Freitag, 28. Februar 2014

Die Azaleen blühen auch schon!



Jetzt entdeckt. Blühen Azaleen normalerweise nicht erst ab April oder Mai. Ich besaß noch nie Garten-Azaleen, wie ich überhaupt auch kaum sog. Moorbeet-Pflanzen in meinen Gärten beherbergte, daher habe ich nicht nie so sehr in diese Materie vertieft und die Blüte immer nur außerhalb unserer Gärten wahrgenommen.

Dieses schöne Exemplar entdeckte ich dort, wo meine Mutter wohnt. Ich habe aber auch andere Azaleen an anderen Orten schon blühen sehen.







Düngeplan!



Jahr um Jahr gehts mir ähnlich, ich vergesse, zeitig zu düngen oder vergesse es gleich ganz. ;-) Natürlich dünge auch ich, aber eben doch nicht so regelmäßig, wie ich es vielleicht hätte tun sollen.

Allerdings gediehen bei mir die Pflanzen bislang auch ohne besondere Probleme - denn im Boden steckt schließlich auch viel organisches Material und künstlich hochgepushte Pflanzen mag ich ohnehin nicht. Ich gehe mit der hier vertretenen Ansicht konform, daß zahlreiche Gärten eher überdüngt sind! Immer voll drauf ist eben nicht DIE Lösung, im Gegenteil! Bestes Beispiel sind meine Rosen aus dem Waldgarten (siehe oben!) - die ich vielleicht in 6 Jahren 2 Mal gedüngt habe. ;-) Dennoch blühten sie stets üppig! Wer sie sich ansehen will, findet die Rosen unter dem gleichnamigen Label.

Trotz alledem ist Düngung zuweilen ja doch angebracht und deshalb habe ich mal nach einem geeigneten Düngeplan gesucht.

Fündig wurde ich u.a. auf diesen Seiten

Siedlerverein
Stickstoffdüngung im Hausgarten

Es gibt aber auch ein Programm, das hier oder hier kostenlos heruntergeladen werden kann.

Die Sache mit dem Düngen habe ich jetzt übrigens für das Frühjahr in meiner To-do-Liste verlinkt.

Tulpen - wie würdet Ihr damit verfahren?



Meine weissen Tulpen waren noch lange schön. Doch jetzt fallen die Blütenblätter auf den Tisch, Zeit sie nach draußen zu bringen.
Doch soll nicht noch einmal das passieren, was vermutlich mit den anderen, denselben weissen Tulpen geschehen war.
Auch möchte ich diese Tulpe, wenn wir noch einmal das Domizil wechseln, unbedingt mitnehmen.
Wie würdet Ihr denn in diesem Falle JETZT verfahren?

Die Zwiebeln einfach in einen Topf setzen? Oder drinnen aufbewahren? Aber ich denke, das Grün muß erst "einziehen", wie es immer so heißt?



Und selbst mit dem Smartphone aufgenommen, sieht die Tulpe genauso schön aus, sogar im Abfallen der Blütenblätter noch, wie mit der großen SR-Kamera.




Für Eure Tipps wäre ich Euch sehr verbunden!

Mittwoch, 26. Februar 2014

Noch mehr Frühling


Diese schöne zierliche weisse Narzisse blüht jetzt. Ich habe ihr an der Terrasse einen Platz gegeben - links von der hohen Tanne.

Immer mehr beginnt nun zu blühen, zu wachsen, aus der Erde zu schießen ... endlich wieder Leben im Garten!!!

Weitere Osterglöckchen, die am Erblühen sind. Diese wachsen an der Terrasse bei der Sternhyazinthe von neulich.


Und das weisse Immergrün Vinca minor sprosst nicht nur sehr schön, es zeigt auch seine erste Blütenknospe. Für diese Bodendecker eignet sich unser jetziger Garten wohl besonders gut. Nie habe ich sie so üppig und so früh sprießen sehen. Ich  verstehe gar nicht, warum die Vorgänger alles nackt bzw. nur mit diesem ekeligen Rindenmulch bedeckten, das noch dazu die Katzen allzu gern als ihr Klo betrachten.


Seitlich zur  Grenze zum Nachbarn hin habe ich die Primeln verpflanzt, die vorher im Wohnzimmer eine kurze Zeit unser Auge erfreuten.



Die ins runde um die Magnolie gesetzten Tulpen gucken jetzt auch schon ein gutes Stück aus dem Boden - Das muß später hübsch aussehen, wenn sie alle so ums Rund blühen. Es ist mir jetzt gar nicht mehr bewusst und ich hab's im Blog wohl leider nicht gepostet, doch ich glaube, ich habe dunkle, zur Magnolienfarbe passende Tulpen verwendet.


