Samstag, 20. Februar 2016

Wintergrüner Farn an der Teufelstreppe



Als ich vor kurzem eine kleine Reise unternahm und mit meinem Sohn zur Festung Ehrenbreitstein hochwanderte, begegneten mir einige Pflanzen, wie dieser Farn, den ich so in der Natur bei uns noch nicht gesehen habe. Ein schöner frischer Anblick so inmitten all des winterlichen Einheits"grau".



Um welche Art  es sich dabei handelt, kann ich leider nicht bestimmen, dafür gibt es zu viele, nämlich weltweit rund 12.000 Arten! In Europa allein 171! Dieser ist in jedem Falle wintergrün. Anders als in unserer Region, wo Farne im Winter eher verschwinden bzw. braun aussehen.

Dann fiel mir noch dieses Gewächs auf - auch das kann ich nicht identifizieren.


Und überall im Gemäuer wuchs Goldlack! Vielleicht stammte der aber auch noch von der Bundes-Gartenschau 2011? Das kann ich nicht wissen. Fast nehme ich an, daß er sich dort aber wild ausgebreitet hat. Wie schön, daß er sogar im Winter blüht!

Nagellack Manhattan Lotus Effect 67V so wie hier - ein schöner beeriger Ton, wie ich finde.


Ebensowenig kann ich diese grünen Rosetten einordnen.


Efeu rankte malerisch an den alten Bauwerken empor . . . 


Und Rauhreif überzog morgens am Tag meiner Abreise die bodennahen Gewächse.


Dennoch nahm ich noch den Weg zur Teufelstreppe, die mich reizte .... sie war jedoch begehbar.


Der Frost hatte die Treppenstufen zum Glück nicht in Besitz genommen.


Und was es mit dieser Treppe auf sich hat ...



Und so ging es viele viele Treppenstufen, oftmals steil bergab ... belohnt wurde ich am Ende mit einem phantastischen Ausblick auf Koblenz.



Ein prima morgendliches Fitnesstraining vor der ca. 5stündigen Bahnfahrt, die mir noch bevorstand.

Die Treppenbilder sind von links oben nach rechts unten zu lesen.



Fast erinnere mich diese Treppe an jene aus Holz am Königsstuhl auf Rügen - die wir damals auch hinab- und wieder hinaufgegangen waren. Ein mühsames Unterfangen, da sie teilweise auch recht steil war! Und da ich die Treppe in meinem anderen Blog seinerzeit  noch nicht gezeigt habe, hier mal ein Ausschnitt.



Und natürlich mußte ich über die Treppen dann auch wieder nach oben zurück, wo ich in einem hübschen Hotel ein Zimmer mit Fernblick bewohnte.




Oben wieder angekommen ein Blick in Richtung Festung Ehrenbreitstein




Hier legte sich mir noch ein Nadelbaumzweig in den Weg ... auch hier muß ich passen ... wenn es um die exakte Bestimmung geht ...


Die Flora vor meinem Hotel ... im Sommer muß es hier himmlisch sein!


Zum Schluß noch der Blick hinab auf die Stadt .... ein bißchen grau am Tag meiner Abreise


Während es am Tag meiner Ankunft noch so herrlichen blauen Himmel hatte - ein fast mediterranes Bild . . . das ich aus dem Hotel-Restaurant heraus während des Frühstücks aufnehmen konnte.
Hier lohnt es sich, im Sommer oder Herbst zur Zeit der Weinlese noch einmal einzukehren . . .