Mittwoch, 14. Oktober 2015

Gardentherapy



Ich weiß nicht, wie es Euch anderen Gartenblogger/-innen so geht - aber für mich ist der Garten ein Stück "Therapie". :-) Nicht, daß ich eine spezielle Therapie nötig hätte, aber es tut einfach gut, in den Garten zu gehen, SEINE Pflanzen wachsen und gedeihen zu sehen - IM Garten läßt es sich abschalten und an gar nichts denken ... es ist fast so wie beim Tanzen (wenngleich ich Tanzen natürlich am allerschönsten finde!). - Einfach abschalten und an gar nichts denken, einfach nur Da-Sein, Sein ... Denn wo kann man das heute schon noch??? Einfach nur Sein ... ???!!!
Überall ist Lärm, Hektik, laufen Menschen mit angespannten Gesichtern durch die Stadt ... werden Anforderungen gestellt, will man Anforderungen erfüllen .... tagein, tagaus . . .

Doch kaum, daß ich diesen Post begonnen hatte, brach nun so etwas wie Winter über uns herein, Winter im Oktober!!!

Denn bei uns fiel heute der erste Schnee!!!
Das gab es schon lange nicht mehr!!!


Das Bild oben ist mit der gleichen App entstanden, wie die Bilder aus diesem Post!
Ich habe einfach eine meiner schönen weißen höheren Bodendecker-Rosen, die zum Teil auch zartrosé blühen in die Kugel eingebaut, die den Blick in die Zukunft gewährt ...Smilie by GreenSmilies.com


Deshalb will ich rasch noch ein paar sonnigere Bilder aus der vergangenen Zeit zeigen, als es noch ein wenig wärmer war ...


So schön golden fiel das Licht der tiefstehenden Oktober-Sonne am Abend in unserem Garten ein. Auf dem Bild die Geburtstagsrose 'Ashley'.


Auch die Japan-Anemone 'Honorine Jobert' wirkte zu diesem Zeitpunkt noch glücklich, noch bevor der erste Eishauch sie heimsuchte.


Der gesamte Garten wurde in goldenes Licht getaucht ...
und ich konnte noch  bei angenehmen Temperaturen den letzten Gartenarbeiten nachgehen, wovon der grüne Korb im Hintergrund zeugt.


Damit ist es nun leider vorbei ... jetzt bringe ich nur noch ein paar restliche Blumenzwiebeln in den Boden - Dichternarzissen, die ich so liebe und von denen so wenige bisher in meinem Garten wachsen - und dann ist das Gartenjahr für mich soweit abgeschlossen. Natürlich noch Laubfegen ....  diese Arbeit wird uns noch eine ganze Weile begleiten. Aber sonst werde ich wohl kaum noch einen Schritt auf den dann wieder sehr matschigen Gartenboden setzen. Bis zum nächsten Frühling .... oder vielleicht im Winter einmal bei Schnee und Eis ... lassen wir uns überraschen, wie sich dieser Winter gestalten wird.

Dafür werden nun Zeitfenster frei für andere Dinge, z.B. muß ein Gästezimmer im Haus hergerichtet und ausgestattet werden, Möbel, die abgeschliffen und geweißelt werden sollen, sind längst überfällig - all das, wozu im Sommer keine Zeit bleibt ... Hometherapy oder wie könnte man das nennen?? Smilie by GreenSmilies.com   

Näheres dazu folgt bald in meinem anderen Blog. Denn da gibt es ein kniffliges Problem, das nach einer Lösung sucht - einen Vorhang oder Ähnliches in einem Dach-Studio anbringen, das einen - kleinen - Teil des Zimmers "versteckt"! Fotos hierzu dann in Kürze in meinem anderen Blog!



