Freitag, 12. Juli 2019

Verdorrtes Land und Lichtblicke ... blaue Blüten, schillernde Käfer ...


Die schönsten Dinge passieren im realen Leben


20 Tage ist es schon wieder her, seit ich hier das letzte Mal geschrieben habe. Die Zeit vergeht doch wie im Fluge. Mittlerweile war ich auch kurz verreist und somit stehen - würde ich alles posten, was ich so erlebe - schon zahlreiche Posts aus, zu denen ich wohl niemals kommen werde. ;-) C'est la vie ...
Doch wie heißt es neuerdings im Radio ... 'legt das Handy mal beiseite, die schönsten Dinge finden im wahren Leben, außerhalb des Internets statt.' Genauso ist es!

Aber heute will ich mich dann doch mal wieder meinen Gartentagebuch widmen. Nur - womit fange ich jetzt an ... ??? Vielleicht mit dem schönen Abend-Spaziergang von vor kurzem nach unserer Rückkehr aus Travemünde, wo wir ein paar Tage waren.

Dürre 2019


Auf unserem Weg sahen wir frühreife Getreidefelder und vertrocknete Vegetation, doch mitunter taten sich farbige Lichtblicke auf, wie der strahlend blaue Natternkopf (Echium vulgare) vom obigen Bild, den ich auch schon auf Instagram gepostet hatte. Etwas atypisch zeigt er hier einen eher liegenden  Wuchs.
Auch der Natternkopf ist eine Heilpflanze und mit dem Borretsch wie auch Beinwell verwandt.
Und wenn ich diese betörend blauen Blüten so betrachte, entsteht in mir der Wunsch, mir  diese Pflanze in den Garten zu holen. Wo alles verdorrt, da grünt immer noch der Natternkopf und nicht nur das, der blüht obendrein noch sehr schön. Ein Blickfang ohnegleichen! Von seinen anderen Qualitäten ganz zu schweigen ...


Ein weiterer Kandidat, dessen Namen ich auf Anhieb jetzt nicht kenne. Ich habe aber auch keine Lust, lange zu googeln oder gar in Bücher zu schauen. Wissende dürfen mir gerne den Namen der lilafarbenen Schönen verraten. Ich erhebe gar nicht erst den Anspruch, die zehntausend Pflanzen, die in Deutschland wachsen, auswendig zu kennen. Diesen Ehrgeiz besitze ich nicht, da ich noch unzählige andere Interessen habe, die zu kurz kommen würden, wenn ich mich nur mit der Botanik beschäftigen würde. ;-)

Diese Pflanze wäre evtl. auch eine Überlegung wert, wenn es hierzulande immer dürrer wird. Womöglich müssen wir, was Garten betrifft, irgendwann umdenken.


Dies ist auch ein Jahr der Temperaturstürze, ganz anders als im letzten Jahr, dessen Sommer sehr lange sehr warm war. Dafür war dieser Juni der heißeste aller Zeiten!!!

Schon für heute und auch für morgen wurde für unsere Region wettertechnisch Regen vorausgesagt. Heute hielt sich der "Regen", die ich als solchen gar nicht bezeichnen mag, sehr in Grenzen, es tröpfelte nur gelegentlich sehr zart. ;-) Daher habe ich so meine Zweifel, ob das morgen anders sein wird ... für Thüringen wurde allerdings Starkregen angekündigt. Wäre bei uns auch mal wieder fällig, oder?! ;-) ;o)

Und wer sich einmal die Mühe macht, nach dem Begriff "Dürre" zu googeln, liest sogleich die Schlagzeilen, wie "Dürre in Franken:  Futter wird immer knapper; Dürre in Sachsen: Die Elhe hat sich vertrocknet usw. ...

Die Lage ist ernst, wie auch aus den Statistiken des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung zu entnehmen:

Dürremonitor Deutschland 

Das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) stellt tagesaktuelleVektorgrafiken des Dürrezustandes in Deutschland zur Verfügung, die ich hier jedoch nicht einfüge, auch wenn das erlaubt ist! Jeder kann sie dort selber einsehen!

Während bei uns die Dürre noch schlimmer als im letzten Jahr ist, fegte kürzlich ein heftiges Unwetter über Italien hinweg mit sinflutartigen Regenfällen und Hagel so groß wie Apfelsinen.

In kommenden Jahren werden wir zudem öfter mit Dürrezeiten rechnen müssen, die zudem länger andauern. Fehlt nur noch, dass das Trinkwasser knapp wird ... so etwas haben wir hier in Good Old Germany noch nie erlebt!

