Dienstag, 21. November 2017

Ein Licht leuchtet durch die Nacht * * *



Nacht ist etwas übertrieben, denn da es tagsüber nicht mehr so lange hell ist - von Sonnenstunden ganz zu schweigen - leuchtet diese Solar-Spiralleuchte nur - wenn sie leuchtet - am Abend. Bis in die Nacht hinein hält sie jetzt nicht mehr durch.

Heute zum Beispiel regnete ist sehr viel, da streikt das hübsche Lichtobjekt dann ... ;-)


Font Tahoma

In jedem Falle ist die einsame Laterne ein absoluter Eyecatcher ...
Diese Bilder stammen vom 17.11. - also vom vergangenen Freitag!

Diese Stockrose hat unwahrscheinliche Ausdauer ... die letzte ihrer Art in diesem November, der bereits seinem Ende entgegen geht! Das hat es auch noch nie gegeben!


Ein entzückender Bodendecker, den ich im Oktober pflanzte.  Seinen Namen,
Persicaria capitata  (oder Knöpfchen Knöterich) erfuhr ich auf Instagram. Nun sage nochmal einer etwas gegen Instagram. Ich habe dort in kürzerer Zeit schon eine Menge mehr gelernt, als hier in den Blogs. ;-) :-)


Jeden Tag Laub fegen ...

Jetzt verliert die Stern-Magnolie ihre Blätter und die vermischen sich so malisch mit dem Knöpfchen-Knöterich aus dem obigen Bild.



Die Blätter fallen,
fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926


Und immer noch öffnen andere Schönheiten ihre Knospen - diese glaubte ich als verschollen, doch dann spross ein kurzes Stück der Pflanze wieder aus dem Boden, setzte eine Knospe an und schon blüht sie ...


Dies ist jedoch nicht die ganz hohe mauve-farbene Chrysantheme, die ebenfalls sehr spät die ersten Blüten öffnete. Das Mauve wirkt sonst etwas heller, aber am Tag der Aufnahme war es schon nicht mehr ganz so hell, die Sonne am Untergehen ... im vorigen Post war die schöne Blume schon einmal zu sehen, ebenfalls bei Sonnenuntergang.



Am gleichen Nachmittag um 15:41 h habe ich die Rose 'Dirigent' fotografiert. In der Dämmerung kommt ihre Farbe besser heraus als im Tageslicht. ;-) Rot ist schon sehr schwierig zu fotografieren! ;-)



Am Ende des Tages ... war ich nicht vor Erschöpfung die Treppe hinuntergefallen .... sonst hätte ich sicher auch nichts mehr zu lachen gehabt... das Bild war einfach ein Gag für Instagram. :-)

Damit habe ich auch erstmals ausprobiert, wie es ist, sich selbst mit dem Handy per Timer aufzunehmen. Es klappt einfach hervorragend. Das Smartphone an die Wand auf den Boden gestellt und sich selbst schnell in Pose gebracht, der Timer läuft 3 . . . 5 Sekunden, fertig! :-)


Dienstag, 14. November 2017

In der Novembersonne . . .


Gestern schaffte ich es am Nachmittag noch in den Garten, nachdem mein mittlerer Sohn gekommen war, um die Winterreifen aufzuziehen.

Davor war ich - wie so oft - unterwegs. Als der Sohn kam, wurde Essen zubereitet und während er dann mit dem Auto beschäftigt war, nutzte ich die Gelegenheit, im Garten noch einige Dinge winterfest zu machen, hier und da noch Unschönes abzuschneiden. Keine Bange - in unserem Garten darf vieles auch den Winter über stehen bleiben .... nur wenn es allzu wüst aussieht, greife ich da schon mal ordnend ein. Denn der Garten soll bei aller Liebe zur Natur und denen, die davon leben, auch für uns einen gefälligen Eindruck bieten.
Da wir ca. 2 Monate die schlimme Mückenplage hatten, war doch einiges liegengeblieben ...

Die tiefstehende Sonne beleuchtete abschnittsweise unseren Garten, das sah ganz  herrlich aus! Sie wanderte weiter, von Beet zu Beet, und als ich schon glaubte, sie würde sich nicht mehr blicken lassen, wurden wieder andere Teile des Gartens ausgeleuchtet, von denen ich angenommen hatte, die Sonne wäre an ihnen schon endgültig vorbeigezogen.


