Mittwoch, 24. Juli 2019

Endlich wieder richtig Sommer!



Dass ich diese heißen Sommertage liebe, brauche ich nicht zu betonen. In diesem Jahr gab es leider viel zu wenige davon! Ein ganzer Teil des Juli war trüb und vor allem viel zu kalt. Frieren war angesagt und Winterpullover mitten im Sommer. Das ist jetzt Gottseidank anders! Und ich genieße es!

Das einzig Lästige ist die tägliche Bewässerung des Gartens, aber mittlerweile lasse ich den Rasensprenger zum Einsatz kommen, das erspart mir stundenlange Steh-Orgien. ;-)




Wer sieht schon gerne zu, wie sein Garten vertrocknet?!? Zum Glück ist das Bewässern bei uns nicht verboten.


Am Hibiscus und der Magnolie vorbei führt ein schmaler Weg ... das Gras ist teilweise verdorrt, denn dieses wird nicht extra beregnet! Es erholt sich von allein wieder lt. unserer Erfahrung. Ohnehin mögen wir keinen reinen Rasen - in der Wiese gedeihen derzeit die Schafgarben ganz wunderbar! Für diese vorzügliche Heilpflanze ist diese trockene Witterung scheinbar gerade ideal, ihr Laub ist dunkelgrün wie nie! Vor allem im Vorgarten und dort lassen wir sie blühen, das sieht ganz entzückend aus. Gemäht wird später .....


Die Kugeldistel, die auch in der Nähe des blauen Hibiscus und der Magnolie wächst, hat sich prima entwickelt. Insekten lieben sie.





Einer der weißen Phloxe steht vollsonnig am Zaun - hier ist Bewässerung unumgänglich, denn er erholt sich sonst auch am Abend nicht mehr! Auf weitere  Experimente lasse ich es hier nicht ankommen, denn mir sind schon einige Phloxe einfach vertrocknet. Unser tonig-lehmiger Boden wird bis in 90 cm Tiefe steinhart, also nichts für zarte Würzelchen! Das überleben nur die ganz Harten mit den langen Wurzeln und selbst die, wie die Stockrosen, bleiben ziemlich niedrig in diesem Jahr.



Hier mal ein Exemplar aus einem anderen Stadtteil, das sich ausgerechnet an diesem vollsonnigen Straßenrand platzierte. Wie der Größenvergleich hoffentlich zeigt, ist es nicht sehr hoch gewachsen.
In meinem Garten vermisse ich in diesem Jahr ebenfalls meterhohe Stockrosen.



Dies ist eine Stockrose aus meinem Garten - im Verhältnis zu den umgebenden Gehölzen ist sie  relativ niedrig geblieben - es gibt jedoch noch kleinere Stockrosen in diesem Jahr in unserem Garten.


Die Blätter der Malven sehen derzeit oft so aus:



Auch der Phlox am Zaun leidet unter der Trockenheit. Seine Blütenköpfe sind in diesem Jahr kleiner als sonst, auch wenn es auf dem Bild nicht so aussehen mag. Dem Phlox werde ich noch einen separaten Post widmen.



Kaum zu glauben, es ist schon wieder Japan-Anemonen-Zeit! Die weißblühenden lassen sich aber noch Zeit.



Verluste waren dennoch zu beklagen.  Zum einen starb diese leuchtende Rose aufgrund von Trockenheit im Terrassenhang ab. Sie gehörte bereits zum Gartenbestand, als wir diesen bezogen, daher kenne ich ihren Namen nicht.  2013 war es noch ein ganz stattlicher Strauch.

Abgestorben ...



Der Terrassenhang ist schwieriges Terrain, hier läuft jegliches Wasser sofort den Hang hinab und es bleibt im Beet selbst dauer-trocken ... die Waldgartenrose zum Beispiel verträgt dies bislang einigermaßen gut, auch wenn sie in diesem Jahr mit Mehltau reagiert und eine eher pinke Blütenfarbe zeigt. Auch sind die Blüten an diesem Strauch in diesem Jahr viel kleiner.




Verlustig gegangen ist mir evtl. auch die Rosa Rumba, was ich allerdings sehr traurig finde. Allerdings habe ich dort, wo sie zuletzt stand, eine ganz kleine rötliche Rosenblüte gesehen. Ich hatte eigentlich an einen blühenden Rosensteckling gedacht. Sollte sie so weit degeneriert sein? Und habe ich denn überhaupt Stecklinge von rotblühenden Rosen gehabt??? Das werde ich morgen noch überprüfen, denn ich wußte auch nicht mehr, wohin ich sie gepflanzt hatte, bis ich hier gerade im Blog nachsah.

Zwei Sommerflieder-Farben an einem Ort ... und ein weiterer Farbton hat sich ganz hinten im Garten am Zaun zum Nachbarn eingestellt. Von dort werde ich ihn später im Herbst an den straßenseitigen Zaun verpflanzen.



