Samstag, 6. Oktober 2018

Posten aus der Vergangenheit ...

Es ist allerdings schwer, jetzt aus der Vergangenheit zu posten, weil zwar die Bilder vorhanden sind, das Drumherum doch oft nicht mehr so präsent. Besser ist es tatsächlich, sehr zeitnah zu posten. Im Nachhinein bekommt man nicht mehr alles zusammen ...

So wollte ich schon sehr lange dieses Arrangement posten  ... natürlich blüht diese Dachwurz jetzt nicht mehr.  Doch ergreife ich heute die Gelegenheit, dieses Bild hier einzufügen.



Vorbild waren für mich diese Betonkuchen-Arrangements in einem nahegelegenen Hofcafé

Freitag, 5. Oktober 2018

Die letzten Gartenarbeiten vor der Winterpause ...





Weil Karen/Allegrias Landhaus mich mit ihrem Kommentar auf die Idee brachte, nun auch noch meine kompostierten und gemulchten Beete hier zu verewigen, werde ich das jetzt mal tun. In den letzten Monaten habe ich ja leider nicht alles dokumentieren können, was mir am Garten wichtig ist, die Gründe habe ich in meinem anderen Blog, den ich gerade wieder geöffnet habe, dargelegt.

Beet mit der Hortensie Limelight - komplett mit Komposterde versorgt!

Weitere Bilder von mit Komposterde versehenen Beeten werden noch folgen, denn ich sehe gerade, dass ich das gar nicht alles fotografiert habe. Wobei einige Beete nun zusätzlich noch mit Häckselgut gemulcht wurden.

Mag man nun darüber nun denken, wie man will .... "jetzt schafft sie es schon kaum, diesen Blog zu bestücken und dann den zweiten auch noch ..." doch auch dieser andere Blog liegt mir sehr am Herzen - dorthinein passen Themen, die hier fehl am Platze sind, und ich bin froh über die Entscheidung, da jetzt endlich wieder weiterzumachen. Selbst wenn es jede Woche nur ein Post sein sollte oder alle paar Wochen mal ... es zwingt mich schließlich niemand, ich bin niemandem verpflichtet und poste so, wie es mir in den Sinn kommt und dann, wenn ich es für richtig und wichtig halte!

Alle lieben Blogger-Freunde verliere ich deswegen ja nicht aus den Augen, nur weil ich einmal nicht sofort antworte oder Eure Blogs besuchen kann! Schließlich komme ich immer wieder vorbei und schätze Eure Texte, Meinungen und die Inspiration durch Eure Blogs sehr! Ich habe schon viel durch andere Blogs lernen können - das möchte ich keinesfalls und dauerhaft missen! Und ist mir vor allem lieber als jede Zeitschrift oder gar TV! - Auch wenn ich sehr oft nicht kommentiere und nur Blogs lese!

Und auch wenn ich Instagram auch schätze und es nicht so schnell aufgeben werde, ersetzt es doch nicht einen Blog! Aber auch dort entstehen Kontakte zu Menschen, die oftmals keine Computer daheim besitzen oder ausschließlich mit dem Smartphone erstmalig im Leben ins Internet kommen. Das finde ich so genial, dass nun auch diese Menschen einen Anteil am Internet haben und der Austausch auch mit ihnen möglich ist!

Ansonsten ist bei all den sog. sozialen Plattformen die Zeichenzahl bekanntlich begrenzt! Bei Instagram stehen mehr die Bilder im Vordergrund ... und das ist mir auf Dauer oder als alleinige Plattform zu wenig!  Schließlich bin ich keine Fotografin, die ihre Bilder an den Mann oder die Frau bringen will! ;-)  Und Fotowettbewerbe finde ich langweilig .... also alles keine Gründe, die mich locken können!

Doch bevor ich zu weit abschweife ...  soll es hier und heute auch um den aktuellen Zustand meines Gartens gehen.



