Freitag, 20. Oktober 2017

Von überflüssigen Gartengeräten, Leimringen ...Gartenhaus aufgeräumt ...




Schon wieder Gartenführung wäre langweilig, aber dennoch werden weitere Pflanzen und Teile des Gartens in diesen Post mit einfließen ... es gibt so vieles, was ich in den letzten Wochen und sogar Monaten nicht posten konnte und das muß schließlich nachgeholt werden.


In jedem Falle stellt sich so langsam als sicher heraus, dass es sehr sinnvoll ist, die jeweiligen Gartensituationen zeitnah oder zumindest zeitlich rückversetzt mit dem passenden Datum (zu finden in den Exif-Daten eines Fotos) zu posten. Dadurch bleibt der Blog stets up to date und man vergisst so leicht nichts.  Gerade habe ich noch meine selbstgezogenen Bodendeckerrosen, die am Straßenrand wachsen, nachgepostet ...

Und hier ist nun eines dieser für mich überflüssigen Gartengeräte zu sehen.

Kennt Ihr das?






Alles, was ich im Garten tue, mache ich fast ausschließlich mit einer kleinen Gartenschaufel oder auch mit einem kleinen Hand-Unkrautstecher. Das Bild vom Pflanzstecher stammt aus 2012 und wurde noch im Waldgarten aufgenommen.

Was mit der kleinen Schaufel nicht geht, erledige ich mit dem Spaten; ganz einfach!

Damit halte ich es wie der Twitter-MönchHaenim Sunim - alles Überflüssige weg!

So läßt sich freilich blogmäßig kein Geld verdienen, wenn ich meine Vorgehensweise hier so preisgebe! Und auch bei Gartenmagazinen und ähnlichen keine Lorbeeren verdienen, die lieber Blogger abbilden, welche nach althergebrachter Manier mit allem Drum und Dran gärtnern, das landläufig eben "dazugehört". ;-) Logisch, das tun die auch nicht aus reinem Gefallen, sondern weil sie und ihre Kundschaft daran verdienen wollen ... und ohne (Kauf-)Anreize funktioniert der Kreislauf eben nicht! ;-) :-)
Doch ich stehe dazu, sowas wie ein Jamie Oliver der Gärtner zu sein.

Im Laufe der Zeit fließt immer mehr Achtsamkeit ins Gärtnern und auch ins gesamte Leben ein ... ob das nun Nachrichtendiät ist (lt. Twitter-Mönch!) oder vieles andere ... und das, ohne dem Buddhismus anzuhängen!!!

am 19.10. gegen 18:23 h bei uns im Garten ... und ein identsiches Bild
auf Instagram gepostet


Biene und Igelfliege an der Feinstrahl-Aster ...
Und alles mit dem Smartphone aufgenommen - was brauche ich noch eine Kamera! 



Unser Gartenhaus räumte mein Mann vor 2 Tagen aus, reinigte es - einiges wurde ausgemustert - jetzt ist wieder mehr Platz und alles halbwegs sauber. Allerdings habe ich diese Aktion nicht fotografiert. Weder den vorherigen noch den Jetzt-Zustand. Alles muß nicht fotodokumentiert werden. Wolfgangs Post (Gartenwonne) brachte mich erst darauf, das hier zumindest schriftlich zu verewigen, zumal unser Gartenhaus auch in die Jahre gekommen ist und irgendwann wohl eher mal ausgetauscht werden müsste. Es stammt noch von den Vorgängern und macht nicht viel her. Die Wand-Latten, die mit den Boden-Brettern des Hauses abschließen, sind am unteren Ende teilweise verrottet oder angenagt. Mein Mann vernagelte sie ähnlich wie Wolfgang das tat, mit Holzbrettern. Ich hätte es doch fotografieren sollen. ;-) Und auf dem Dach drückt der inzwischen gewaltige Holunder mit seiner Krone. Ein paar Jahre wird es aber wohl noch so gehen ...

