja umgezogen, dort entstand eine neue Stätte, die jedoch bei  weitem nicht so umfangreich werden soll.
Nun dachte ich über eine Neuverwertung der vielen Steine nach. Evt. in Gabionen-Form, jedoch nicht sehr hoch. Vielleicht wäre das eine etwas geordnetere Lösung, die Steine gut unterbringen zu können  und gleichzeitig das Ganze dekorativ aber pflegeleicht bewachsen zu lassen und auch Tieren einen Unterschlupf zu bieten?

Mir schwebte ja eher eine runde Form vor, ähnlich dieser (keine Werbung!!!) Und vom Rand könnte ich das großblütige Vinca major herabranken lassen.

Mein Mann meinte, aus Streckmetall - den wir haben auch viele kleine Steine dabei. Die herkömmlichen Gabionen haben zu große Öffnungen. Beim schnellen Googeln fand ich leider noch nicht die passenden!



Von Giersch weitgehend befreit ... wurde dieser hintere Bereich des Gartens, in dem einst auch die Himbeeren standen, die ich jedoch entsorgt hatte, denn hier hinten gedeihen sie langfristig nicht gut, davon haben wir nichts als Arbeit. Ganz hinten ist die Ecke zu sehen, in der früher ein Kompostsilo stand, das in diesem Garten jedoch von uns nicht genutzt wurde, denn bei 4 Kubikmeter Kompost im Jahr ist der Aufwand für uns einfach zu hoch und zeitlich nicht zu bewältigen. Daher wandert der Grünschnitt sowie alles Übrige in die Grüne Tonne.

Nun wachsen hier Erdbeeren und die Stachel- und Johannisbeersträucher stehen hier schließlich auch noch. Einen anderen Platz für Himbeeren fand ich bislang im Garten nicht. Allerdings ist uns der Erholungswert des Gartens am wichtigsten - Blumen und Farben, Insekten und viele Wildkräuter .... 

Soweit für heute und sollte ich noch etwas vergessen haben, was mit Sicherheit der Fall ist, füge ich es einfach nachträglich in diesen Post, denn es ist eh nur für mich selbst, für mein Gartentagebuch wichtig!