Ein kleiner Ton anders ... bin gespannt, welche Farbtöne noch durch Versamung entstehen. Einen zweiten Weißen hätte ich gern, da ich den weißen Sommerflieder an der Terrasse gerne von dort weghaben möchte, um an der Stelle etwas anderes weniger Ausladendes zu pflanzen.




Wie vorausgesagt, hat die Samenanzucht im Haus nicht funktioniert. Unser Haus hat nicht das richtige Klima dafür und auch nicht die passenden Fensterbänke. Die Samen gingen entweder nicht auf oder kamen nicht über Mini-Keimlinge hinaus. Schon seltsam, denn in früheren  Häusern war mir so etwas noch nie passiert!
Daher werde ich künftig nur noch fertige Pflanzen kaufen.

Zum Glück gab es hier die Naschzipfel, die ich bei Achim/Achims Garten erstmals gesehen habe. Auf diesen steht zwar "scharfe Schote", doch lt. Aufschrift ist es eindeutig Capsicum Annuum und die sollen mild sein! Auf meiner Samentüte stand auch "Chily Chily",  aber dennoch nicht scharf!

Wobei man darauf achten sollte, dass keine speziell als Zimmerpflanzen ausgewiesenen Capsicum Annuum gekauft werden, da diese mit Giftstoffen behandelt worden sein könnten.


Apropos Knoblauch .... mit dem sieht es hier im Garten nicht besser aus. Dies ist eine der Zehen, die ich bei meinem letzten Versuch im Oktober 2018 in die Erde steckte.
Sieht irgendwie gammelig aus!




Das gleiche Resultat wie immer in diesem Garten! Das Laub knickt vor der Zeit um, wird gelb und das war es. Keine Brutzwiebelchen, die so lecker auf Butterbrot schmecken ... und keine gescheite Ernte! Im vorigen Waldgarten sah das noch GANZ ANDERS aus!

Was im folgenden in einem Braunschweiger Stadtteil mit Sandboden so hervorragend gedeiht, will in unserer schweren tonig-lehmigen Erde nichts werden.



Dafür habe ich mit anderen Keimlingen mehr Glück.  Nach dem Aufschneiden kullerte mir während des Pressens für das morgendliche Müsli ein angekeimter Kern entgegen. Es stellte sich dann heraus, dass die Zitrone sogar zwei Keimlinge beinhaltete. Beide wurden in einen Blumentopf gepflanzt.




Ich freue mich schon auf einen weiteren schönen Sommertag, ob im Garten oder auch in der Natur ...
und bis dahin wünsche ich eine gute Nacht!


Kommentare:

  1. liebe sara, bei dir wächst zumindest einiges an Röschen auch, wenn sie kleiner und mickriger sind als im letzten Jahr...auch bei mir, wenn, dann nur Winzlinge.
    Du wirst noch nach Jahren diese klimatischen gartenveränderungen sehen und vergleichen können, somit ist dein Gartentagebuch von großem Wert für dich.
    Was jetzt an Tomaten bei mir wachsen möchte und nicht kann, ist ein Witz und kann man weder Ernte noch duftig schön nennen, auch die Böhnchen blühen zwar, zeigen aber keine Frucht, das wird eine trübe Ernte dies Jahr,trotz giessens.
    ich hab für den Garten gestern nacht noch spät meine Regenwassertonne geplündert, bin gesspannt was die Pflänzchen am Morgen dazu sagen...
    alles trocken soweit ich um mich rum seh...
    es ist ein Trauerspiel wie letztes Jahr..
    lieben Gruß angelface

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    1. Ja, liebe Angel, ohne Tagebuch vergisst es sich leicht, das merke ich immer wieder. ;-) Daher ist das hier auch sehr wertvoll für mich.

      Schade, wenn Deine Tomaten nicht gedeihen wollen. Ich habe es schon längst aufgegeben, weil sie immer unter Braunfäule litten. Ich habe aber auch nicht die Zeit, mich adäquat um Gemüse zu kümmern, daher lasse ich es lieber, bevor ich mir unnötige Mühe mache. Sollen es die tun, die von Berufs wegen dafür die Zeit aufwenden können. Hier gibt es genug Bio-Bauern. Den Ehrgeiz habe ich schon lange nicht mehr.

      Eine Wassertonne haben wir leider nicht, daher muß ich den Wasserschlauch bemühen und das derzeit täglich. Ich hoffe, dass bei Dir doch einiges überlebt. Die Hitze soll ja noch anhalten.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Ich liebe den Sommer auch, zumal es bei uns an der Ostsee nicht ganz so heiß wird. 40 Grade brauche ich aber nicht. Die Leute im Süden tun mir eicht leid.

