Montag, 14. August 2017

Christrosen vor Hortensien pflanzen?




Ich habe es zwar getan, bin mir jedoch nicht sicher, ob das eine wirklich gute Idee war.
Noch sind die Pflanzen aber jung und können problemlos versetzt werden, sollte sich meine Idee als eher ungünstig erweisen.
Die Lilie daneben kommt übrigens weg - sie wird von Lilienhähnchen befallen, während andere Lilienarten in Ruhe gelassen werden!


Doch die Christ- und Lenzrosen haben sich in so großer Zahl vermehrt, dass ich wenigstens einige an andere Stellen im Garten auspflanzen wollte. In Töpfen habe ich sie weniger gern, da vergesse ich meist das Gießen, vor allem im Winter gehen mir Topfpflanzen dann kaputt.

Ich hoffe, auf dem obigen Bild kann man die Christrose unterhalb der Hortensie erkennen. Hier noch einmal mit Pfeil-Markierung.




Meine 'Flohmarktrose' verschenke ich jetzt übrigens. Bei Ingrid hatte ich seinerzeit von den Gallica-Rosen gelesen und genau der Typ Rose ist meine Flohmarktrose. Ich hoffe, sie findet einen neuen Besitzer, der viel Platz für diese sonst sehr schöne Rose hat. Ich brauche jedoch Pflanzen, die dauerhaft einen schönen Anblick bieten.




Ebenso muß ich eine meiner selbst gezogenen Mozart-Rosen fortgeben. Für zwei dieser Rosensträucher ist mein Garten einfach zu klein. Und an dieser Stelle ist die Rose inzwischen absolut unpassend.  Denn in diesem Beet sollen generell nur Rispenhortensien miteinander wachsen. Die Vanilla Fraise hatte ich zur Limelight gepflanzt, da sie ganz hinten im Garten nie so recht gedieh. Am neuen Platz blüht sie jedoch nach kurzer Zeit schon sehr prächtig.



Mit mindestens einer meiner Waldgartenrosen ist es das Gleiche. Auch diese Rose wächst an der anderen Seite dieses Beetes. Zu einem Hortensienbeet passt das nicht! 
Selbst wenn diese Rose an der Stelle beim "Weiden-Durchblick" (ein Bild unter der Collage) ganz stimmig an ihrem Platz wirkt .... spätestens wenn die großen Rispen der Hortensien erscheinen, die schließlich auch mit den Jahren üppiger werden, stimmt dieses Bild nicht mehr so ganz.

Aber den Garten bevölkern inzwischen so viele Waldgartenrosen, dass ich gut und gerne noch eine entbehren kann.  Es werden ganz sicher nicht alle gleichzeitig verfrieren, so daß ich um sie bangen müßte.

Die Waldgartenrose an den unterschiedlichsten Plätzen im Garten



Der Roséton auf strahlendem Weiß, den die Hortensie Vanilla Fraise angenommen hat, ist überaus entzückend. Ob Limelight und Vanilla Fraise so nah beieinander passend wirken, sei dahingestellt, doch an anderer Stelle ist einfach auch kein Platz mehr für die Vanilla Fraise!

Andererseits liebe ich diese bunten Hortensienbeete oder sogar Hecken, wie ich sie schon gesehen habe, wo viele Hortensien in allen Farben bunt durcheinander wachsen. Und hierzu möchte ich gern auf Kathrin's Buchtipp verweisen, in dem es um bunte, ja sogar knallbunte Beete geht!

Bunt finde auch ich hübsch, wenn es nicht zu viel wird. In meinem Garten sollen die Weiß- und auch Blauanteile schon dominieren - auch Rosa darf sein, gelb und Orange und selbst Rot findet sich in meinem Garten jedoch weniger. Insgesamt bevorzuge ich die zarten, blassen Farben mit wenigen Ausnahmen. Und da nie alles zur gleichen Zeit blüht, habe ich streckenweise einen ziemlich weißen, aber auch blauen Garten. :-)



Neu ist diese Blaublühende, die später ins Beet wandert ... wenn ich den Namen wiederfinde, füge ich ihn hier nach.



Genauso wie diese blauen Sternchen aus dem Topf heraus funkeln .... auch diesen Namen muß ich später nachfügen.



