Dienstag, 22. Februar 2011

Blüten und Blätter im und am Haus


Was draußen noch nicht blüht, erfreut innen das Gemüt :-)
(im April werden die Traubenhyazinthen aber auch draußen im Vorgarten wieder blühen)
Aber dennoch tut sich im Waldgarten schon was.

Hyazinthen, die hinterm Haus aus dem Boden schauen.



Die Christrose traut sich immer noch nicht ihre Blüten zu entfalten.




Es ist jedes Jahr dasselbe mit ihr!



Anders als im Wildwuchsgarten blüht der gelbe Winterjasmin auch in diesem Jahr bei uns nicht!




zumindest zeigen sich hier Knospen - das werden aber wohl eher Blattknospen sein. Es ist mit der Digicam zuweilen schwierig, einen kleinen Bereich auf "scharf" zu stellen ...



Doch zu welcher Pflanze gehören diese Blätter hieran der Pergola? Die Pfeifenwinde ist es jedenfalls nicht. Es wird aber wohl lt. Silke das immergrüne Geißblatt sein.



Schmackhaft scheinen die Blätter ja zu sein, denn hier hat jemand geknabbert. Aber den Frost scheinen sie weniger zu mögen - derzeit haben wir -7 °C



Mahonienknospen im Waldgarten hinterm Haus ...



Diese Wildrose, die am Rande des Niemandslandes nicht weit von der daVinci-Rose steht, trieb schon gut aus



und sie tut es auch weiterhin ... allen Unkenrufen zum Trotz!
Rechts im Bild gelangt man zu diesem Veilchenteppich nahe der Terrasse.



Und dieses Gehölz nahe des Kirschbaumes und der Blutpflaume hat ein Pilz heimgesucht. Sein Standort ist in der Nähe des Sauerkirschbaumes weiter hinten im Waldgarten. Hier sind diese strauchwüchsigen Bäumchen auch - jedoch noch unbepilzt - zu sehen.



über Twitter entdeckt:

Nun, kalt ist nicht gleichbedeutend mit strengstem Winter, und überwiegend kalt hatten wir es die letzten Jahre allemal sowie verregnet - bis auf kurze aber knackige Hitzeperioden!

Kommentare:

  1. Wie Recht du hast, wenn man genau hinsieht, dann entdeckt man so manche Knospe oder sogar Blüte im Garten. Aber wenn ich ehrlich bin, dann habe ich bei dem schneidend kalten Wind, der ums Haus fegt, keine Lust auf Gartenbegehungen. Um so schöner ist es, dass du so viele schöne Bilder zeigst.
    Liebe Grüße
    Anette

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  2. Liebe Sara,

    allmählich werde ich durch dich in Gartenkunde
    ausgebildet. - Ich lese und schaue es immer
    wieder.

    Einen guten Tag
    Elisabeth

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  3. erschreckend wenn man das liest dass noch im April eher kühler bleiben soll und warum das so ist nochmal ...

    überall fängt es an kleine Knospen, Blätter die sich vorringeln hab ich auch gesehen auf meinem Sapziergang.

    Liebe Grüsse Elke

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  4. Ist ja witzig, dass uns beiden gestern das eingerollte immergrüne Geißblatt aufgefallen ist! Stimmt, ein paar Blätter werden davon auch bei meiner Mutter angeknabbert. Aber die Skimie, die darunter steht, ist auch sehr beliebt ;-) Ähnlich ergeht es auch so manchem Kirschlorbeer. Keine Ahnung, ob das nun verschiedene Tierchen sind, die da immergrüne Blätter bevorzugen ...

    Vom Foto her vermute ich, dass Dein Winterjasmin noch ein paar Jährchen braucht - zu klein & jung. Vor 2 Jahren gepflanzt? Ich glaube, meine Mutter musste etwa 5 Jahre auf die erste Blüte von den Wurzelablegern aus Hannover warten. Und der Winterjasmin im Kübel vor der Teichmauer war auch unendlich lange nur grün. Obwohl ich da reichlich bewurzelte große Grenzgänger vom Nachbargarten kappen konnte. Vielleicht motiviert es ihn, wenn Du die Spitzen entfernst? Seitdem ich mir im Winter Zweige für die Deko schneide, die ab und an auch Wurzeln bekommen, blüht er üppiger.

