Montag, 2. Mai 2016

Blauer Beinwell . . . Elfen und Feen ~~~

Noch einmal der blaublühende Kaukasische Beinwell .... ein Teil davon reist Anfang der Woche zu Elke/Günstig Gärtnern. Er hat sich inzwischen an 3 oder 4 Stellen des Gartens von allein ausgesamt und ganz so viel brauche ich davon dann doch nicht - der Garten soll schließlich nicht einseitig werden.

Seit Mai 2014 - also seit genau 2 Jahren - bewuchert dieser Blaublühende unseren Garten und er hat sich wirklich sehr angestrengt, große Flächen blau zu färben, wofür ich an sich ganz dankbar bin, denn wenn man größere kahle Flächen möglichst schnell dekorativ und naturnah bewachsen lassen will, ist das manchmal gar nicht so einfach.

Zu entfernen finde ich die überzähligen Pflanzen jedoch leicht, besonders wenn unser Boden noch nicht zu fest ist im zeitigen Frühjahr. Dieses Mal werde ich dann auch die Samenstände abschneiden, denn mehr soll es nicht werden. Die Bilder entstanden NACH der gestrigen Gartenaktion. Schon lachen mir wieder die Gelben entgegen, die sind so schnell nicht auszurotten. ;-) :-) Doch diese kann ich sogar essen, da sie nicht so bodennah wachsen, was mir hygienisch zu unsicher ist!


Hier allein zwei der Wuchs-Orte - das obere Bild zeigt die Ausdehnung in Nähe der Bibernellrose - ich muß das mal mit dem Zollstock messen, aber gut 1 m Breite sind das wohl, von der Tiefe fast noch einmal so viel...  und auf dem nächsten Bild ist dann der andere gewöhnliche rosafarbene Beinwell rechts neben der Bibernellrose erkennbar. Er hat bislang noch keine Knospen und blüht erst später.



Das folgende Bild zeigt eine der straßenseitig wachsenden Population.


Und NOCH EIN Beinwell . . . als Pendant zum Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera)....  daher darf er an dieser Stelle bleiben, jedoch auch hier nicht ausufern!


Einmal über den Gartenzaun geschaut - die selbe Stelle ... manchmal frage ich mich, ob den Schulkindern, die täglich vorbeilaufen, diese zauberhaften blauen Glöckchen wohl überhaupt noch auffallen? Als ich Kind war, habe ich sozusagen mit den Blumen "gesprochen" - nicht laut, sie erschienen mir jedenfalls wie Elfen und Feen, wie lebende Wesen mit ihren zarten Röckchen oder hübschen Gesichtchen . . . aber auch damals gab es schon "andere" Kinder. ;-) :-) Und ich war da vielleicht doch eher DIE Ausnahme. ;-) :-)



Dieser - in der Nähe der Scheinkerrie wachsende Beinwell muß in jedem Falle weichen ... ebenso die Haselnuss - obwohl zu überlegen wäre, ob dafür nicht lieber die Scheinkerrie ihren Platz wechseln sollte. Denn der Haselnußstrauch ist schon etwas größer und damit schwieriger zu versetzen.Doch gerade blühen beide Scheinkerrien so schön, wie ich hier gezeigt habe.


Inzwischen überlegte ich auch, ob dies nun tatsächlich der Kaukasische Beinwell oder Symphytum azureum (keine Werbung!) sei. Für mich doch schwierig zu unterscheiden! Doch wenn ich diese Bilder so sehe, kann meiner nur der Kaukasische Beinwell sein! Wobei ich das mit der Doppelwickel, was den Blütenstand betrifft, nicht so ganz verstehe, auch anhand dieser Zeichnungen nicht!

Und dort sah ich diese schöne Staude heute bei einer Walkingrunde durch die Natur .... auch hier hat sie sich tüchtig vermehrt. Dieses große Insektenhotel kennen alle, die hier schon länger lesen, schon von hier!


Fonts Mf Wedding Bells, DingoBatz, Jester

Symphytum asperum, wie der Kaukasische Beinwell bzw. Comfrey auf Lateinisch heißt, ist eine hervorragende Nahrungsquelle für Wildbienen. Vermutlich deswegen hat man ihn auf dieser Hamster-Wiese nahe des Insekten-Hotels angesiedelt.