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Sonntag, 11. April 1993

Eine Reise in die Vergangenheit ...


In diesen trüben Tagen bieten sich Themen wie diese an, denn im Sommer "muß" schon immer so viel anderes gepostet werden....da würde ich es wohl kaum schaffen, über die Vergangenheit zu schreiben ... doch möchte ich diese Bilder und Geschichten hier gerne integrieren - vielleicht interessieren sie später meine Kinder ja doch einmal ...

Über diesen Garten habe ich an verschiedenen Stellen schon geschrieben, hier z.B. war der Vorgarten zu sehen. Hier das Dach des Hauses ... und in diesem Post zeigte ich u.a. schon das obige Gartenhaus, ein Zelt im Garten sowie meine damalige schöne Clematis.
Und in  diesem Post war obiges Gartenhaus in einem späteren Zustand zu sehen. Die  Spaghetti-Stühle auf der Terrasse waren auch schon mal zu bewundern.

Auf dem Bild ganz oben sucht einer meiner Söhne das Osternest ... in einem Garten hat man es praktisch mit den Verstecken ... so bewegt man die lieben Kleinen gleich dazu, ein wenig an die frische Luft zu gehen :-), was auch zu der Zeit schon schwierig war ... zu viel Interessantes gab es drinnen zu tun. ;-)

Der andere hatte schon reiche Beute gemacht ...

Der damalige Garten bestand aus zwei Teilen - dieser hintere Teil, indem mein Sohn da steht, ist der Gemüsegartenteil, der vordere unmittelbar hinterm Haus war eher ein "Zier"garten …


Auf dem folgenden Bild läßt sich die Dimension des Gartens am besten erkennen - damals war alles noch auf Anfang, wobei rechter Hand schon viele Bäume abgeholzt waren, die am Grenzzaun die Nachbarn arg störten …




Der Jüngste hatte am meisten Gefallen am Garten und sogar an Garten"arbeit" :-)
Ich sehe ihn noch in den Erbsen stehen und davon naschen .... Bilder, die man nie vergisst …



Früh übt sich …



Für Achim noch unsere Kompostecke ... mit 3 Kindern und trotz 1 - 2 x wöchentlich Putzfrau schaffte man im Garten nicht viel.


Es war alles relativ einfach, die Zäune keineswegs vornehm, heute ist vieles "abgehoben", die Leute geben viel Geld aus für den schönen Schein und gewirtschaftet wird in den Gärten kaum mehr ... zu viel Arbeit, wie es überall heißt ... dafür wird lieber für Geld geknechtet, doch wofür das alles?????  Wenn dann auch oft Kinder sich nicht mehr einstellen ?????

Eine Idylle - wir haben die Zeit dort sehr genossen ...


Auch wir hatten eine Hängematte .... doch zu der Zeit kam ich selbst eigentlich nie dazu, mich einmal hineinzulegen, das gelang mir erst sehr viel später endlich ....
Hier war es eine liebe Freundin, die in diesen Genuß kam. Mit großer Familie gab es einfach immer so viel zu tun.

Bei uns wurde ja noch richtig Hausarbeit gemacht und aus frischen Zutaten vom Markt oder aus dem Garten gekocht! Und zwar täglich. Mit Pizza-Bestelldiensten hatten wir nichts am Hut! Und die gab es da wohl auch noch nicht. So viel Mühe wird schließlich auch belohnt und aus meinen Kindern sind große starke Männer geworden, die kaum einmal krank sind!

Im jetzigen Garten vermisse ich sehr die Möglichkeit, eine Hängematte zwischen Bäume aufhängen zu können. Gestelle mit Hängematten mag ich einfach nicht leiden. Nichts geht eben gegen schöne Bäume, zwischen die man in der Hängematte träumen kann ... Vielleicht sind die Bäume ja eines Tages stark genug, dass ich meine Hängematte wieder aufhängen kann. . .


Für die Kinder gab es auch noch andere Schaukeln …



Soweit ein paar Bilder, die ich scannen konnte ... sicher folgt irgendwann später noch mehr ...

Diesen Post sortiere ich später datentechnisch zum 11. April 1993 (Osternsonntag) exakt ein! Blogger machts möglich.

Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    Ja, genau so hatten wir hier erstens auch einen Gemüsegarten und viele Blumen um davon Vasen zu füllen aber das geht heutzutage nicht mehr wegen der Zeit.
    So sind wir ja auch alle aufgewachsen, immer Draussen im Garten und in die frische Luft.
    Die Zeiten haben sich sehr geändert und nicht alles besser!
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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    1. Ja, das war eine sehr schöne Zeit, liebe Mariette. Bei uns geht das leider auch nicht mehr mit einem Gemüsegarten. Das wäre uns zu viel Arbeit und auch Zeit, die man dafür aufwenden muß. Ich möchte auch noch etwas anderes vom Leben haben, nachdem meine Kinder aus dem Haus sind und nicht nur im Garten wirtschaften, das ist mir für den Rest meines Lebens viel zu wenig! Wenn ich ansonsten Garten und alles was damit zusammen hängt auch sehr liebe. Aber nun war ich 30 Jahre für meine Kinder und Familie da, da darf man wohl auch noch andere Wünsche haben, die man sich damals aus verschiedenen Gründen nicht erfüllen konnte.

