Montag, 23. September 2019

Weiss wie Schnee ... Katzen und Nachwuchs ... Herbstdeko



So vieles habe ich mittlerweile nicht von den Neuzugängen gepostet, auch nicht zeitlich-rückversetzt, das wird heute nun zum Teil nachgeholt, anderes werde ich in der Vergangenheit posten, wenn es sich um einzelne Pflanzen handelt, sobald ich einmal dazu komme.

Relativ neu ist die Blauraute (eigentlich wollte ich ja einen Agnus Castus besorgen, der ebenfalls so schön blau blüht.) Doch dazu kam es dann nicht mehr, und wenn es diese Pflanze jetzt nicht mehr zu kaufen gibt, dann vielleicht im nächsten Jahr ....

Denn als ich bei meiner lieben Freundin die Blauraute sah, die da zusammen mit den schönen roten Rosen und der Euphorbie zusammen stand, war ich ganz hingerissen. Zunächst glaubte ich an eine Art Bartblume, wurde jedoch schnell eines Besseren  belehrt. Auch die Blauraute ist winterhart, die Euphorbie aber wohl nicht. Trotzdem mußte ich sie natürlich haben, diese Schneewolke oder auch "Zauberschnee" genannt. (siehe auch Bild ganz oben!)

Auch in meinem Beet stehen rote Rosen, die der Rose 'Dirigent', die über der Blauraute schweben.


Meine Rose 'Dirigent' . . .  leider ist die Blauraute nicht mit aufs Bild gekommen, aber der Bambus ist auf beiden Bildern zu erkennen! Im Hintergrund trägt die Ebersche reichen Behang.


In der Gärtnerei ...




Welche Pflanze ist das?


Welche Pflanze hat sich aber neben der Blauraute eingestellt?? Zuerst glaubte ich gar an einen Ableger der Bartblume. Diese hat auch tatsächlich einen Ableger, der aber doch die typischen Blätter aufweist. Wer die hier abgebildete Pflanze kennt, darf mir gerne den Namen nennen.




Relativ neu ist auch die Dahlie, die ich hier schon einmal zeigte und die eine Freundin mir schenkte. Dafür habe ich am Zaun extra Platz geschaffen, indem etwas anderes von dort weichen mußte.


Links der Dahlie steht der Rote Hartriegel, der sich inzwischen herbstlich in Schale geworfen hat. Daneben habe ich einen anderen Strauch entfernt, damit der Hartriegel Platz hat.
So langsam nimmt der Garten Gestalt an, denn anfangs bepflanzte ich ziemlich wild den  Zaun, Hauptsache er wird schnell dicht und möglichst nicht sehr einsehbar! ;-) Unnötige Kosten sollte das Ganze überdies auch nicht verursachen. Schließlich hatten wir nicht vor, allzu lange zu bleiben ...




Und was den Nachwuchs betrifft ...


Mein Schwarzer Schlangenbart bildet endlich Ausläufer, genauer einen ... denn ich habe mich schon länger gefragt, ob dies jemals der Fall sein würde, nachdem er das bei Ingrid, unserer Pfälzerin, längst tat und ob ich hier im Garten evtl. den falschen Platz ausgewählt habe. Samen habe ich an diesem Gras auch noch nicht entdecken können, aber vermutlich kommt das noch.


Nachwuchs gibt es an vielerlei Stellen ... wie von der Korsischen Nieswurz als auch der Mandelblättrigen Wolfsmilch.

Die Wassetropfen auf den Pflanzen entstanden nicht durch Regen sondern durch meine Bewässerung mit dem Schlauch.




Doch nicht nur das - es ist mir erstmalig ein Sommerflieder-Steckling gelungen!!! Eine Sensation, denn bislang war mir das nie geglückt! Und zwar einer vom weißen Sommerflieder, denn diesen möchte ich von der Terrasse gerne entfernen. Der Strauch ist aber inzwischen so mächtig geworden, dass er nicht mehr verpflanzt werden kann. Daher freue ich mich um so mehr, dass das Experiment endlich geglückt ist. Sobald sicher ist, dass die Pflanze den Winter überlebt hat und gedeihen und blühen wird, wird der weiße Sommerflieder am Terrassenhang gefällt. Und ein gefälligeres Gewächs wird diese Stelle bekleiden, das nicht so hoch und stakselig aufragt.


