Montag, 29. September 2014

Aus drei mach vier . . . und blaue Objekte . . .



Wieder wurden Gartenarbeiten erledigt. Das sommerliche Wetter bot sich geradezu an ... Doch waren wir beileibe nicht nur im Garten am Wochenende ...bei dem herrlichen Wetter wollen wir alles andere, als nur im Garten arbeiten oder gar faul in der Sonne herumgammeln. So wurden auch ausgedehnte Ausflüge unternommen. Dadurch war ich kaum hier in der BlogoSphäre . . .

Eine dieser kleinen Zuckerhut-Fichten war Gartenbestand. Sie ist auf dem obigen Bild weiter rechts zu erkennen. Ich habe sie gerade erst an diesen Platz gepflanzt. Denn am Zaun bei den anderen Gehölzen, wie den Kirschlorbeeren, die jetzt größer werden und den Wild- und anderen Rosen wurde es inzwischen zu eng.  Statt vorher drei stehen hier nun vier Nadelbäumchen.

Nun entsteht eben an dieser Stelle später ein kleiner Nadel"wald" :-)

2013 war dieser Zuckerhut wie auch alles andere in der Umgebung Wachsende noch sehr klein. In nur einem einzigen Jahr hat sich das Bild doch SEHR verändert!

Das Ganze noch einmal von der anderen Seite aus. Die Koreatanne mutet zwar seltsam an. Ihr fehlte die Spitze. Wie das so ist bei Baumarkt-Gehölzen, verfügte sie über kein ausreichendes Wurzelwerk. Inzwischen ist sie längst angewachsen, aber nicht von sehr hübschem Wuchs. Deshalb hatte ich einen Zweig als Spitzen-Ersatz hochgebunden. Später wird man kaum mehr etwas von dem Makel erkennen.


Auch pflanzte ich die dunkelrote Schafgarbe um - sie zog vom vorderen Zaunbereich nach hinten neben den Lesesteinhaufen. Dort wächst schon eine weiße sowie eine rosafarbene Schafgarbe. Da der Boden dort extrem steinig ist und ich dort nicht alle Steine entfernen werde, paßt sie in diesen etwas wilderen Bereich auch sehr gut. Von dieser Aktion gibt es nicht extra ein Foto, zumal ich die Staude auch sehr einkürzen mußte.
Auch diese Staude wurde für den vorderen Zaunbereich viel zu üppig. Hier dürfen nur noch die Gehölze und Rosen bleiben sowie ein paar bodennahe oder bodenbedeckende Pflanzen.

Der Apfelbaum, der ja ziemlich schief gewachsen ist, dadurch, daß er im Waldgarten im hintersten Bereich recht schattig stand, wurde jetzt mit Gewichten beschwert, damit sich seine Zweige senken können, denn steil aufragende Triebe, sog. Wasserschosse werden kaum mit Früchten gesegnet sein.

Zwar erhielt er schon einmal Steingewichte, doch das war noch zu wenig und inzwischen sind seine  Zweige auch kräftiger geworden, so daß ich diese guten Gewissens nun auch mit Gewichten behängen konnte.

Der Trick mit dem Fruchtholz

Was da von Weitem ausschaut wie blaue Vögel oder Schmetterlinge im Baum sind einfach nur reißfeste Gefriertüten, in die jeweils ein Stein eingewickelt wurde und so hängte ich mittels weich ummanteltem Draht die Gebilde an die Zweige.


An blaue Vögel erinnern mich die Gebilde auch deshalb, weil wir solche von I*ea einst besaßen. Ich fand diese Lichterkette auch sehr schön. Nur leider war sie irgendwann defekt. In LED-Ausführung konnte man sie letzten Sommer auch kaufen, sogar in Bunt und SOLVINDEN in Solar-Ausführung. Inzwischen kann man ja (fast!) ALLES umtauschen, egal wann! ;-) Ob ich das jedoch in Anspruch nehmen würde ... dann gibt es ja NOCH mehr Elektro- und Plastikschrott! Da streikt mein Öko-Bewusstsein dann doch!!!

2007 im Juli im Waldgarten:


Auch wurde der Baum in diesem Zusammenhang nach einer fachgerechten Anleitung beschnitten. Eigentlich hätte ich den Winter-Schnitt vorgezogen, doch wollte ich die Formgebung jetzt endlich vornehmen und deshalb erfolgte der Schnitt schon jetzt. Im Winter bei glasbrüchigen Zweigen kann das sehr viel schwieriger sein.