Sonntag, 19. Juni 2016

Einjähriges Berufskraut - Erigon annuus


Edith/Naturwanderer - jetzt Naturwanderin.... hatte recht gehabt, bei der von mir im Jungstadium im letzten Oktober   erfragten Pflanze handelt sich tatsächlich um das Einjährige Berufskraut/Erigon annuus, auch Feinstrahl genannt.

Es soll auch einige Unterarten geben, wie Erigeron annuus ssp. septentrionalis, Erigeron annuus ssp. strigosus und Erigeron annuus ssp. annuus. diese sollen sich vor allem in der Länge und Farbe der Zungenblüten unterscheiden.

Daß diese Pflanze auch zu Heilzwecken verwendet werden kann, ist auch mir neu.

Allerdings halte ich es stets so und dieses Vorgehen empfehle ich auch allen anderen - jede Pflanze, die ich nicht ganz genau kenne würde ich weder mit nackten Händen anfassen noch einnehmen! Zunächst vergewissere ich mich bei einschlägigen Quellen wie Fachliteratur oder Universitäten und ziehe am besten auch mehrere Quellen zu Rate. Es gibt zwar unverwechselbare Pflanzen, doch für andere gilt das nicht. Am besten sind noch Kräuterführungen u.ä. mit Anschauungsunterricht am lebenden Objekt.


Aufnahme vom 21.5. - 15:28 h

Jetzt weiß ich wenigstens, daß ich von diesen Jungpflanzen nicht mehr so viele stehen lassen werde, Ein, zwei Pflänzchen sind mehr als genug.


Die Blüten meines Berufskrautes sind allerdings nicht weiß sondern zartlila! Hier werden die Blüten als rosa bezeichnet. Im letzteren Dokument wird sogar darauf hingewiesen, daß die Ausbreitung dieser Art verhindert werden soll, da sie zu den invasiven Neophyten zählt!


Aufnahmen vom 20.06.2016


Kommentare:

  1. Hallo Sara!
    Bei mir wurde diese Pflanze immer als *Unkraut* schäm....entfernt.
    Danke für die Aufklärung. Ich werd sie jetzt mit mehr Respekt behandeln.
    LG
    Sabine

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    1. Hallo Sabine, (schmunzel) ... mit mehr Respekt diese Pflanze behandeln?
      Wirst Du dann langsamer ziehen? Oder umpflanzen? Wenn sie aber doch nicht in Deinem Garten genau da wachsen soll, sondern lieber hinter'm Gartenzaun! Ich mein das nicht böse, doch bin ich doch manchmal selber so, dass ich die Wildkräuter nicht gebührend behandle.
      Ich musste nur gleich schmunzeln. Vielleicht weil ich das auch so dachte.
      LG lykka

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    2. Liebe Lisa, also ich kannte das Berufskraut schon, nicht jedoch seine jugendliche Wuchsform. Das Berufskraut als solches haben wir früher Feinstrahlaster genannt, das wuchs schon bei meiner Großmutter im Garten. Aus den Gärten soll es auch in die Natur ausgewandert sein. - Nur zu viel möchte ich davon dann doch nicht im Garten haben, aber ein wenig schon.
      Bei der Aufklärung hat mir ja vor allem Edith/Naturwanderer geholfen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sarah,
    "Naturwanderin" das hört sich schön an, für eine Pflanze mit dieser Heilkraft.
    Was die Menschheit früher so alles angestellt hat, gegen das vermeintlich Böse, das ist schon merkwürdig. Aber die Wissenschaft war eben nicht so weit, wie heute.
    Endlich habe ich es geschafft und auf Deinen lieben Kommentar bei mir geantwortet. Herzlichen Dank dafür.
    Liebe Grüße lykka

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    1. Liebe Lykka,
      ja der Name passt zu Ediths Blog.
      Oh, was die Heilpflanzen betrifft, sehe ich das allerdings völlig anders - sogar in vielen Medikamenten stecken nichts als Pflanzenextrakte! Und in der Natur wächst eigentlich alles, was wir brauchen - wir müssen es nur auch nehmen! Meistens tun wir das nämlich nicht und verlassen uns auf Ärzte und Chemie. Das bräuchte nicht sein, wenn wir rechtzeitig und regelmäßig auf die große Heilkraft der Natur zurückgreifen würden, auf "Gottes Apotheke" sozusagen.
      Und es ist doch seltsam, daß die sich selbst oft so in den Vordergrund spielende Wissenschaft dann sogar sowas entdeckt wie den Manuka-Honig und dessen Heilkraft. ;-)

      Aber ich will damit nicht sagen, daß, wenn nichts anderes mehr hilft, man nicht auf die Schulmedizin zurückgreifen sollte - besser ist es allerdings, es nicht so weit kommen zu lassen. Daher dürfen in meinem Garten immer auch viele Wildpflanzen wachsen, die ich nach Bedarf einsetze, wie Brennessel, Schafgarbe zum Beispiel ...

      Liebe Grüße und ich schau gleich mal bei Dir.
      Sara

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