Der selbe Ahorn und von beiden Weiden ein Teil  im Bild ...


Hier verweilte ich etwas länger ...




So schlenderte ich mal hier, mal dort, ganz wie es den Sonnenstrahlen einfiel, Lichtakzente zu setzen.
Beim nächsten Bild fällt der Blick ebenfalls in Richtung Ahorn, der am Ende des Gartens steht. Im Bild sind die Knospen einer Chrysantheme, die einfach nicht rechtzeitig aufblühen wollte.


Mittlerweile hat sie jedoch wenige Knospen geöffnet ... ausgerechnet die, die sich weiter in Bodennähe befinden ...


Diese Chrysantheme ist wirklich meterhoch und muß mit einem Stab gestützt werden. Vielleicht sollte ich ihr im nächsten Jahr einen anderen, noch sonnigeren Platz geben ...



Und ist sie nicht entzückend, die Mozart-Rose - so blühte sie auch gestern noch!


Die Mozart-Rose auf dem Weg in den vorderen Teil des Gartens - nach rückwärts zum Ende des Gartens gedreht und durch die Tanne betrachtet ...



Das Japanische Blutgras kommt auch erst immer spät im Jahr so richtig zur Geltung, zum einen durch die zunehmende Rotfärbung und auch durch die Beleuchtung der Sonnen-Spotlights. Und nicht zu übersehen - die Korsische Nieswurz blüht auch wieder!


Und wieder der Blick zurück von Richtung Vorgarten/hohe Weide in Richtung hinterer Garten.
Jetzt zeichnet sich auf dem linken Bild schon mehr und mehr die harmonische Gestalt der weißen Stern-Magnolie ab, die - ins Licht getaucht - ihr Laub golden glänzen lässt.
Ich hatte ihr irgendwann die unteren Zweige genommen, damit sie etwas schlanker in die Höhe wächst und nicht so buschig wird.



Den Gartenstuhl habe ich an dem Tag noch mit einer neuen Schublade versehen. Die alte war verrottet. Die darin befindlichen Dachwurzen habe ich umgepflanzt. Der Gartenspiegel hielt wieder Einzug ins Haus für die Zeit des Winters.


Aus einer etwas anderen Perspektive  mit den vergehenden, aber immer noch schönen Hortensienblüten in der Nähe des Pflaumenbaumes und der dunkelfarbigen Tulpenmagnolie




Doch so schön es an diesem Nachmittag noch im Garten ist - er ist nur mit Gummistiefeln zu betreten. Lange bleiben die Hunter in diesem Garten nicht blank und trotz zweier wärmender Einlagen sowie dicken  Wollsocken bekomme ich eiskalte Füße. Das Erdreich ist schon arg ausgekühlt um nicht zu sagen frostig, obwohl wir noch nicht direkt  Frost hatten!



Streifen des Sonnenlichts erreichen noch einen Teil des Terrassenhanges (rechts im Bild) - Äste des Flieders ragen heraus, und hier wächst auch das großblütige Vinca major, genauso wie es nun auch sehr schön dicht die hohe Korkenzieherweide umsäumt. Zur Zeit der Blüte ist es eine ganz besondere Augenweide.


Die weiße Bechermalve ist ein dankbares Gewächs. Selbst jetzt bildet sie noch neue Knospen und öffnet diese auch immer noch! Ich konnte viele Samen ernten und werde sie hoffentlich immer in meinem Garten beherbergen.


Wieder und wieder zieht es mich in die Nähe des Storchenschnabels 'Rozanne' ... mit Beleuchtung einfach eine Pracht! Und das so spät im Jahr!



Auch andere Rosen blühen noch, wie die Geburtstagsrose 'Ashley'.


Der Fächerahorn zeigt sich jetzt auch wieder von seiner schönsten Seite ...



In diesem Licht ist sogar Kompost schön! In dessen Nähe der Schneefelberich (Bild ganz oben dto.!) seine Blätter jetzt rot färbt. Ich bin sehr froh darüber, daß ich den Schneefelberich einst in Silke's Blog (Wildwuchs unter Aufsicht) entdeckte! Nachdem ich zunächst den "falschen" - einfachen als Herbstzauber kaufte. Schon seine weißen schwanenhalsartigen Blütenstände sind eine einzige Pracht!


