Dienstag, 27. September 2016

Wie steht Ihr zu Topf-Füßchen?


Bisher war ich nicht so sehr von der Idee angetan, unter meine auf der Terrasse oder an anderen Stellen im Garten stehenden Blumentöpfe Topf-Füße zu geben. Schon alleine der Begriff ;-) ... Ich sah auch den Sinn dieser Maßnahme nicht so recht ein. Außerdem bedeutete das für mich ein Stück Mehrarbeit, das ich mir auch gern vom Halse halte, wenn es nicht unbedingt sein muß. Doch dann sah ich sie ....



Als wir am Wochenende wieder einmal einen Ausflug machten, entdeckte ich in der Nähe eines alten Domes die oben abgebildeten Töpfe. Zugegeben, manchen Töpfen stehen diese Füße nicht so sehr, anderen dafür um so mehr.

Die Optik hat es mir so richtig angetan und ich überlege mir, rein aus Deko-Gründen für ein oder zwei Töpfe auch solche anzuschaffen. Allerdings braucht es dafür dann einen wirkungsvollen Platz, sonst nützt die optische Schönheit wenig. ;-)



Diese Füßchen gibt es ja in allerlei Ausführungen von einfach bis verschnörkelt, wobei mir die Verschnörkelten um so vieles besser gefallen. Sie müssen freilich zum Topf passen!

In irgendeiner Gärtnerei habe ich diese Ausführungen schon gesehen und meines Erachtens auch fotografiert, doch sind diese  Fotos trotz rationeller Aufbewahrung auf Festplatte derzeit unauffindbar. ;-)

Diese Füße sollen einmal Frostschäden an den Töpfen vermeiden (darauf würde ich allerdings nicht gerade vertrauen, da wäre mir eine Lage Styropor lieber!) Und einen frostempfindlichen Topf stelle ich gleich ganz ins Haus! Zum anderen sollen diese Füße auch Ungeziefer von den Töpfen fernhalten. Das liegt natürlich nahe, denn Insekten, die über den Erdboden in das Abzugsloch krabbeln, haben durch die künstliche Erhöhung des Topfes in der Tat Probleme, hineinzugelangen.

Auf Instagram haben einige schon Bilder von unserem Ausflug sehen können. Demnächst dann mehr darüber . . .

Montag, 26. September 2016

Ein letztes Mal ~ ~ ~



Ein letztes Mal war ich bei der Abschlußveranstaltung des diesjährigen Lichtparcours.
Als Liebhaberin schöner Lichtobjekte ist diese Veranstaltung immer ein Highlight für mich. Gerade in den Sommermonaten macht es Spaß, auch einmal die schönen grünen Ecken unserer Stadt aufzusuchen. Denn während der übrigen Hälfte des Jahres meide ich die Parks und Anlagen der Stadt eher, weil sie mir dann zu trist sind. Schließlich wohne ich am Lande und kann in für mich schöneren Gegenden laufen, die nicht so abgasgeschwängert und laut sind. Im Sommer greifen doch viele zum Rad oder fahren mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hier könnt Ihr mehr über "Pess und Puse" (Bild oben!)  erfahren. :-)
Anfangs war ich immer ganz irritiert, denn an dem Platz wo dieses Lichtobjekt installiert war, fahre ich öfter entlang. Zunächst glaubte ich an eine Art modernen Kiosk den man da aufgestellt hat, ausgerechnet inmitten altehrwürdiger Wohnhäuser. Was die Anwohner sich dabei wohl denken, kam mir öfter in den Sinn. ;-) Bis sich das Ganze aufklärte .... irgendwie kam es mir allerdings seltsam vor ...ich hätte es mir denken können http://www.greensmilies.com/ ....

Den Besuch des Lichtparcours möchte ich hier gern empfehlen, wenn es Euch zufällig einmal in diese Gegend verschlägt . . .


Wunderschön illuminiert waren auch die Reiterstandbilder vor dem Braunschweiger "Schloss" (einer Nachbildung mit integriertem Einkaufsparadies!).