      Heute ist vieles reglementiert und die Kinder verspüren oft auch gar keine Lust, hinauszugehen, ich schrieb es gerate weiter unten an Urte ... in unserer Gegend schmeißen sie aggressiv mit Steinen umher ... es ist traurig, wenn Kinder nichts haben, womit sie sich sinnvoll in ihrer Freizeit beschäftigen können oder auch keine Natur-Ecken, wie Wald, Feldränder, wo sie schön spielen können. So sind sie gezwungen, während sie auf ihre Eltern warten, die erst noch heimkommen, am Straßenrand sich irgendwie zu "beschäftigen", was oft dazu führt, dass sie Steine aus den Verkehrsinseln aufheben und diese durch die Gegend werfen, dabei auch Autos treffen ... und Schlimmeres ... das ich hier nicht ausführen möchte! Die verdeckten Spannungen dieser Kinder kann man ganz deutlich erkennen. Keine sehr schöne Zeit für Kinder - materiell ist "alles" da, aber das, was sie eigentlich brauchen, bekommen sie wohl nicht ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    den Tag hab ich auch mal in alten Gartenbildern gestöbert.
    Herrlich wie alles so gewesen ist. Meine Eltern hatten z.B. einen
    Schrebergarten. Als Kind war es dort für mich herrlich.
    Soviel Freiheit zum Herumstromern!
    Ganz liebe Grüße von Urte

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    1. Das kenne ich auch noch, liebe Urte. Meine Großmutter hatte auch einen schönen großen Garten, als ich Kind war. Eine Zeitlang wohnten wir dort sogar mit, das war für mich die allerschönste Zeit! Es war klein, aber fein! Diese Zeit hat mich für mein Leben geprägt - ich wollte immer einen Garten haben seitdem. Und wir hatten wirklich noch Freiheiten, anders als die Kinder von heute - alles ist reglementiert! Die Kinder wissen oft gar nicht mehr, wo sie spielen können, mit dem Resultat, dass sie auf der Straße Steine aufsammeln und gegen Autos schmeißen vor lauter Langeweile. Die können einem echt leid tun. Es sind Schlüsselkinder, die unbeaufsichtigt sind und bei sich zuhause im Garten dürfen sie nichts anrühren ... nur ja nichts dreckig oder kaputt machen .... das ist die Lebenswelt vieler von heute, wenn sie nicht gleichb den gesamten Tag irgendwo verwahrt werden ... Ach, was hatten wir es doch gut!!!

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  3. Hallo Sara,
    es ist schön, einen Rückblick in die Vergangenheit zu halten. Dann kommen viele Erinnerungen hoch. Als meine Kinder klein waren, hätte ich mir solch eine Garten-Idylle auch gewünscht. Wir hatten damals leider nur einen Balkon zur Verfügung.
    Vielen Dank dafür, dass wir Dich beim Rückblick begleiten durften.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Ja, das ist schon schön, aber unsere Kinder haben den Garten wirklich wenig genutzt. Eigentlich habe ich es bereut, dass wir Häuser mit Gärten hatten unter viel Mühen. Im Nachhinein hätte ich es besser gefunden, wenn wir damals bei Wohnungen geblieben wären und erst in späteren Jahren ein Haus gekauft hätten. Aber so war es nun mal - mal hat vorher eben die schönsten Vorstellungen. Die Kinder waren nur schwer aus dem Haus zu kriegen, wir mußten sie bei den Pfadfindern oder Fußball anmelden, damit sie überhaupt mal raus gingen, wie viele andere Kinder dieser Zeit. Es war ja auch "nie" ein anderes Kind daheim, alle wurden stets durchorganisiert. Wenn man sich nicht gezielt für gewisse Zeiten verabredet hatte, konnte man lange darauf warten, mal einen Spielkameraden zu finden. Ganz anders noch in meiner Kindheit. Da war immer irgendein, ja sogar viele Kinder, auf der Straße oder als wir Wohnungen bewohnten auch im Treppenflur. Das war sehr schön, denn man brauchte nie alleine zu spielen.

      Vielleicht hast Du also gar nicht so viel versäumt, vielleicht aber wäre es bei Deinem Kind/ern auch ganz anders gewesen und sie hätten den Garten dankbar und oft angenommen?