    Bei den Rosen vermute ich, dass einige doch bei der Kälte Schaden genommen haben, aber die schlagen wieder aus. Allerdings warte ich deswegen auch immer mit dem Rückschnitt bis mein Gefühl mir sagt, dass es nicht mehr so kalt wird. Sonst sind sie für unsere Gärten zu niedrig und haben Startschwierigkeiten sich mit dem zarten Austrieb in Bodennähe gegen die Frühjahrsstauden zu behaupten.

    Bei mir war es eine Zierkirsche, die Pilzbefall hatte und dann plötzlich einging. Aber die stand irgendwann eh' zu verschattet und trocken. Da hätten unsere Vorgänger schon rechtzeitig den 'Wald' kappen müssen, damit sie dort an der Grenze unter der Nachbarsbuche noch eine Chance gehabt hätte.
    In den letzten Jahren habe ich mir angewöhnt auch befallene Äste von Sauerkirsche (Monilia), Apfelbäumen usw. nicht mehr auszuschneiden - spritzen ja sowieso nicht. Mir scheint, meist regenerieren sich die Bäume besser, als wenn man ihnen in dem geschwächten Stadium nicht noch viele Wunden zufügt. Und irgendwann nimmt der Befall komischerweise auch wieder ab. Aber klassischen Gärtnern stehen da natürlich die 'Haare zu Berge'. Doch sowohl Sauerkirsche als auch Apfelbaum im Garten meiner Mutter leben noch, obwohl schon in den 80ern gesagt wurde, dass sie wohl bald eingehen werden. Nur der Ertrag ist manchmal nicht so doll. Dafür blühen sie schön :-)
    LG Silke

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  5. @ Elke
    lassen wir uns mal überraschen - geschrieben wird vorher viel ...

    Lieber Gruß
    Sara



    @ Silke
    ja, das ist witzig. Hast Du es abgebildet? Da muß ich mal schauen gehen ...

    Skimmie - da mußte ich erstmal nachschlagen. Der Name warmir wohl ein Begriff, nicht aber das Erscheinungsbild. Hatte ich noch nie.
    An den Kirschlorbeer geht hier bei uns niemand dran.

    Nein, der Winterjasmin steht hier solange, wie wir hier wohnen und war auch vorher schon da. Er blühte anfangs auch. Eigenartig, warum er jetzt nicht mehr will ...

    Also er ist um einiges älter als 5 Jahre!

    Vielleicht steht da einiges zu dicht, der Pfeifenstrauch, aber vor allem der mächtige Blauregen werden ihm vielleicht zu schaffen machen, der erwürgt mit der Zeit ja alles, was in seine Nähe kommt.

    Also unsere Rosen hielten schon dem letzten Winter stand, wenn auch kleine Teile kaputt waren, bei sehr wenigen Rosen. Sie scheinen hier sehr robust zu sein. Mal schauen, wie es dieses Jahr aussieht. Im Winter soll man ja auch nichts zurückschneiden, bis Oktober wohl ...

    Der Baum mit Pilzbefall wurde be-sägt, vielleicht liegt es daran. Früher nahm ich es mal sehr genau und habe die Baumwunden fachgerecht mit Wachs verschlossen. Doch heute ist mir das alles viel zu viel Aufwand ;-) Was wird, das wird, was nicht, eben nicht.
    Insofern sehe ich es ähnlich wie Du. Auch Monilia - sammele ich zwar auf, soweit mir möglich (denn ich bin auch zu oft nicht daheim und in der übrigen Zeit habe ich so viel anders zu tun, daß ich nicht immer im Garten alles aufheben kann, was da gerade unten liegt) - ansonsten bleibt alles so wie es ist. Ausgeschnitten wird da auch nichts. Nur gelegentlich mal - wie es vor einer Zeit geschah, etwas ausgelichtet, wie der Quittenbaum, dessen Früchte teils so hoch oben hingen, daß ich da gar nicht mehr dran kam. Die Zweige standen auch viel zu dicht. In dem Falle macht es schon mal Sinn. Mit Giften haben wir noch nie gespritzt, das verbietet sich von selbst, wenn man Kinder hat. Und wir wollen es auch heute nicht. Lieber Klasse statt Masse ;-) Egal was "klassische" Gärtner da auch immer denken. Wir haben hier das große Glück, genug Abstand zu den anderen Nachbarn zu haben, so daß diese das überhaupt nicht tangiert, wie es in unserem Garten aussieht. Das ist der Vorteil von ausreichend großen Grundstücken überhaupt.

