Montag, 21. November 2016

Liebe Post, Herbstlaub fegen und Weiden-Mulch



Einige Tage war es nun ruhig hier - es gab vieles im Garten aber auch an anderen Stellen zu tun. Zeigte ich zuletzt frostige Bilder, ist es inzwischen sogar relativ warm geworden mit über 10 °C. Noch immer ist nicht alles Laub von der hohen Weide heruntergekommen. Doch vieles davon habe ich auf den Beeten als Mulch und Winterbedeckung verteilt. Ich hoffe, die Bodenstruktur verbessert sich dadurch und Schnecken vermehren sich nicht  überproportional, denn ein paar dieser kleinen Nacktschnecken (dieser Post) (ihre Eier zeigte ich hier) gibt es auch in unserem Garten, in welchem Garten wohl auch nicht. ;-)



erste vorweihnachtliche Anklänge ....
der Gartenspiegel wird bis zum Frühling frostsicher im Haus verwahrt ....
gern hätte ich ihn auch im Winter dort stehen gehabt .... doch sicher ist sicher!



Zuerst einmal möchte ich mich aber sehr herzlich bei Dani/Garteninspektor bedanken, denn dort habe ich ein Buch gewonnen, das am Wochenende in meinem Briefkasten steckte, nachdem ich die richtige Antwort auf dieses Bilderrätsel wußte. Na, hättet Ihr es erraten??? 



Über das Buch mit dem Titel Richtig einwintern: im naturnahen Garten *
freue ich  mich sehr, denn es kommt mir jetzt gerade recht! Auch über die wunderschöne Karte mit Gartenmotiv! Ich hoffe, es ist o.k., liebe Dani, wenn ich mir Dein Gewinnspiel-Bild für diesen Post ausgeliehen habe. Vielen herzlichen Dank auch noch einmal an dieser Stelle!!! Demnächst werde ich dann mal über meine Erkenntnisse aus dem Buch berichten.

Außerdem erreichte mich auch liebe Post von Ursula/Elderbeary. Da hab' ich jetzt ein richtig schlechtes Gewissen, denn ich kam noch gar nicht dazu, Adventspackerl vorzubereiten. Bei mir geschieht das immer erst auf den letzten Drücker. ;-) Vielen herzlichen Dank auch an Dich, meine liebe Ursula! Über die wunderschönen Sachen habe ich mich sehr gefreut!



So sieht es jetzt im Limelight-Beet aus. Mit den Hortensien wie überhaupt einigen Gewächsen ist es in diesem Jahr seltsam. Das Laub hatte wenig Zeit, sich richtig schön zu verfärben und nun sind die Blätter an dem einen Tag, als der Frost über uns hereinbrach, einfach verfroren. Blätter anderer Gewächse, wie ich ja schon anmerkte, z.B. das der Felsenmispel, sind noch überhaupt nicht rot geworden! Ende November 2015 war das allerdings auch nicht anders!

Dieses Beet ist nun auch mit dem Weidenlaub bedeckt. Einige mißtrauische Blicke folgen mir bei meinem Tun stets ... (hoffentlich weht nichts auf die Straße ..... Sauberkeit und Ordnung sind nun mal des Deutschen höchstes Gut!)

Ich hoffe, daß ich den Mulch nicht zu dick aufgetragen habe. Doch wenn ich mir die Wälder so anschaue - dort liegt natürliches Mulch ja auch zentimeterhoch. Dann dürfte dies auch eigentlich kein Problem für niedrigere Stauden sein. Zumal Weidenblättchen ja recht schmal und fein sind. Vom Rasen heißt es ja immer, er könnte unter einer Laubschicht ersticken??? Mit ganz dünn Mulch auftragen ist es speziell bei unserem zähen Boden aber auch nicht getan, wenn  seine Struktur sich nachhaltig verbessern soll! Also Fachfrauen und Eure Ansichten bitte vor!

2011 schrieb ich aber bereits aufgrund eines Tipps des NDR, dass die Laubschicht unter Gehölzen gut 15 cm ausmachen darf!


Was da hinten links etwas unordentlich aussieht, ist der teilweise auseinander genommene Lesesteinhaufen, den ich nun erst im nächsten Jahr weiter abbauen kann. Wir wollen die vielen Steine nicht behalten und müssen nun erst einmal eine Möglichkeit finden, sie loszuwerden.