Von diesen kleinen roten sehr nützlichen Gesellen mit den schwarzen Punkten begegneten mir auch so Einige innerhalb des gestrigen Tages. Sie schienen sich zu sonnen. Das Wetter war ja auch wieder herrlich frühlingshaft!



An der Terrasse hat die einzige hier im Garten wachsende Mahonie schon Blütenknospen ausgebildet.


Fonts HammerKeys & Kosminen Taustasateily 


Die Fliederknospen sind auch schon ziemlich dick und das ist auch kein Wunder, bei dieser herrlichen Witterung bei teilweise schon um die 17 Grad! Einen solchen Februar hatten wir das letzte Mal 1964 , soweit ich mich entsinne. Wo hingegen der Winter 1963 sehr, zu kalt, war. Mein Großvater starb in dem Jahr und an den Winter erinnere ich mich auch noch sehr gut! Übrigens interessant in diesem Zusammenhang, was Isaac Asimov seinerzeit für 2014 voraussagte ...



Selbst die Pfefferminze bahnt sich jetzt auch schon wieder ihren Weg nach oben in das Licht der  Freiheit.




Montag, 24. Februar 2014

Veronika, der Lenz ist da!


Überall im Garten finde ich Krokusse. Lange nicht so viele, wie ich erhofft hatte, denn einige - wenn auch wenige - habe ich selbst inzwischen ja auch gesetzt. Wenig ist allerdings besser als gar nichts!


Auch zarte Elfenkrokusse 


Und die Gänseblümchen blühten den ganzen Winter über bis auf eine kurze Periode, während der sie mit ein wenig Schnee bedeckt waren.


Krokusse innerhalb des Apfelbaum-Rondells, das ansonsten ziemlich böse ausschaut. Aber so angenehm war's denn doch noch nicht im Garten, als daß ich mich hätte hinreißen lassen, schon mit den Aufräumarbeiten des Winters zu beginnen. Nur die Hüllen der Rosen hatte ich bereits abgenommen. Es wurde auch Zeit, denn unter einer Rosenabdeckung schimmelte es bereits.


Die Schneeglöckchen an der Terrasse habe ich vor kurzem ja schon gezeigt



Mit den Winterlingen ist es nun fast vorbei.


Dafür haben die Mini-Osterglocken schon dicke Knospen.





Und die Rosen, die zum Teil noch verblühte Blüten tragen,treiben auch schon tüchtig neu aus. Das gibt demnächst noch einiges an Arbeit, alles Trockene abschneiden, aufrechen usw. usf.



Weisse Wäsche flattert fröhlich im Wind ... der Duft luftgetrockneter Wäsche ist eben durch nichts zu ersetzen und wir nutzen das, wann immer es möglich ist. Besondere Wäscheklammern besitze ich im übrigen nicht, wer sich an dem Bild stören mag! Mir langen die, die ich habe,ob aus Plastik oder auch noch aus Holz. Sie dienen ihrem Zweck und nur das allein zählt. Ebenso die Wäscheleine, die dem Wetter trotzt. Denn wozu sollte ich ein Juteseil nehmen, das irgendwann brüchig wird und schnell reisst. ;-)


Doch über dem herrlichen Wetter wird jedoch das Kulturelle und Gesellschaftliche keineswegs vergessen ... 


Hier beim Cafébesuch in unserer größten Buchhandlung ... 

Den Zuckerstreuer in Form eines Heatballs fand ich ganz orginell, auch wenn er bei mir nicht zum Einsatz kam, denn ich verwende keinen Zucker in Getränken.

Die Buchhandlung besuche ich immer noch sehr gern, selbst wenn ich inzwischen viele Bücher lieber wieder ausleihe. Denn zu viele Bücher, noch mehr Bücher, möchte ich nicht mehr besitzen. Ich habe in ganz jungen Jahren auch die Praxis des Ausleihens gepflegt und liebte die Atmosphäre der Büchereien und Bibliotheken und so soll es heute auch wieder sein. Nur selten noch findet ein neues Buch den Weg in mein Zuhause ...

Der gute Adalbert Stifter hat da wahrhaftig etwas erkannt ... nur ist es für einen büchersüchtigen natürlich schwierig, von seiner LeidenSCHAF(F)T loszukommen ... ich bin derzeit dabei, mich nach und nach von dieser zu befreien . . . 