Kleinigkeiten zu ernten gab es in unseren "Zier"garten natürlich auch immer. Kartoffeln stecke ich nur jene, die nicht mehr so schön sind und schon Keime bilden, in die Erde - ganz hinten im Garten. Und wenn es nur eine Handvoll Mini-Kartoffeln bringt, ist das besser als nichts! Viel Platz haben wir eh nicht dafür! - Da wir aber dieses Jahr Mäuse haben, blieben für uns nur ganz wenige kleine Kartöffelchen übrig. Mit den Topinambur wird das nicht anders gehen.


Wir konnten auch von der Herbst-Himbeere einiges ernten, die ich mittlerweile seitlich des Hauses gepflanzt habe, denn im Kübel gedieh sie nicht gut, außerdem kam ich nicht dazu, sie im Kübel regelmäßig zu gießen oder zu düngen.



Die Mäuse huschen noch immer über das Grundstück - trotz Buttersäure. Nur die Aufwürfe hat es in der Form nicht mehr gegeben. Im Oktober 2017 erwischte ich ja eine Brandmaus auf frischer "Tat" - diese Maus fiel mir wegen ihres Aalstriches auf dem Rücken besonders auf.

Brandmäuse sind tagaktiv. daher laufen sie einem eher über den Weg als andere Mäuse. Interessant, wie diese Mäuse leben! Zumindest ist die Bandmaus für schlechte Kartoffelernten oder das Absterben von Gewächsen aufgrund von Wurzelfraß nicht verantwortlich!


Seltsamerweise zählt bei Wikipedia sogar die Feldmaus zu den Wühlmäusen. Ich wußte bislang nicht, dass die Feldmaus auch diese Haufen erzeugt!



Mastjahre sind Mäusejahre ... eigentlich war 2019 ja kein Mastjahr, dennoch haben wir dieses Jahr ein Mäusejahr!

Wie gut, dass es Katzen gibt.  Diese hat sich gerade an der richtigen Stelle auf die Lauer gelegt - trotz Buttersäure - die ist sicher längst verpufft ... denn hier befindet sich ein Loch der Wühlmaus, wenn sie derzeit auch nicht "wühlt" ...

Und so lange es nicht SOLCHE massenhaften Hinterlassenschaften gibt, dürfen Katzen gerne zu Besuch kommen! Insbesondere dann, wenn sie Mausefalle spielen! 



Soweit für heute ... denn leider reichen die Labels nicht für alle Pflanzen und Situationen aus, so dass ich solche Posts aufteilen muß.

Reiche Schätze aus dem Garten ... 

von Waldgartenrose, Hortensie 'Limelight', Physalis, Fetthenne ...


die zum Teil dann noch weiter verarbeitet werden, wie die orangenen Lampions, in die ich gern die LED einer Lichterkette stecke. Geht schnell, ist keine Deko, die man aufbewahren muß, da kostenlos und jedes Jahr neu, kann kompostiert werden und ist vor allem nicht aus Plastik!  Und so schön!

Jedes Jahr lasse ich mir eine andere Version einfallen ...
In meinem anderen Blog zeigte ich bereits eine Lichterkette mit Physalis und auch auf Instagram. Damals ließ ich die Kette einfach von einer Stehlampe herunternhängen.



verlinkt mit Gartenwonne - Sommerglück

Kommentare:

  1. Ein schöner Streifzug durch Deinen Garten. Uns plagen heuer auch die Wühlmäuse - es ist sehr ärgerlich. Deine Rosen sind sehr schön. Wahnsinn, wie viele Blüten sie noch haben...