Kommentare:

  1. das sind ja tolle Fotos - wow - bin begeistert -
    mit dem Garten sind wir noch in Verzug - wenn der Regen dann mal aufhört,
    werden wir mit der Schneiderei beginnen -

    Schnee... sehe ich nur auf Bildern - ehrlich gesagt, bin ich froh - kann noch was warten -

    liebe Grüße - Ruth

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  2. Liebe Sarah,
    für mich bedeutet der Garten auch ein ganzes Stück Therapie, ist man mal so richtig sauer, oder traurig, dann hilft ein Blick in den Garten auf jeden Fall und ein paar Handschuhe um in der Erde zu buddeln noch viel mehr. Mir zumindest. bei der Gartenarbeit kann ich den Alltag total vergessen und einfach nur in der Natur die Welt genießen. Leider bin ich noch mit vielen Themen nicht fertig im Garten und muss trotz schlechtem Wetter und MAtsche noch diverse male durch den Garten patschen. Zumindest Zwiebeln muss ich noch in die Erde bringen, habe es mal wieder bisher nicht geschafft und habe mir fest fest vorgenommen dies auf jeden Fall noch umzusetzen, im Frühjahr wird man einfach so sehr belohnt für diese Arbeit in der Matsche :-)
    LG steffi

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  3. liebe Sarah,
    was sind das für traumhafte Fotos!
    Allein der Anblick dieser schönen Fotos ist eine tolle Therapie.
    Ich freue mich jetzt auch auf die "Inhouse-Therapie".
    liebe Grüße und noch ein paar schöne Herbsttage wünsch ich Dir
    Gerti

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  4. Liebe Sarah, für mich ist der Garten auch immer ein willkommener Ausgleich, aber jetzt ist es mal eine Weile vorbei damit. Ein paar Arbeiten habe ich auch noch zu erledigen, sofern das Wetter mitspielt. Schade ist nur, jetzt habe ich wieder mehr Zeit für den Blog, nur fehlen mir die Bilder...

    lg kathrin

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    1. Liebe Kathrin,
      das ist das Positive am Winter, daß man da oft mehr Zeit fürs Bloggen findet. Ich halte es so, daß ich meine Bilder, die ich übers Jahr zahlreich geschossen habe, aufhebe und im Winter hat man dann ein großes Fotoarchiv zur Verfügung. Themen gibt es ja immer, auch im Winter und oft tun gerade dann sommerliche Bilder gut.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Ganz, ganz zauberhaft, liebe Sara, Deine Rosen in der Kugel und in dem Herz, die anderen Fotos natürlich auch. Ich merke, ich habe fototechnisch noch einiges zu lernen. Und ja, ich kann es auch bestätigen, daß Betätigung im Garten wirklich gut für den Körper und die Seele ist. Ich schalte dabei auch völlig ab. Einen schönen Tag und liebe Grüße Edith.
    P.S. Ich hatte aus Versehen meine Blog-Liste gelöscht und habe Probleme, Dich da wieder reinzukriegen. Aber ich arbeite daran.

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    1. Danke, liebe Edith!
      Das mit der Smartphone-App geht allerdings kinderleicht, dazu muß man nichts weiter können.
      Wegen der Blog-Liste habe ich in Deinem Blog geantwortet.

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Hier wurde man zum Glück noch von Frost und Schnee verschont (Oberbayern), aber bin trotzdem zur Zeit lieber im Haus als draußen ;) Sohnemann hatte Geburtstag, da wird viel gebacken.
    Für mich ist der Garten aufjeden Fall Therapie und Entspannung.. Es gibt ja wirklich Therapieformen, wo die Leute in den Kliniken in den Garten geschickt werden ;) Nicht ohne Grund..
    Viele Grüße
    Tatjana