    Dein Hibiscus ist schon weit aufgeblüht. Bei mir sind es noch Knopsen. Geht aber die nächsten Tage los.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. 40 Grad hatten wir bei uns nicht, das ist schon viel, da kann man tagsüber nur Siesta halten. Wenn man sein Haus hitzesicher machen kann, ist es auch nachts einigermaßen erträglich. Bis jetzt mußte unsere Klimaanlage noch nicht einmal zum Einsatz kommen in diesem Jahr. Nur im letzten Jahr an wenigen Abenden.

      Mein Hibiscus ist eigentlich sogar spät dran, die anderen in unserem Dorf blühen längst. Vielleicht liegt es auch an den unterschiedlichen Sorten?

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Ich liebe den Sommer auch sehr. Die Sonne und die Wärme - einfach toll. Deine Fotos sind toll, eine Keimling direkt aus einer Zitrone habe ich noch nie gesehen... Toll. Die Kugeldistel wächst endlich auch in unserem garten - bisher hat es ihr an keiner Stelle gefallen, sodass wir es ganz aufgegeben haben. Heuer hat ein Keimling getrieben und ist riesig geworden... Manche suchen sich ihren Platz halt selbst :-)

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    1. Ich auch! Ich genieße das Wetter derzeit, es gibt für mich nichts Schöneres! Der Winter kommt schon schnell genug. - Einen Keimling IN einer Zitrone hatte ich auch noch nie, aber in einer Paprika! ;-)
      Über die Kugeldistel freue ich mich auch sehr, der vollsonnige Südstandort behagt ihr sicher sehr.
      Im Grunde ist es auch das Beste, wenn die Pflanzen sich ihre Plätze aussuchen, so kann man sicher sein, dass es der ideale Standort für sie ist.

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Es ist mir nicht möglich, täglich stundenlang zu wässern und so sind viele meiner Pflanzen mal wieder am vertrocknen. Ich gieße abends die Topfpflanzen, das Gemüse in den Beeten und meine ausgesäten Sommerblumen, sowie die Hortensien.
    Deshalb mag ich heiße Sommertage nicht so besonders gerne. Die Hitze vertrage ich nicht gut und ich hätte lieber öfter mal einen Regentag.
    Aber jammern will ich nicht, denn der Sommer dauert nicht ewig. Die Leute, die solches Wetter lieben, kommen jetzt auf ihre Kosten.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Gut ist das eigentlich auch nicht, liebe Ingrid. Aber ich kann da nicht zusehen, wie alles verdorrt, dann hätte ich keine Freude mehr an unserem Garten. Da wir sowieso nicht auf Dauer hier bleiben wollen, ist jetzt eigentlich nur noch der Garten das Einzige, was mich hier hält. Wenn der nicht wäre oder alles vertrocknete, würden wir uns wohl beeilen, rasch etwas anderes zu finden. ;-) Denn inzwischen kann ich es mir auch ganz gut ohne eigenen Garten vorstellen und in einer schönen Altbauwohnung mit hohen Stuckdecken am Rande der Stadt zu wohnen. Selbst in der Stadt sind die Hinterhöfe und Vorgärten oftmals schöner und üppiger bepflanzt, als hier auf dem Lande. Da gibt es so viel zu sehen, Kulturelles liegt vor der Haustür, man braucht keine 2 Autos ... aber noch hält mich ja der Garten ... ;-) :-)

      Bei mir ist es ansonsten mit der Hitze und dem Sommer genau umgekehrt. Vielleicht liegt das an meinen südfranzösischen Genen, keine Ahnung! Mit Grausen sehe ich jedes Jahr dem Herbst entgegen und diese elendig lange Zeit des Winters, bis im April endlich die Natur so langsam wieder erwacht ... am liebsten würde ich den unwirtlichen Teil des Jahres in einem fernen Land verbringen, in dem dann Frühling und Sommer herrschen. Aber leider wäre das weit weg und ohne Flugzeug nicht zu erreichen, daher verzichte ich darauf.

      Es ist, wie es ist, für jeden gibt es etwas von Seiten der Natur ... im Herbst und Winter freuen sich wieder andere ... während ich bibbernd mit dickem Fleepullover und Daunenweste sogar im Hause herumlaufe. ;-) :-)

      Ich hoffe für Dich, dass es Dich bei Euch ein wenig abgekühlt hat, wie ich vorhin gelesen habe.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  5. hallo Sara, so winzige Stockrosen in Fugen habe ich auch im Garten. Total goldig, wenn sie da auch blühen. Ansonsten gedeihen sie seit Jahren nicht mehr bei mir. Nichts zu machen. Ein paar Jahr suuuuuper schöne Prachtexemplare und nun gehen alle kaputt. Egal ob selbst gezogen oder gekauft. Ein Exemplar habe ich 2 m hoch 6 oder 7 Blütenrispen, aber die Blüten erscheinen sehr verzögert einzeln, sind total dünnhäutig, läpprig, zerfranst, sprich eine Enttäuschung.