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    1. Danke! Ja die Mäuse sind in diesem Jahr eine Plage. Doch seit der Anwendung mit Buttersäure geht es, wenn sie auch noch nicht ganz verschwunden sind.
      Die "Waldgartenrose" ist wirklich schön, sie blüht hier unermüdlich bis zum Frost. Ich habe schon viele Ableger von ihr herangezogen. Auch in meinem Garten stehen einige Exemplare von ihr, weil sie so ein dankbarer Blüher ist.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Mäuse haben wir eigentlich immer im Garten. Gegenüber der Straße vom Garten ist ein Feld, das von einem Bauern bewirtschaftet wird. Da fühlen sich Mäuse wohl. Ich bin froh, dass wir unseren Kater haben, der sie vom Haus fernhält. Obwohl er uns manchmal eine Maus durch die Katzenklappe bringt. In diesem Jahr habe ich mir eine weiße Rispenhortensie zugelegt. Wie auf Deinem letzten Bild zu sehen.Die sind echt hübsch.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Wir hatten nie ein Mäuseproblem, aber eine Maus, die ihr Loch in Hausnähe hatte. Doch in diesem Jahr haben sich die Mäuse zum Problem entwickelt, das ist neu! 2019 gilt als Mäusejahr. Insbesondere mit Wühlmäusen hatten wir es noch kaum zu tun.

      Ohje, eine Katze, die Mäuse ins Haus schleppt, wäre für mich der Horror! Aber mittlerweile kommen gelegentlich fremde Katzen - vielleicht fangen die ja auch Mäuse in unserem Garten, wie das abgebildete Exemplar. :-) Einmal lag allerdings eine Maus vorm Haus. Vielleicht von einer Katze erlegt?

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2019/08/mausejahr-und-das-gefahrliche-hanta.html

      Die abgebildete Hortensie ist die 'Limelight', sie hat in diesem Jahr mächtige Rispen ausgebildet. Pinky Winky habe ich auch, ebenso Vanilla Fraise. Alle sind sie anfangs "weiß" und färben sich erst zum Herbst.
      Ich mag sie auch sehr. Ich ziehe die Hortensien mittlerweile aus Stecklingen, das klappt ganz leicht.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Hallo Sara,
    das ist das Echte Eisenkraut (Verbena officinalis).
    VG
    Elke

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    1. Oh dankeschön! Das ist ja toll! Ein richtiger Schatz sozusagen! Kannte ich noch gar nicht. Nur das, was man hier so kaufen kann als Zierpflanze.

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Sara, warum Dein Schlangenbart keine Ausläufer bilden möchte, weiß ich nicht. Bei mir breitet er sich zwar langsam, aber ständig aus. Er hat auch wieder einige Samen gebildet. Dabei pflege ich ihn nicht besonders.
    Dein unbekanntes Pflänzchen wächst auch bei mir im Garten. Es hat sich wohl aus einer Vogelfuttermischung ausgesät. Leider kenne ich den Namen nicht.
    Ich habe Dir auch eine Nachricht wegen Wunderblumensamen geschrieben.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Liebe Ingrid,
      einen Mini-Ableger hat er ja inzwischen. Ich war wirklich erstaunt. Der Boden wird das Problem sein. Es ist an der Stelle auch ziemlich trocken und die Südseite des Gartens, wenn auch der Zaun inzwischen bewachsen ist, wird es doch im Sommer dort sehr heiß und wegen Baum und Ramblerrose auch sehr trocken.

      Die unbekannte Pflanze hat Elke ja inzwischen identifiziert. Das Echte Eisenkraut! Vielleicht war es in einer Wildblumenmischung, die ich mal ausgestreut habe. Ich bin echt erstaunt!

      Deine Nachricht habe ich schon gesehen und werde Dir später noch antworten. Vielen lieben Dank schon mal!

