Dienstag, 26. April 2016

Waldmärchen ...



Angeregt durch Ingrid's Waldpost und in Anlehnung an meine eigenen Ausführungen über den Wald als heilendes Band (und natürlich gibt's hier noch viel mehr über den Wald unter dem entsprechenden Label!) möchte ich heute auch noch einmal zu einem Ausflug in einen noch recht abwechslungsreichen Wald aus meiner Nähe laden,  inmitten eines Landschaftsschutzgebietes gelegen.


Einfach entzückend, wie sich der Sauerklee auf dem toten Baumstumpf eine Nische erobert hat


Zu der Gegend hatte ich übrigens vor langer Zeit, synchron in etwa mit meinen Blogger-Blogs einen Wordpress-Blog angelegt, zu einer Zeit, als ich nach einer schweren Krankheit und OP das Haus zunächst nicht verlassen konnte .... denn das war auch dort, wo der Waldgarten lag und ich habe diese Gegend sehr geliebt! Doch inzwischen hat sich dieser Blog überholt, da das Dorf nun eine eigene Homepage hat! Und ich so häufig dort auch nicht mehr hinkomme, um auf einem aktuellen Stand zu sein.

Interessant, was sich bei der Recherche im Internet zuweilen so finden läßt, wie dieses alte Buch über die Flora Brunsvicensis. Gern stöbere ich in alten Schriften, wie die Umgebungsflora ehemals ausgesehen hat, denn Einiges läßt sich davon durchaus auch heute noch finden!

In der alten Schrift geht es auf Seite 138 u.a. um die Bodenbeschaffenheit, welche für Buchen vorzüglich sei, wie eben in diesem Wald, ebenso für die Eiche, denn bei magerer, dünner Oberkrume vermögen hochstämmnige Gewächse nicht tief genug einzudringen. Orte aus der Nähe werden ebenfalls genannt. Dieser Wald wächst auf Kalk in Vermengung mit Ton, Lehm und Sand.  Dieses E-Book ist übrigens kostenlos!

Die vielfältige und durchwachsene Waldflora fasziniert jeden Frühling aufs Neue.




Maiglöckchen in großer  Zahl bevölkern diesen Wald an vielen Stellen.



Das Hinweisschild, das ich gleich zu Anfang in der  Nähe des am Waldrand befindlichen Sportplatzes vorfand, liest sich ja eigentlich nicht schlecht.



Forstwirtschaft gibt es aber auch hier in diesem naturnahen Wald. Ich weiß auch von privaten Holzabholern aus früheren Jahren für die Kaminheizung oder Ähnliches. Zu der Zeit sah es teilweise ganz schön böse auf manchen Wegen aus. Aber der Wald ist großzügig und überdeckt diese Wunden irgendwann.

Auch dieser Baum mit dem roten Zeichen kommt weg - wie auf dem Infoblatt beschrieben ...


genauso wie dieses zierliche Bäumchen



Wobei das weiße "T" eine sog. Rückegasse markiert.




Mehr Licht braucht der Wald - die einzelnen Bäume - sicherlich (wie aus dieser Info zu entnehmen) , sonst verkahlen sie untenherum, und in einem naturnahen Wald sollen sie sich schließlich ausbreiten können. Nur in stark bewirtschafteten Wäldern stehen die Bäume dicht bei dicht wie Staketenzäune. ;-) Da sie ja eh in absehbarer Zeit wieder gefällt werden.
Allerdings macht dieser Wald in vielen Abschnitten auf mich nicht den Eindruck, als sei er zu dicht und zu dunkel! ;-)

Hier sind die Treckerspuren zu erkennen, die ich mit meinem Smartphone fotografiert habe. Aber auch das zarte Grün des Waldes, dem ich in jedem  Jahr entgegenfiebere, denn so zart wirkt der Wald noch am aller lieblichsten.



Holzpolter (der Fachbegriff!) am Wegesrand ...


Alles in allem schaut es derzeit in diesem Wald aber noch sehr ansprechend aus. Aber vielleicht kommt das ja noch lt. Ankündigung - denn viele Stellen habe ich noch nicht entdecken können, an denen gefällt wurde . . .

Und für Nachwuchs ist reichlich gesorgt ...


Noch wirkt der Wald ziemlich licht, doch schon im Mai sieht das dann GANZ ANDERS aus - wie auf den Fotos von Mai 2012 zu erkennen., Das Grün wird saftiger (was nicht nur an den Smartphone-Fotos liegt!), die Vegetation üppiger ...
In diesem Bereich darf das Wild auch nicht gestört werden, das dezente gelbe Hinweisschild deutet darauf hin.


