Sonntag, 11. April 2010

Wiesenglockenblumen, Veilchen und Knospen

Weiter geht es auf dem Pflanzen-Erkundungsgang durch den Waldgarten.
Vom Walnußbaum aus, der sich im hinteren Waldgartenteil befindet, fällt der Blick in Richtung Haus auf diese hohen Koniferen.


Erste pralle Knospen der Kerrie (Kerria japonica 'Pleniflora') gesehen . . .
Von diesen ziemlich ausufernden Sträuchern gibt es im Waldgarten mehrere.


Der Kirschlorbeer setzt nun auch Blütenknospen an.


Auf der Mooswiese bildeten sich Inseln mit Glockenblumen (Campanula cespitora), die im Sommer herrlich blau blühen werden.


In den Startlöchern steht auch die Japan Anemone (Anemone Japonica) unmittelbar hinterm Haus sowie auf weiteren Beeren des mittleren und vorderen Waldgartens. Vermutlich wachsen hier zwei bis drei unterschiedliche Sorten dieser schönen Blüten-Staude.


Die Gemswurz ist nun hochgeschossen und wird bald blühen.


Zum Vergleich einmal die Gemswurz in voller Blüte von Mitte April 2007 - die Blühzeiten unterscheiden sich also gar nicht viel.



Das heilsame Schöllkraut darf natürlich nicht fehlen. Es wächst im vorderen Waldgartenbereich und in Terrassennähe.



Zum Abschluß für heute noch einmal ein Blick auf die Veilchenmeere (Viola odorata), die sich überall teppichartig ausbreiten. Wie schade, daß man den Duft nicht durchs Internet schicken kann!


Beide Bilder im vorderen Waldgarten seitlich hinter der Terrasse aufgenommen.


Noch ist viel Braun zu sehen, das wird sich aber sehr bald schon ändern . . . die Biomasse, die ein solch großer Waldgarten erzeugt, ist immer wieder staunenswert und ganz enorm!

Kommentare:

  1. Was für ein zauberhafter Garten...so schoen groß, vieles kann sicher einfach nur wachsen und man kann jede Jahreszeit genießen. Das Veilchenmeer sieht wunderschoen aus und das es dort immer wieder neues zu entdecken gibt, kann ich mir gut vorstellen. Ich habe ja nur einen kleinen Garten, da muss man schauen, dass alles in seinen Grenzen bleibt. Danke für diesen schoenen Waldgartenspaziergang.
    Liebe Grüße
    Rita

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  2. Hallo liebe Rita,
    so ist es hier. Es hat zwar auch seine zwei Seiten. Zum Beispiel die vielen vielen Baumschösslinge, was tun mit ihnen, wenn sie zwischen all den Pflanzen sprießen ... aber es ist halt auch schön, wenn man die Vorteile sieht, sehen kann.
    Im kleinen Garten fällt es sicher mehr auf, wenn all das, was da nicht hingehört, sprießen würde, hier wirkt es naturgemäß.
    Gerne, lieben Dank und lieber Gruß
    Sara

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