Das Beste steht nicht immer
in den Büchern, sondern
in der Natur, nur haben die Menschen
oft nicht die Augen,
es zu sehen
Adalbert Stifter1805 - 1868


Und die Kamelie, die ich kürzlich in einem Supermarkt entdeckte, möchte ich hier auch gern noch zeigen. Denn um die Pillnitzer Kamelie ging es kürzlich bei Sigrun/Steiniger Stadtgarten mit schönen Abbildungen.
Meine Mutter besaß einst einen über 1 m hohen Kamelienstock, der ihr leider im Hausflur von Dieben entwendet wurde. Wir waren fassungslos, wie so etwas geschehen konnte! Wie kann man nur so gemein sein???!!!

Diese Kamelie schenkte ich ihr einst. Ich erstand sie wohl damals auf unserem Wochenmarkt. Sie war noch nicht sehr groß. Es ist also gar nicht so sehr schwer, wie immer behauptet wird, Kamelien großzuziehen. Freilich muß man sich um sie wie um alles Lebendige laufend kümmern. Selbst bin ich allerdings auch nicht gerade DER Topfpflanzen-Typ und im jetzigen Haus gibt es auch zu wenig Platz für Zimmerpflanzen. Ich würde sie aber meistens vergessen. Deshalb habe ich am liebsten pflegeleichte Topfpflanzen, die es mir nicht übelnehmen, wenn ich das Gießen ab und zu vernachlässige.


Sonntag, 23. Februar 2014

Morgenfrost und Blütenblättertee


Wenn es morgens noch frisch draußen ist, wie heute (es gab noch leichten Bodenfrost), trinke ich gern eine Tasse schönen Kräutertee. Diesen habe ich mir kürzlich in einem Bio-Laden gekauft. Denn bei Kräutertees lege ich großen Wert auf biologischen Anbau oder Tee aus Wildsammlung, sofern ich ihn nicht selbst sammeln kann. Denn solcher ist mir noch immer am allerliebsten. Da weiß ich, was ich gesammelt habe und ob die Kräuter wirklich von sauberen Stellen entnommen wurden.

Frühlingskuss ist doch wohl ein Name für einen Tee und das Beste ist auch die recycelbare Verpackung.
Denn bei mir braucht es keiner dieser Tees in bunten Dosen zu sein, die nach einiger Zeit doch wieder entsorgt werden, wie Løv oder wie sie da alle heißen, die man für total überteuertes Geld kaufen kann. Mögen die Döschen auf Anhieb auch ganz hübsch aussehen. Doch wer braucht schon so viele Dosen?? Ich hab' meine eigenen Teedosen und die habe ich meist schon jahrelang. Neue wären da völlig überflüssig. Ich wüßte letztendlich nicht, wohin damit.  Und bevor meine Schränke vollgestopft werden ... 

Diese Verpackung ist - so nett ich sie fand - gleich ins Altpapier gewandert, nachdem ich den Tee daraus befreit habe und in eine gut schließende Metalldose gab.

Schon allein dieser himmlische Duft! Rosenblütenblätter konnte ich ja im vergangenen Sommer leider kaum ernten, anders, als wir noch im Waldgarten wohnten, wo es schüsselweise Blütenblätter gab.Und vor allem die ganzen Blüten, die so dekorativ im Teesieb schwimmen. Ein wunderbarer und sogar heilsamer Genuss!


Der Frost war nicht an allen Stellen zu sehen, aber man sah ihn schon. Übrigens hat die Rasen-Wiese sich inzwischen schon so hin entwickelt, wie wir das haben wollen. Es ist viel Moos in ihr gewachsen. Das wird die Pflanzen, die wir nicht haben wollen, wie den Horn-Sauerklee, der sich wie ein Unkraut über den gesamten Rasen verbreitet hat, obwohl ich ihn anfangs mangels Kenntnis hübsch fand. An sich ist er das auch, aber in der Menge ist er eben nicht erwünscht.Da man ihm kaum noch Herr werden kann. Jedoch nicht zu verwechseln mit dem Wald-Sauerklee, der zudem noch eine wunderbare Heilpflanze ist.

Durch die Umstrukturierung des Rasens zur Moos-Wiese werden einige Pflanzen sich einfach in Luft auflösen, wie wir das im Waldgarten schon erlebt haben, wo es sogar zur Blüte kam.  Manche mögen kein Moos im Rasen, aber wir mögen den klassischen Rasen nun mal nicht! Um wieviel weicher läuft es sich barfuß auf Moos!
Freilich, wo überall Tierkot liegt, läuft man auch kaum barfuß. Doch hat dieses Problem ja in letzter Zeit nachgelassen. 