Sobald es warm genug ist für die Waldameisen, krabbeln sie überall im Wald herum, da heißt es sich in Acht nehmen - an einigen Stellen sind große Ameisenhaufen zu finden. Foto ebenfalls aus Mai 2012!


Und das Bärlauch-Vorkommen habe ich dort im April 2011 bildlich festgehalten.


Noch sehr viel mehr Bärlauch ist hier an verschiedenen Stellen zu finden -  wenn man denn die Stellen kennt ... oder seiner Nase vertraut .... diese Aufnahmen erfolgten im April 2011.




Wo gehobelt gesägt wird, fallen auch Späne. Und das hier war noch ziemlich frisch. Auch hier schiefe Bäume, die wohl sicherheitshalber entfernt werden müssen.




Die Pfade dieses Waldes liebe ich ganz besonders, sie sind sehr abwechslungsreich von verschiedenen Kräutern am Wegesrand bestanden. Bald wird der Waldmeister rechts und links des Weges leuchten ....


So sieht es im Mai aus, wenn der Waldmeister überall blüht (Aufnahme von Mai 2010!)  Die Wegränder sind häufig beidseits von Waldmeister oder Sternmiere gesäumt.


Waldmeister einfach überall .... in der Collage von Mai 2011



Ein alter hohler Baum-Mann steht im Walde .... ganz stumm mit der Nummer 104!Was es damit auf sich hat, habe ich bislang nicht herausfinden können ...



Und was ist das - schaut ganz nach hellem Beinwell aus, oder?


Und die unzähligen duftenden Veilchen überall . . . in diesem Wald kann man noch mit allen Sinnen
das Heilende Band des Waldes erspüren.


Sauerklee an Mooskugel .... ähnlich wieder Sauerklee weiter oben - der Sauerklee besitzt überdies heilende Eigenschaften! Z. B. bei Magenerkrankungen. Dafür entsaftet man die Blätter des Sauerklees in einer Haushaltszentrifuge  und nimmt jede Stunde 3 - 5 Tropfen davon z.B. in Schafgarbentee. (Aus dem Buch der Maria Treben S. 96)

Auch hierzu lief mir zufällig noch ein Buch über den Weg über die Altdeutsche Gartenflora, worin der Sauerklee im Zusammenhang mit der Heiligen Hildegard genannt wird.


Dies ist jetzt auch die Zeit, während der der Aronstab blüht . . . 



Die Rinde der hier häufiger stehenden Hainbuchen mag ich besonders - man findet sie in unserer Umgebung nur noch selten. Ich habe sie eigentlich nur in diesem Wald entdeckt!



Eine Baumbrücke führt über einen kleinen Bach, der kaum Wasser trägt, denn es war in letzter Zeit sehr trocken bei uns. Daß hier Handlungsbedarf besteht, ist zu erkennen, einige Stämme haben sich tief geneigt und würden in absehbarer Zeit wohl zu Boden gehen - hoffentlich nicht gerade dann, wenn jemand darunter entlang geht!



Am Waldrand leuchten weiß die Schlehen und von weitem die Rapsfelder ... Insgesamt eine sehr schöne weite Landschaft, die ich immer wieder gern besuche, besonders auch den Wald.




Und fast hätte ich die reichhaltige Tierwelt vergessen .... wie diesen  Buchfinken, den ich allerdings im Mai 2013 aufnahm. Freilich erschließt sich einem diese auch nur dann, wenn man nach Indianer-Manier durch den Wald "schleicht" und nicht laut schnatternd durch den Wald stürmt!


Sogar diesen Herrschaften kann man in diesem Wald Wald begegnen ... (erlebt 2010 im Mai)


Oder der Ameisensackkäfer, nicht mit einem Marienkäfer zu verwechseln!
Damals - 2009 - habe ich sogar noch das Datum in die Fotos automatisch einfügen lassen. ;-)
Schade daß das Tierchen nur verschwommen geknipst werden konnte. Es ergibt sich sicherlich noch einmal die Gelegenheit für eine schärfere Aufnahme.


Genauso wie diesenSchmetterling an der Knoblauchsrauke, die hier massenhaft wächst ... (gesehen April 2010) und wie es aussieht, sogar ein Aurorafalter, den ich von der Unterseite her noch nicht kannte, da sie meist sehr flink sind und man sie kaum erwischen kann.



Ja, hier gibt es sogar Krokodile - wenn man ganz genau hinschaut :-) 
Gesehen im Mai 2012!