Schneefelberich - zu jeder Jahreszeit wunderschön!



Nun wird es langsam Zeit, zurück in Richtung Haus zu gehen ...

Der Winterjasmin der vorn am Zaun wächst, zeigt auch längst wieder, was in ihm steckt ...


Ein Blick in Richtung Terrasse /Haus . . . 


Und schon beginnt die Sonne sich rot zu färben, sinkt immer tiefer, die wärmenden Sonnenstrahlen entschwinden ... kurze Tage und sie werden leider NOCH kürzer ...


Freitag, 10. November 2017

Gemüse in Sand einlagern - warum funktioniert das bei uns nicht?



Immer wieder habe ich gelesen, dass man Knollengemüse, wie z.B. Möhren in Sand im Keller lagern kann. Und jahrelang hatte ich mir vorgenommen, genau das einmal auszuprobieren. Nie kam es dazu, da wir immer kühle Keller hatten, in denen das Obst und Gemüse sich auch ohne Sand prima hielt.

Nun habe ich es bei den Topinambur so gemacht. Ich freute mich schon, eine stattliche Ernte einige Wochen oder Monate durch den Winter bringen zu können. Denn wenn ich sie "so" im Keller lagere, werden sie bald schrumpelig. Und ihm Kühlschrank klappt es auch nicht, schon gar nicht mit einer etwas größeren Menge!

Um so größer war jetzt der Schreck, als ich Topinambur für den Postelein-Salat holen wollte - denn sie rochen muffig und sahen gar nicht mehr gut aus! Wie kann das sein??? Was habe ich falsch gemacht?




Auch im Internet geben zahlreiche Seiten diesen Tipp, wie diese oder - aber man kann auch nicht alles glauben, nur weil es im Internet steht! Und sicherlich spielen diverse Bedingungen da mit rein, ob eine Lagerung in Sand gut gelingt.

Schließlich habe ich einen Metalleimer verwendet, den ich mit gutem Vogelsand bestückte. Dahinein legte ich die meines Erachtens voll ausgereiften Topinambur ganz nach Vorschrift.

Ist unser Keller zu warm, zu unbelüftet, zu feucht? Nein, wohl eher zu trocken ...
Was ist die Ursache, warum die Knollen muffig und braun geworden sind?
Das war schon eine Enttäuschung, da ich mich auf diesen schönen Wintervorrat richtig gefreut hatte.

Zum Glück werden wir wohl noch weitere Topinambur-Knollen im Garten haben, die ich nun noch vor dem Frost aus der Erde holen werde, allerdings nun nach und nach je nach Bedarf, denn noch einmal möchte ich nicht erleben, daß ich einen ganzen großen Eimer voller Knollen in den Kompost werfen kann.

Was meint Ihr dazu?


PS. Nach Überfliegen des letzten Links von "Mein Schöner Garten" finde ich da u.a. eine Luftfeuchtigkeit im Winterlagen von mindestens 80 Prozent. Das ist selbst in unserem Keller sicher nicht gegeben. Unser Haus ist eher trocken, zu trocken! Und mit Temperaturen unter 10 Grad können wir leider im Keller auch nicht dienen. Obwohl wir im Keller keine Heizung haben, die Heizanlage befindet sich nämlich auf dem Dachboden. ;-)

Somit eignet sich unser Haus auch für diese Art der Aufbewahrung nicht. Schon schade, daß bei moderneren Häusern nicht auf diese Aspekte geachtet wurde!

Auch mit anderen Konservierungsmethoden klappt es in unserem Haus nicht, z.B. wenn ich Chilis auffädeln und an der "Leine" lufttrocknen wollte. So wie hier beschrieben, schimmelt es bei uns auch. Mit Keimsprossen ist es genauso! Ich müßte den ganzen Tag daheim sein, um ständig bzw. sehr häufig zu spülen ...
 Obwohl es in den Zimmern nicht feucht ist. Das Trocknen von Kräutern funktioniert lediglich im Sommer, wenn es draußen auch warm ist und die Fenster permanent geöffnet werden können ...