Kommentare:

  1. Hm, Christrosen vor Hortensien finde ich nun gar nicht so schlecht... Die Christrosen haben ihren Auftritt dann, wenn die Hortensie noch kahl ist - und wenn die Christrose nur noch Blätter zeigt, blüht die Hortensie schön auf - Das kann ich mir gut vorstellen! Liebe Grüsse, Miuh

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    1. Das dachte ich auch, liebe Miuh. Nur daß ihre Bodenansprüche unterschiedlich sind. Aber im Grunde wächst auf unserem Boden ohnehin fast alles.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Warum nicht die Christrose zur Hortensie setzen. Meine wachsen neben Rhododendren. Gibt gezielt einen Hauch Kalk an die Christrose und gut ist es. Bei den Rispenhortensien ist nach wie vor Limelight mein Favorit, ich mag dies zitronig Frische.
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Ja, auch natürlich wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse, liebe Karen. Allerdings fände ich es optisch sehr schön, wenn die Christrosen erst einmal groß genug sind.

      So habe ich das bei der Limelight bisher noch gar nicht gesehen. Ich wollte ganz einfach weiße Rispenhortensien. Die Limelight wirkt sehr zart grünlich bei mir, manchmal auch gelblich. Von Gelb bin ich ja nicht so sehr der Freund. Aber ich zweifele doch, ob die beiden Hortensien gemeinsam wachsen sollten, da die Vanilla Fraise ja eindeutig schneeweiß ist mit einem Hauch Rosé. ;-)
      Nur wohin mit ihr? Hinten im Garten hat sie sich nicht wohlgefühlt und anderswo ist eigentlich kein Platz mehr für eine weitere Hortensie. Dafür müßte ich was anderes rausschmeißen, denn die verbliebenen Rasenflächen sollen so bleiben wie sie sind.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    ich muss zugeben, dass ich die Christrosen erst mit Hilfe des Pfeils gesehen habe, aber ich habe auch meine Brille vergessen...
    Aber ich denke, die Kombination könnte sehr gut zusammenpassen, da sie ja zu unterschiedlichen Zeiten blühen.
    Bunte Beete habe ich jetzt schon öfters bei anderen Bloggern gesehen und das gefällt mir sehr gut.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Die sind auch noch ganz klein, lieber Wolfgang! Daher dachte ich, markiere ich sie lieber mit einem Pfeil auf einem weiteren Bild. ;-)
      Bunt mag ich zwar auch, aber nicht nur - ein kunterbunter Garten wäre mir doch zu bunt.

      Liebe Grüße und auch für Dich/Euch eine schöne neue Woche!
      Sara

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  4. Hallo Sara,
    ich bin gespannt, wie sich die Christrose vor der Hortensie macht. Bei mir im Garten gedeihen keine Christrosen. Alle bekamen schwarzes, fleckiges Laub und mussten in der Mülltonne entsorgt werden.
    Nur Lemzrosen finden es toll bei mir und die machen echt Freude. Keine einzige ist krank geworden.
    Dass die Rosen gehen müssen, ist nicht schlimm. Es gibt so viele schöne Stauden und Sträucher, da muss man sich nicht mit einem Kümmerling herum plagen.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Da bin ich auch sehr gespannt, liebe Ingrid. Ich setzte auch an andere Stellen vor andere Sträucher Christ- und Lenzrosen. Es ist einfach ein Experiment. - Wirklich schade, daß sie bei Dir nicht gedeihen. Einige schwarze Blätter hatten meine zwar auch, die habe ich einfach abgemacht und gut ist. Insgesamt aber sehen sie ganz gut aus und blühen vor allem wunderschön.
      Stimmt, es gibt so viele schöne Gehölze - da ist es um die eine Rose auch nicht schade. Ihre Blüten sind zwar sehr schön, wenn sie denn mal schön blüht, aber das war es dann auch schon. Insgesamt eine viel zu kurze Zeit - das Negative überwiegt inzwischen, daher fliegt sie bald raus.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. denke schon dass es sich gut macht mit den Christrosen
    und etwas unterschiedliche Farben bei den Hortensien finde ich auch nicht schlimm

    du hast einen schönen Garten

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Lieber Rosi,
      das denke ich auch. Bei den Hortensien, was die Rispenhortensien betrifft, finde ich schon einen Solitär schöner, aber unser Garten ist andererseits auch etwas klein, wenn er nicht übrfüllt sein soll oder ich müßte anderes rausschmeißen. Das wird sich noch finden. Die Bauernhortensien finde ich bunt durcheinander aber sehr sehr schön. Ich habe mal einen Zaun mit solchen bepflanzt gesehen, das sah herrlich aus!