Und was soll ich sagen ... Obst gibt es natürlich auch, etwas zu ernten, wie diese Johannisbeeren, von denen etliche Sträucher mitten im Wald wachsen oder Walderdbeeren, Brombeeren, Waldhimbeeren ...



Ein Baum am Waldrand an einem Ende des Waldes ... noch in Sichtweite des Dorfes.



Und ein Stückchen weiter ganz am Ende dieses Waldes steht diese einsame Bank. Das Geäst am Boden gehört noch zu einem alten großen  Baum, der, soweit ich mich erinnere, vom  Blitzschlag gefällt wurde. Es war ein besonders stolzes schönes Exemplar. So schade, aber das sind die Naturgewalten, die an solchen exponierten Stellen gern einmal zuschlagen. Bald wird sich über der Bank ein riesiger grüner Blätterschirm senken, so daß man Mühe hat, die Bank auszumachen, auch weil alles in der Umgebung reich beblättert sein wird und sämtliche Stauden dann sehr hoch aus dem Boden geschossen sein werden.Auch Brennesseln .... 



Meine wundervolle Bach-Nelkenwurz habe ich auch wiedergefunden nach einigem Suchen, doch ich kannte ungefähr die Stelle noch . . . im Waldgarten hatte ich diese wilde Schöne schon angesiedelt!



Mit dem Baum-Herz ganz unten möchte ich diesen Post beschließen - hoffentlich bleibt dieser Baum erhalten, es wäre doch schade um das Herz und die Erinnerungen, die für die Betreffenden daran hängen ...




Und um noch einmal auf Ingrids eingänglich erwähnten Post zurückzukommen .... auch in diesem Wald liegen ab und an Dinge, die da nicht hingehören.  - Allerdings hielt sich das bislang aus meiner Sicht wirklich noch in Grenzen. Die rostige Schubkarre, die ich im März 2014 dort im Wald fotografierte, gehört aber wohl sicher nicht dazu sondern diente Abtransportzwecken, da sie "ordnungsgemäß" an einem Baun gesichert war. Ein schöner Wald eben . . .



Kommentare:

  1. Der vorgestellte Wald, liebe Sara, ist ja ein richtiger Blumengarten.
    Wunderschön! Da kann man die heilende Wirkung fast schon beim Lesen
    und Anschauen spüren.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Ja, um diese Zeit, wirklich, liebe Edith. Es ist dort immer ganz wunderbar - in den anderen Wäldern ringsum habe ich diese Vielfalt selten erlebt. Vielleicht wird daraus eines Tages nicht nur Landschaftsschutzgebiet sondern sogar ein Naturschutzgebiet. Es wäre zu wünschen! Ein wirkliches Kleinod!

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Ich weiß leider gar nicht mehr, wann ich dort das letzte Mal war - vielleicht Anfang der 80er. Jedenfalls erscheinen mir Deine Bilder sehr licht. Ich war zwar meist etwas später im Jahr dort, denn an diese Blütenvielfalt kann ich mich nicht erinnern, aber ich habe wesentlich dickere Stämme in Erinnerung. Die sind dann wohl fast alle in den letzten 30 Jahren der Kettensäge zum Opfer gefallen. Aber trotzdem kann ich nun gut verstehen, warum meine Großmutter in ihren letzten Jahren dort gedanklich immer wieder durch Wald und Wiesen lief ;-) Und spätestens im nächsten Frühjahr werde ich meine Mutter mal wieder dahin verfrachten - wenn es hoffentlich nicht so matschig dort ist. Danke für diese vielfältigen Eindrücke!
    LG Silke

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    1. Das ist wohl wahr, liebe Silke. Allerdings ist das Grün noch sehr zart. Wenn die Bäume erst reich belaubt sind, macht das schon wieder einen ganz anderen Eindruck.
      Es gibt durchaus noch einige dicke Bäume, aber einiges ist halt auch gefällt worden oder fiel dem Sturm zum Opfer. Schau doch mal in den oben verlinkten Wordpress-Blog, da habe ich wohl auch noch ein paar Waldansichten. Ansonsten werde ich diesen Post noch ein wenig nachbearbeiten und noch einige Ansichten einfügen oder einen weiteren Wald-Post demnächst starten. Hatte ja leider nur Handybilder, da ich die Kamera vergessen hatte. Deshalb wollte ich demnächst mit der Kamera wieder hin, um anständige Bilder machen zu können.
      Als wir dort wohnten, haben die wirklich viel abgeholzt, das waren, so wie es aussah, oft Privatleute. Vielleicht ist das jetzt anders. Und einmal wurde ja sogar eine Bombe in dem Wald gesprengt, die hat sicher auch einiges vernichtet. Aber das war noch vor unserer Zeit dort!