Der leuchtende Schriftzug stammt vom chilenischen Künstler Alfredo Jaar. Und es stellt sich nun die Frage, ob Kultur tatsächlich IMMER mit Geld zu tun haben MUSS??? Was meint Ihr?


Hier ging außerdem die Post ab .... und eine junge Dame verteilte blinkende Veranstaltungs-Sticker, die man für 1 Euro erwerben konnte sowie Knicklichter, die es gratis gab.


So ausgerüstet konnte es dann per pedes weiter zu den anderen Lichtobjekten gehen ...

Und natürlich besuchte ich auch noch einmal mein Lieblings-Leucht-Objekt:


So genial .... Eintauchen ins Licht . . .


 Und heute war hier alles anders - draußen spielte live eine Band - und wie genial das war! Da wurde
Da wurde Photograph von Ed Sheeran gesungen - aber WIE! Kaum vom Original zu unterscheiden. Ich war hin und weg. Schaut mal in das Video rein, soooo süß! :-)  Da werden Erinnerungen an die eigenen Kinder wach .... ein glückliches Kind - auch meine Kinder waren so süß und haben so oft gelacht und sich oft so süß gegeben - schade, daß wir nichts auf Video festgehalten haben. Wir lebten lieber den Moment . . .

Love it ...



  


Viele Menschen waren hier, um noch einmal oder überhaupt zum ersten Mal dieses Lichtspektakel mit musikalischer Untermalung zu erleben.


Adieu du wunderbares Gartenhaus - und wohl auf Nimmerwiedersehen ....


... denn die Wahrscheinlichkeit ist gering, einem dieser Lichtobjekte jemals noch in der Form zu begegnen Bislang durften lediglich 2 Licht-Installationen langfristig bleiben.

Doch das schönste Lichtobjekt ist und bleibt für mich immer noch die Rosen-Brücke - sooooo schade, daß ausgerechnet diese Installation abgebaut wurde! Es war einfach märchenhaft, über diese malerisch illuminierte Brücke zu schreiten, man wähnte sich in einem rosenroten Traum. Auf dieses eine Objekt wäre es auch nicht mehr angekommen. Aber die Anwohner hatten sich seinerzeit beschwert .... zur Zeit der EXPO 2000 waren die Hotels unserer Stadt und die gesamte Umgebung total ausgebucht. Logisch, daß viele der EXPO-Besucher dann auch den Lichtparcours unsicher machten. Den spätabendlichen Andrang muß man sich in den engen Straßen dort einmal vorstellen. Ob das der eigentliche Grund für den Abbau war, ist mir allerdings nicht bekannt.

Vorstellbar wäre jedoch, daß dieser Andrang natürlicherweise irgendwann einmal abgeebbt wäre, spätestens mit dem Abbau der EXPO 2000. ;-)



Den Lichtparcours 2010, der mit besonders schönen Lichtobjekten aufwartete, zeigte ich in meinem anderen Blog, ebenso die Brückeninstallation "Evokation in Rot".

Letzte Licht-Stätten besucht . . .   wie Bastion Beauté ...


OWN - AUS . . . 

und auf Facebook ist der gesamte Lichtparcours ebenso zu bewundern. Sicher noch lange über seine Zeit hinaus.




Nur das Objekt am Hafen mußte ich leider auslassen.  Zu Fuß im Dunkeln wäre mir das jetzt zu weit gewesen und als ich später zum Auto zurückkam, neigte sich der Lichtparcours dann auch schon dem Ende entgegen.  Ebenso dieses Objekt (
You and I, wandering on the snake’s tail),  das ich jedoch auch einmal tagsüber schon gesehen hatte. Doch den Anspruch, nun alles pflichtgemäß abzuklappern, habe ich ohnehin nicht!

Das Objekt 'Flashback' sahen wir schon Mitte August im Rahmen einer anderen Veranstaltung. Bislang fand ich jedoch nicht die Zeit, dies in meinen Blog zu integrieren, daher geschieht das heute mit diesen Bildern.

Sicher ein großer Spaß, unter dem feinen Wassernebel des Bogens hindurchzufahren, der sich immer anders formiert. Ah's und Oh's oder gar ein Kreischen vernahmen wir allerdings nicht, die es mir vermutlich entlockt hätte. http://www.greensmilies.com/


Einmal noch von der andere Seite aus . . .