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara, eine Pflanze schöner als die andere ;-) und auch noch Himbeeren und Kartöffelchen.. Tut mir leid, dass ihr so viele Mäuse habt, hoffe die Helfer sind fleißig. Mäuse sind herzig, aber so viele macht wirklich keinen Spaß mehr, die futtern ja wirklich alles an. Ich wünsch' dir eine wundervolle Woche! Alles Liebe, Bianca

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    1. Danke, liebe Bianca. Mit den Mäusen hält es sich inzwischen in Grenzen. Die Buttersäure hat schon ein wenig geholfen. Bislang konnte ich auch noch keine Verluste von Pflanzen entdecken. An den Wurzeln sollen sie ja erst im Winter knabbern, wie ich gelesen habe. Noch fressen sie Beeren, Hagebutten, Samen ...

      Liebe Grüße und Dir auch eine schöne Woche
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    Deinen Physalis hat aber ganz toll produziert! Wir hatten ihm auch mal ein Jahr aber nicht mehr, leider.
    Von Katzen findet man aber nie solche ungewollten 'Geschenke' im Garten - NIE da sie alles begraben.
    Euer Garten bringt süße Blüten; genieße es so lange es sie gibt.
    Liebe Grüße,
    Mariette

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    1. Ja, darüber war ich auch erstaunt, liebe Mariette. Denn anfangs hatte diese Pflanze enorme Startschwierigkeiten. Doch mittlerweile breitet sie sich schön aus.

      Bei uns können die Katzen leider nur schwer etwas vergraben - ich hatte Dir in dem alten Post schon dazu geantwortet. Aus diesem Grunde bleibt der Kot an der Oberfläche liegen, wird heutzutage bestenfalls noch im Mulch verscharrt. Der Boden ist einfach zu steinhart dafür.

      Jetzt gehts auch wieder in den Garten, das Wetter ist wieder schön.

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Liebe Sara,
      Wenn ihr Kartoffeln ernten könnt dann können die Katzen auch ihren Abfall vergraben!
      Liebe Grüße,
      Mariette

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  7. Liebe Sara, bei Dir ist im Garten ja noch mächtig viel los. Wir haben unseren zum Teil schon eingewintert. Das liegt am bescheidenen Wetter. Vieles war schon frühzeitig hinüber, da es die zahlreichen Temperaturschwankungen nicht ausgehalten hat. Jedes Jahr ist halt nicht gleich.

    Eine Mäuseplage? So etwas hatten wir Gott sei Dank noch nicht im Garten. Dafür gibt es genug anderes, das uns das Leben schwer macht.

    Wünsche Dir noch einen schönen Tag.
    LG Kathrin

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    1. Liebe Kathrin,
      bei uns ist es heute sogar noch sehr sommerlich gewesen, 22 Grad, selbst abends, als es dunkelte, war es regelrecht "heiß", so kam es uns vor. Ganz ungewohnt, nachdem es ja schon wie November Anfang Oktober war, so kalt! Aber schön, denn es ist so angenehm!

      Eine Mäuseplage hatten wir auch noch nie, aber das ist die Folge der 2 letzten Sommer. Die vergeht auch wieder von allein. Wir haben nichts unternommen, außer Vergrämung durch den scharfen Wasserstrahl, Zuschütten der Löcher und Abschneiden der Hagebutten. Vogelfutter gibts bei uns jetzt auch noch nicht. Insofern finden die Mäuse dann nichts Freßbares und die Sache legt sich alsbald.

      So ist immer irgendwas und wir vertrauen auf den Schöpfungsplan, der das alles längst beinhaltete und für jedes Mittel ein Gegenmittel weiß, ein natürliches ...

      Alles Liebe für Dich
      Sara

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  8. Liebe Sara, du schreibst immer noch in deinem Blog, so schön. Ich habe meine Blogs geschlossen und bin vorläufig nur noch auf Twitter unterwegs. Auch so ein Zeit Fresser, aber es gefällt mir ganz gut.

    Herzliche Grüsse zu dir (Entschuldigung auf Twitter habe ich Sara mit h geschrieben)
    Frieda (Elfe)

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