Sonntag, 12. Oktober 2014

Rosen im Oktober . . .


Heute konnte ich endlich die neue Blüte an der 'New Dawn' fotografieren. Diese Rose trägt z.Zt. noch Knospen und wird sicherlich auch bis zum ersten Frost blühen.

Im unteren Bild präsentiert sich auch der Lavendel, der als Vorpflanzung bei der New Dawn wächst. Er blüht zum zweiten Mal in diesem Jahr nach dem Schnitt. Geradezu am Haus blüht derzeit auch wieder die Rosarote Rose mit dem silbrig leuchtenden Glanz.


Und endlich schickt sich die Waldgartenrose, die ich hinten an den Zaun gepflanzt hatte, noch einmal an, weiterzublühen.
Daneben stehen violett blühende Astern, die ich aber leider nach der Blüte entfernen muß, denn sie leiden an Asternwelke, auch wenn das auf diesem Bild nicht erkennbar ist. Wirklich schade um diese schöne Blütenfarbe!


Was jetzt kommt, ist nichts für schwache Nerven. ;-) Denn die Waldgartenrose an der Terrasse hat es z.Zt. leider nicht ganz so gut. Ausgerechnet an den Triebspitzen, die Knospen ausbilden wollen, tummeln sich zahlreiche Blattläuse. Tag für Tag gehe ich nun mit einem Pinsel bei und mache den kleinen grünen Männchen den Garaus.



Hier landen sie nun und verschwinden danach sofort ins Nirwana ...
Und so hoffe ich noch, daß auch diese Rose doch bald auch noch einmal blühen wird. Hilft das alles nichts, werde ich wohl härtere Maßnahmen ergreifen müssen.



Hochgewachsen ist sie nun, die Waldgartenrose an der Terrasse - beinahe so hoch, wie im Waldgarten im lichten Dickicht der Waldbäume. Die Pfeile weisen zu den äußersten Zweigspitzen.




Auch das farbwandelbare Röschen, das aus dem Waldgarten mitzog und nahe beim Hopfen seinen Platz hat, blüht immer noch. Je älter die Blüten, desto mehr färben sie sich zum Altrosa hin, während sie anfangs eher orange-rosa wirken.


Die rote Rose an der anderen Hauswand hat sich als sehr dankbare Blüherin erwiesen. Wenn ich daran denke, wie spärlich, ja geradezu verkümmert sie am Anfang aussah!
Denn sie blüht jetzt durchgängig schon den ganzen Sommer seit Mai und das ziemlich üppig. Das bißchen Rost ist da wirklich kaum der Rede wert, wenn man ihren vorherigen Zustand bedenkt!


Das Rindenmulch war ihr wohl auch nicht gut bekommen. Nun steht sie auf samtenen Füßen inmitten der silbrigen Blätter des Hornkrautes, das zudem noch im Frühjahr herrlich weiß blüht.




Fleißig war ich außerdem heute ... während mein lieber Mann den Rasen mähte ...
Unter anderem fand dieser kleine Rosen-Zögling einen neuen Platz, wo zuvor eine helllila Aster wuchs, die ich wegen Asternwelke ausgraben mußte. Dennoch habe ich die Aster nicht komplett weggeworfen sondern einen noch gesund aussehenden Teil ganz hinten in der Nähe des Gartenhauses an den Zaun gepflanzt.
Da diese Stelle wegen der nicht sehr weit weg stehenden Weide ein wenig trocken ist, habe ich einen kleinen Trick angewandt und das Röschen im angeschlagenen Tontopf in die Erde versenkt. So können seine Wurzeln später ungehindert ins Erdreich treten und der Topf hält die Feuchtigkeit, ähnlich wie wir das von Tomaten kennen, länger. Dennoch hielt ich diese Stelle an der besonnten Südseite des Gartens für eine gute Wahl, zumal es sich um eine Wildrosenart handelt, die recht schnell, üppig und tief wurzeln.

Vorläufig darf ich an dieser Stelle das Gießen dennoch nicht vergessen!!!
Allerdings genieße ich so allmählich, daß die Arbeit im Garten so langsam weniger wird . . . endlich wieder etwas mehr Zeit für Anderes ....



Und schon wieder ein Ballon ... soll das wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl sein??


Ein Drachenflieger überflog kurz zuvor unseren Garten. Er flog sehr tief, aber leider mußte ich erst ins Haus laufen um die Kamera zu holen. Diese Flugobjekte sind unglaublich schnell und so war er schon fast verschwunden, als ich ihn endlich knipsen konnte. ;.) So schade1