Das zweite Lichtobjekt, das wir an jenem Tag ganz in der Nähe von Flashback bewundern durften, war 'M-Sphären'. Beide Objekte befanden sich unweit des Steigenberger-Parkhotels im Braunschweiger Bürgerpark, nahe dem alten Wasserturm, der immer ein wenig an den Schiefen Turm von Pisa erinnert. ;-)

Seit das Hotel sich hier angesiedelt hat, ziert den Wasserturm der sog. Türmer. Auf Facebook existiert eine eigene Seite hierzu.

Es ist ja eine ehrenwerte Idee, die Figur des Türmers als einen Warner anzusehen, der die Stadt vor Bränden oder sonstigen Gefahren warnen soll. Das hat für mich etwas mit Aberglaube zu tun und entehrt aus meiner Sicht den alten Turm - aber was sich an Schreib- oder Biertischen so ausgedacht wird  ... Das sind für mich genau die Dinge, die die Welt nicht braucht! Ich verstehe aber auch, wenn Künstler nicht brotlos werden sollen und man sie unterstützen will. Doch frage ich mich, ob man dann nicht lieber komplett eigenständige Objekte gestalten lassen sollte, anstatt den uralten Turm mit etwas wie diesem Türmer "aufzuwerten" ;-) Das paßt hinten und vorne nicht in unsere gute alte Stadt!


Auch an jenem Tag waren viele Besucher dort, auch aufgrund der anderen Veranstaltung, die inzwischen die Location leider wechseln mußte, da das schöne antike Café mit der idealen Außenanlage in Privatbesitz überging. Doch auch ohne Lichteffekte war der Wasser-Bogen ein Erlebnis. Und wer trifft nicht gerne bei Freiluft-Veranstaltungen im Sommer zufällig liebe Bekannte und Freunde. :-) Denn diese Chance ist bei diesen Events immer besonders groß, vorausgesetzt, man kennt genügend Leute.


Last but not least die Okercabana ... hört sich nach Panama und Strand an .... ist auch so .... Ihr wisst ja, in Panama ist alles "viel größer und so schön, da riecht es (nicht nur) nach Bananen und das Wetter ist viiieeel besser (Ihrt kennt die Geschichte doch oder - sonst ~klick~.... hier gibt es einen Strand, einen echten Sandstrand noch dazu in einer Gegend, in der sonst nicht an feine weiße Strände zu denken ist .... Die Copacabana *ähm* wird hauptsächlich von jungen Leuten frequentiert und ist ganz nett ... allerdings ist die Saison inzwischen vorbei .... warum eigentlich? Warm ist es doch noch immer ...



Heute verzichte ich einmal auf den Aufwand, meine Signatur in die Bilder einzufügen. Sie sind eh nur mit dem Smartphone entstanden.

Samstag, 24. September 2016

Neues im Garten ...


Hier folgen nun noch einige meiner Errungenschaften aus der letzten Zeit, zu denen ich noch nicht kam, sie in diesen Blog zu integrieren.  Doch wenn ich diese hier nicht festhalte, geraten sie leicht in Vergessenheit bzw. weiß ich später nicht mehr, wann was neu in den Garten zog. Mittlerweile ist es sogar Herbst geworden ... wovon man bei uns allerdings noch nicht viel sehen kann ...

In der Zinkschale stehen z.Zt. noch Stiefmütterchen, die noch in einen passenden Topf gepflanzt werden sowie ein Zickzackstrauch.





Vor die weiße Pfingstrose, die ja auch erst seit diesem Jahr unseren Garten bereichert, habe ich diesen neuen blauen Ehrenpreis gepflanzt. Bisher wuchs nur der Ehrenpreis  'Veronica teucrium Knallblau'  hier, den ich vor einer Weile jedoch an einen anderen Platz pflanzte, da der bisherige Standort es nicht mehr gut zur Geltung kommen ließ.