      Mach das mal mit Deiner Mutter. Matschig ist es eigentlich nur am Ende des Waldes, wo es in Richtung Broitzem-Steinberg geht. Aber auch nur WENN es reichlich nass ist nach Niederschlägen oder nach einem nassen bzw. schneereichen Winter. Derzeit war es relativ trocken. Einige Bäche waren ja sogar ausgetrocknet.
      Ich kann Dir diese schöne Zeit nur empfehlen, wenn alles so herrlich blüht - demnächst startet der Waldmeister. Nur Leberblümchen habe ich dort noch nie gesehen, die gibt es in Richtung Salzgitter. Habe ich in meinem Blog ja schon beschrieben. Auch keine Märzenbecher, dafür Schneeglöckchen.

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Ich hab's einfach mal für Dich herausgesucht, bei Interesse und Gelegenheit, liebe Silke ....

      2013 wars schon ziemlich matschig, allerdings im November

      https://geitelde.wordpress.com/2013/11/09/novembertage/

      Ähm für Geum Rivale könnte ich Dir sogar den GeoTag nennen, falls Du damit was anfangen kannst. ;-) :-) Oder wenn Du Dich selbst auf Spurensuche begeben willst, was natürlich auch Spaß macht, wenn man Zeit mitbringt und das entsprechende Gespür, über das Du ja verfügst.

      https://geitelde.wordpress.com/2012/09/07/baumzeichen/

      das war übrigens so ein Jahr, in dem viel gefällt wurde

      https://geitelde.wordpress.com/2012/09/13/baumzeichen-pfaffenhutchen-und-bilderbuchwetter/
      Und an dem Ende des Waldes meinte ich, wo es den Weg zum Steinberg hochgeht, da ist so eine Senkeim Wald, wo sich das Wasser gern sammelt, aber da muß man ja nicht unbedingt langgehen. Vielleicht liegts dort auch am Untergrund.

      Du findest in dem Wald auch noch zahlreiche Ameisenhaufen und zur rechten Zeit die Rehe - einfach schön!

      https://geitelde.wordpress.com/2012/07/26/wildwechsel/

      Und diese Bäume mußte man kürzen, Wenn da was abbricht und auf den Weg fällt .... kann leicht jemand erschlagen werden, alles schon passiert. Und in dem Post siehst Du auch den Wald-Goldstern

      https://geitelde.wordpress.com/2012/03/25/ein-wunderschoner-fruhlingsmorgen/

      bisschen Geschichte .... da gibts ja auch das Buch vom Heimatpfleger ...

      https://geitelde.wordpress.com/2012/01/18/auf-den-spuren-der-geschichte/

      Da es dort aber immer sehr windig ist, fallen auch einige Bäume Wind und Blitzschlag zum Opfer ...

      https://geitelde.wordpress.com/2011/12/09/der-wind-und-die-baume/

      Du siehst, ich hab' den Wald zu unterschiedlichen Jahreszeiten studiert

      https://geitelde.wordpress.com/2011/09/13/ein-zelt-mitten-im-wald/

      ah und da ist ja der alte Baum-Mann ;-) den ich hier noch einfügen wollte ... viele Pilze zudem zur "richtigen" Zeit ...

      https://geitelde.wordpress.com/2010/09/29/herbstzeit-pilzzeit/

      Naja und das Vorgehen near Timmerlaher Busch fand ich auch krass

      https://geitelde.wordpress.com/2010/04/22/massaker-im-wald/

      Nochmal Frühling, aber 2010

      https://geitelde.wordpress.com/2010/04/17/waldfrhling/

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    3. Wow, das würde meiner Ma zur Zeit sicherlich Spaß machen! Aber seitdem die kostenlose Tablet-Karte irgendwie abgelaufen ist, behauptet sie leider standhaft, dass sie eigentlich kein Internet braucht. Sonst könnte ich an Schlechtwettertagen prima mit ihr zusammen Deinen Links folgen. Na ja, vielleicht klappt es endlich zum Herbst/Winter mit dem Internet-Anschluss, so dass wir dann für einen Frühjahrsbesuch stöbern können …
      Ich habe einen der Hauptwege ziemlich matschig in Erinnerung. Aber vielleicht war es damals, wie bei Ingrids Post, auch gerade kurz zuvor eine extreme Fällzeit gewesen, so dass es tiefe Furchen in den Waldwegen gab. Jedenfalls beim letzten Besuch hatten wir uns deswegen entschieden nicht lange durch den Wald zu gehen. Ähnlich war es mal im Reitlingstal - da war einer der Hauptwege kaum passierbar, weil dort mit schwerem Gerät abtransport wurde.
      Leberblümchen - da wird es uns zur Kontrolle wohl immer wieder ins Reitlingstal ziehen. Denn dort wurde der Bestand durch Abholzung und anschließendes Mulchen vor Jahren fast vollständig zerstört :-( Von daher hat meine Mutter wohl kaum ein schlechtes Gewissen, dass sie sich Ende der 60er von dort ein Pflänzchen mitnahm, dessen Kinder sich nun überall am Wegesrand im Garten verteilten.
      Lerchensporn würde ich mir gern irgendwann mal wieder in der Ohe ansehen. Denn da kamen in den 70ern unsere ersten Mutterpflanzen her. Und für Märzenbecher zieht es mich nach dem Post auf 'Maschas Buch' ins Eckertal. Also volles Frühjahrs-Programm im nächsten Jahr, wenn das mit der Mobilität noch klappt …
      Danke!
      LG Silke