Unsere Gemeinde rief jedenfalls schon dazu auf, den Garten am Vormittag zu bewässern. Ein Verbot wie hier ist es noch nicht, lediglich eine Empfehlung. Für die Landwirte wird das Wasser allerdings in unserem Landkreis bereits rationiertdenn hier sind die Böden selbst in 90 cm Tiefe noch trocken. Überall an den Feldern wird hier gemessen! 

Hieß es im Januar 2019 noch, die Talsperren im Harz seien fast wieder voll, kommt die aktuelle Studie der Harzwasserwerke inzwischen jedoch zu einem anderen Schluß, denn es wird - anders als bisher angenommen - immer trockener im Harz! Die Sommer sind trockener, die Winter inzwischen auch!

Aktuelle Talsperrendaten der Harzwasserwerke finden sich hier!


Heuschrecken und Käfer


Was des einen Leid, ist des anderen Freud oder: alles im Leben hat zwei Seiten ...
Denn die Heuschrecken lieben Wärme und Trockenheit. Und von denen haben wir hier in diesen trockenen Gefilden jede Menge gesehen!

Offensichtlich eine Langfühlerschrecke (Ensifera. . . und ob das da hinten dann wohl ein Legestachel ist??


Schläft dieser grüne Heuschreck oder ist er blind???
Im übrigen sind hier nicht meine Hände abgebildet!



Bei diesem Ausflug wurde es tierisch ... hier macht sich ein Käfer über die Weizenkörner her ...
Wer das Tierchen kennt, darf mir gerne seinen Namen nennen. Zum Glück für den Bauern sahen wir nur diesen einen. ;-)







Doch der "Hammer" kommt erst noch, das absolute Highlight dieser abendlichen Wanderung ...

Was für ein toller Bursche ... und was für eine Überraschung, solch einen großen Käfer an einem Getreidehalm zu sehen. So etwas hat in unserer Gegend absoluten Seltenheitswert!










Der Moschusbock (Aromia moschata) zählt zur Familie der Bockkäfer. Früher verwendete man sein Sekret, das ihm den Namen gab, für Parfüm.
Dieser Käfer ist gut 4 cm lang! Und unter uns gesagt - kann ich mir keine schönere Brosche vorstellen, als die lebendige, denn wie es der Mensch auch anstellt, nichts kommt dieser natürlichen Pracht nahe! Ein Schillern und Changieren ...  Einmalig schön!

In Sachsen gehört er zu den besonders geschützten Arten! Ich selbst habe ihn zum ersten Mal in natura gesehen!

Kommentare:

  1. Meine Güte, das sieht ja aus wie in der Wüste. )-: Wir im Südwesten haben dieses Jahr noch relatives Glück... aber die nächste Dürre kommt sicher, das nur eine Frage der Zeit.
    Der Moschusbock ist wunderschön! Ein ganz toller Käfer!!
    Und ja, ich glaube, das am Hüpfer hinten dran ist der Legestachel.

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    1. Oh ja, da oben [an der höchsten Stelle Braunschweigs ;-) ] knallt die Sonne, wenn sie denn da ist, gnadenlos vom Himmel und der Regen hält sich nicht gut, zumal, wenn es so wenig Niederschlag gibt wie in diesem Jahr.
      Bei uns ist es nun das zweite dürre Jahr. Bin gespannt, wie es weitergeht. Die Brände in der Artis sind auch erschreckend

      https://www.fr.de/panorama/wetter-klima-gewaltige-feuer-in-arktis-fatale-folgen-befuerchtet-zr-12823991.html

      Der Moschusbock ist ein Ereignis! So etwas sieht man sonst bei uns kaum. Das mit dem Legestachel hatte ich inzwischen auch schon gelesen. Lieben Dank!

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara, wie Recht du hast! Einfach mal das Handy beiseite legen. Und trotzdem freue ich mich sehr über die schönen Impressionen, die du zusammen getragen hast! Toll, dass du die Krabbler so schön fotografieren und bestimmen konntest! Da bin ich ganz schlecht drin. Faszinierende Bilder! Bei Wildblumen kann ich aber meist weiterhelfen- die Schönheit ist eine (Futter-) Luzerne, ich find' ihre Farbe auch sehr schön! Viele liebe Grüße, Bianca

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    1. Ja, das tut wirklich sehr gut, liebe Bianca. Nichts ist schlimmer als eine Abhängigkeit! Egal von was.
      Die Fotos sind wirklich nur Handyfotos. Bei gutem Licht werden die schon ganz gut.
      Oh, vielen lieben Dank! Jetzt werde ich gleich mal googeln. Ich mag keine Pflanzen im Garten haben, die ein zu verfilztes Wurzelwerk bilden, sich sehr stark vermehren und man Mühe hat, sie in ihre Schranken zu weisen. Aber mal schauen ...

