Samstag, 5. Juli 2014

Schon wieder Unwetter! Pflanzen vorher festbinden, schneiden . . .



Wieder wurde Unwetter vorausgesagt. Da können wir uns wohl wieder einmal auf etwas gefasst machen! Es ist vielleicht sinnvoll, vorher noch schnell alle hohen oder instabilen Stauden anzubinden. Denn das Chaos danach möchte ich nicht sehen, wenn alles umgeknickt ist.

Hoffentlich erleben wir nicht so etwas wie in Spanien! Oder wie erst kürzlich in Nordrhein-Westfalen, obwohl es ja auch bei uns etwas von einem Weltuntergangs-Szenario hatte.

Der Abendhimmel gestern wirkte schon recht eigentümlich. Das ist kein Abendrot, das Schönwetter bot ...

Heute Morgen herrscht jedoch noch allerschönstes Sommerwetter!

Doch ab dem Nachmittag soll es mit dem Gewitter losgehen ... Deshalb geht es gleich ab in den Garten, zu tun, was zu schaffen ist . . .

Vor allem zu lang gewordene Stauden will ich jetzt noch schnell schneiden, z.B. den Lavendel am Haus. Dadurch, daß die Rosen gedüngt wurden, zu Füßen derer er zum Teil wächst, vergeilt er leider so ziemlich. Ein kompakterer Wuchs wäre mir lieber. Wenn man Lavendel nicht schneidet, verholzt er, an den verholzten Teilen entstehen jedoch keine Blätter und Blüten mehr!

Allerdings weist der Lavendel in unserem Garten unterschiedliche Blühzeiten auf. Einige Lavendel blühen schon ziemlich lange, andere öffnen erst jetzt so langsam ihre Knospen. Letztere werde ich jetzt natürlich noch nicht schneiden.

Scheinbar sollte man ihn sogar bis zu zweimal im Jahr schneiden. Das habe ich nie gemacht. Wobei er eigentlich erst im Spätsommer geschnitten werden sollte. Ich werde es einmal ausprobieren. Den sehr lang gewordenen Lavendel werde ich dann bis zu zwei Dritteln kürzen, den stärker verholzten bis zur Hälfte. da man bei stärker verholzten Zweigen wohl vorsichtiger mit dem Schnitt sein muß. Und die sich neu bildenden jungen Triebe dürfen nicht abgeschnitten werden. Wenn der Lavendel dann nach ca. einem Monat wieder richtig schön aussieht, ist es doch einen Versuch wert.
Man kann Lavendel auch im Frühjahr schneiden, wie dieses Video zeigt. Da wird er allerdings so ziemlich weit heruntergeputzt. ;-) Das Ganze sollte noch vor dem Austreiben des Lavendels im Frühjahr geschehen, jedoch nur, wenn es keine Minusgrade mehr hat.
Mit dem Gehölzschnitt beschäftigte ich mich ja schon vor kurzem und werde alles Relevante hierzu in meine To-Do-Liste eintragen, nach Jahreszeit aufgeschlüsselt.




Auch um den Schnitt des Sommerflieders muß ich mir schon einmal Gedanken machen. Besonders auch dem weißen Exemplar, das an der Terrasse wächst und ziemlich sparrig wirkt. Vermutlich werde ich ihn verpflanzen müssen, wenn sich das an der Stelle nicht korrigieren läßt. Der Rückschnitt sollte beim Sommerflieder jedoch im Spätwinter bis spätestens Februar vorgenommen werden.

Lt. Anleitung sollen alle Blütentriebe des Sommerflieders aus dem Vorjahr stark eingekürzt werden, dann treibt der Strauch wieder kräftig aus und bildet lange neue Triebe mit großen  Blütenrispen, die besonders groß werden, wenn man von jedem vorjährigen Trieb nur noch einen kurzen Stummel mit je 2 Augen stehen lässt.
Man kann jedoch auch  bei der Schnitthöhe unterschiedlich verfahren, indem man einige Triebe stärker einkürzt als andere.

Schmetterlingssträucher richtig zurückschneiden 
(Video)




Und jetzt weiß ich auch endlich, wie dieser Strauch  heißt: Wechselblättriger Sommerflieder (Buddleja alternifolia) . Ich hätte eher auf eine Weiden-Art getippt.

Die Wetterwarnungen kann man auch auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes einsehen.