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    4. Wenn man älter wird, stellt sich einem das Leben auch ganz anders dar. Ich denke, das wird eines Tages auch bei unsereins abnehmen mit dem Internet.
      Matschig ist der Wald größtenteils nicht. Nur nach entsprechenden Wetterlagen, dann eher an bestimmten Stellen oder wenn er gerade "bewirtschaftet" wurde, aber dann muß es ja auch feucht sein, denn sonst sind selbst diese Treckerspuren erträglich.
      Im Moment ist es dort kaum feucht - an der betreffenden Stelle, wo es zum Steinberg geht, war ich allerdings nicht, aber das ist sowieso nur ein kurzes Stück, das man überbrücken könnte, indem man es umgeht.

      Mit den Leberblümchen etc. sehe ich das sowieso ein wenig unorthodox. Schließlich nimmt derjenige nicht nur sondern er vermehrt und allein diese Vermehrung läßt das Leberblümchen schließlich nicht aussterben. Aber klar, wenn jeder dem Wald Leberblümchen entnehmen würde, wäre er bald kahl .... aber da es nie jeder tun würde .... viel schlimmer sind diese Eingriffe in die Wälder, die solche Pflanzen aussterben lassen.
      Ich würde dann eher Salzgitter empfehlen, da gibt es Leberblümchen en masse - hatte ich hier irgendwo im Blog unter Leberblümchen und/oder Ausflüge beschrieben, die jeweiligen Stellen und da ist noch nirgendwo etwas radikal dezimiert worden.
      Ohe sagt mir jetzt nichts - bei Hannover oder Celle? Nach ganz raschem Googeln?
      Besonders schöner Lerchensporn wächst auch im Fürstenauer Wald.

      In der Harzgegend scheinen Märzenbecher verbreitet zu sein - ich fand meine hier

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2015/03/marzenbecher-im-harzvorland.html

      Tja, die Mobilität .... leider haben wir die Erfahrung gemacht, daß das mal sehr schnell vorbei sein kann, daher ist es gut, das, was man noch tun will, möglichst bald zu verwirklichen und es nicht immer weiter aufzuschieben. Ich wünsch' es Dir jedenfalls, daß es im nächsten Jahr dann klappt.

      Liebe Grüße
      Sara

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    5. Schau mal hier - das war das Waldstück, was meine Mutter in Kindertagen begeisterte: http://www.cremlingen.de/content/files/downloads/ortschaften/destedt/Übersichtsplan%20Naturlehrpfad%20Destedt_DIN%20A4.pdf
      Und daher zieht es sie dann auch eher ins Reitlingstal zu den wenigen Leberblümchen, denn das hat halt viel mit Erinnerung zu tun …
      Na ja, und im Moment gibt es reichlich Gartenbeschäftigungen, die uns prima davon abhalten rauszufahren. Denn all' die bodenbedeckenden Pflänzchen, die Du hier zeigst, wohnen schon lange in ihrem Garten. Und bei uns ist es ähnlich ;-)
      LG Silke

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    6. Ah, bei Destedt, das kenne ich SEHR gut - schau mal hier, da war ich in Destedt bei einem befreundeten Paar

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2015/06/1986-mit-baby-belly-im-garten.html

      Ja, das ist verständlich - jeder hat halt so seine Ecken ... Es wäre nur gewesen wenn Du/Ihr aus anderen Gründen nach Leberblünchen fahnden wolltet *zwinker*, weil Du schriebst, daß es dort nicht mehr so viele gibt ...