Rose Lykkefund fleißig am Treiben - bald hat sie den ganzen Pflaumenbaum überwuchert. Sie muß schon jetzt in ihre Schranken verwiesen werden. Der trockene Sommer hat ihr nicht geschadet!



Ein paar Bilder hatte ich ja im vorletzten Post schon gezeigt, so auch das Häckselgut, das ich dann später auf die Beete verteilte. Es ist ja durch unseren Shredder immer ein wenig grob, doch das macht nichts. Mit der Zeit wird es von all den fleißigen Lebewesen auch zersetzt. Und bis dahin dient es dem Schutz vor unnötig aufkommenden Wildkeimlingen, insbesondere Ahorn (oh weia, das nächste Jahr wird wieder uuunzählige Ahorn-Keimlinge hervorbringen ....) sowie der Feuchthaltung und Auflockerung der Bodenoberfläche.

Die Ahornsamen sehen in diesem Jahr übrigens seltsam aus, an der Basis, das Samenkorn unheimlich dick, jedenfalls viel dicker als in den vergangenen Jahren und die "Flügelchen" dafür eher kurz. Haben andere auch solche Beobachtungen gemacht??



Am Abend leuchten bei uns die Laternen ... ich bin immer noch so froh, dass ich im Bereich der hohen Weide das große Immergrün Vinca Major angesiedelt habe. Das ist so ein schöner Anblick, wenn es im Frühling blau blüht und auch die übrige Zeit macht das grüne Rondell etwas her und nicht nur das, es schützt auch vor zu viel "Unkraut" und hält die Feuchtigkeit ein wenig, denn gerade der Bereich um die Korkenzieherweide herum ist extrem trocken, wie man auf diesem Bild sehen kann.


Ein weiterer Ast, der halb trocken war, wurde von der hohen Tanne abgesägt. Nun dringt etwas mehr Licht ins Terrassenbeet, was den  dort stehenden Rosen sicher auch nicht schlecht bekommt! So ändert sich alles im Laufe der Zeit. Inzwischen ist der Bewuchs zum Zaun hin ja auch schon dichter geworden, zumindest im Sommer, so dass es nun nicht mehr so viel ausmacht, wenn die Tanne unterwärts kahler wird.


Das Japanische Blutgras zeigt sich in diesem Jahr etwas dezenter in der Farbgebung, was vielleicht auch an der langen Trockenperiode liegen mag.


Von der anderen Seite des Reineclauden-Baumes habe ich eine der dort wachsenden Hortensien aufgenommen - die Blätter der Hortensien beginnens ich langsam rot zu färben ...


Die rot-bunten Hortensienblätter habe ich schon als kleines Kind geliebt. Meine Großmutter liebte auch Hortensien im Garten.



Den Kiesbereich habe ich sogar noch etwas erweitert. Derzeit wirkt das Beet ein wenig unsauber, was mit am Laubfall liegt. Es keinem aber vom Untergrund her z.B. glatte Petersilien auf, die ich im Kies stehen lassen werde, da wir sie verzehren wollen! Später werde ich die Kiesschicht noch etwas verdicken. Umrandet wird das Ganze von einigem Lavendel.




Der rote Hartriegel braucht lange, bis er weitere Triebe entwickelt. Bislang besteht er nur aus diesem einzigen! Immerhin - er lebt! Dicht daneben wächst der Bodendecker-Storchenschnabel Cambridge Geranium x cantabrigiense 'Harz', der im Frühsommer so schön weiß-rosa blüht! Er hat sich gut ausgebreitet und ich habe ihn mittlerweile sogar geteilt und noch an einer anderen Stelle des Gartens angesiedelt. Die eine oder andere Stockrose versamt sich hier am sonnigen Zaun und für Veilchen ist dieser Garten ebenfalls bekannt ... dafür tragen die zahllosen Ameisen schon Sorge!