Hier wartete der Ehrenpreis noch auf seinen Einsatzort. Leider enthielt der Topf kein Namensschild, so daß die Pflanze vorerst namenslos bleiben muß. Der niedrige Phlox zog unter den Apfelbaum, denn Phlox soll sich auf die Fruchtentwicklung von Apfelbäumen positiv auswirken. Das wollte ich auch ausprobieren und pflanzte zunächst den hochwachsenden Phlox unter den Baum, besorgte dann aber auch Polster-Phlox, da ich unterhalb eines Obstbaumes höher wachsende Stauden für ungünstig halte.

Die übrigen Polster-Phloxe, die inzwischen längst in der Baumnscheibe des Apfelbaumes wachsen, habe ich hier im Blog auch noch nicht festgehalten, das werde ich irgendwann als zeitlich rückversetzten Post noch in diesen Blog integrieren.



Diese 2 sukkulenten Pflanzen sind auch neu, sie sollen einmal so herabhängen, wie das hier schon einmal zu sehen war.


Der Nagellack von p2 Techno Chrome 030 bronze cut hat zwar eine sehr schöne Farbe - und eine Konsistenz beinahe wie Autolack - aber er hält leider nicht so gut wie dieser. ;-) Ist schon sehr bald an der Oberfläche beschädigt. Bei mir leider keine 2 Tage!


Auch dieser Sedum-Mix fehlt hier noch - teilweise waren die Pflanzen aber schon auf dem Gartenstuhl zu bewundern, denn ich pflanzte sie in die Pflanz-Schublade. Nur die Chinesische Narrenkappe (auch Sternwurz) ist ganz neu und wird erst einmal im Topf bleiben. Die vom letzten Jahr hat sich offenbar in Wohlgefallen aufgelöst. ;-) Denn eigentlich ist dieses Dickblattgewächs winterhart!




Die Pyramiden-Chrysantheme gefiel mir so gut und erinnerte mich an die Abbildungen aus dem Buch 'Großmutters Blumengarten'.


Eine Marokkanische Minze gehört dann auch noch zu den Neuzugängen, die mit 'Hugo-Minze' deklariert war. Sie wurde seitlich des Hauses zu den anderen Minzen gepflanzt. Ich kannte den 'Hugo' allerdings ohne Minze - hier geht es zu meinem Rezept!


Auch die Walderdbeere, die längst ganz hinten im Garten in Zaunnähe wächst, fand den Platz noch nicht hier im Blog. Ich war mir jetzt nicht sicher, ob die Walderdbeere geschützt ist, daher kaufte ich sie mir lieber in Bio-Qualität.


Neu war auch der  Storchenschnabel Geranium sanguineum 'Elke', der von Juni-August blüht und ca. 25 cm hoch wächst. In der Collage ist gleich sein Standort enthalten, dann muß ich später nicht lange danach suchen.


Das Gewächs vor dem Storchenschnabel  erinnert mich an Nelkenwurz oder Waldsteinia, die ich nicht unbedingt in den Beeten haben will. Aber ich warte erst einmal die Blüte im nächsten Jahr ab.



Ein weiterer Storchenschnabel Geranium cultorum 'Tanya Rendall', (kein Werbelink!)der von Mai bis Oktober blühen soll (was er derzeit bei mir aber nicht tut) zog bereits am 1. Juli in den Garten. Diese Staude hat eine Höhe von ca. 20 cm.  Auch hier habe ich den Standort gleich in der Collage mit festgehalten.


Neu ist auch diese etwas gezacktblätterige Heuchera - leider auch ohne Namen ... nachdem die andere an diesem Standort so gut gedeiht. Etwas Abwechslung kann nicht schaden, aber nur was die Blattform betrifft. Diese Stauden sollen einmal das gesamte Beet umranden.




Zu guter  Letzt darf dieser  Zierlauch nicht fehlen, den ich unterhalb des Pflaumenbaumes verteilte. Bin gespannt, ob er an diesem Ort etwas wird!  Denn er liebt vollsonnige Plätze, das ist an dieser Stelle trotz des Baumes, an der Südseite des Gartens gegeben. Auch ist der Boden dort etwas karger. Im nächsten Hochsommer kann ich mich dann hoffentlich bereits an der schönen Blüte erfreuen und nicht nur ich, auch die Insekten und Bienen! :-)


Das müßten soweit alle neueren Errungenschaften gewesen sein. Das kommt davon, wenn man sie nicht sofort und umgehend in den Blog einbaut! Was bei zwei Blogs und anderen Orten, an denen ich schreibe, oftmals gar nicht so leicht ist.

