Mittwoch, 5. Januar 2011

Haarp-Wolken


. . . sind das für mich nicht - die Himmelsfärbung war ganz einfach schön vor 17 Uhr.

Über sog. Haarp-Wolken bzw. Chemtrails sind Verschwörungstheorien im Umlauf.
Immerhin soll sich sogar das Pentagon über mysteriöse Kondensstreifen den Kopf zerbrechen ...




... wenngleich es sich bei derartigen Wolkengebilden oftmals um Kondensstreifen der Flugzeuge handelt...




Doch in diesem GU-Kompaß  von Ernst Neukamp werden solche Wolken, sofern sie natürlichen Ursprunges sind, als Cirrus (Ci) also Eiswolken beschrieben, die viele auch als Federwolken kennen.

Interessant sind Kondensstreifen allerdings auch deshalb, weil man an ihnen ebenfalls das Wetter bestimmen und sogar vorhersagen kann.

Denn bei stabilem Wetter bleiben sie einfach als Streifen geradlinig eine Zeitlang am Himmel stehen, bevor sie sich auflösen.

Kondensstreifen sind anthropogene Wolken aus Eiskristallen oberhalb von etwa 8 km. Sie entstehen, wenn sich heiße Triebwerksabgase von Luftfahrzeugen mit kalter Luft vermischen. Gelegentlich ist die Wolkenbildung auch an den Flügel- oder Propellerspitzen von Flugzeugen zu erkennen. Diese können außerdem in Bodennähe auftreten und bestehen dann aus Wassertröpfchen. (aus Wikipedia)

Kondensstreifen sind linienförmige, von Flugzeugen verursachte Zirruswolken. Der Energiehaushalt der Erdatmosphäre wird stark von Wolken beeinflusst. Wolken reflektieren einerseits einen Teil der einfallenden Sonnenstrahlung, sodass sie auf die Erdoberfläche kühlend wirken. Andererseits vermindern Wolken die Abstrahlung von Wärme vom Erdboden in den Weltraum; dadurch wirken sie erwärmend. Welcher dieser Effekte letztendlich überwiegt, ist u.a. von der (optischen) Dicke der Wolken abhängig.

Bei labilem Wetter jedoch verbreitern Kondensstreifen sich sogar schleppenartig und lösen sich kaum mehr auf. Oft werden sie von West nach Ost verweht. Ein Vorgang, der auf Veränderungen in jenen Luftbereichen hinweist, in denen sonst nur die Cirren zu Hause sind.


So kann man also bereits im Vorfeld stürmisches Wetter wie auch zunehmende Luftfeuchtigkeit einer herannahenden Tiefdruckstörung wunderbar erkennen ...

(aus dem GU-Kompaß S. 50/51)

Nebenbei bemerkt, tragen die Kondensstreifen weitaus weniger zur Erderwärmung bei als als das vom Luftverkehr ausgestoßene Kohlendioxid.



Nachtrag 06.01.2011
Die gestrige Ausbreitung der Cirren oder Kondensstreifen bestätigte das heutige Regenwetter!

Kommentare:

  1. über unserem Haus gibt es lebhaften Flugverkehr. Allerdings fliegen die Flugzeuge so hoch, dass man sie nicht hören kann. Die Kondesstreifen bilden oft sehr schöne Verfärbungen oder zarte Muster. Da ich sie nicht verhindern kann, finde ich sie einfach schön und mache mir keine Gedanken.
    LG Anette

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  2. Tja, im Netz gibt genau so viele Gegner wie Fürsprecher der Chemtrail-Theorie. Das die CIA unsere Gadanken manipulieren will, halte ich für ausgemachten Blödsinn. Es gibt immer wieder Modererscheinungen der Leichtgläubigkeit, wie z.B. Kornkreise von Außerirdischen, die eher als amüsant einzustufen sind.

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  3. ...ich möchte das lieber nicht so genau wissen....ich finde Deine Fotos schön...und der Flugverkehr, samt seinen Kondensstreifen, ist mir schon die längste Zeit unheimlich, bezüglich auf Erderwärmung und Umweltschäden.
    Aber da kommt man wohl nicht mehr heraus.
    Obwohl ich nie fliege ist mir schon klar, daß zB allein der Postverkehr erlahmen würde.
    Wobei die Frage ist:
    Was ist mir lieber?
    Eine WOche später ein Paket zu erhalten und die Umwelt zu schütze...schützen? Mit Autoverkehr?
    Es geht immer eines ins andere, das ist das Dilemma der heutigen Welt.
    Lg von Luna und eine schöne WOche

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  4. Tolle Fotos - die Färbung des Himmels ist sehr schön. Manchmal ist es besser man hinterfragt nicht alles - genauso wie bei den Lebensmittelskandalen... wenn man da nachzudenken beginnt, würde man sich gar nichts mehr essen trauen.

    lg kathrin

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  5. @ Anja
    Ja, was hätten die auch davon ;-)
    Solchen Verschwörungstheorien mag ich auch nicht anhängen

    @ Luna
    Als ich Kind war, sah man gerade einmal am Tag ein Flugzeug - heute sind es etliche, Stunde um Stunde! Das kann niemals gut sein! Aber der Mensch ist schrecklich unruhig und hört von allein im Guten leider nicht auf.

    Man kann auch mit weniger auskommen, wenn man es wirklich will - die Post dauerte früher ja noch viel länger, heute muß alles schnell schnell sein. Wenn Naturkatastrophen passieren, geht es auch anders - warum nicht freiwillig?
    Die Unruhe - so alt wie die Welt - habe ich irgendwo einmal gelesen und da ist was Wahres dran, denn heute gibt es lediglich mehr Menschen, aber unruhig war der Mensch schon immer und zerstörerisch.

    @ Kathrin
    Das ist schon schwierig, aber wenn man gar nicht hinterschauen würde, würde man zuviel Gifte zu sich nehmen. Deshalb schaue ich lieber. Man hat glücklicherweise immer noch die Wahl.

    Liebe Grüße an alle
    Sara

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