Die rosablühende Kartoffelrose die sich an den Ginkgobaum schmiegt, mußte ich in der Höhe zurückschneiden, da es sonst auch zu schattig in einigen Bereichen des Gartens wird. Wir wollen uns ja nicht hinter "hohen Mauern" verstecken.  Der Bewuchs soll an dieser Stelle gerade so hoch sein, dass wir es uns dahinter mit einer Liege bequem machen können, ohne dass wir von der Straße her gestört werden.  Das funktioniert inzwischen schon ganz gut. Der Garten ist inzwischen schon ein kleines Refugium, selbst wenn einige Stellen vom Zaun her noch relativ durchsichtig sind.

Den Gingko beschneide ich so, dass er unterwärts keine Zweige haben wird sondenr erst ab einer gewissen Höhe. Irgendwann wird ja hoffentlich auch die hohe Korkenzieherweide zurückgeschnitten werden, so dass die beiden sich nicht ins Gehege kommen.




Über die Ausbreitung des Echten Frauenmantels freue ich mich auch sehr! Bei Verwandten in München habe ich ihn in größeren Mengen in der Wiese wachsen gesehen. Natürlich kurz gehalten, da auch sie ihre Wiese regelmäßig mähten. Mir reicht zur  Ernte ein umfangreicher Strauch, aber in der Wiese finde ich die kleinen Blättchen auch sehr hübsch!




Der Kleine da wird übrigens höchst voraussichtlich unser diesjähriger Weihnachtsbaum! Es wird sonst einfach zu dicht ... Gartenräume sollen noch sicht- und begehbar bleiben ...




Zuverlässig wie jedes Jahr blüht hier die dunkle Herbstaster - daneben leuchtet die Zweitblüte der Mozartrose. Und Platz braucht schließlich auch die Strauchpäonie aus dem Botanischen Garten, die ich dort ebenfalls eingepflanzt hatte. Sie soll keinesfalls noch einmal den Platz wechseln müssen, diesen hatte ich nach den erwünschten Standortbedingungen speziell für diese Pfingstrosenart ausgewählt. Und immerhin kann diese bis 1 m hoch so wie breit werden. Pfingstrosen lieben es übrigens nicht, wenn sie verpflanzt werden, sie strafen solches mit Blühverweigerung ab!


Baum-Päonie im Botanischen Garten Braunschweig - Bild von Mai 2016


Weiße hohe Astern  sowie auch eine helllilafarbene blühen ganz hinten am Zaun. Das sieht derzeit noch etwas durcheinander und unschön aus. Doch das wird sich ändern, sobald der Kirschlorbeer dort herangewachsen ist und eine Stützfunktion übernimmt - vermutlich werden die Astern dann allerdings entweder verschwinden oder in deutlich geringer Zahl dort wachsen. Die hellila Aster sollte ich in diesem Jahr schon herausnehmen und an einen anderne Platz pflanzen, denn wenn erst der Kirschlorbeer größer geworden ist, werde ich nur noch schwer an die Pflanze herankommen.



Heute wurden noch weitere Gartenarbeiten erledigt, so wurden wenige trockene Zweige der hohen Tanne, die an der Terrasse steht, abgesägt, einige Bambustriebe, die uns die Sicht vom Haus auf den Garten nahmen, der Holunder an der Terrasse wurde aus demselben Grunde einen Kopf kürzer gemacht und ein paar Pflanzen versetzt. Das alles im Detail aufzuführen, kostet augenblicklich zu viel Zeit und würde für einen Post auch zu lang geraten. Geshreddert wurde heute außerdem, denn durch die abgesägten Zweige kam wieder einiges Material zusammen.


Aufräumarbeiten - vor der Winterpause .... da kommt noch so Einiges .... vor allem Laub!



Zu guter Letzt möchte ich hier noch festhalten, wie sehr ich mich freue, dass Ingrid (vormals Gartenbienchen) wieder da ist! Ihr findet sie jetzt hier!