Das Wetter war zwar noch sehr schön an dem Tag und ich auch barfuß in den GartenClogs, doch zum Barfußlaufen auf der Wiese ist das Erdreich doch schon etwas zu kalt!


Die Leimringe (eine ganz sinnvolle Maßnahme) wurden von mir inzwischen auch angebracht (Bild vom 9.10 - 17:47 h) - zumindest waren die einzigen zwei Äpfel, die der Baum dieses Jahr trug, genießbar! Ich werde bei dieser Maßnahme am Ball bleiben und auch die Pappkragen im nächsten Jahr versuchen, anzubringen ... oft strömt gerade zu solchen Zeiten so vieles auf uns ein, dass ich völlig darüber hinwegkomme, denn dann rangiert Garten nur noch unter "ferner liefen" ... ;-) Wer kennt das nicht! Die Wenigsten werden die Bilderbuch-Garten führen, auch wenn Einige in dieser Form darüber schreiben, als gelänge ihnen das Gärtnern stets perfekt! ;-)

Geweißt habe ich die Baumstämme allerdings nicht mehr. Mir zu viel Aufwand! In der Natur wird auch nicht geweißt. ;-) ;o) Der Baum muß so zurechtkommen!


Tag-Pfauenaugen tummeln sich auch gern auf Hortensien und die Blätter dieser beginnen sich nun so allmählich herbstlich zu färben. Die Blütenrispen der 'Vanilla fraise' sind im Gegensatz zur Limelight schon braun geworden!



Noch immer suche ich übrigens den Namen dieser blau blühenden Pflanze - und das aus dem Grunde, ob ich sie im Garten überwintern kann. Denn wenn es sich um eine nicht frostfeste Einjährige handelt, lohnt der ganze Aufwand nicht. Bislang steht sie im Topf. Vielleicht erkennt sie ja jemand von meinen Lesern?
Evt. mehliger Salbei Salvia farinea? Dann kann ich nur hoffen, dass die Pflanze draußen den Winter überlebt, denn überwintern kann ich sie nirgendwo.



Mittwoch, 18. Oktober 2017

Gartenführung Oktober - Teil 2!



Weiter geht es durch den Garten mit Bildern aus diesen Tagen, die hier noch nicht verewigt wurden.
Vorweg: Die  Maus kürzlich ist eine Brandmaus, das kann man anhand des schwarzen Aalstriches erkennen. Und das fiel mir auch erst bei Vergrößerung des Bildes auf. - Eine solche Maus hatten wir noch nie in unseren Gärten!

Oben eine der noch unter dem Apfelbaum verbliebenen Rosen - die ich irgendwann noch an einen vorteilhafteren Platz verpflanzen werde. Farbe und Form sind ganz entzückend!

Zweimal dunkle Astern ... oder Chrysanthemen .... aber zur Familie der Asteraceae zählen sie ohnehin alle! ... Geht man vom Blattwerk aus, müssten dies jedoch Chrysanthemen sein, obwohl das Berufskraut auch kein typisches Astern-Blattwerk besitzt, besonders in der anfänglichenWuchsphase!



Fast die gleiche Farbe - nur größere Blüten - eine der neuen Chrysanthemen, die ich in Zaunnähe pflanzte, nahe am Laternenpfahl.
Hier wächst nun auch ein Kirschlorbeer heran, denn der Zaun ist besonders im Winter hier viel zu kahl! Bald schon wird diese Lücke bedeckt sein - dann wird alles wieder ganz anders, denn der Kirschlorbeer nimmt freilich auch Licht weg! Aber schau'n wir mal ... alles zu seiner Zeit und sollte ein Umpflanzen der Chrysantheme notwendig werden, suche ich für sie eben einen passenderen Platz. Jetzt bildet sie einen schönen Farbtupfer am  Zaun und allein darauf kommt es an!