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  3. Die schlimmste Dürre dürfte jetzt vorbei sein. Es regnet bei uns schon seit zwei Tagen und manche Schauer sind heftig. Mein Garten und die Natur freut es.
    Schon seit Jahren bin ich am Umstellen von Pflanzen im Garten. Alles, was ständig viel Wasser braucht, muss gehen. Mit Ausnahme der Hortensien. Dafür kommen Stauden, die Hitze und Trockenheit vertragen, neu hinzu.
    Gräser sind ein Alternative im Staudengarten.
    Der Käfer ist in der Tat ein Prachtexemplar!
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude im Garten und der Natur.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Bei uns leider nicht, liebe Ingrid. Das Jahr hat ja schon viel trockener begonnen, als das letzte Jahr, als die Grundwasservorräte noch üppig waren. Regen hatten wir kaum einmal und wenn, dann wenige Tröpfchen. Ich komme ohne tägliche Bewässerung mit dem Schlauch einfach nicht aus.
      Auf die Hortensien möchte ich aber auch nicht verzichten. Aber sonst handhabe ich es auch so wie Du ... was klimatisch eben nicht mehr passt, geht halt ein, dann ist es eben so.
      Gräser mag ich nicht zu viele haben, da sie sich auch überall aussamen. Aber unser Garten ist ja so ziemlich eingewachsen, das Meiste ist trockenheitsverträglich, aber unser Boden ist natürlich auch extrem. In Dürrezeiten wird er trotz Mulch steinhart, da kann kein Wasser mehr von unten aufsteigen und junge oder empfindlichere Pflanzen gehen gnadenlos ein. Das war in unserem vorigen Garten deutlich anders, der doch einen teils sandiger-felsigen Untergrund hatte. Hier ist es purer toniger Lehm.

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    wie schön, Deine Fotos der blühenden Schönheiten in der verdorrten Landschaft! Das der Natternkopf so liegend daher kommt, ist tatsächlich ungewöhnlich. Hier wächst er straff aufrecht mit teils leichter seitlicher Neigung. Ich habe ihn dieses Jahr das erste Mal hier in Blüte und der Vorgarten ist ein richtiges Natternkopfmeer. Ich frage mich, warum ich mir diese wunderschöne Pflanze erst jetzt in den Garten geholt habe. Toll, der Moschusbock! Ich habe in letzter Zeit mehrere Fotos von ihm in der Facebook-ID-Gruppe gesehen, aber noch nie einen in natura. Glückwunsch zu Deiner Begegnung mit dieser Schönheit.
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Danke, liebe Karen! Ich denke, das liegt an dem stark verdichteten und besonders trockenen felsigen Boden dort. Dort oben hat vieles einen etwas anderen Wuchs. Ich hab mir jetzt auch einen Natternkopf besorgt. Mal schauen, ob er bei uns gedeihen will.

      Ja, der Moschusbock war ein regelrechtes Ereignis, wie er da so groß, wie er war, an einem Getreidehalb hing. Unglaublich! Weil man hier so etwas kaum einmal sieht. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara,
    sehr eindrucksvoll zu lesen. Vielen Dank, ich fand das richtig spannend. Letztes Jahr hatten wir eine enorme Dürre. Knapp sechs Monate Hitze, kein Regen, alles trocken. Wir hatten schon Befürchtungen durch die Weser zu Fuß gehen zu können. Knappe Ernte im Schrebergarten...keine Gewitter. In diesem Jahr läuft es scheinbar anders ab. Es war ein richtig schöner warmer, teilweise auch heißer Juni, doch es gab Gewitter und Regen. Der Juli fühlt sich richtig kalt an. Regen, Gewitter und die Pflanzen und Blumen fühlen sich wohl.Dieser Juli fühlt sich wettermäßig normal an, wir wünschen uns etwas wärmere Temperaturen,um den Sommer richtig genießen zu können.

    in diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Sonntag
    liebe Grüße von Marte

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    1. Ja, das war schon arg, liebe Marte. Doch die Trockenheit in diesem Jahr soll noch schlimmer sein, da das Jahr ja schon wesentlich trockener begonnen hat, als das Letzte, als Anfang 2018 noch ausreichend Grundwasservorräte vorhanden waren.
      Hier war das Wetter lange nicht sehr schön, wie bei Dir. Bis auf den Regen, der nur spärlich gelegentlich kam. Viel zu wenig insgesamt! Ich mußte den Garten täglich bewässern. Die Hortensien lassen sonst sehr schnell die Köpfe hängen und auch die Bäume verlieren viel Laub, das längst herbstlich gelb geworden ist.
      Ich hoffe auch, dass es jetzt wieder schöner wird. Heute scheint endlich mal wieder die Sonne. Lange war es sehr grau mit einer dichten Wolkendecke.

