Dienstag, 26. August 2014

Die Reineclauden sind nun endlich reif!! - Her mit den Rezepten!!! ...


Eine ganz schöne Ernte ist da zusammengekommen. Wenn man bedenkt, daß anfangs nur eine Handvoll dieser edlen Pflaumen vom Baum kamen, von denen ich nicht einmal wußte, woher, da ich bei diesem sparrigen, ursprünglich eher rundlich bzw. säulenförmig beschnittenen Gehölz eben nicht von einem tragenden Pflaumenbaum ausging. Es hat dann nur ein weiteres Jahr gedauert, bis der verwachsene Baum nennenswert blühte

Und aus der Handvoll sind mehrere Schüsseln geworden! Auf jeden Fall reicht es auch für einen Kuchen und es sind dann immer noch genug da zum Rohverzehr, was ich am liebsten mag!


Den Pflaumenbaum hat mein Mann inzwischen beschnitten. Das Gehölz ist doch ziemlich verwachsen. Bei der Ernte macht es wenig Freude. Es schießt sehr in die Höhe und ganz oben sitzen kaum Früchte. 

Daß man die Reineclauden, die zu den Edelpflaumen zählen, auch Ringlotten nett, war mir neu, Kathrin/Topfgartenwelt hat mich drauf gebracht.

Nur welche Sorte wir da haben, bleibt wohl ein Rätsel ... relativ groß sind einige der Früchte ja ...


Wer funktionierende Rezepte hat, immer her damit!
Diesen Kuchen möchte ich mit den kostbaren Reineclauden nicht nachbacken - da sollte es schon etwas Besonderes sein!


Nächstes Mal kann ich evt. auch den beschnittenen Baum zeigen, der noch nicht ganz fertig ist, da wir den Gehölzschnitt immer nur sukzessive entsorgen können. Obwohl wir ihn schredderten ... doch zum einen möchten wir wegen Schnecken und Zecken nicht viel Mulchmaterial auf den Beeten liegen haben und zum anderen schreddert unser Gerät auch ziemlich grob, das sieht unschön aus und ist ein Fall für die Grüne Tonne (da wir auch nicht kompostieren mangels Zeit hierfür und ungeeignetem Standort (Häuser dicht angrenzend, die Geruchsbelästigung durch Kompost ist hier ganz und gar unmöglich! Und viel Aufwand können und wollen wir auch nicht mehr betreiben - das hatten wir früher alles schon durchexerziert)

Für unsere wenigen Beete brauchen wir keinen Kompost und das Grünzeug wird ja nicht einfach weggeworfen sondern geht in die Städtische Kompostverwertung, womit wir gleichzeitig einen sinnvollen ökologischen Beitrag für die Allgemeinheit leisten!

Den beschnittenen Baum füge ich diesem Post nachträglich noch bei, da er hier doch am besten passt.

der rote Pfeil weist zum Haus, der gelbe Pfeil zum Terrassenbeet,
in dem u.a. der Flieder steht und die blauen Pfeile zeigen zu den Endender abgesägten Äste.

Und hier noch einmal bei Helligkeit aufgenommen - so erkennt man auch das Größenverhältnis in Relation zur Weide besser.




Das ist wohl ein Unterschied zur vorherigen  Höhe ... auf dem Bild stand der Baum gerade in voller Blüte.


Der Baum hatte ohnehin eine recht eigentümliche Form, eher wuchs er in Strauchform ... denn so sah "er" 2012 aus, als wir diesen Garten in Besitz nahmen. Ziemlich kahl und leer schaute  das Grundstück aus ;-) ... 


Seine Neutriebe waren hochaufgeschossen ... so sollte man einen Pflaumenbaum keinesfalls wachsen lassen!
Eigentlich sollte man einen Pflaumenbaum wohl auch nur im Frühling beschneiden, doch mein Mann wollte es jetzt tun, da er gerade einmal Zeit dafür fand, tun. Aber gut, wir werden Wundwachs verwenden, dann passiert sicher nichts.

Die Triebe, die am Baum belassen wurden, sind vorwiegend Jungtriebe, ich hoffe, der Baum wird dennoch wieder tragen. Vorher wies dieser Baum viele vergreiste Zweige und zahlreiche Wasserschosse auf. Für eine gute Kronenbildung wurde von den Vorgängern leider nie gesorgt. Sie hielten dieses Gewächs eher als rundlich und rasierpinselartig beschnittenes Ziergehölz, ähnlich des Strauches vorm Fenster am Haus.