Samstag, 6. April 2013

Wurzeln, Wandern, Wetter . . .


Die Weidenzweige vom Osterstrauß hatten inzwischen schon sehr lange Wurzeln, so daß ich sie heute rausgepflanzt habe in einen großen Topf, der nun die Terrasse ziert.

Und was blitzte da so plötzlich im heutigen schönen Sonnenschein durchs Erdreich ? ? ? :-)
Ein Leberblümchen! Welch eine Freude!




Hier der Beweis, daß diese Aufnahme im jetzigen und nicht im Waldgarten entstand! Denn ich könnte hier ja viel erzählen und ganz andere Bilder als die aus unserem Garten zeigen. Wer wollte das schon  überprüfen. ;-)



Es ist richtig schön, die Gartenarbeit an nahezu nur einem Tag zu schaffen, was vorher - im Waldgarten - niemals nie möglich war!!! So gewinnt man viel freie Zeit oder einfach nur Zeit, um die Natur zu genießen. Den Garten zu genießen ... das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt ja leider so (noch) nicht sagen, denn viel zu genießen gibt es derzeit leider noch nicht. Dazu müssen nun erst ein paar Jährchen ins Land gehen . . .  Aber freilich können wir es durchaus genießen, wenn wir im Sonnenschein auf der Terrasse sitzen oder im Garten bei schönem Wetter herumwerkeln können. Das ist zumindest eine entspannende Tätigkeit an frischer Luft, besser, als drinnen herumpusseln zu müssen wie in der endlosen Phase des überlangen Winters . . . denn in Innenräumen fehlen immer all die klimatischen Faktoren, die so wichtig sind für eine robuste und bleibende Gesundheit, wie Essen und Trinken!


Sicher ist richtig, daß auch Menschen, die sich nur in Innenräumen aufhalten, von einigen meteorologischen Parametern beeinflusst werden (Richner, 1974).
... Dennoch fehlt hier der große Gesamtzusammenhang, die klimatischen Faktoren, wie sie nur in der freien Natur im Zusammenspiel von Sonne, Wind, Wolken, Bäumen, Pflanzen, Erde, natürliche Lebewesen, optischen und gefühlsmäßigen Gesamteindruck sowie physikalischen Gesamt-Zusammenhang . . . vorkommen. Von der zügigen Bewegung in der Natur ganz abgesehen, die langfristig unerlässlich ist, um gesund und vital zu bleiben (wobei das Wandern die günstigste und sicherlich gesündeste Methode des aerobischen Herz-Kreislauf-Trainings ist). Hier ist es wie mit vielen Dingen im Leben - jeder weiß es, viele gestehen es sich selbst gegenüber nicht ein . . .


Das Sick-Building-Syndrom ist außerdem ein Merkmal für ein Phänomen, das auftritt, wenn man zu viel  Zeit in geschlossenen Gebäuden verbringt.

Wenig Aufwand, viel Nutzen: Warum Wandern gesund ist
Wandern ist Wellness 
Wandern - Schlendern gilt nicht! 


Und sicherlich gibt es Wetterlagen, bei denen Einige sich nachgewiesenermaßen unwohl fühlen oder gar das Wetter für ihre Beschwerden verantwortlich  machen. Meteorologische Parameter bewirken jedoch normalerweise keine Erkrankungen. Der Grund für die Beschwerden bei derartigen Witterungen sind Erkrankungen, die ohnehin schon vorhanden sind. Das Wetter verstärkt diese dann lediglich, die Regelmechanismen des Körpers können sich unter diesen bereits vorhandenen Vorerkrankungen nicht mehr so gut anpassen.(Delyukov et al., 1999)
Bestes Beispiel sind gesunde Kinder, die Wetterfühligkeit logischerweise noch nicht kennen!

Die Wirkung des Wetters auf den Menschen nennt sich übrigens Biotropie!


Das Problem der Wetterfühligkeit
Klimawandel und Gesundheit 

Wetterfühlingkeit wird im englischsprachigen auch als „Atmosphere Related Syndrome“ (ARS) definiert.

Wer die Unterschiede der Wetter-Begriffe noch nicht so genau kennt, hier eine kleine Erläuterung.

Wetter bedeutet der derzeitige Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Dieser Zustand ist charakterisiert durch sog.  meteorologische Parameter (Lufttemperatur, -feuchtigkeit, -druck, Wind, Niederschlag, Strahlungsbedingungen, Schichtung der Atmosphäre und auch elektrische Eigenschaften dieser). Wetter ist also immer der aktuelle Zustand von wenigen Stunden bis zu wenigen Tagen.

Witterung - das derzeitige Wetter in einem Zeitraum von einigen Tagen bis hin zu wenigen Wochen

Klima - mittleres Wetter über einen Zeitraum von 30 Jahren (wobei hier die geographische Lage mit eine Rolle spielt!)


Doch wieder zurück zu unserem Garten . . ..

Eine Nummer zu groß ist der Rasenmäher, den mein Mann kaufte. Das stellte er erst beim Auspacken fest. ;-) Ich hätte es zwar gleich sagen können - und Ihr anderen Frauen wisst sicherlich, was ich meine! Aber man(n) hört ja nicht unbedingt auf uns Frauen . . . und so muß Mann eben seine - negativen - Erfahrungen machen . . .


Kommentare:

  1. Liebe Sara,

    sonnige Sonntagsgrüße

    Elisabeth

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  2. liebe sara,

    ja, man ist einfach zu oft drinnen, manche leute siehst du im winter überhaupt nicht..mein kleiner zieht einen aber jeden tag raus, ob regen oder sturm, das finde ich total schön, diesen drang...ich wollte dich noch nach dem hunde-oder ehe katze mittel fragen von deinem letzten post..bringt es was? was ist es für zeug?..ich habe die gleichen ansichten, wie du..als sich unsere Nachbarn letztes jahr ein Kätzchen angeschaft haben und gefragt, ob´s uns stört, habe ich natürlich nein gesagt..dann aber gesehen, wie es überall nur ..macht und das stört mich natürlich, wo ich versuche einen schlemmergarten für unseren kleinen zu machen...habe dann nach mitteln gesucht und mit Nachbars Erlaubnis die katze mehrmels mit wasser bespritzt..hilft nicht wirklich, sie kommt jetzt nur noch nachts..und andere katzen auch..das mit eigener katze hilft auch nicht, sehe es im nachbaarsgarten...dann habe ich Kaffeesatz gesammelt und gestreut, soll angeblich helfen...die katzen kommen aber trotzdem immer noch und vergraben ihre schätze..gibt es überhaupt hilfe? so, jetzt habe ich was langest geschrieben, wo ich dir eigentlich nur einen lieben sonntagsgruß da lassen wollte..
    herzensgrüße
    barbora

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