Lampionblumen blühen in diesem Jahr an verschiedenen Stellen, das kam auch noch nie vor! Ich liebe diese Lampions schon seit meiner Kindheit!


Weitere Lampionblumen, die ganz hinten in Zaunnähe unterhalb des Ahornes wachsen.



Und da haben wir's - sogar der Fachhandel verkauft sie als Aster! Genauer Winter-Aster! Wenn auch mit dem Zusatz Chrysanthemum! ;-)



Beim weißen Ziergitter neben der rosaroten Kartoffelrose blüht nicht nur die kleinblumige gefüllte Aster oder Chrysantheme (die Blüten wirklich SEHR klein!!!) - an der anderen Seite des Gitters trägt eine weitere Vertreterin dieser Art ganz winzige gelbliche Knospen, einige gehen gerade auf.  Die Blüten sind wirklich sehr klein, ca 1 Euro! Wenn überhaupt ...




Hortensien 'Vanilla Fraise' und 'Limelight' - Eine errötender als die Andere ...




Knospen der Rose 'Dirigent' ...



Die Krötenlilie blüht ganz prächtig, das war im Mai d.J. absolut nicht abzusehen, als ihre Spitzen erfroren! Somit hat sie wohl doch den für sie richtigen Platz bekommen.
Was für ein Jahr!!! 

Ich pflanze oft intuitiv und liege damit meistens vollkommen richtig! Vieles ist einfach langjähriger Erfahrung! Ohne es jemals perfekt gelernt zu haben! 


Eine einziges Blütenbüschel trägt die Weigelie, die nicht sehr weit von der Krötenlilie an der Grenze zum Nachbargrundstück steht.



Mauretanische Malve mit Besuch ... Feuerwanzen lieben Malven ...auch auf den Stockrosen tummeln sie sich allzu gern.


Das hübsche zweifarbige Löwenmäulchen (Antirrhinum) bewohnt den Garten schon ein paar Jahre lang - es hat seinen Platz unterhalb des Reineclauden-Baumes auf der Seite, die der Straße am nächsten liegt, direkt neben der neuen Gabione.



Meine Gabionen haben übrigens schon das Interesse der Bevölkerung geweckt, wie ich gehört habe. Auch andere Gartenbesitzer würden das gern so umsetzen mit den gefundenen Steinen, die bei jeder Bearbeitung des Bodens an die Oberfläche kommen. Erfreuliche Nachrichten!


Fonts Lynn & BritannicEFExtraLight


Und wieder reicht dieser Post nicht aus, um alle derzeit noch blühenden Pflanzen aufzunehmen, da die Anzahl der Labels hier bei Blogger nur sehr begrenzt ist! Also wird es auch noch einen dritten Post geben ...

Offene Pforte ... und Gartenregeln ...



Wenn Ihr jetzt gedacht habt, ich veranstalte um diese  Zeit noch eine 'Offene Pforte', muß ich Euch leider enttäuschen. ;-)

An der Gartenpforte sah es jedoch so bezaubernd aus im Sonnenlicht (14.10., ca. 13:17 h), das mußte ich einfach mal auf die Schnelle via Smartphone festhalten. Mein lieber Mann hatte gerade den Rasen gemäht, denn sonst steht unsere Gartenpforte niemals offen. Zu rasch würden sich Katzen und Hunde und anderes Getier in den Garten verirren. Damit haben wir in der Vergangenheit keine sehr guten Erfahrungen gemacht, so gerne ich Tiere auch habe! Weniger jedoch ihre zahlreichen Häufchen, die sie in unserem Garten abgesetzt hatten.

Wenn die Pforte nun schon einmal geöffnet ist, will ich Euch mal eben mitnehmen um mit Euch durch den Garten  zu spazieren, mal schauen, was noch blüht.

Ist der Kirschlorbeer links vom Tor nicht hoch geworden?!!! Das ging unheimlich schnell! Ich bin ganz begeistert. Kirschlorbeer hin oder her, er ist ein hervorragender, sehr schnell wachsender Sichtschutz und den brauchten wir einfach gaaaanz dringend!