Das Moos entsteht, indem man nicht zu häufig mäht und den Rasenschnitt einfach liegenläßt. Mag es die Nachbarn auch stören oder verwundern, wir schlagen mit dieser Handhabung gleich zwei Fliegen mit EINER Klappe, einmal ersparen wir uns viel Arbeit, da wir das Gras nicht extra aufrechen müssen, zweitens entsteht dadurch mit der Zeit der Moos-Rasen bzw -wiese  mit all den Begleit-Pflanzen, die bei uns erwünscht sind. Im Waldgarten war es sogar eine Orchideen-Art, die sich dort einstellte und die zahllosen Veilchen nicht zuz vergessen, die solche Wiesen lieben!


Tagsüber war es allerdings mehr als schön. Nur hatte ich leider wegen Umzugs eines unserer Kinder (der zweite Umzug innert ganz kurzer Zeit!) so gut wie keine Zeit, um die Sonne draußen zu genießen. 

Urlaub und Foodsharing ~~~


Der Urlaub steht vor der Tür, doch dein Kühlschrank ist noch voll? So heißt es bei Foodsharing.

Ich habe dieses Banner in meiner rechten Sidebar verlinkt, denn es werden immer noch viel zu viele Lebensmittel weggeworfen, von denen andere noch gut leben könnten.

Aufmerksam geworden bin ich durch einen Artikel auf meinem Smartphone:

Das Experiment des Raphael Fellmer - Wie man ohne Geld leben kann
Lebensmittel retten 
Taste the Waste

(alle Seiten sind übrigens auch bei Twitter oder Facebook zu finden)

Samstag, 22. Februar 2014

Erstaunliches Schneeglöckchen




Daß das Schneeglöckchen in der Lage ist, mittels seiner Zwiebel bis zu 9 Grad Wärme (Biowärme genannt) zu erzeugen, wußte ich bis gestern auch noch nicht. Jedenfalls erinnere ich mich nicht. Ich habe das auf der Kinderseite des aktuellen Alverde-Magazins gelesen. ;-) Ganz so, wie es hier oder hier und auch hier und auf zahlreichen anderen Seiten beschrieben wird.
Wirklich erstaunlich! Den Mechanismus würde ich gern näher kennen und werde das noch bei Gelegenheit recherchieren und hier evt. nachfügen. Vernalisation wird dieser Prozeß wohl genannt. Alles längst "vergessen". ;-)

Physiologie des Knospenaustriebs und der Blütenbildung 
Die physiologischen Vorgänge beim Knospenaustrieb und der Blütenbildung (Revidierte Textversion)

Ein echtes Manko, denn ich habe wohl noch nie Schneeglöckchen im Schnee fotografiert. Man hat also immer noch Motive, die man sich vornehmen kann. Denn häufig bleibt die Kamera jetzt zuhause. Es wurde schließlich schon - fast - alles einmal fotografiert! Und ich möchte nicht NOCH mehr Festplatten verwalten müssen. Viele ältere Bilder von nicht so guter Qualität werden dann auch wieder gelöscht.
So kann ich hier nur mit Schneeglöckchen aus dem Fürstenauer Wald von April 2013 dienen, wo es ja erst spät Frühling wurde.
Wilde Schneeglöckchen



Mittwoch, 19. Februar 2014

Weitere Frühlingszeichen . . .



. . . habe ich gestern entdeckt. Die  Weidenkätzchen sind gerade am Aufbrechen . . . 





Es ist reiner Zufall, daß ich meine Nägel "passend" lackiert hatte.

Die Lackierung war freilich ein etwas aufwändiges Unterfangen. Zuerst den weissen Lack von essie blanc #1 , darüber Sparkling Sugar von essence und zum Schluß noch den Siegellack, damit die Nägel obendrauf durch die Sparklingteilchen nicht rauh sind, was ich überhaupt nicht mag!
Diese Kombination würde mir noch viel besser im Sommer gefallen oder im richtigen Winter bei Eis und Schnee ... doch zu den Kätzchen paßte es . . .

Nur mit dem essie blanc Nagellack bin ich nicht ganz so zufrieden. Ich erwarten bei solchen Lacken, daß sie beim Erstauftrag vollständig decken. Leider war das nicht der Fall! Wenn ich aber von jedem Lack erst diverse Schichten auftragen muß, dauert mir das einfach zu lange! Ich halte das nicht für sehr sinnvoll, so viel Zeit für so etwas zu verschwenden.


Im Haus blüht zur Zeit auch gerade mein Weihnachts- (oder doch Oster-Kaktus?) wieder. Da er zu den unterschiedlichsten Zeiten blüht, ist mir das immer noch nicht so ganz klar.


Und meine Primel blüht drinnen auch immer noch ganz prächtig! Nun wird sie aber bald nach draußen wandern müssen.