Dienstag, 7. Februar 2012

Die Vogeluhr


Alles tummelt sich an den Futterstellen. Nicht nur am frühen Morgen und am Abend, vor dem Schlafengehen! Jetzt im Winter bei dieser Kälte herrscht den ganzen Tag über ein reges Fliegen und Treiben im Waldgarten wie auch im Vorgarten.


Die hübschen Goldammern, die erst in diesem Jahr zu uns gefunden haben . . .


Kanarienähnliche Goldammern und Grünfinken (mit den gelb leuchtenden Seitenfedern) friedlich vereint . . .

Hier kann man die Vogelstimme des Grünfinken anhören!
Und hier bestätigen sich wieder einmal meine Beobachtungen, nämlich, daß einige Vogelarten am liebsten am Boden fressen, während andere lieber an höher gelegene Futterstellen, gehen.
Amseln, Rotkehlchen und Goldammern fressen sehr gerne Haferflocken oder auch Streufutter, am liebsten am Boden. Unsere Meisen und einige Finken wie Stieglitz und Erlenzeisig hängen gerne an Futterknödeln
Quelle:
Vivara - Priv.Doz. Martin Kraft, Marburg




Die Wacholderdrosseln kommen nun auch wieder zu uns, wie im Winter 2010!


Mit den Amsel-Drosseln gibt es öfter einmal Zoff.



In einer alten Wanderkarte, die ich mal auf der früheren Ausstellung Harz & Heide in Braunschweig gefunden habe, entdeckte ich etwas sehr Interessantes, nämlich, daß die Vögel zu unterschiedlichen Zeiten erwachen und zu singen beginnen. Das ganze nennt man Vogeluhr. Hier ein Auszug aus Wikipedia:
Mit einer Vogeluhr kann die ungefähre Uhrzeit anhand des Vogelgesangs geschätzt werden. Die Vogeluhr basiert darauf, dass unterschiedliche Vogelarten zu verschiedenen Zeitpunkten in den frühen Morgenstunden mit dem Gesang beginnen. Eine bestimmte Spanne im Verlauf der Morgendämmerung ist für einzelne Arten von Singvögeln jeweils ein spezifischer Anreiz.
Da fällt mir ein, daß ich früher einmal eine Vogeluhr in Forme einer Drehscheibe aus Karton besaß. Lang ist's her . . .
Damit ich's nicht mehr vergesse hier nun die Wachaufzeiten der jeweiligen Vögel (aus Wikipedia)
So genau hab' ich da noch früher nie drauf geachtet, aber es ist schon erstaunlich, wie früh manche Vögel ihr Lied erschallen lassen!


Der "freche" Spatz ist auch hier wieder einmal auffällig, indem er als Langschläfer der Späteste ist!

Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    ich finde es auch immer wieder schön, die Vögel zu beobachten und bin in jedem Winter neugierig, wer sich wieder alles im Garten einfinden wird.
    Über die Wacholderdrosseln freue ich mich immer ganz besonders, da ich sie sehr schön finde und sie ja eher im Wald oder einer baumreichen Gegend leben und das ist bei uns eher nicht der Fall.
    Dass die Vögel zu unterschiedlichen Zeiten aktiv werden, habe ich auch schon beobachtet.
    Die Amsel ist fast schon mit dem Frühstück fertig, wenn die Spatzen in Scharen auftauchen.
    Und der Specht ist wahrlich ein Langschläfer .. lach
    Liebe Grüße Joona

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  2. Sehr interessant, von einer Vogeluhr wusste ich bisher noch nichts. Jedoch ist mir schon öfter aufgefallen, dass die ersten Vögel so gegen 4 Uhr in der Früh zu hören sind.

    lg kathrin

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  3. Liebe Sara,

    Toll das es soviele Vögel gibt die essen kommen. Bei uns würde man so eine Schale nicht hinstellen können weil dann die Eichhörnchen alles wegfressen würden. Wir haben schon spezielle Futterkästchen für die Vögel wo nur sie essen können da das Gewicht von schwerere alles abriegelt.
    Lieber Gruss,

    Mariette

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