    Meine Medusa Naschzipfel Chili sind zwar problemlos gekeimt jetzt wachhsen sie aber nicht. Alles irgendwie langsam oder nichts heuer. Das Frühjahr war einfach zu kalt. Sicher ist es auch bei dir im Haus zu kalt zum Keimen gewesen. Erzähltest du nicht mal von wahnsinnig niedrigen Temperaturen bei euch zum Wohnen? Also Chili etc brauchen schon dauerhaft 24 Grad oder so in der Richtung zum Keimen und danach nicht unwesentlich kälter.

    Phlox braucht in der Tat viel Wasser, selbst mit Bewässerung fängt hier und was an abzusterben. Die erten Phloxe habe ich immer wegen der Trockenheit verloren. Jetzt habe ich es langsam raus.

    Also dann, ein schönes Wochnenede wünsch ich, liebe Grüße ,der Achim

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    1. Huhu Achim,
      ja in diesem Jahr ist das wirklich putzig. Die kommen nicht mehr ans Wasser ran. So winzig habe ich sie auch noch nie gesehen!

      Bei mir gedeihen sie schon noch, aber sie sind deutlich niedriger. Über höchstens! 1 Meter kommen sie nicht mehr hinaus, das ist aber schon groß, die meisten bleiben niedriger!

      Wegen der Naschzipfel war ich wirklich enttäuscht, auch um den Tabak tat es mir leid. Es hat alles nichts genützt, was ich auch versuchte. Die Keimlinge gingen zwar auf, wuchsen jedoch nicht mehr weiter. Sie behielten wochenlang 2 Blättchen.

      Nee, nee, soooo kalt ist es bei uns auch wieder nicht, das war damals ein Missverständnis! Ich wollte das im Nachhinein noch korrigieren ... muß doch mal die Stelle suchen. Aber natürlich haben wir keine 25 Grad, das wäre mir einfach viel zu warm! Derzeit allerdings, wenn es draußen 37 Grad hat, werden es auch in unserem Hause 25 Grad. Daran kann man nicht mehr viel drehen, außer die Klimaanlage mal anschmeißen ... doch das brauchten wir in diesem Jahr noch nicht. Machen wir nur, wenn wir gar nicht mehr schlafen können vor lauter Hitze. Dann ist das wirklich ein Segen, sie abends mal für eine Weile im Schlafzimmer laufen zu lassen. Aber auch nur dann und die Nacht über wird sie natürlich ausgestellt, ebenso am Tage.

      Dann kann es natürlich sein, dass es bei uns "zu kalt" ist, den auch 24 Grad haben wir natürlich nicht in unseren Wohnräumen im Frühling! Da sind es vielleicht höchstens 18 Grad. Es ist aber ein sehr luftiges, um nicht zu sagen, zugiges Haus. Irgendwas vertragen die Pflanzen da nicht. Ich kann Dir allerdings versichern, dass es in unseren anderen Häusern auch niemals wärmer war! Das würden wir gar nicht aushalten! Wir haben auch schon immer häufig gelüftet, um nicht zu sagen, die Fenster stehen fast den ganzen Tag lang offen, außer es ist sehr kalt draußen oder es ist sehr heiß! Und in den Häusern gelangen die Keimlinge. Daher gehe ich davon aus, dass es noch andere klimatische Einflüsse im jetzigen Haus sind.

      Schade um Deinen Phlox. Ich muß ich schon bewässern, sonst stirbt er auch ab. Heute ließ eine Sorte auch wieder dramatisch ihre Blätter hängen, einige Blätter sind bereits vertrocknet, wie auch Blüten. Das wäre mir dann doch zu schade. Denn eigentlich bin ich nur noch des Gartens wegen in diese Haus und Ort. ;-) Wie ich gerade an Ingrid hier drüber schrieb. Denn längerfristig will ich eigentlich keinen eigenen Garten mehr. Wenn dann meine Lieblingspflanzen alle hopps gingen, hält mich hier eh nichts mehr. ;-) Daher Wasser, Wasser, Wasser ... ;-) ;o)

      Liebe Grüße und Dir auch ein schönes Wochenende
      Sara

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  6. Ich staune, dass der Juli bei euch so kalt und trüb war. Hier kann ich mich nicht beklagen....nur der Tag in Hamburg war ungewohnt frisch.
    Ich liebe ja auch den Sommer, aber ab 30 Grad wird es anstrengend, natürlich auch für den Garten. Die letzte Woche mit 36 und zweimal 38 Grad waren eine Härteprobe, trotz Gießen. Ich dachte schon, die Gurken sind jetzt hin. Deine Herbstanemonen konnte ich gerade noch so retten, aber blühen wollen sie gar nicht. Alles komplett anders als im alten Lehmboden. Pflanzenmäßig muss ich mich umgewöhnen....da geht nichts dran vorbei.
    LG Sigrun

