Sonntag, 29. Dezember 2013

Weihnachtlicher Grabschmuck



Mal wieder einen kleinen Rundgang über den Friedhof gemacht. Übrigens der größten kirchlichen Begräbnisstätte Deutschlands mit 42 Hektar bzw. 170 Morgen! Genauer besteht das Friedhofsgelände aus mehreren Friedhöfen!


Dabei fallen kleine weihnachtliche Arrangements ins Auge, die ich gern fotografisch mit dem Smartphone festgehalten habe.


Ich bewundere ja stets, wie manche es hinbekommen, die Nadelzweige so gleichmäßig zu legen oder zu stecken ;-)



Manches Grab ziert denn sogar ein handgemachtes, naturgewachsenes Herz  aus den unterschiedlichsten Sträuchern. . .


Die Namen auf den Steinen habe ich selbstverständlich unkenntlich gemacht, außer da, wo man sie ohnehin nicht erkennen kann.


Immer noch ein schöner, romantisch verschwiegener Ort, auch wenn in den letzten Jahren vieles der Motorsäge weichen mußte.



Was sich wohl unter diesem grünen Haufen verbirgt?



Ein alter noch erhaltener Brunnen . . . 



Und ein weiterer Brunnen an einem Kreuzweg . . . 


Rote Beeren leuchten auch hier durch das dürre braune Geäst.



Hier wirkt er - der Formschnitt, denn ausreichend Platz ist vorhanden.


Über und über mit Misteln behangene Bäume findet man hier auch.




Moderne Grabstellen ...


Auf diesem Friedhof gibt es wahrlich viel zu schauen . . .



Früher fand ich diese großen wunderschönen Engel und trauernden Figuren immer so wunderbar anzusehen. - In jungen Jahren stellte ich mir vor, einen solchen Engel zu erwerben, der einst mein Grab zieren sollte ;-) Heute bin ich von Engeln allerdings ganz abgekommen ... dennoch finde ich diese alten Figuren weiterhin herrlich, ganz anders als kindliche Putten oder moderne Engel von heute, die da längst nicht heranreichen und für mich eher nicht zum Friedhof bzw. eher auf Kindergräber passen, da sie der Ernsthaftigkeit des Todes nicht gerecht werden . . . 





Heute wäre mir ein kleiner, schlichter Stein - am besten Rosen- oder Efeuumrankt am liebsten ... nur ein "richtiges" Grab sollte es schon sein, kein Urnengrab!


Oder einen kleinen naturbehauenen oder Naturstein wie diesen. - Der biblische Spruch darauf gefällt mir auch sehr gut! - Nur daß das folgende Foto als einziges in diesem Post von April 2012 stammt.



Noch moderner ... würde mir persönlich für "mein" Grab nicht gefallen. Doch hierbei handelt es sich um einen Bestandteil eines Muster-Grabfeldes.

Aber keine Angst, ich habe nicht vor, demnächst das Zeitliche zu segnen! ;-) :-) Das obliegt allein "dem da oben", wie man manchmal so flapsig sagt . . . 




Lichter brennen überall, es wird schließlich auch immer noch früh dunkel.

Und ab und an sichtet man auch schon einmal ein Tannenbäumchen als Grabschmuck. So dezent wie dieses lasse ich mir weihnachtlichen Grabschmuck auch gefallen.



Die Christrose darf nicht fehlen ...
Meine sind leider eingegangen, da wohl an den falschen Platz gepflanzt.
Ich werde mir eine neue kaufen, die ich im im Topf ziehe, den ich später mitnehmen kann . . .


Und wenn das kein Zeichen für einen frühlingshaften Winter ist ... Dieser Japanische Kirschbaum treibt schon fleissig Blüten, nicht nur an einer Stelle und viele Knospen sind schon prall! Übrigens nicht nur in unserer Region!


Durch das Dämmerlicht der Bäume hindurch waren hier keine allzu guten Handyaufnahmen zu machen. Doch die Blüten, um die es hier einzig geht, erkennt man schließlich auch ohne Top-Qualität.






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