Zur Zeit sind wir häufiger unterwegs - auf Ausflügen oder Veranstaltungen, die ich hier nach und nach sicher noch integrieren werde.

Donnerstag, 22. September 2016

Arme kleine Spitzmaus ...


Das tote Tierchen fand ich im Bereich unterhalb der Forsythie in der Nähe das Nachbarzaunes.
Morgens wurde eine schwarze Katze im Garten gesichtet, jedoch nicht fotografiert. Ob da Zusammenhänge bestehen? Katzen fressen jedoch Spitzmäuse nicht! Wobei es auch da scheinbar Ausnahmen gibt. Im Waldgarten hatten wir öfter Spitzmaus-Besuch.
Wir haben das Tierchen ganz  hinten am Gartenzaun begraben.

Mittwoch, 21. September 2016

Kreative Weg-Lösungen und leider auch traurige Nachrichten †


Ein bisschen Sonne ☼ ☼ ☼  wollte ich heute eigentlich mit meinen Bildern transportieren. . .  denn seit einer Weile ist es bei uns eher etwas trübe, wenn ihre Strahlen auch heute erstmals wieder durch die Wolken blitzten.... Es hatte vor ein paar Tagen einen ordentlichen Regenguss gegeben, den Garten und Natur dringend brauchten und nachts ist es schon deutlich kälter geworden.

Traurige Nachrichten  hatte ich bereits in meinem anderen Blog verkündet. Die bewundernswerte Birgit/Rosenduft und Maschenzauber hat diese Erde leider viel zu früh verlassen müssen. Ich war hauptsächlich stille Leserin ihres Blogs, da ich selbst nicht handarbeite, doch sie hat mich mit ihrem Schicksal und ihrer lebensfrohen Art sehr berührt! Auch ich bin sehr traurig und mein tiefstes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihrem Mann und den vier Kindern. Hier geht es zu Birgits Trauer-Anzeige!

Die Rose 'Dirigent' leuchtete vor wenigen Tagen noch wunderbar am Gartenzaun . . .  und Schmetterlinge schwirrten durch den Garten, ließen sich da und dort nieder . . . 



Und Hummeln und Bienen summten ringsumher . . .



Doch jetzt will ich über die neuesten Errungenschaften berichten, die ich von einer Gartenbesichtigung habe, von der ich noch einige interessante Anregungen mitnehmen konnte... 

Was man mit Korken doch anstellen kann .... und auch die Weglösung mit den Steinen finde ich durchaus nachahmenswert. Bei dem Garten handelte es sich um einen naturnahen Garten mit vielen unterschiedlichen Stauden, aber auch Bäumen und anderen Gehölzen, vielen Hortensien und einigen Rosen und den unterschiedlichsten kreativen Weg-Lösungen.

Natur und "fremde" Pflanzen aus fernen Ländern müssen sich nicht immer ausschließen, dieser Ansicht bin ich auch! Vieles wandert mit der Zeit ohnehin durch die Klimaverschiebung ein. Daran werden wir die Natur auch nicht hindern können, selbst wenn wir konsequent in unserem Garten nur Einheimisches pflanzen.


Dieses Pflänzchen hatte es mir besonders angetan, da es dort an vielen Stellen wuchs. So erfuhr ich, daß es eine Habichtskraut-Art ist. Es ist eine niedrigwachsende Art, die fast wie eine Butterblume blüht und diese Bodendecker gedeihen selbst an den trockensten Stellen. Ideal also bei unserem teils bei Trockenheit sehr rissigen Boden.  Der besuchte Garten hat übrigens einen identischen Boden, hier bleiben diese Habichtskräuter besonders niedrig!

Bei sämtlichen Links in diesem Post handelt es sich nicht um Gewerbliche, da ich einfach die Bezugsquelle für mich selbst hier gern verlinken möchte!