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    1. Der gesamte Juli nicht, liebe Sigrun, das habe ich hier falsch formuliert und werde es gleich ändern, denn es war der Juni zum Teil auch betroffen, aber nachdem wir in Sangerhausen waren, wurde es kalt und vor allem war es viel dunkel, der Himmel oft mit einer dichten Wolkendecke bedeckt. Also wesentlich anders als im letzten Jahr! - Das stellt man sich im Sommer ja ganz anders vor.
      Als wir Anfang Juli in Travemüde waren, war es echt kalt, das konnte man vielleicht meinen Bildern auf Instagram entnehmen. Denn wann ist der Strand schon so ausgestorben im Sommer? Mit Bikini war da nichts ...
      Inzwischen hatten wir natürlich auch einige heiße Tage, aber die habe ich auch sehr genossen. Ich gehe aber auch nicht gerade in der prallen Sonne am Mittag hinaus, da bleibe ich dann gern im Schatten.

      Für Gemüse ist es sicher nicht ideal, wenn es so heiß, vor allem aber trocken ist. Aber als ich ein kleines Kind war, hatten wir auch einen extrem heißen Sommer und Dürre wie letztes Jahr. Meine Großmutter hatte einen Selbstversorger-Garten, und ich erinnere mich noch, wie sie sehr viel den Schlauch bemühte, sogar, um unser Dach abzukühlen, da es sich ganz oben nachts kaum schlafen ließ. ;-) Sie war allerdings auch nur zuhause, da es sich anders mit der Selbstversorgerei gar nicht hätte machen lassen. Und der Garten hatte auch relativ viele Bäume, die doch einiges an Schatten spendeten. Aber hauptsächlich Obstbäume.

      Das mit den Japan-Anemonen ist schon seltsam. Ich hatte sie auch im Sandboden und da gediehen sie sogar noch schöner als hier bei uns im fetten Boden. Meine Freundin, die dort noch wohnt, hat sie immer noch so schön! Sie blühen dort einfach üppiger.
      Im jetzigen Garten erscheint auch mehr Blattwerk, aber die Blüte ist nicht so reich, wie ich das von früher gewöhnt war. Ich werde daher auch einiges von ihnen entfernen, da ich soviel Grünzeug nicht haben will, denn die nehmen ja sehr viel Platz ein. Dafür pflanze ich dann andere Blühpflanzen an, vielleicht schaffe ich auch einfach nur mehr Platz für den Phlox, den ich sehr liebe und von dem ich nun schon viele verschiedene Farben besitze.

      Vielleicht hat es auch eher klimatische Gründe bei Dir?

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Liebe Sara,
    Ja ihr habt ja viel warmes Wetter gehabt diesen Sommer!
    Die ganze 29 Tage wo wir in Europa waren sind schön und warm gewesen...
    Bin so weit hintergeraten mit allem. Am 17 Juni sind wir heimgeflogen, nachdem wir noch kurz zum Vatertag im Krankenhaus waren.
    Das hätten wir und anders vorgestellt um noch EINMAL in der elterliche Wohnung mit Geschwister beisammen sein zu können zum Vatertag. Gott sei Dank waren wir noch verschiedene Malen bei ihm zur Besuch, auch gleich beim Ankunft am 21. Mai. Der Papa war so froh und hat es mal gezeigt. Er hat soviel geredet...
    Pieter und ich bekamen in Bulgarien eine acute Bronchitis und Pieter hatte Fieber und wir wollten beide nicht dort zum Arzt da es mit seinem Herzen ja kompliziert ist. Auch wo wir 2 Versicherungen hatten... Hier beim Arzt bekamen wir Antibiotika und Pieter war sofort durch aber bei mir hat es nog sehr lange gedauert und bin kaum besser. Wird schon kommen weil am 30. Juni hörte ich das der Papa im Garten, am Sonntag in seinem Stuhl eingeschlafen sei... Die 6 Geschwister waren überrascht aber wir sind deswegen extra gekommen zum 66. Mal und ich bin so froh darüber!
    Dein Garten sieht noch schön aus auch wenn manche Rosen gelitten haben von der Hitze und trocken sein.
    Ganz liebe Grüße aus den Bergen wo wir uns mal erholen... nicht vermeldet im Blog, kommt später mal.
    Mariette

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    1. Liebe Mariette,

      das tut mir sehr leid, mein herzliches Beileid! So hat er vermutlich nicht leiden müssen.
      Ich hoffe auch, das es Dir und Deinem Mann inzwischen besser geht.