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    1. Bei uns ist der Schnee auch nicht liegengeblieben, liebe Tatjana. Und heute regnet es in Strömen. ;-) Es ist ungemütlich und kalt. Ich mag eigentlich nur in der schönen Jahreszeit in den Garten gehen, vor allen im jetzigen Garten, der schnell sehr matschig wird.
      Ja, Garten und Töpfern - obwohl es auch Menschen geben soll, die sich weigern, diese Therapieformen zu nutzen, wie ich gehört habe ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Liebe Sara,
    in Abwandlugn des Spruches von Ernst Ferstl "Die mit Abstand beste Nerve-Heil-Anstalt ist die freie Natur" kann ich dir nur Recht geben und sagen, so ein Garten ist die beste Therapie gegen den Stress des Alltags. Und deine wunderschönen Oktoberlicht-Fotos tun ebenfalls der Seele gut!
    Danke für deinen lieben und ausführlichen Kommentar. Ich glaube auch, dass nicht jeder Mensch "fürs Reisen gemacht" ist - und wenn dir nichts abgeht im Leben, dann hast du eindeutig alles richtig gemacht. Traurig finde ich es nur, wenn Menschen gern reisen WÜRDEN, aber glauben, sie düften oder könnten es jetzt nicht, weil die Kinder klein sind oder nicht viel Geld vorhanden. Was den von dir zitierten Spruch betrifft, der besagt, daß man nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben sollte und wenn man wohlhabend werden will, sogar nur ein Drittel - da bin ich offenbar ein anderer "Menschen-Typ" - ich schaue zwar darauf, dass wir nicht "verarmen", aber grundsätzlich sage ich mir "Ich lebe JETZT". Man kann die Zukunft nicht planen, und so viele Menschen haben schon auf eine Altersversorgung hingespart und haben dieses Alter nie erreicht oder sind - wie meine wohlhabenden Urgroßeltern beim einstigen Börsencrash - trotz aller Vorsorgen verarmt. Da ist dann so ein Garten auch wieder gut: Wenn's hart auf hart kommt, baue ich (weiterhin) Kartoffeln und Topinambur an und ernähre mich davon ;o))
    Alles Liebe von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/10/rettet-die-lachfalte-10-hamburger.html

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    1. Liebe Traude,
      das denke ich schon auch, daß wir die Zukunft nicht wirklich planen können. Zahlreiche Beispiele beweisen das - je länger man lebt, desto mehr erfährt man das. Und doch ist es schon irgendwo auch wichtig, für das Alter vorzusorgen, selbst wenn wir nicht wissen, ob wir es erreichen. Denn wenn alle so denken würden, wer sollte dann für uns sorgen, wenn wir tatsächlich alt und gebrechlich geworden sind? Und das geht ja heute auch Einigen so, ob verschuldet oder unverschuldet, daß das in Deutschland so genannte Sozialamt für diese Menschen aufkommen muß - also der Staat, der wir alle sind, aus Geldern der derzeit Erwerbstätigen.
      Selbst hab' ich allerdings auch nicht immer nach dieser Maxime gelebt, was ich allerdings heute in gewisser Weise schon bedauere! Geld gibt sich sehr schnell aus, es jedoch zu erlangen, ist oft bittere jahre-, jahrzehntelange Mühe! Doch zwischen Knickrigkeit und Geiz und einer gesunden Einstellung zum Geld und einem vernünftigen Kauf- sowie Rücklageverhalten liegen meiner Ansicht nach Welten.
      Das mit dem Reisen sehe ich nicht so eng ... ich kann, muß aber nicht reisen. Ganz wie es paßt und ich habe dann auch nicht das Gefühl, großartig etwas zu versäumen, wenn ich nicht überall gewesen bin (frei nach dem Buch der tausend Orte, wo man im Leben gewesen sein muß) - vieles im Leben halte ich so wie mit dem berühmten Kaviar, den man nicht jeden Tag essen sollte, denn dann schmeckt er irgendwann bitter .... soll heißen, gewisse Dinge gönne ich mir, aber selten, damit sie besonders lebendig und besonders schön oder sogar einmalig bleiben, wie eine Hochzeit, die man im Grunde auch nur einmal im Leben feiern kann ... denn alles hat seine Zeit, wie der weise Salomo schon sagte ...
      Ein Garten ist wirklich immer gut, selbst für Notzeiten .... in dem Falle würde ich auch Gemüse und Kartoffeln anbauen *lach* - sofern die Knochen dann noch mitmachen bei der schweren Arbeit. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Oh ja, das denke ich auch oft, also für mich ist der Garten ebenfalls eine Art Therapie.
    Es tut so gut einfach nur entlang der Beete zu schlendern, den Duft der Blüten zu genießen und mal an nichts zu denken.
    Eine echte Wohltat.
    Hier hat es auch schon geschneit, viel zu früh und so schade, da so viele Blüten noch wunderschön waren.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Das ist wohl wahr, liebe Kerstin. Seit mein jetziger Garten mehr und mehr zu meinem Garten wird, kann ich das endlich so langsam auch so sehen. Vorher war er mir einfach zu kahl. ;-) Ein Garten ist schon etwas Feines!
      Bei uns fielen ein einziges Mal ganz große Flocken, aber derzeit herrscht schönstes Goldener-Oktober-Wetter - im November allerdings!

      Liebe Grüße
      Sara

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