      Bei mir ist es ja eher umgekehrt, ich fahre lieber raus als mich im Garten zu viel zu beschäftigen. Im Augenblick ist es eh zu kalt und teilweise auch nass, dann bin ich so und so häufig unterwegs und am Wochenende wird ringsum gegrillt bei schönem Wetter, da hält man es im Garten auch kaum aus. ;-) Also kein Vergleich zum Waldgarten!
      Und ich mag zwar Wald und Waldgärten oder eher Parks als Gärten, wenn man so will, nur hatte ich nie das Bedürfnis, den Wald in meinen Garten zu holen. Das Spektakel schaue ich mir dann lieber in den "echten" Wäldern an. Das soll jetzt aber keine Kritik sein - nur zur Erklärung und des besseren Verständnisses meiner Gartenambitionen. Insofern hätte ich meinen vorigen Garten wohl eher Park-Garten nennen sollen. ;-) Wald war halt durch die hohen Bäume, aber eine Waldvegetation in dem Sinne als Unterbewuchs hatte es dort eher nicht. Der Waldmeister war das Einzige an Waldpflanze - neben Geum rivale, was ich da eingebracht habe. Gut, die Leberblümchen wuchsen da schon, aber eher im Vorgarten - ansonsten viel Vinca minor.
      Und Lerchensporn (den aus dem Wald) oder Waldanemonen mag ich im Garten einfach nicht gern. So schön ich die auch im Wald da draußen finde ... ich glaube, dann hätte ich keine Freude mehr an den Wäldern und die will ich mir unbedingt erhalten.

      Liebe Grüße
      Sara

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    7. Ich weiß, da sind wir total gegensätzlich, aber das ist auch gut so ;-)
      LG Silke

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  3. Was für ein schöner Waldspaziergang- wehmütig bin ich dir auf deinen Wegen gefolgt. Seit Herr Hund nicht mehr da ist, war ich nicht mehr in MEINEM Forst. Die frühen Wanderungen so gegen 07:00 Uhr mit Wildschwein und Fuchs fehlen mir. Umso schöner ist es, hier deine feinen Beschreibungen zu lesen.

    Herzliche Grüße
    Jo

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    1. Danke, liebe Jo, das ist sicherlich eine Umstellung. Ich gehe schon immer ganz allein in den Wald, selten mit Begleitung, so sich denn mal eine findet. Man gewöhnt sich dran. Die Gefahr, einem Verbrecher zu begegnen ist in der Stadt sicherlich weitaus höher und das noch vor aller Augen, ohne daß jemand hilft! Daher gehe ich im Gottvertrauen. Es sind ja auch so viele Pilger so weit unterwegs (wie unser guter Hape), denen auch nichts passiert. Anfangs fand ich es manchmal auch ein wenig unheimlich, doch wenn man sich im Gottvertrauen drauf einlassen kann, ist es wunderbar, so ganz allein im Wald zu sein. Aber ich will niemanden überreden ;-) :-)
      So früh komme ich jetzt aber leider auch nicht mehr in diesen Wald, dafür ist er ein Stück weit weg, da muß ich immer erst ins Auto steigen und morgens gibts erstmal anderes zu tun.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  4. Hallo Sara,
    ich bin heute mir Dir durch Euren Wald gewandert. Dabei habe ich den würzigen Duft nach Gerbstoffen genossen und mich am Anblick der blühenden Blumen erfreut. Die Stille im Wald ist Balsam für meine Seele. Ich liebe das Vogelgezwitscher und das zarte Grün der Blättchen, die nach dem Winter wieder neu austreiben.
    Hoffentlich bleiben uns unsere Wälder lange erhalten, denn sie bieten einen hohen Erholungswert für gestresste Menschen.
    Bei uns im Pfälzerwald kann man bewirtschaftete Hütten mitten in den Wäldern finden. Bei einer deftigen Mahlzeit im sonnigen Wirtsgarten fühlt man sich fast wie im Paradies.
    Ein schöner Anblick sind auch die Waldränder mit den blühenden Schlehenhecken, dem saftig grünen Gras der Wiesen und den leuchtend gelben Rapsfeldern.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Hach, das sagst Du so schön, liebe Ingrid! :-) Genauso ist es dort! Ich liebe diesen Wald, auch wenn es sicher NOCH schönere und NOCH viel naturnahere Wälder gibt, in denen überhaupt kein Brennholz geschlagen wird. Aber der Wald ist schon optimal. Ich hätte meinen Post noch ausdehnen können - vielleicht tue ich das noch - da ist z.B. ein "alter Baummann" :-) - ein Geheimversteck gibts da auch ... aber ich kenne noch einen anderen Wald in der Nähe, der ist auch ganz schön, der hat sogar sieben Berge! :-) Über diese märchenhaften Geschichten haben meine Kinder sich immer sehr gefreut, wenn wir darin entlangwanderten .... lang ist's her *seufz*
      Ich würde jeden Tag dorthin gehen, aber die Zeit - Du kennst es ja ...
      Hütten gibts bei uns nicht, aber dafür sind die Wälder nicht so weitläufig. Dort würde ich natürlich acuh gern einmal wandern. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit.