      Bei uns war es nicht so viel warm wie im letzten Jahr. Trotzdem trocken. Das ist hier auch von Region zu Region sehr unterschiedlich. Sogar das Wetter bei uns unterscheidet sich noch von dem im ca. 10 km entfernten Braunschweig. Kürzlich gab es dort einen Wolkenbruch, den wir hier gar nicht hatten. Auch das Thermometer zeigt bei dieser geringen Entfernung teilweise schon andere Werte.
      Zum Glück hatten wir jetzt aber so einige warme Tage, darüber war ich auch ganz froh, denn als wir Anfang Juli in Travemünde waren, war es richtig kalt. Ich habe die Bilder auf Instagram gepostet. Der Strand so gut wie menschenleer, wann gibt es das mal dort im Juli?? ;-)

      Die Rosen blühen im Moment fast gar nicht mehr. Es ist schon sehr trocken, heute hat es aber geregnet. Sonst war ich täglich mit dem Schlauch im Garten oder wenigstens alle 2 Tage, wenn ich mal keine Zeit hatte.

      Liebe Grüße und alles Liebe und Gute, viel Kraft
      Sara

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    2. Recht herzlich Dank liebe Sara! Es geht uns wieder gut ja...

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    3. Das freut mich sehr zu hören, liebe Mariette!
      Liebe Grüße
      Sara

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  8. ja.. das mit dem Wetter ist immer so eine Sache
    ein Freund wohnt in Cuxhaven dort war es die ganze Zeit sehr kalt und nass
    erst jetzt ein paar schöne Tage
    hier sind wir fast vor Hitze umgekommen und der kleine Kälteeinbruch ließ einen etwas aufatmen
    Regen auch Mangelware
    so ein großer Garten braucht natürlich viel Wasser
    ich schleppe für meine Töpfe und meinen Minigarten auch jeden Abend
    heute geht es mit 26 Grag und in der Nacht hat es sogar etwas geregnet

    Schade um deine Rose..
    mit Stockrosen hatte ich früher nie Glück
    und jetzt keinen Platz dafür
    vielleicht solltest du dir für die Pflanzen die einen lockeren Boden brauchen ein extra Beet machen
    die Erde tiefer ausheben und mit Sand und Humus aufmischen
    oder wie z.B. den Knoblauch in einem Hochbeet ziehen

    ich muss unbedingt mal einen Post über mein Gärtchen machen
    so als Erinnerungsstütze
    wie du schon sagst
    man vergißt so viel

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. So ist es, liebe Rosi.
      Wenn es hier warm ist, ist es an anderen Orten kälter, wenn es hier regnet, ist es anderswo trocken. Selten, dass das Wetter wie im letzten Jahr so durchgängig deutschland- oder gar europaweit gleich ist.

      Umgekommen sind wir hier in diesem Jahr vor Hitze nicht. Gut, ich gehe aber auch nicht in der Mittags-Gluthitze raus in die pralle Sonne! Davor kann man sich ja schützen. Unser Haus ist angenehm temperiert.
      Letztes Jahr war es dagegen wirklich sehr lange und sehr heiß. Die schönen Tage haben wir erst jetzt im Juli. Im Juni war es zwar auch schon mal schön sommerlich, aber das hielt ja leider nicht an.

      Stimmt, bei ca. 400 qum könnte ich so viele Kannen gar nicht schleppen. Das dauert einfach viel zu lange, da käme ich ja zu nichts anderem mehr. Daher ist der Schlauch die einzige Lösung.

      Wegen der Rose ist es zwar schade, aber ich hing auch nicht sonderlich an ihr, da sie noch von den Vorgängern stammt. Orange ist ohnehin nicht gerade meine Farbe. Trotzdem leuchtete sie sehr schön. Doch der Standort war schon mal nicht gut gewählt unterhalb einer sehr hohen Tanne im Schatten - an der anderen Seite der Pflaumenbaum und auch Flieder, der mittlerweile hoch geworden ist. Wir sind jedoch froh, dass die Bäume so hoch sind, sie spenden so gut Schatten, auch dem Haus - wir brauchen dadurch keinen Sonnenschirm mehr auf der Terrasse.

      Was lockeren Boden betrifft - ein extra Beet geht bei uns leider nicht mehr, alles belegt. Die Rasenflächen sollen bleiben, da wir den Park-Charakter über alles lieben. Er bedeutet Erholung pur, wenn wir daheim sind, denn unsere Wohnumgebung ist schon ziemlich stressig, womit ich nicht die Menschen meine sondern die Lage wie auch die dürftige Bepflanzung überall und eine gewisse Geräuschkulisse.
      Aber da, wo ich pflanze, mache ich schon oftmals ein Loch, das ich mit gekaufter Blumenerde vermischt. Sehr tief können wir hier höchstens ausheben, wenn es mal stark geregnet hat und der Boden bis in die Tiefe lockerer ist. Meist ist er so steinhart, das selbst mein Mann Mühe hat, mit dem Spaten durchzukommen. Daher müssen die Pflanzen es schaffen oder ich kann sie hier nicht halten.

