Sonntag, 1. Mai 2016

Gänseblümchentee


Bisher habe ich Gänseblümchen (Bellis perennis) nur in Suppe oder Salat genossen, einmal als optische Verschönerung der Speisen, zum anderen aber auch als gesundes Wildkraut. Um die spezifische Heilkraft von Gänseblümchen hatte ich mich dagegen bislang noch nicht besonders gekümmert. Schließlich soll in der modernen Phytotherapie das Gänseblümchen auch keine Anwendung finden, wie ich dieser Seite entnehme, jedoch die Volksheilkunde setzt es für diverse Beschwerden ein. Dort ist allerdings von Tee aus Blättern des Gänseblümchens die Rede!


Das Rezept für Gänseblümchentee aus Blüten fand ich in Eva Aschenbrenners Buch "Rezepte für die Gesundheit" - aber man braucht nur einmal danach zu googeln, schon finden sich  zahlreiche Links zu diesem Thema.



Eva Aschenbrenner nennt frische Gänseblümchenblüten; in diesem Video werden jedoch getrocknete Blüten verwendet. Die Menge ist jedoch mit der in dem genanten Buch identisch, ein gestrichener Esslöffel bzw. 2 Teelöffel in ein Viertelliter kochendes Wasser geben und kurz aufkochen. Während die getrockneten Gänseblümchen kurz in der Kanne überbrüht werden und 10 Min. ziehen sollen.

Auch dieses Rezept ist mit dem von Eva Aschenbrenner identisch. Eine aufschlussreiche Seite übrigens. Das Gänseblümchen soll die Haut reinigen und den Organismus entschlacken. 

Ich werde nun in Kürze meine alten Heilkräuter-Bücher wälzen, um darin nach dem Gänseblümchen und seinen Heilwirkungen zu fahnden. Bis dahin nur die imaginäre Tasse Tee . . .
Denn zunächst muß ich ganz sichergehen, welche Wirkungen und in welcher Menge Kraut und Blüten haben. Daß man die Blüten essen kann, ist zweifellos richtig. Nur, was die Menge betrifft wie auch die Blätter, bin ich bis jetzt überfragt, werde meine Erkenntnisse jedoch später in diesen Post integrieren.


Da die abgemähten Gänseblümchen ja sehr bald wieder nachwachsen und blühen werden, habe ich bis dahin noch eine Weile Zeit, um mich bis zur ersten Tasse Tee genau zu informieren.
Das sollte im Übrigen jeder tun, der Wildpflanzen verwenden will! Jede leichtsinnige Verwendung kann auch einmal gefährlich werden!



Die heilenden Kräfte stecken wohl vor allem in den Saponinen, Gerb- und Bitterstoffen. In neueren Studien sollen auch antimikrobielle und antihyperlipidämische Wirkungen aufgezeigt worden sein.

In diesem Post nahm ich mich schon einmal allgemein der Gänseblümchen in Verbindung mit Tee an.


Vera vom Garten No. 7 hatte übrigens die schöne Idee, aus dem Rasen ausgestochene Gänseblümchen in den Topf zu pflanzen. Das sollte ich auch einmal tun.



Dieses Bild wurde mittels dieses Online-Editors mit Rahmen versehen.


Ich wünsche allen Lesern einen schönen 1. Mai!