      Liebe Grüße, liebe Waldfreundin
      Sara

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  5. Liebe Sara, ein Wald ist schon etwas Besonderes. Leider schaffe ich es nicht so oft dort hin, eher schon an den See. Maiglöckchen sind im Wald sehr schön, aber im Hausgarten sehr invasiv. Sie überwuchern einfach alles :)

    lg kathrin

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    1. Liebe Kathrin,
      derzeit schaffe ich es leider auch nicht so oft, wie ich gerne möchte, aber ein paarmal im Monat muß einfach sein, dafür lasse ich dann lieber anaderes weg und reduziere meinen Hausstand, damit ich damit nicht zu viel zu schaffen habe, denn das hindert daran, in die Natur zu gehen, wie auch anderes, was man manchmal natürlich auch "unfreiwillig" um die Ohren hat.

      Wie wäre es denn, wenn Jakob eine Wurzelsperre für die Maiglöckchen einbauen würde? Dann wuchern sie garantiert nicht in alle Richtungen. Wir haben es immer versäumt, Wurzelsperren zu setzen, doch dann sollte das funktionieren.
      Meine Maiglöckchen habe ich nach ganz hinten in den Garten gesetzt, da wachsen sie noch sehr spärlich. Vielleicht ist das für sie auch nicht so der ideale Standort. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    danke für diesen wunderbaren und ausfürhlichen Waldspaziergang! Ich habe ihn sehr genossen, Euren Forst!
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  7. Oh, was für ein Post voller Lieblingsbilder und überhaupt, Deine Worte und Gedanken dazu... Ja, wir sollen wirklich unsere Wälder lieben, anstatt sie auszubeuten. Was ist das wundervoll, ja, voller Wunder. Und Du hast sie gesehen und bewahrt und uns auf die kleine Reise mitgenommen. DANKE!
    Einen ganz lieben Drücker, Deine Meá

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    1. Danke auch Dir, liebe Méa :-)
      Glücklich kann sich der schätzen, der einen solchen Wald, der noch voller Wunder ist, in der Nähe hat. Ich glaube, manch einer weiß das gar nicht wirklich mehr zu schätzen.

      Liebe Grüße
      Deine Sara

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  8. Was für ein Schatz, dieser Wald. Auch die deine Fotos zu gucken ist bereichernd. Wenn ich nicht hinaus ins Grüne kann, werde ich online in deinen Wald zurückkehren. Danke dafür!
    Liebe Grüße
    Sanspareil

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    1. Danke, liebe Sanspareil, das freut mich sehr.
      Liebe Grüße
      Sara

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  9. Hallo,
    Du kennst Dich ja wahnsinnig gut aus in der Botanik. Ich hatte immer mal vor, einen solchen Post zu schreiben mit viel Bildern und auch viel Text, und das in Geschichten verpackt. In Deinem Post stecken viele Geschichten drin, die die Faszination für den Lebensraum Wald beschreiben.

    Gruß Dieter

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    1. Es geht so, lieben Dank! :-) Besser noch kennt sich unsere Biologin Elke von Günstig Gärtnern aus.
      Ich selbst habe weder Biologie noch Botanik studiert, jedoch mal einen 2jährigen Leistungskurs in Sachen Biologie besucht, der jedoch alle Biologie-Bereiche abdeckte, nicht ausschließlich Botanik. Biologie ist ja ein weites Feld, Genetik, Cytologie, Molekulargenetik, Verhaltensbiologie, Entwicklungsbiologie, Physiologie
      Ökologie . . . Botanik nimmt da eher den kleinsten Raum ein .... und auch da gibt es unendlich viele Spezialisten, allein schon für Moose, die Bryologen ... daher kann ein Laie niemals derart beschlagen sein.
      Aber natürlich weiß ich einige Namen der Pflanzen, die dort in Wald und Natur wachsen, weil ich mich schon jahrzehntelang als Laie dafür interessiere und aufgrund einer Heilpraktikerausbildung für die Phytotherapie, in der es um Heilpflanzen geht.