      Ein Hochbeet hätte ich zwar gerne, andererseits müßte mein Mann es erst bauen, er hat aber weder Zeit noch Lust und dann bräuchten wir auch noch einen Platz dafür. Nur wo? Im Vorgarten? Wo die Hunde aus der gesamten Nachbarschaft drangehen oder auch die Katzen? Damit habe ich leider sehr negative Erfahrungen gemacht. Irgendjemand schrieb sogar einen Zettel - im dörflichen Schaukasten hängt er noch immer aus: Das ganze Dorf versinkt in Hundesch..... (von einer Hundebesitzerin!) .... was sich zum Teil auch leider auf Privatgärten bezieht!

      Ja, das ist wirklich empfehlenswert, die Gartenentwicklungen festzuhalten, man vergisst sonst so leicht ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  9. Liebe Sara,
    mir war der Sommer eindeutig zu warm und ich habe richtig gelitten. Mit Hitze kann ich nicht umgehen, ich fühle mich dann nur noch platt und schlapp, genauso wie auch unser Garten mittlerweile aussieht. Auch da bin ich zu schlecht vorbereitet und Loretta und ich haben uns vorgenommen, über ein Bewässerungssystem nachzudenken. Auch weil das Gießen auf die Dauer nicht nur anstrengend sondern auch zeitraubend ist. Wir haben übrigens den gleichen Boden, nach circa 20 cm kommt nur noch Lehm und Ton vermischt mit kleinen und großen Steinen. Wahrscheinlich ist der auch schon durchgetrocknet. Verluste haben wir auch zu beklagen, es ist einfach nicht möglich, alles zu gießen. Und auch die Blätter einer großen Birke sind schon fast alle Gelb, soweit ich das von unten sehen kann.
    Wir warten sehnsüchtig auf Regen, aber der Wetterbericht ist für unsere Region nicht gerade viel versprechend.
    Ich wünsche Dir noch eine wunderschöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Das tut mir sehr leid, lieber Wolfgang, wenn Du diese Temperaturen nicht verträgst! Ich fand diesen Sommer insgesamt zu dunkel und teilweise zu kalt. Letztes Jahr war ein Traumsommer. Sicher war es mittags teilweise extrem heiß, doch dann blieb ich drinnen, wenn es möglich war oder im Schatten. Aber die viele Helligkeit und Wärme haben mir sehr sehr gut getan. In diesem Jahr sah das hier leider ganz anders aus. So unterschiedlich ist das bei uns Menschen. Aber es wäre sicher auch langweilig, wenn jedes Jahr voraussagbar gleichwäre.

      Ein Bewässerungssystem ist sicherlich nicht schlecht, aber wir werden in der Hinsicht auch nichts mehr installieren, da wir irgendwann noch einmal umziehen werden, da lohnt das alles nicht. Bislang haben wir es mit dem Schlauch bewerkstelligt und mithilfe des Rasensprengers und dabei wird es wohl auch bleiben.
      Mit der Kanne gieße ich schon lange nicht mehr, das würde in der Tat viel zu viel Zeit kosten. Aber Euer Garten ist ja viel größer, da kann ich mir gut vorstellen, wie das bei Dürre sein muß!

      Ohje, ja, dann weißt Du, was solch ein Boden bedeutet! Würden wir nicht bewässern, hätten wir wohl alles braun oder abgestorben, das geht also gar nicht. Dann wäre ich hier sofort weg! ;-)

      Bei uns war es nur die eine Rose, die uns verlustig ging. Alles andere wächst und gedeiht, wenn auch nicht immer im gewohnten Maße, z.B. der Phlox am Straßenzaun zeigte eindeutig kleinere Blütenköpfe.

      Bei uns hat es erst gestern Abend ordentlich gegossen. In den letzten Tagen brauchte ich kaum zu gießen, weil es immer irgendwann geregnet hatte. Das wünsche ich Dir/Euch auch! Apropos Mäuse - irgendwo habe ich das von Dir, glaube ich, gelesen, darauf muß ich nochmal zurückkommen. Ebensolche Beobachtungen mache ich auch!

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Liebe Sara,
      irgendwo habe ich es schon geschrieben.
      Wir beobachten dieses Jahr soviele Mäuse, die von einem Versteck zum anderen huschen, wie noch nie zuvor. In anderen Jahren haben wir tagsüber nie Mäuse gesehen, soweit ich mich erinnern kann. Jetzt sehen wir jeden Tag mindestens eine. Es ist unglaublich.
      Ich wünsche Dir eine schöne Woche.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

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    3. Das hatte ich gelesen, lieber Wolfgang. So etwas habe ich sonst auch nie beobachtet, jedenfalls nicht in unserem Garten. ;-) Aber die Erklärung fand ich ja dann bei der Recherche.

