Freitag, 9. Januar 2015

Stürmisches Wetter und neue Blüten


Man sollte es nicht für möglich halten, doch der Goldlack blüht durch. Bei den Rosen sieht das inzwischen anders aus. Ihre Blüten wurden wohl zumindest vom Frosthauch gestreift und sind nicht mehr schön. Es sind auch keine neuen Blüten nachgekommen.

Anders beim Goldlack, an dem es nach wie vor blüht, auch am Ginster sind wenige neue Blüten neu aufgegangen. Vinca minor und Vinca major blühen vereinzelt. Die Christrose habe ich  auch noch mit beigefügt, aber das ist ja jetzt ohnehin ihre Blütezeit.
Der Winterjasmin macht mir ebenfalls weiterhin Freude mit seinen Blüten. Um diese Jahreszeit stört mich das Gelb auch nicht. Vielleicht sollte ich versuchen, von ihm Ableger zu ziehen, wie seinerzeit im Waldgarten, von denen die jetzige Pflanze schließlich stammt. Es macht Spaß, wenn sich die Stecklinge bewurzeln und vielleicht kann ich ja noch irgendjemand damit beglücken.

Das Licht ist zum Fotografieren ganz miserabel heute - was mich allerdings nicht abhält, denn ich stehe auf dem Standpunkt, das hier ist mein Garten-Tagebuch und die häufig täglichen Fotos werden eben so, wie die Randbedingungen sind. Wettertechnisch herrscht schließlich auch nicht jeden Tag Sonnenschein! Smilie by GreenSmilies.com Damit muß man leben können, daß nicht immer alles im Leben PERFEKT ist - da wird noch mancher hinterkommen, das habe auch ich längst mühsam lernen müssen.


Draußen stürmt es ganz grauslich, es saust und braust, daß die Bäume sich nur so biegen, es knarzt und ächzt in der hohen Weide, das es beängstigend ist, und ab und zu prasselt ein Schauer hernieder. Kein Wetter, um sich gern lange draußen aufzuhalten, wenn man nicht will, daß einem die Dachziegel um die Ohren fliegen! Smilie by GreenSmilies.com

Orkan Elon und Felix fegen über Deutschland
das liest sich ja furchterregend! ;-)


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Die Vögel sind gut versorgt. Ja, nun habe ich doch wieder diese Knödel in Netzen genommen ... weil es schnell gehen sollte ... da muß ich mir langfristig wirklich was überlegen!
Und an die Erdnüsse wollen die Vögel auch kaum dran. Ich weiß jetzt auch nicht, welche Vogelarten die überhaupt bevorzugen? Hatte leider keine Zeit, das zu beobachten.

Und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, habe ich ins Gartenhaus verbannt, damit keine scharfen Geschosse durch Garten und Umgebung fliegen können.



An dieser Stelle trage ich noch die "Stunde der Wintervögel" (NABU) nach ... bislang hatte ich leider keine Zeit, mich 1 Stunde auf die Lauer zu legen ... vielleicht wird's ja noch ... bis zum 11.1. läuft die Aktion. Es gibt sicherlich zahlreiche Leute, die mehr Zeit haben und teilnehmen können . . . 

Und immer - wenn ich einmal aus dem Fenster blickte, sah ich überwiegend Spatzen/Sperlinge, die in Massen bei uns auftreten, da sind 30 auf einem Fleck gar nichts .... nur wenige Meisen, selten Grünfinken und wenige Amseln, die sicherlich in unserem Garten wohnen oder im Nachbargarten, wie es sich im Sommer ja gezeigt hat. Ansonsten gelegentlich auch Tauben und mal schon eine Elster ... Waldvögel bzw. seltenere Vögel verirren sich zu uns nur bei tieferen Minusgraden!