      Liebe Grüße
      Sara

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  10. Liebe Sara,
    du hast dir unheimlich viel Arbeit gemacht, uns den
    Wald näherzubringen. Ich bin dir andächtig gefolgt.
    Der Wald hat so viel zu bieten - man muss nur die
    Augen offenhalten.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

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    1. Danke, liebe Irmi,
      ich hätte das noch viel weiter ausführen können, leider fehlt immer die Zeit. Vielleicht trage ich noch ein paar Bilder nach.

      Liebe Grüße, alles Liebe
      Sara

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  11. Liebe Sara,
    wieder solch ein langer Post.
    Ohne deine Vorjahres-Bilder hätte es auch gereicht.
    Ich weiß gar nicht mehr, wie es anfing.
    Auf alle Fälle schöne Waldbilder.
    deine Bärbel

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    1. Liebe Bärbel,
      alles kann, nichts muss und mein Blog ist in erster Linie mein eigenes Garten- und Naturtagebuch, da muss alles rein, was ich sonst in ein papiernes Tagebuch geschrieben hätte.
      Die Bilder sind eh das Wesentliche.
      Danke daß Du dennoch vorbeigekommen bist!
      Herzlichst und alles Gute für Dich
      Deine Sara

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  12. Eine wunderschöne Waldsammlung ist das....die Natur scheint dort noch völlig in Ordnung zu sein. Die Artenvielfalt ist riesig. Die Blumenteppiche machen gerade so richtig Lust auf einen Waldspaziergang, denn das Wetter wird so langsam besser. Ich bin schon ganz gespannt, wo Annerose Blümel am Samstag langgeht auf der Kräuterwanderung. Sie findet in Frauenstein statt, was sich ein bisschen in Richtung Erzgebirge befindet. Ich bin ja ganz froh, dass ich von ihr schon mal die Knoblauchrauke gelernt habe...:-) Ist das nicht ein toller Name für eine Kräuterwanderin? Kein Pseudonym....
    LG Sigrun

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    1. Das ist tatsächlich ein netter, passender Name :-) Bei uns ist das Wetter auch besser geworden, es war zwar bewölkt und tröppelte gelegentlich kurz, aber eine Fahrradtour war drin, ohne nass zu werden. Die Knoblauchsrauke habe ich schon Anfang der 90er in diesem Garten kennengelernt, wo sie von selbst auftrat

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/1993/06/zelten-im-garten-und-clematis.html

      und da auch schon verkostet. Sonst war ich zu der Zeit aber noch nicht so sehr auf der Wildkräuter-Schiene ;-) ganz zu meinem späteren Bedauern ...

      Dann wünsche ich Dir schon mal viel Vergnügen am Samstag!

      Liebe Grüße
      Sara

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  13. Hallo Sara,
    der weiße Beinwell im Wald sieht aber äußerst verdächtig aus - ob da einer Kaukasus-Beinwell im Wald entsorgt hat? Der heimische blüht ja noch nicht.
    Apropos Beinwell: Deinen himmelblauen nehme ich gern, wenn du ihn sonst kompostieren müsstest.
    Habe noch mal nachgeschaut, an der Stelle, wo meiner sein müsste, kommt rein gar nichts.
    Möchtest du im Tausch etwas aus meinem Garten dafür haben, was dir gefällt?
    VG
    Elke

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    1. Das kann natürlich gut möglich sein, liebe Elke Gartenabfälle landen immer wieder im Wald. Erst heute sah ich in einem anderen Wald den gleichen Beinwell. ;-)
      Gern schicke ich Dir den blauen Beinwell. Diese Woche ist schon ein bisserl spät - er soll schließlich nicht lange auf der Post liegen. Anfang der Woche geht er dann raus.
      Hmm, da müßte ich jetzt wirklich überlegen .... ich schau' dann nochmal Deinen Blog durch.
      Aber gern schicke ich Dir auch noch etwas anderes aus meinem Bestand bei Interesse.

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Hallo Sara,
      Pentagottis hätte ich noch in rauen Mengen, aber die versamen sich wie Teufel und werden schon mal lästig - also auf eigene Gefahr. ;-)
      VG
      Elke

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    3. Danke, die gibt es bei uns im Umkreis haufenweise. Unser Garten ist dafür zu klein bzw. schon zu bewachsen - das übrige soll ganz einfach Wiese bleiben. Ich muß auch nichts im Tausch haben, da ich die Pflanzen ja sonst leider entsorgen müßte. Ich freue mich, wenn sie sich auf diese Weise an einem anderen Ort weiterverbreiten können. Deinen Blog zu durchforsten, dazu kam ich auch noch gar nicht. Und jetzt gehts erstmal wieder raus in den Garten. Die Sonne scheint.

      Lieben Gruß
      Sara

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