Samstag, 20. August 2016

Einkaufen ohne Plastik - Naturkatastrophen in den USA . . .


Ich hätte die Zwiebeln auch ohne Netz genommen! Gab es nur nicht!

Bei Ingrid habe ich es vor kurzem erst gesehen und auch schon in anderen Blogs, die mir jetzt aus dem Stehgreif nicht mehr einfallen ... Einkaufen unter Vermeidung von Plastikbeuteln.

Deshalb heute mein Einkaufswagen - ganz ohne die vermeintlich "unvermeidbaren" durchsichtigen Plastikbeutel, die in Rollenform an den Gemüseständen ausliegen. Ich benutze sie schon lange nicht mehr! Bzw. nur in absoluten Ausnahmefällen! Wenn es jeder so tun würde, wäre schon viel getan! Ich habe es noch nie verstanden, warum man jegliches Gemüse in separate Plastiktüten verpacken sollte.

Es ist sicherlich sinnvoll, zum Abwiegen die Gemüse beisammen zu haben, um zu einem Gewichtsergebnis zu kommen, also nicht jeden Fenchel einzeln auf die Waage zu legen. Aber das funktioniert auch mit allen Dreien OHNE Plastikbeutel. In diesem Falle mußte ich zwar nicht selbst wiegen, da die Ware an der Kasse ausgewogen wird. Doch da, wo der Kunde noch selber wiegen soll, würde ich einfach an einen der Fenchel das obligatorische Preisschild ankleben. Gern darf die Kassiererin, die dem Preisschild nicht glaubt, nachwiegen! Da gibt es gar keine Diskussion um die Plastiktüte! Der jeweilige Supermarkt darf aber gerne Papiertüten anschaffen, wie sie Ingrid hier auch zeigt und wie sie schon in meiner Kindheit üblich waren.

Nicht alles Altmodische ist von Vorgestern! Ganz im Gegenteil!

Ich kaufe also so ein, wie man das in meinem Einkaufswagen erkennen kann. Da ich in den meisten Fällen mit dem Auto einkaufen fahren muß (denn bei uns am Ort gibt es leider keine Einkaufsmöglicheit), verstaue ich die Einkäufe dann in einer Klappbox. In dieser habe ich inzwischen mitgeführte andere Beutel oder Behältnisse, um z.B. Beeren sicher zu verstauen. Außerdem nehme ich im Sommer auch immer Kühl-Elemente mit, damit empfindliche Ware nicht verdirbt, denn ich bin oft relativ lange unterwegs.


Dieser Post geht an Traude/Rostrose zu A New Life #8. Eine sehr gute und vor allem wichtige Umwelt-Aktion!

Und da komme ich auch gleich zum unheimlichen Wolkenbruch, der mich zum Glück verschonte, den ich aber hautnah in einem Gartenmarkt miterleben durfte. Wie gut, daß ich meine Mutter schon vorher trocken zuhause abliefern konnte und selber auch gerade im Trockenen war!

Stichwort: Klimawandel! Wie gut, daß ich hier - in LowerSaxony lebe und nicht in Gegenden, die gerade brennen oder im Wasser versinken! Doch dabei muß es nicht bleiben .... Naturkatastrophen können auch uns heimsuchen, wenn wir so weitermachen wie bisher ...


Naturkatastrophen in den USA: Louisiana versinkt, Kalifornien brennt

Wir alle sind gefordert! Weniger Plastik, weniger Verbrauch, anderes Verhalten ..... leider scheinen viele die Zusammenhänge immer noch nicht begriffen zu haben, wenn ich so sehe, wie blauäugig oft eingekauft wird! ;-) Mehr, mehr und noch mehr und immer schnell wieder weg damit!


warum die Videos in letzter Zeit immer so schmal werden, entzieht sich meiner Kenntnis.Ich habe das Video in Hochformat mit dem Smartphone aufgenommen und mit dem MovieMaker bearbeitet


Andererseits vermute ich dahinter ein schwerwiegendes psychologisches Problem unserer Zeit, das in diesem Falle Massen betrifft. Anders kann man es nicht nennen.
Denn wir leben nicht, wir verschwenden und das in ganz großem Stil! Und auch noch auf Kosten Anderer! Sogar auf Kosten von Kindern und sogar noch im guten Glauben, uns das alles selbst erarbeitet zu und somit das gute Recht auf diesen Lebensstil zu haben.

Würde es nur uns Deutsche betreffen, könnte man es im  Zusammenhang mit der German Angst sehen, aber so ist das ja nicht . . . denn auch in anderen Ländern wird inzwischen äußerst verschwenderisch gelebt - zumindest die, die glauben, sich diese Art des Lebens leisten zu dürfen!

Hinter Verschwendung steckt jedoch immer ein anderes Problem, das viel mit Sucht zu tun hat und das Wort Sucht beinhaltet das Verb "suchen" . . . was nur, was SUCHEN wir alle denn nur???

