Mittwoch, 15. Oktober 2014

Blumenzwiebeln im Topf



Nach Sigrun's Vorlage habe ich nun auch einen Topf bepflanzt.
Mir gefiel die Idee sehr gut, und so muß der schon von den Vorgängern vorhandene große Steinzeugtopf vorn am Haus den Winter über nicht leer bleiben.



Ich legte in zwei Lagen Tulpenzwiebeln und Krokusse hinein. Eine dritte Lage traute ich mich nicht, da ich fürchtete, die Zwiebelblüher stehen dann zu eng im Topf und können sich einzeln nicht gut entwickeln. Der Pflanzabstand war auf der Packung jeweils angegeben.


Die Maße des Topfes werde ich hier noch nachfügen, ich hatte ihn noch nicht gemessen.


Der Topf sollte obenauf noch eine frostfeste Bepflanzung bekommen.



Was ich mir mit der Pflanze auf den nächsten Bildern an Land gezogen habe, weiß ich nicht genau, ich versäumte es nachzufragen und ein Schild fand ich auch nicht.

Für den Topf wählte ich niedrig wachsende Tulpen, denn proportional hätten mir wohl ganz hohe Tulpen in speziell diesen Topf weniger zugesagt. Nun bin ich gespannt, ob meine Rechnung aufgeht. ;-)



Zum Schluß ist das dabei herausgekommen. Es sollte alles nicht zu dicht sein, denn die Pflanzen breiten sich vermutlich bei den milden Temperaturen noch um Einiges aus. Daher sind noch Lücken mit Erde zu sehen. Alles ist winterhart, und wenn die Stauden überleben, kommen sie auch im nächsten Jahr wieder bzw. werden ins Freiland ausgepflanzt. Die dreifarbige Heide mag ich sehr gern. Und diesen Euonymus, der zu den Spindelsträuchern zählt (ganz links im Topf) mag ich wegen seiner Zweifarbigkeit und dem aufrechten Wuchs. Ausgleichend wirkt der Efeu, der hier im Bild nicht gut zu sehen ist, aber weiter vorn den Topf ziert und hübsch über den Rand des Topfes seine Ranken hängen lassen wird.




Ganz oben im Bild sind dann noch neue Stiefmütterchen, an denen ich nicht vorbeigehen konnte. Auch meiner Mutter habe ich ähnliche für ihren Balkon geschenkt. Erstmals erfuhr ich übrigens von diesen schönen großblütigen altmodischen Stiefmütterchen aus diesem Buch. Vorher hatte ich solche niemals zu Gesicht bekommen. Im Garten meiner Großmutter wuchsen immer nur die einfachen mit den vielfältigen Gesichtern, Sie kannte wohl diese rüschen-berandeten Schönen damals noch nicht. Oder es gab sie noch zu selten.

Wiltulpen hatte ich zwar auch noch besorgt, doch ich fand sie farblich nicht zu diesem Arrangement passend und werde sie lieber in den Garten setzen. Dort können sie verwildern, WENN kein Tier sie aus der Erde wühlt, wie ab und zu einmal geschehen ...


Zum Schluß noch Blatt-Deko eines Tulpenbaumes von vor kurzem.
Eine Handvoll Blätter unterschiedlicher Färbung - mehr braucht es eigentlich kaum . . .