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Hallo Sara, na da hatte ich ja Glück, daß ich den Post noch rechtzeitig gelesen habe, bevor du ihn "ordentlich einsortierst". 1993 das ist ganz schön weit zurück.... Aber wie ich sehe, du hast ja reichlich Kompost-Erfahrung ;-)

    Ich glaube dir gerne, daß für Hängematte keine Zeit mehr blieb bei so einer großen Familie und!!!! dem richtigen Kochen mit den guten Zutaten. Ist ja dann echt dumm, dass du nun wohl eher die Zeit,dafür aber keine Bäume mehr hast. Fast schon typisch für das Leben....
    Schönen 2. Adventssonntag 2018 wünsche ich dir. Liebe Grüße, der Achim

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    1. Ja, ich habs ja gesagt, Achim! :-) Nur - lang ist's her. :-) Und irgendwann will man sich auch nicht mehr unbedingt "unnötig" viel Arbeit aufbürden.
      Wenn ich es aussuchen könnte, wäre ich jetzt Mitte 30, meine Kinder trotzdem schon groß und ich hätte aller Energie und Zeit der Welt für alles, was ich wichtig finde. Aber leider geht das Leben andere Wege und heute müssen wir eben schauen, wofür wir unsere Zeit aufwenden. Aber die Idee, weißt Du ja und betone ich auch immer wieder, finde ich sehr gut, wer das von seiner Lebensrealität her umsetzen kann! Deshalb bewundere ich Dich ja, wie Du vieles von Deinen Träumen oder Vorstellungen verwirklichen konntest.

      Den Kompost hat auch damals eher mein Mann besorgt. Ich hatte ja 3 Kinder und nicht nur mit meinen Kindern sondern auch mit Schwiegereltern, die da schon recht alt waren und meiner Ursprungsfamilie mehr als genug zu tun. Damals alles sogar noch ohne Auto, da ich erst spät den Führerschein realisierte. Bis dahin brauchte ich tatsächlich nie ein Auto, denn ich kam überall auch "so" hin, wo ich wollte. Doch dann wurde es langsam eng ....spätestens, als ich mit 2 Kindern zu Fuß und dem Jüngsten im Buggy schnell zum Bus rennen mußte. Der wollte aber nicht sitzen sondern laufen, was sein gutes Recht war! Nur zum Laufen war er noch nicht schnell genug .... das Timing mußte klappen. Der eine kam dann, der andere dann aus der Schule und da ging es nicht anders, als zu einem bestimmten Zeitpunkt wegzufahren zu Musikschule, Schwimmen, Sport, was eben so nachmittags anlag. Da kannst Du Dir vorstellen, wie das manchmal im Eilschritt vonstatten gehen mußte.
      Daher war der Führerschein eine absolute Notwendigkeit und hat sich mehr als ausgezahlt im Laufe der Jahre, auch wenn mindestens einer meiner Söhne immer behauptet, ich könne "nicht" Auto fahren und mein Mann auch nicht sehr erbaut davon ist, bei mir als Beifahrer mitzufahren. Ich fahre gern etwas rasant, aber natürlich immer den Straßenverhältnissen angepasst. Die Tatsache, dass ich bislang nur einen dummen Glätteunfall erlebte, andere, hier nicht namentlich genannte, jedoch einen aus anderer Unanchtsamkeit, zeigt wohl, dass ich so eine schlechte Fahrerin nicht sein kann. *grins* Männer .... entschuldige, aber damit habe ich mich vor Äonen mal soziologisch beschäftigt ... haben Frauen als Autofahrerinnen oft nicht so gern, insbesondere Ehemänner .... vielleicht hat sich das bei den jüngeren Generationen inzwischen ja geändert. Daher fahre ich lieber allein!

      Nun habe ich weit ausgeholt ... aber so ist es - Zeit für die Hängematte blieb zig Jahre nie! Du weißt ja, wie es ist mit dem richtigen Kochen, auch dabei geht einiges an Zeit drauf, ebenso bei den kontinuierlichen Einkäufen beim Markt usw. - da es ja frisch sein soll! Die Lagermöglichkeiten, Gemüse natürlich frisch zu halten, hatten wir da schon nicht! Und im Kühlschrank, das geht ja nun gar nicht!

      Bäume hjaben wir schon, aber nicht nahe genug beieinander und einige auch noch nicht stabil genug. Im Waldgarten, den wir 6 Jahre bewohnten, hatten wir ja Bäume und ich habe auch kein Problem damit, die Hängematte draußen in Parks oder irgendwo in der Natur aufzuspannen. Aber man kommt dann doch nur selten dazu. Immer erst irgendwo hinzufahren und dann noch mit Hängematte im Handgepäck. ;-)

      Zumindest also habe ich das Hängemattenleben durchaus genießen können und jetzt ist eben mal wieder was anderes dran. In diesem Jahr wäre ich eh nicht dazu gekommen. Erst starb meine Mutter, dann eine meiner besten Freundinnen und noch einige andere Leute, der dürre Sommer, 2 x eine schwere Grippe und nun schon wieder eine hartnäckige Allergie, weiß der Geier, woher auch immer, seit gestern ... für mich echt ein Horrorjahr! Ich hoffe, wir kommen alle gut ins Jahr 2019 und es geht dann wieder aufwärts.

      Ich kann Dir erst jetzt einen schönen Dienstag wünschen und noch schöne restliche Adventstage. Und danke, dass Du vorbeigeschaut hast!

      Liebe Grüße
      Sara

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