      Liebe Grüße und danke!!!
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    ich finde auch, dass die Kombination sehr gut passt, da sie ähnliche Ansprüche an Feuchtigkeit und Licht haben. Bei der Erdzusammensetzung wie ich es nicht so recht. Die Christrosen wollen doch eher kalkhaltigen Boden und der Rest sauren Boden. Aber manchmal muss man einfach Dinge ausprobieren, die in keinem Buch stehen...:-) Ich sehe, du bist schon wieder voll am gärtnern. Das Wetter lädt im Moment aber auch dazu ein. Der Boden lässt sich durch den Regen ganz leicht bearbeiten.
    Also...wenn du keinen Abnehmer hast....ich schwärme für die Mozartrose.....:-)
    Liebe Grüße, Sigrun

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    1. Liebe Sigrun,
      das waren auch meine Gedanken, dass beide eigentlich andere Ansprüche haben. Andererseits wachsen die Christ- und Lenzrosen ohnehin schon mit anderen Pflanzen zusammen, die eigentlich alle andere Ansprüche haben. Und da ich sie an den Rand des Hortensienbeetes setzte, denke ich, ist es einen Versuch wert. Schließlich habe ich nichts zu verlieren, da es ja sehr viele Ableger sind, die ich inzwischen habe.
      Du weißt ja, ich probiere generell gerne aus - anders als nach Lehrbuch - wer nicht wagt, der nicht gewinnt. :-)

      Gerne reserviere ich für Dich die Mozartrose, bevor ich sie entsorgen müßte. Eine ist mir einfach genug, da so ein Strauch ja auch noch relativ umfangreich werden kann.

      Jetzt muß ich rasch wieder raus, das schöne Wetter noch nutzen .... einzig die Mücken dämpfen derzeit die Gartenfreude.

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Ja, liebe Sara, so ist das mit dem Garten. Man plant, pflanzt, pflanzt um, pflanzt neu. Man bleibt beim Pflanzen; denn die Blumen wachsen meistens anders, als man denkt. Wenn Du schon Lenzrosen vor Hortensien pflanzt, dann solltest Du bedenken, dass Helleborus recht breit werden können und ziemlich viel Platz benötigen. Und das Verpflanzen mögen sie später gar nicht.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Ja, so ist das, liebe Edith! Hätte ich von mir so auch mal nicht gedacht. Doch dieser spezielle Garten brachte mich dazu. ;-)
      Daß Lenz- und Christrosen umfangreich werden können, ist mir schon bewusst. Ich werde erst einmal schauen, wie sie sich machen. Blätter abschneiden kann man sicherlich immer. Und da ich wirklich reichlich dieser Pflanzen inzwischen habe, kommt es mir auch auf die eine oder andere nicht an, die dann am falschen Platz womöglich nicht gut gedeiht oder keine Freude bereitet. Es ist auch einfach ein Experiment. Aber - wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Manchmal muß man auch einfach etwas ausprobieren.
      Und in Töpfen geht das mit Pflanzen über den Winter bei mir nie gut, außer die Birke und Weide, die können das ab. ;-) Alles andere geht bei mir kaputt und müßte ich für die Töpfe jedes Jahr neu kaufen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Liebe Sara,

    ich würde es mit der Christrose und der Hortensie einfach mal probieren, ich kann es mir gut vorstellen, dass die beiden sich gut vertragen.

    Viele liebe Grüße
    von Anke

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    1. Freut mich sehr, wieder von Dir zu hören, liebe Anke!
      Ich hab' sie ja bereits so gepflanzt und ich bin sehr gespannt, wie das auch optisch dann wird, wenn die Christ- und Lenzrosen größer werden. Werde später berichten.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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