Mittwoch, 7. April 2010

Fundsachen im Garten

Im Waldgarten gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu entdecken, wenn man mit offenen Augen und wachen Sinnen und ohne Hektik um sich schaut. Dieses zarte Flaumfederchen fand ich am 19.3. d.J. seitlich des Hauses am Eiben-Streifen. Wem es wohl gehörte?


Mit Tannenzapfen können wir handeln. ;-) Zahlreicher Abwurf - hier nur ein kleiner Ausschnitt. Im Vorgarten liegt besonders viel davon. Und ich weiß immer noch nicht, warum diese kleinen Zweigstückchen mit herunterkommen ? ? ?


Garden-Goodies, wie ein von der Natur geschälter Zweig und das Stück einer Atlas-Zeder (Cedrus atlantica), die im Waldgarten im mittleren Teil wächst. Die Nadelbüschel sind einzigartig schön. Viele Koniferen scheinen um diese Zeit Zweigstückchen abzuwerfen. Zunächst ging ich davon aus, daß die Raben diese abnagen zwecks Nestbaues, da ich dies beobachtete. Es sind aber zu viele Zweige für dieses Phänomen ...


Von welchem Tier diese Losung wohl stammt? Entdeckt am 16.3. diesen Jahres.


Taubenfedern sehe ich im Waldgarten nahezu täglich.


Riesen-Bovist im Vorgarten am 25.8.2007. Seither nicht wieder.
Länge etwa wie ein Fuß Schuhgröße 39/40.


Am 28.06.2009 war dieses Sumpfrohrsänger-Baby fast erwachen und flog bald darauf fort


Diese Kröten hatten sich um die gleiche Zeit in unseren Kellerschächten verborgen




Ein Teichmolchmännchen verirrte sich ebenfalls in unsere Kellerschächte. Kurz darauf wurde ganz komfortabel eine kleine "Leiter" für diese Tierchen eingebaut, damit der Ein- und Ausstieg künftig gewährleistet ist. Denn in den kühlen Schächten fühlen sie sich ansonsten in den heißen Sommermonaten recht wohl.


Wer erzeugt nur diese relativ großen Löcher?
Fundort im mittleren Waldgarten links . . .


Gegen Ende Februar 2010 lag dann dieser schöne große Raubvogel (Habicht? Bussard?) mausetot im mittleren Waldgartenteil. Wer der Täter war, ist unbekannt. Der Vogel wirkte unverletzt. Er wurde in der freien Natur bestattet.

Kommentare:

  1. na da sind wieder einige rätsel zu lösen..
    ich vermute, dass die löcher im holz von sogenannten holzwespen stammen - die stechen nicht, wenn du googlest kannst du noch mehr infos finden.
    zu den abgeworfenen zweigen habe ich folgendes im "naturkundlichen wanderbuch" von heinrich grupe gefunden, da beschreibt er das am beispiel einer pappel:
    "...es sieht zunächst aus, als seien sie gewaltsam abgebrochen oder vom sturm heruntergerissen.
    untersuche sie an der bruchstelle! sie ist glatt und feucht, kegelförmig zugespitzt, also nicht gewaltsam gebrochen.
    die pappel stösst diese zweige selbst ab, ähnlich wie im herbst das laub.
    die krone wird durch den zweigabwurf lockerer, licht und luft können besser eindringen.
    achte auf diese selbstreinigung bei eiche, esche, ulme, bergahorn und kiefer..."
    das buch ist die reinste fundgrube, wenn es fragen zu wald, feld und flur geht.

    deine waldgartenbilder snd wieder ganz wunderbar!!
    liebe grüsse
    karin

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  2. Danke Dir ganz herzlich, liebe Karin.
    Holzwespen sind mir zwar ein Begriff, aber näher habe ich mich damit noch nicht befasst. Man lernt eben nie aus. Da werd' ich nachher gleich mal schauen.

    Etwas Ähnliches habe ich mir bei dem Zweigabwurf auch schon gedacht. Nachdem ich zunächst beobachtet hatte, wie ein Rabe Zweige von Laubbäumen abrupfte ;-) Aber so viele - das konnte unmöglich von den Vögeln verursacht sein. In meinen früheren Gärten habe ich das so auch noch nicht beobachtet. Vielleicht auch, weil die Bäume hier ein wenig dicht stehen, um die Krone lichter zu machen? Ein tolles Buch! Muß doch mal schauen, ob es das noch gibt.

    Ganz zu herzlichstem Dank verbunden und sei ganz lieb gegrüßt
    Sara

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