Mittwoch, 8. April 2020

Wie gut, dass Stare keine Menschen sind ...




Die Stare sind zurück ...


Eigentlich wollte ich meinen heutigen Post "Die Stare sind zurück" benennen und abgesehen davon, dass ich diesen Titel 2013 bereits schon einmal wählte und sich innerhalb eines Blogs der Titel NIEMALS  wiederholen sollte, kam mir nun eine anders geartete Überschrift in den Sinn ... denn als ich heute Morgen unsere Neue Braunschweiger  Zeitung, ein Anzeigen-Blatt, las, hätte ich vor Wut platzen können!

Keine Panik, ich bin an sich kein Wutbolzen, aber DAS muß doch mal gesagt werden, dass man so etwas nicht machen kann!!!


100jährige wie Kleinkinder behandeln!


Ich finde es unheimlich schlimm, wie über eine 100-jährige berichtet wird! Als sei sie ein kleines unmündiges Kind! Stellen wir uns einmal vor, was DAS bedeutet, wenn wir in einem Heim EINGESPERRT WÄREN, ja eingesperrt! - Denn derzeit praktiziert man solches!


Verfassungswidrig!


Als orientierungslos kann man in dem Alter sehr leicht hingestellt werden. Immerhin wußte die alte Dame doch, dass sie ihrer Tochter zum Geburtstag gratulieren wollte. Mit Recht, denn das Besuchsverbot verstößt gegen unsere Verfassung! Und somit hat die alte Mutter auch das Recht, ihre Tochter zu besuchen! Die EIGENE TOCHTER!!!

Hier wird es noch etliche Klagen geben, da bin ich sehr sicher!


Und ich empfinde es als eine unheimliche Frechheit, dass Polizisten diesen Besuch verhindert haben! Ich als Tochter hätte meine Mutter aus den Fängen dieser Beamten befreit! Sowas kann man doch mit einer 100jährigen nicht machen! Das ist Freiheitsberaubung! Und nichts anderes!

Dieser angebliche Schutz der Älteren vor Corona ist doch einfach hergeholt, denn WER hat sich denn bis dahin um Alte und Hochaltrige gekümmert? Niemand! Sie verkümmern in Heimen, in denen es nicht genug Pflegepersonal gibt, das zudem unterbezahlt ist! Da geht einem doch der Hut hoch! Und auf einmal sollen die Alten den Politikern also "so wichtig" sein, dass man sich um sie sorgt??? Da gackern wirklich die Hühner .... Vögel haben diese Probleme Gottseidank nicht! ;-) :-)

Und da lasse ich auch die Corona-Panik nicht gelten, sorry! Wie alt soll man denn NOCH werden? An irgendwas stirbt nun mal der Mensch und wenn diese 101jährige nun stirbt, dann sicher nicht vorrangig an Corona sondern vor Gram! Schuld ist dann unser Staat!



Geliebte Tauben ...


Die Stare waren leider so weit weg, dass ich sie nicht näher heranzoomen konnte. Ein Teleobjektiv besitze ich nicht, aus dem Grunde, weil es mir schlichtweg zu schwer zum Herumschleppen wäre.
Aber ich denke, sie sind als solche zu erkennen.

Dort hinten in der Nähe der Gabione finden sie offensichtlich allerlei zu fressen.

Die Ringeltauben werden auch bald wieder Nachwuchs haben ... und wenn Tauben und Raben auch viel Dreck machen, ich mag diese Vögel doch sehr gerne! Sie sind auch erwünschte Lebewesen in unserem Garten! Die Taube war schon in der Bibel ein Symbol des Friedens!




Montag, 6. April 2020

Gärten in Zeiten von Corona ...



Dieses Thema wollte ich ja nicht mehr aufgreifen, möchte es mir aber nicht nehmen lassen, hier noch Beiträge zu verlinken, die ich zum Thema lesenswert finde, wie diesen unserer Traude/Rostrose, die das Thema ansonsten in diversen Posts bearbeitet. Weitere verlinke ich, sobald ich etwas nennenswert Interessantes dazu finde.

#Corona Extra 2: Bitte keine Panik!

Leben zu Zeiten von Corona - Mein Update 
hier sind auch die Kommentare interessant!

Reimann: Kein Besuchsverbot – Kontakte auf Minimum beschränken

Corona richtig einschätzen

Virologe Streeck kritisiert bei Lanz Corona-Maßnahmen

Ein weiterer Blog zum Thema mit teils positiven Visionen ...