    So kommt manches ganz anders, als mancher denkt und ich finde die Blüte der Oberbäume auch mit am Schönsten.

    Liebe Grüße
    Sara

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  6. Ich hatte mich im Tag vertan, da ich ja meist an einem anderen Tag nach BS fahre. Das Geißblattfoto ist im Garten meiner Mutter (im Zweitgarten) entstanden. Das Motiv fiel mir sofort auf, als ich den Garten betrat. Aber das ging ja offensichtlich nicht nur mir so ;-)

    Dann würde ich mal die Hälfte der Winterjasminzweige um ein paar Zentimeter und einige Zweige auch etwas tiefer einkürzen. Vielleicht motiviert es ihn. Ich glaube, meiner im Kübel bekam auch mal zwischendurch Universaldünger, da die Erde im Kübel schon seit 1996 nicht erneuert wurde. Der Winterjasmin unter der Mirabelle ganz hinten im Garten kommt eigentlich von unserem Nachbarn. Dort steht er trocken & dunkel, schlängelt sich aber in unserem Buchsbaum hin und her und blüte dort bis jetzt sehr üppig. Lässt sich also nicht durch andere Pflanzen bedrängen, obwohl ich dort immer recht viel für die Deko rausschneide. Also wäre wohl eine Mischung aus leichtem Rückschnitt etwas Dünger (ev. Hornspäne) und ab und an mal eine zusätzliche Wassergabe für seinen Standort ganz hilfreich, um ihn zum Blühen zu bringen.
    Allerdings habe ich auch so einige Sträucher im Garten, die mir ihre Blüte aus bisher ungeklärter Ursache verweigern ;-)
    LG & einen gemütlichen Sonntag bei dem griesegrauen feuchten Wetter
    Silke

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  7. @ Silke
    Das mit dem Zurückschneiden kann ich ja mal machen, aber sicher nicht jetzt? Eher im Frühjahr, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist?

    Mit dem Düngen will ich aber gar nicht erst anfangen, das habe ich hier noch nie gemacht, bis auf die Rosen, aber so richtig ideal war das auch nicht. Hier liegt an sich genug Material herum, so daß die Pflanzen m. E. genug haben.

    Ich tippe ja immer noch auf den alles verdrängenden Blauregen ... der ist wirklich sehr mächtig und dringt bis in den Waldgarten vor. Da habe ich ihm zum Teil schon Einhalt geboten, aber ohne Hilfe komme ich da auch nicht mehr weiter. Eines Tages überwuchert er alles, wenn es so weitergeht ;-)

    Hier wars genauso griesegrau ;-) da wars wirklich drinnen mal angenehmer.

    Liebe Grüße
    Sara

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  8. Dafür blitzt eben mal die Sonne und endlich kommt wieder durch die Fenster Luft & Staub ins ins Haus ;-)
    Ich hatte mir im letzten Jahr den Winterjasmin im Januar geschnitten - und dann hatten wir noch lange & viel Winter ... Keine Sorge, der kann es auch schon jetzt vertragen. Nur würde ich wirklich nur Teile rausschneiden. Oder mach' es doch auch so, wenn Du Dir einen Strauß Tulpen etc. ins Haus holst, liefert der Winterjasmin ein paar frische grüne Zweige - oder sogar Blüten ...
    LG Silke

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