Diese hübsche zartlila Aster steht am Zaun.. . . ihren Namen kenne ich leider nicht . . .


wo sie sich  zwischen dem blauen Hibiscus und der weißen Kartoffelrose nicht so ganz entscheiden kann.

Wie man sieht, ist sie bei Schmetterlingen außerdem sehr beliebt.
Diese Astern kenne ich seit meiner Kindheit, sie begleiten mich durch all meine Gärten.


Nun kommen wir am Haus vorbei ... dort blüht noch die Kletterrose 'Rosarium Uetersen', die uns eingangs an der Gartenpforte schon entgegenleuchtete.


Daneben - an der anderen  Hauswand - blüht auch noch die rote Rose, die leider namenlos ist.



Wenn wir dann ungefähr zur Mitte des Gartens gelangen, lacht uns von rechts ein Blühstreifen mit der dunkelfarbenen Aster (ebenfalls ohne Namen) und einer von mir aus einem Steckling selbst gezogenen Mozart-Rose an. Mit dieser  Kombination bin ich sehr glücklich - selbst wenn es manchen Gärtner/-innen farblich nicht behagen mag!



Auf meine Garten-Philosophie werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu sprechen kommen ... doch diesen Satz möchte ich anderen Gärtnern gern mit auf den Weg geben




Fonts BritannicEFUltra & BritannicEFExtraLight

Denn genauso wie jeder Mensch 'anders' ist, ähnelt auch kein Garten dem anderen, nicht nur im Aussehen, auch von seiner Beschaffenheit her, den abiotischen Umweltfaktoren ... von daher kann es niemals starre Regeln für Gärten und Gärtnern geben!

Wieder ein Stück weiter, linker Hand hinter der hohen Weide findet sich  an einem Beet-Rondell ein weißes Ziergitter. Rechts davon steht eine Aster - oder ist es doch eine Chrysantheme? Jedenfalls kleinblütig und die Blüten leicht gefüllt in Weiß. Die Blüten beginnen sich jetzt erst so langsam zu öffnen.






wenige Tage später schaut das Bild nun so aus
(im Hintergrund die weiße Stern-Magnolie)





Storchenschnabel 'Rozanne' ist dann wieder rechter Hand  auf der Seite der Mozartrose, ein Stück weiter Richtung hinterer Gartenteil. Und er blüht zu Füßen weißer Rosen einfach noch sehr üppig!


Dies sind die zwei weißen Rosen, die sich oberhalb von Rozanne aus dem Beet erheben ... eigentlich Bodendeckerrosen, die ich jedoch in die Höhe wachsen lasse.
Rechts 'Swany' links Crystal Fairy.




Die weiße Japan-Anemone 'Honorine Jobert' ziert ein Beet weiter.


Nicht weit davon - am  Zaun wartet der Sommerflieder 'Black Knight' mit seinen letzten Blüten auf, die noch fleißig von zahlreichen Schmetterlingen beehrt werden. Wie gerne würde ich den Duft konservieren, danach kann man süchtig werden. ;-)


Und einer von den hübschen Flattermännern ist mir direkt auf die Hand gehüpft. :-)



Den ehemaligen Findling 'Rosa Rumba' wollte ich nicht verlieren. Doch da, wo sie anfangs stand, konnte sie wegen des mächtig werdenden Kirschlorbeers nicht bleiben. Deshalb zog sie zunächst nach ganz hinten in den Garten, wo es ihr jedoch zu dunkel wurde. Nun pflanzte ich sie neben  die Bartblume. Eine schöne Kombination mit dem Blau derer Blüten!


Diesen Post werde ich nun doch teilen müssen, die Anzahl der Labels reicht hier bei Blogger einfach nicht aus, um alle Pflanzen zu verschlagworten, doch das ist mir persönlich sehr wichtig, um später alles wiederzufinden.