      Liebe Grüße und noch eine schöne Restwoche
      Sara

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  10. Liebe Sara,
    ich stimme Wolfgang zu, mir war die zweite Julihälfte eindeutig zu warm. Dafür waren die ersten 2 Wochen des Juli hier zu kalt. Als Durchschnittstemperatur hätte ich mir das gefallen lassen. Jetzt finde ich es prima mit knapp über 20 Grad. Ich kann wieder in meinem Bett schlafen, im Büro sinkt die Temperatur unter 27 Grad und im Garten lässt sich auch was schaffen. Dazu noch ein kleiner feiner Landregen wie heute und ich bin glücklich.
    Falls es Dich tröstet, das mit dem Steckknoblauch habe ich jetzt endgültig aufgegeben. 3 Versuche in verschiedenen Jahren, null Ernte.
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Liebe Karen,
      das tut mir leid, wenn es auch Dir zu warm war. Mir tut dieses Klima gerade wohl, es war mir eher mitunter zu kühl. Es ist natürlich nicht angenehm, wenn Büros sich derart aufheizen oder keine Möglichkeit besteht, die Temperatur kontinuierlich auf einem arbeits-erträglichen Niveau zu halten. In unserem Haus haben wir maximal 25 Grad, das ist wirklich nicht unangenehm. Wenn es nachts zu viel würde, schmeißen wir mal die Klimaanlage an. Das haben wir in diesem Jahr ein einziges Mal getan. Letztes Jahr ein paar Male. Meistens funktioniert es in unserem Haus ohne. Wir haben aber auch Hitzeschutzvorhänge von Ikea, die sind wirklich prima und lassen von außen keine Hitze mehr durch! In den oberen Räumen zudem noch sonnenabweisende Plissee-Rollos statt Stores oder Vorhängen. Da wir hier leider keine Außen-Jalousien haben. Die Vorgänger nahmen ihre mit und für uns lohnte sich eine Anschaffung von fest eingebauten Rollos einfach nicht, da wir eh nie vorhatten, sehr lange zu bleiben.

      Ohje, gerade über den Knoblauch hatte ich mich immer so gefreut, über die kleinen Brutknöllchen genauer gesagt, die ich so gern auf Butterbrot gegessen habe. Naja, wenn es nächstes Jahr nichts mehr wird, gebe ich es auch auf. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  11. Liebe Sara
    Ich habe den Sommer auch so gerne und ich habe mich in diesem Jahr an einige Sommer in der Kindheit erinnert ob es beim Heuen so heiss war und wir am Abend dann zur Abkühlung in den nahen Teich durften oder an faule Tage in der Badeanstalt.
    Dem Garten hingegen gefiel der heisse Sommer gar nicht so sehr. Wir hatten zwar noch Glück und haben dazwischen immer mal wieder ein Gewitter bekommen, aber andere hatten schon früh im Sommer einen Knusperrasen und viele Ausfälle zu beklagen.
    Das Problem mit dem Lehmboden kennen wir auch. Viele Rosen kommen relativ gut damit zurecht, aber wir heben immer etwa 1m2 komplett aus und mischen mit viel Kompost bevor wir eine neue Schönheit pflanzen. Wann immer möglich wähle ich inzwischen einfache Blüten, damit die Insekten was davon haben.
    Auch solche Knoblauchernten kenne ich zur Genüge. Ich dachte mit dem Hochbeet würde es dieses Jahr besser, aber nö, er ist komplett verschwunden und gar nicht erst gewachsen...
    Wir lassen uns nicht abhalten. Gärtnern ist nicht immer nur Friede Freude Eierkuchen aber trotzdem doch so schön
    Habs gut. Grüess Pascale

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  12. Liebe Pascale,
    bei uns ist längst alles wieder grün. Es ist auch bei weitem nicht mehr so heiß wie im letzten Jahr, mir schon eher etwas zu kühl. Eigentlich schade, da hier bald ein schönes Freiluft-Festival stattfindet, das ich auch letztes Jahr besuchte und das im leichten Flatter-Minikleid. Daran ist dieses Jahr gar nicht mehr zu denken. ;-) Für den Tag sind graue Wolken angesagt, es wird kühl!

    Meine Rosen habe ich fast alle im sehr jungen Zustand gepflanzt, da ich sie selbst aus Stecklingen herangezogen habe. Die Rose, die eingegangen war, gehörte zu dem Bestand, der sich bereits im Garten befand (von unseren Vorgängern). Sie hatte nicht mehr den richtigen Standort, da die Bäume im Terrassenbereich auch sehr hoch geworden sind. Neue Rosen werde ich wohl kaum noch pflanzen, da unser Garten belegt ist. Rosen mit einfachen Blüten habe ich sehr viele. Leider blühen diese nur einmal im Jahr.

    Das mit dem Knoblauch ist wirklich sehr schade. Unser Achim scheint da sehr viel mehr Glück zu haben. Früher gedieh der Knoblauch bei mir immer. Deshalb verstehe ich nicht, wieso das jetzt nicht mehr funktioniert. Es liegt vermutlich an unserem Boden.

    So sehe ich das auch, es bleibt spannend und abwechslungsreich.

    Liebe Grüße
    Sara

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