Ob ich die Waldgartenrose wohl aus dem Hortensienbeet wieder entferne? Im Grunde besitze ich ja einige dieser selbstgezogenen Rosen und auf Dauer ist es wohl nicht gut, wenn Hortensien und Rose so nahe beieinander stehen oder was meint Ihr? Ein Hingucker war sie ja trotz alledem an dieser Stelle, denn die Hortensien blühen bekanntlich nur begrenzte Zeit.

Das viele Weidenlaub reicht sehr gut für all meine Beete. - Auch rings um die Koreatanne ist alles gut verpackt. In diesen Bereich hatte ich auch die Prachtglocke/Enkianthus gepflanzt, die mich jetzt mit ihrem schönen Laub überrascht! Siehe auch die Collage ganz oben! Auf die Blüte bin ich ja schon SEHR gespannt!!!



Und so sieht es im Sternmagnolien-Beet nun aus. Einige Astern habe ich dort ausgerissen, denn so viele kleinblütige weiße Stern-Astern muß ich nun wirklich nicht haben. Sie vermehren sich auch sehr. Jetzt steht die kleine Sternmagnolie relativ frei und unbehindert und in gebührlichem Abstand kommt dann erst wieder eine Hortensie. Ebenfalls in diesem Beet wächst aber auch eine Rosa Rugosa und auch der Ginkgo. Wie das hier einmal langfristig wird, steht noch in den Sternen. Ein paar Jahre wird es sicher ganz gut so gehen und dann sehen wir zu gegebener  Zeit einfach weiter, sagt die Hacker-Gärtnerin in mir. :-)


Und dies ist das "weiße Beet" - völlig reinweiß ist es nicht, doch überwiegend stehen darin Weißblühende. Bisher hält das Laub gut in den Beeten, denn heute hatten wir einen heftigen Wind, der das lose auf der Wiese liegende Laub durch die Gegend tanzen ließ. In den Beeten habe ich es auch mit Zweigstückchen von Sträuchern und Bäumen beschwert.


Am Rande dieses Beetes steht zur Straßenseite hin die weißblühende Scheinkerrie die nun auch Samenstände trägt. Ich freue mich schon, wenn dieser Strauch größer wird! Sein Blattwerk ist schon sehr schön, doch die weißen Blüten sind etwas ganz Besonderes!



Auch den Zwischenraum zwischen der Holzwand des Nachbarn und den Kantensteinen an der Grenze zum Nachbargarten habe ich mit Weidenlaub ausgestopft. Mit dieser Maßnahme hoffe ich, den lästigen Giersch einmal loszuwerden, der immer wieder von drüben herüberwächst. Dann kam mir noch die Idee, mit meinen Betonkuchen, die inzwischen nur noch nutzlos im Garten herumstanden, das Ganze zu beschweren. Mein Mann will im nächsten Frühjahr diese Lücke mit einigen der überzähligen Steine aus dem Lesesteinhaufen ausfüllen. Nichts gegen Giersch im Allgemeinen, doch an dieser Stelle kann er richtig lästig werden, da ich im Sommer kaum dort herankomme, um ihn regelmäßig herauszureißen und dann schon mal übersehe, wenn der Giersch zu blühen anfängt.

Nicht schön, aber selten! ;-) ;o)



Vier Tage Pause, weil so Einiges los war .... dann hatten wir am Wochenende noch Besuch, es wurden mehrere Kuchen gebacken - eine Schoko-Orangen-Torte, eine Apfeltorte mit Florentiner-Guß ...  und wir gingen mit Freunden in dieses schöne Restaurant, in dem wir schon im September logierten, essen. Doch dieses Mal im Dunkeln ... daher hatte ich auch meine neue Kamera nicht mit und habe nur Handyfotos gemacht.

Meine Freunde auf Instagram habe ich auf dem Laufenden gehalten, denn Instagram ist auch gut von unterwegs mal eben schnell am Handy zu bedienen, der Blog jedoch nicht.



Bevor ich es vergesse, hier noch der Neuaustrieb des Wolligen Schneeballs für Silke/Wildwuchs unter Aufsicht - in diesem Post wuchs er noch in voller Größe am Zaun in schönster Herbstfärbung. Schweren Herzens hatte ich ihn dann zugunsten des Ilex geopfert - so glaubte ich . . . doch nun treibt er wieder aus .... ob ich ihn an dieser Stelle niedrig halten kann??? Mit solchen Dingen habe ich leider keine Erfahrung ... andere Gärten .... andere Situationen ...






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