Ein Garten ist in Zeiten von Corona von unschätzbarem Wert! Dies waren schon immer einmal meine Gedanken, weswegen ich am Garten bislang auch festhielt. Denn in Notzeiten könnte man sich tatsächlich auch mit Gemüse selbst versorgen. So abwegig ist das nicht. Wenn wir auch kein Gemüse mehr anbauen wollen ... doch was tut der Mensch nicht alles, wenn er in eine Notlage gerät und auf der Welt bleibt bekanntlich nichts, wie es ist. Es kann sehr schnell gehen .... wie wir ja jetzt gesehen haben ...


Ansonsten soll es hier jedoch vorrangig weiter um meinen Garten gehen, denn . . .


der Garten explodiert mal wieder



Das erste Bild dieses Posts zeigt einen Zweig des Sauerkirschbaumes, der seit 2015 tüchtig in die Höhe geschossen ist. Ich freue mich schon sehr auf die leckeren Kirschen!



Die Reineclaude steht auch in voller Blüte (Aufnahme von heute) - wir haben einen herrlich blauen Himmel, das Wetter könnte nicht schöner sein! Heute bin ich deshalb im Garten, wo es Einiges zu jäten gibt. Dieses Jahr ist aber alles gut auf Reihe, weil ich in diesem Jahr früh anfangen konnte. In manchen Jahren komme ich witterungsbedingt erst sehr spät dazu, den Garten aufzuräumen. Das ist dieses Jahr zum Glück deutlich anders!

Nicht mehr lange - wenn die Pflaumenbaumblüte vorbei ist - wird der Baum nochmals in einem üppigen Blütenmeer erstrahlen, denn dann beherrscht vor allem die Ramblerrose Lykkefund die Szene, die den Baum schon mit ihren langen Austrieben überspannt.



Die Tulpen-Magnolie öffnet ihre Blüten


Zum Glück hat die Tulpen-Magnolie nicht viel Frost abbekommen. Sie trug wohl wenige braune Blütenblättchen, doch das tut ihrer Blütenschönheit, wie man sehen kann, keinen Abbruch! Zum Glück hat sie sich bis jetzt damit zurückgehalten, ihre Blütenkelche zu öffnen. Denn in manchen Jahren war das ganz anders, wie im März 2014, als sie längst ihre Vollblüte zeigte. 2013 war sie wiederum viel später dran. Diese Vergleiche sind es, die vor allem durch den Blog möglich sind  und die uns zeigen, dass unsere Empfindungen, ob die Blüte früh oder spät ist, nicht unbedingt mit der Realität vergangener Jahre übereinstimmen.

2014 sah ihre Blüte durch den Frosteinbruch deutlich anders aus!



Dieses Tagpfauenauge ist auch ganz angetan von der Blütenpracht, auf der es sich für Augenblicke niedergelassen hat.



Ein tolles Feuerwerk in jedem Jahr - eigentlich verstehe ich jetzt nicht mehr, warum mir diese Magnolie farblich anfangs mißfiel. In all den Jahren ist sie zu einem stattlichen Gehölz herangewachsen mit etwas ungünstigem Standort unterhalb der hohen Weide. Aber so haben unsere Vorgänger sie angepflanzt und da steht sie nun mal!
Nur die Sternmagnolie pflanzte ich selbst, auch sie ist seit 2015 ein recht großer Strauch geworden.



Die Sternmagnolie verblüht inzwischen ... der kurze Frosteinbruch hatte ihr nicht geschadet bzw. traf nur ohnehin schon im Abblühen begriffene Blüten.


Ein Gedicht, die Dichter-Narzissen unterhalb dieser Magnolie ...
Diese giftigen Schönheiten habe ich an verschiedene Gehölzränder gepflanzt. Ob Mäuse ihre Zwiebeln auch mögen?? Bisher sieht es nicht so aus.




Hier stehen sie  in der Nähe der Rosa Rugosa und dem Ginkgo-Baum.



Unter der Magnolie beginnt Foxtrott so langsam zu tanzen. Leider nicht mehr in gewohnter Fülle (wie 2014) wobei ich im letzten Jahr einige Zwiebeln nachgepflanzt habe. Vermutlich sind Wühlmäuse die Übeltäter. Ich werde in einem nächsten Post darauf noch zurückkommen, denn mein Mann wendete heute Buttersäure an, um die Wühlmäuse, die mir so einige Tulpen kaputt gemacht haben, zu vertreiben. Im letzten Jahr hatte das ja einigermaßen funktioniert.



Diese Tulpen die zum Zaun hinzeigen, habe ich alle nachgepflanzt! Sie werden ihre Knospen erst noch öffnen, einige tragen allerdings gar keine Knospen. Ob daran auch Wühlmäuse schuld sind?


Jetzt geht es wieder ab in den Garten ...