Die mitgenommenen Pflänzchen setzte ich an zwei verschiedene Plätze - einmal unterhalb eines Sommerflieders vorn am  Zaun in der Nähe der Charles-Austin-Rose. Und die andere in der Nähe der Krötenlilie, die jetzt angefangen hat zu blühen.Sie ist von der Sonne aber arg verbrannt und trägt kaum Knospen. Für das Habichtskraut sicherlich der ideale Standort.



Während ich die Krötenlilie wohl an einen vor der Sonne geschützteren Platz mit besserem Boden umpflanzen muß.


Diese buntlaubige Art fand ich auch entzückend. Ich erfuhr,  daß es ein panaschierter Knöterich sei, wie ich ihn auf dieser Seite auch fand. Leider hatte die Besitzerin des Gartens noch keine Ableger.


Zweifarbig - panaschiert ist auch diese Erdbeere, deren Beeren zwar klein, aber sehr schmackhaft sein sollen ... ein hübscher Bodendecker mit Nutzwert. In diesem Garten teilt er sich den Platz mit Storchenschnabel und Akeleien. Und wie ich auf dieser aufschlussreichen Seite fand, stammt diese Sorte noch aus der Sammlung von Elisabeth Schiemann, die sich seit 1918 in Berlin Dahlem mit Erdbeeren wissenschaftlich beschäftigt hat.



Die  Kiwis dort fand ich sensationell.  Habe noch nie Kiwis in einem Garten sprießen sehen! Und sehr pflegeleicht und unproblematisch sollen sie außerdem sein. Nur braucht man wohl viel Geduld, da es einige Jahre mit den ersten Früchten dauern kann. ;-)


Die Bezeichnung der lila blühenden Pflanze ist mir leider entfallen ... vielleicht kennt sie jemand? Die Blüten wirken beinahe orchideenartig.
Viel Buchs war hier vertreten und Wege aus selbsthergestelltem Rindenmulch, was mir sehr gut gefallen hat! Sämtlicher Buchs war gesund, soweit ich das beurteilen konnte.


Ganz begeistert war ich auch von der Guirlande d'Amour, die hier um die 2 Meter hoch über ein Rankgerüst ragt. Bei meiner eigenen habe ich den Eindruck, daß sie nicht wachsen mag. Außerdem blühte diese Guirlande sogar jetzt noch, das aber auch nur, weil es nicht zu einer Hagebuttenbildung kam, die verblühten Rosen also rechtzeitig abgeschnitten wurden. Bei meiner Rose habe ich das leider versäumt. Im nächsten Jahr werde ich klüger sein, denn auf eine Nachblüte möchte ich doch ungern verzichten!


Eine weitere Rose am Weg mit bezauberndem Duft, deren Namen ich mir leider nicht merkte. und immer wieder Frauenmantel, Storchenschnabel ...und eigenes Rindenhäckselgut, eine Idee, die ich auch gern in unserem Garten aufgreifen würde, in dem die Wege inzwischen auch schmaler werden. Dort kann mein Mann nur noch mit Mühe und mit viel Fluchen mähen. Das möchte ich mir/uns doch gern ersparen.


So ähnlich wird das auch in unserem Garten bald aussehen  ... Gras-Wege, die nur noch sehr schmal und schwer zu mähen sind . . . 


Hier läßt man der Natur viel freie Hand ... und verwendet die von ihr geschenkten Gaben ...


einladend und natürlich dekoriert ...



Meine Errungenschaften - auch ein rotblühender Storchenschnabel, auf dessen Blüte ich schon ganz besonders gespannt bin! Und die panaschierte Erdbeere aus dem obigen Bild aus jenem Garten, auf dem auch ein Wiesen-Rasen ähnlich des unsrigen zu erkennen ist.


Die Erdbeere habe ich hinten in den Garten in die Nähe der weißen Kletterrose 'Climbing Iceberg Schneewittchen" gepflanzt. Dort kann sie sich gern verbreiten.


Nächstes Mal dann zu weiteren Errungenschaften, die vor einiger Zeit in unserem Garten Einzug hielten und die ich bisher noch nicht schaffte, zu posten . . .