Kommentare:

  1. Hallo Sara,
    ja, ist das nicht schlimm in den USA? Man mag gar keine Nachrichten mehr gucken vor lauter Katastrophen.
    Plastiktüten boykottiere ich schon lange, sage auch beim Kauf von Kleidung, dass ich keine möchte. Denn in den Klamottenläden bekommt man die sonst ja gern mal gleich aufgewzungen. Aber was den Rest angeht finde ich es schon schwierig, auch Naturkosmetik wird in Plastik verpackt...
    VG
    Elke

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  2. Liebe Sara,
    wir leben in einer Blase, die irgendwann platzt.
    Leider merken es die meisten nicht. Sie merken auch nicht, dass vieles
    was uns so vorgesetzt wird, nur Ablenkung bedeutet.
    Jedenfalls ist dein Einkauf schon mal ein kleiner Beitrag.
    So oft es geht, fahren wir zu unserem Bio-Bauernhof der sogar
    eine eigene Bäckerei hat. Ist ein bisschen Fahrzeit, aber was sind schon
    25 Minuten gegen all diesen Plastikwahn.
    Eine kleine Bio-Mühle mit Salaten und Kartoffeln und anderes Gemüse
    ist in unserer Nähe ( 10 Min. )
    Ich wünsche dir eine schöne Woche.
    LG Rita

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  3. Hallo Sara,
    ja Du hast Recht mit dem Einkaufsverhalten und den Tüten, ich versuche auch immer ohne auszukommen und ab und an (ich schaue mir die Leute aber vorher an) spreche ich sie auch mal an und sage 2 Paprika könnten sie doch auch ohne Tüte mitnehmen. Aber das mache ich nicht mehr bei jedem, denn ich wurde schon ganz dumm zurück angepampt. Jetzt nachdem ich die Leute genau unter die Lupe nehme kommt eigentlich immer: ja sie haben ja Recht!
    Unsere kleine Tochter arbeitet stundenweise abends bei Rewe an der Kasse und sie erzählt auch immer wieder von Leuten die beharrlich nach den Tüten fragen und manche werden dann wirklich unverschämt und haben überhaupt kein Verständnis dafür.
    Dabei gibt es doch die Papiertüten, ich verstehe diese Aufregung gar nicht, bekommen die denn nichts mit von dem Müll im Meer, ständigen wachsenden Müllbergen, Ressourcenverschwendung etc.pp????
    Ich freue mich dann immer, wenn ich sehe, das es aber eben doch auch die "anderen" gibt und ja ich glaube (oder hoffe es?) es werden immer mehr?
    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
    Kirsi

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  4. Liebe Sara,
    wir kaufen in größeren Vorräten ein und kommen schon mit unseren Boxen ins Geschäft.
    Wir haben einen guten Wochenmarkt und einen fahrenden Händler, der uns jederzeit mit Kartoffeln,saisonellen Obst und Eier versorgt. Alles Andere wird sorgfältig aussortiert und entsorgt.
    Leider gibt es immer wieder Dinge, die ohne Plastikverpackung nicht zu bekommen sind. :(
    Wünsche dir einen ganz gemütlichen Sonntag und einen guten Wochenbeginn,
    Manuela

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  5. Liebe Sara,
    ja das ist ein großes Problem, welches du da ansprichst.
    Ich versuche auch auf Plastiktüten zu verzichten.
    Inzwischen bin ich sogar dazu übergegangen, Waschmittel und Putzmittel selber herzustellen. Das funktioniert sehr gut und dadurch vermeide ich eine Menge Plastikflaschen.
    Man muss nur drüber nachdenken, vieles lässt sich verändern.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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  6. Einkaufen gehe ich mit Körben. Und Obst und Gemüse nehme ich immer lose. Was will ich mit den ganzen kleinen Beuteln. Ich versuche so weit es geht frisch und offen zu kaufen.
    LG Sunny

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  7. Hallo Sara,
    ich war heute in einem Hofladen, um Gemüse, Obst und Salat einzukaufen. Der Salatkopf wurde in eine Lage Zeitungspapier gewickelt, das Gemüse lose in meinen Korb gelegt und nur die Tomaten und Bohnen kamen in eine Tüte. Das Fazit: Einkaufen fast ohne Plastik.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  8. Das habe ich schon gemacht mit dem Wiegeetikett an den Einzelteilen. Denn die Papiertüten finde ich a) zu klein wenn vorhanden z.B. bei einem bekannten Bio-Supermarkt und b) dann auch nicht unbedngt erforderlich. Am Marktstand muss man immer halt schreien, wenn begonnen wird, die Sachen in die elendigen Plastikschläuche einzuschnüren. Seufz, man muss sich schon echt durchsetzen zur Vermeidung.
    LG von Karen

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