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Bei ganz viel Trockenheit und verdichtetem Boden bleibt der Natternkopf so klein und niedrig. So war es hier vor zwei Jahren auch. Letztes Jahr bildeten sich neue Rosetten und dieses Jahr war er auf einmal riesig. Er macht sich toll im Ygarten, passt prima zu Rosen, braucht kein Wasser und ist ein Insektenmagnet....ideale Pflanze.
    Das Braune schreckt mich nicht so....hier sieht’s genau so aus. Eher wundere ich mich über ganz grüne Gärten 😅
    LG Sigrun

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    1. Ja und genau diese Verhältnisse herrschen dort oben. ;-)
      Macht den Rosen nichts aus, wenn er dicht bei ihnen steht? Einige Pflanzen bilden ja einen Wurzelfilz, der Rosen nicht so guttut. Ich erlebe das mit den Japan-Anemonen, die um eine Rose Dirigent wuchern. Ich bekomme sie aus dem Wurzelwerk leider nicht raus, aber so richtig gern hat diese Rose den dichten Bewuchs unterhalb nicht. Im Rosarium sah ich kaum einmal Unterpflanzung an Rosen. Aber Lavendel und andere Kräuter, hieß es immer, tun den Rosen gut. Bei sowas wie dem sehr stabilen Natternkopf wäre ich mir da nicht so sicher. Aber Du hast sicher schon Erfahrungen damit gesammelt. Würde mich jetzt interessieren, auch wie er sich dann verbreitet, ob über Aussamung oder auch Wurzelausläufer? Ich hatte ihn nie im Garten.

      Tja, ganz grün ... da könnte ich auch einiges erzählen ... manche lassen den Rasensprenger den ganzen Tag laufen, nur um "schönen" englischen Rasen zu haben. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Der Natternkopf blüht schon in einigem Abstand zu den Rosen. Die Rosetten sterben auch ab, wenn er dann verblüht ist. Natternkopf ist ja zweijährig. Genau so sollte der Lavendel auch ein bisschen von der Rose weg sein und nicht direkt darunter gepflanzt werden. Er möchte einfach andere Bedingungen. Trocken und karg. Wenn Lavendel zu viel Wasser und Nährstoffe bekommt, schießt er so ins Kraut und bekommt lange dünne Triebe.
      LG Sigrun

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    3. Ok, danke! Bei mir ist alles immer irgendwie zu dicht. ;-) Oder die Pflanzen wachsen sich selbst an die Rosen heran. Dann ist denen ganz schwer noch beizukommen. Bei der Japan-Anemone habe ich es praktisch nicht mehr geschafft. Ich müßte die Rose ausgraben, aber das macht man bei so einem großen Exemplar dann doch nicht mehr. ;-)

      Mit dem Natternkopf hatte ich mich so intensiv noch nie beschäftigt. Aber er ist einfach sehr hübsch.
      Meinen Lavendel habe ich allerdings schon ein Stückchen von den Rosen weggepflanzt. Er neigt ja auch nicht zum Wuchern. Wenn ich natürlich "gieße", nehme ich meistens den Schlauch und da bekommt eben alles etwas ab, sonst dauert es mir zu lange. Nur wenn ich mal gezielt mit der Kanne gieße, z.B. bei Düngung, gebe ich das natürlich ausschließlich an die Rosen.
      Tja, dann bekommt er bei mir wohl "zu viel" Wasser, da er dünn und lang wird. Andererseits ist unser Boden eher knochentrocken. Ich habe heute Morgen Stunden gesprengt, um dann mittags festzustellen, dass der Boden nicht einmal 5 cm tief feucht ist!!! Da kann man machen, was man will bei unserem Boden.
      Nährstoffe bekommt er allerdings mit Sicherheit nicht zu viel. Denn ich dünge auch die Rosen kaum. Ich wundere mich dagegen immer über die üppigsten Lavendelbüsche bei anderen. Das kann doch nur mit viel Dünger so werden. Auch in anderen Gärten hatte ich nie solche Prachtexemplare und da habe ich mit Sicherheit nicht zu viel gegossen, schon mangels Zeit.

      Liebe Grüße
      Sara

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