Donnerstag, 13. Mai 2010

Duft und Nieselregen


Wenn alles Grün-in-Grün erscheint, beleben ein paar Farbtupfer, wie diese Stiefmütterchen an der Terrasse ungemein das grüne Einerlei, besonders an Tagen wie diesen, an denen es frühmorgens schon nieselt.

 
Die Rosen vorgestern - viel weiter sind sie noch nicht gekommen, und Knospen haben sie noch nicht ausgebildet.

Der von mir kürzlich aus dem Wald geholte Waldmeister (Galium odoratum) sieht prächtig aus! Ich hoffe, er bleibt.

Der Waldmeister wächst im Bereich des Kastanien-Wäldchens im mittleren Waldgarten.

Am Frauenmantel (Alchemilla), der an der Terrasse wächst, erscheinen bald Knospen.

Der Kirschlorbeer oder Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) (hier an der Terrasse) blüht in diesem Jahr spärlicher als sonst. Es zieren ihn leider auch viele braune Blätter durch den starken Frost letzten Winter.


Zum Vergleich die Größe der noch geschlossenen Blütenstände von März 2007!




Die Golderdbeere (Waldsteinia fragarioides) zeigt Blütenknospen. Sie wächst unmittelbar hinterm Haus - sie wurde schon dezimiert, ich mag sie nicht so gern, da ihre Früchte am Boden immer so zermatschen und sie von Unkundigen schon mal mit der Walderdbeere (Fragaria vesca) verwechselt werden kann.

Dieses raumgreifende stachelige Gewächs, dessen Namen sich meiner Kenntnis entzieht - hinten am Schuppen - beginnt zu blühen.


Bei der heutigen Witterung war es schwer, im Waldgarten ganz hinten vernünftige Aufnahmen von den Blüten zu machen. Vielleicht kann ich sie später noch ersetzen.

In diesen Tagen wünscht man sich, den Duft des Schneeballs zu konservieren, denn wenn auch noch immer seine Duftschwaden sogar bei diesem Nieselregen ums Haus ziehen, verblüht er jetzt doch ganz eindeutig.


Nachtrag:
Lt. Edith könnte der obige Stachelstrauch eine Berberitze sein.


Mir kamen die Blätter irgendwie kleiner vor, und der sehr stachelige Strauch erinnert mich wohl auch immer an diesen kleinblättrigen bestachelten Eindringling, gegen den ich eine Antipathie hege.


Den Sauerdorn kenne ich seit meiner Kindheit als rotblätterige blaufrüchtige Heckenpflanze. Seine rundlich-eiförmigen Blätter aßen wir als Kinder gern, sie schmeckten fein säuerlich. Meine "Berberitze" dagegen hat stachligere Blätter, die mehr grün denn rot sind. Aber wie bei den meisten Pflanzen so gibt es auch hier verschiedene Arten.

Kommentare:

  1. Hast du schon mal an Beberitze gedacht bei deinem unbekannten Strauch?
    Liebe Grüße
    von Edith

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  2. Liebe Edith,
    ich kenne ja - eigentlich - die Berberitze, dachte ich, ganz gut. Sollte ich betriebsblind geworden sein? Das wäre mir jetzt echt peinlich, denn in Botanik kenne/kannte ich mich eigentlich immer ganz gut aus. Ich bilde mir ein, daß dieser Strauch gezähnte Blättchen hat??? Oder habe ich ihm etwas angedichtet, was nicht da ist, weil ausgerechent an dem Platz und in dieser Dimension gefällt er mir dort nicht gerade. Wenn auch Vögel gern dort drinnen nisten ;-)
    Werd' das heute am Tage nochmals näher unter die Lupe nehmen. Danke dir ganz herzlich.

    Liebe Grüße
    Sara

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  3. Huhu, da bin ich. Hier gibt es ja auch sooo viel Schönes zu sehen. LG Inge

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  4. Huch, hallo liebe Inge! Was für eine Überraschung! Mir kam es vor, als wäre eben Dein Kommentar noch nicht dagewesen. Aber das kann ja gar nicht sein, denn da steht 16:08 ;-)

    Lieber Gruß
    Sara

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