Mittwoch, 13. Juli 2011

Zum Teufel mit meinem Garten!



Buch: Ein satirischer Ratgeber 
- Autor Eugen Oker -
einst „Spielekritiker“ der ZEIT, der Frankfurter Rundschau
 und des Bayerischen Rundfunks
Man soll nie "nie" sagen - denn in den letzten Tagen wurde ich kurz hintereinander von 3 Zecken heimgesucht ;-) - Trotz alledem werde ich jetzt nicht hysterisch durch den Garten wuseln und den Zecken nachspüren (bin froh, wenn ich keine sehe *lach*) Deshalb wird es bei mir auch keinerlei Experimente mit Zecken geben, zu eklig finde ich dieses Ungeziefer! Und last but not least glaube ich sogar daran, daß das, womit man sich ständig oder häufig beschäftigt, man irgendwie auch "anzieht" - schon deshalb möchte ich mich nicht intensiver damit auseinandersetzen.

Dennoch unterschätze ich das Zeckenproblem keineswegs und werde ich künftig wieder wachsamer sein und vor allem versuchen, zu wilde Ecken zu dezimieren. So haben wir keine ordentliche Kompostwirtschaft, weil uns das zuviel Arbeitsaufwand war, schon zeitlich gesehen... Andererseits ist es nicht gut, wenn ein großer Grün- und Küchenabfallhaufen langsam vor sich hinrottet. Denn so etwas zieht auch Mäuse und Ratten an!

Ich glaube aber nach wie vor nicht, daß es in unserem Garten Zecken diesen Ausmaßes geben könnte, auch, weil wir noch nie so viele Zecken auf einmal gesehen haben! Und das Zeckenproblem im Waldgarten - wenn überhaupt ca. 1 Mal im Jahr für kurze Zeit auftritt.

Eine Ärztin, die ich vor kurzem wegen der Zecken konsultierte, sieht auch keine Gefahr. Ihr Hund jedenfalls hatte in diesem Jahr noch keine einzige Zecke trotz Waldspaziergängen und eigenem Garten. Und auch von prophylaktischen Antibiotikagaben hält sie nicht viel, da man sich theoretisch jederzeit wieder eine Zecke einfangen kann... Da wir nun nicht einmal ein Haustier besitzen und die Katze meiner Mutter auch eine reine Wohnungskatze ist, ist die Gefahr doch sehr gering.

Außerdem ist inzwischen auch bekannt, daß ein Zeckenbefall mit der Schweißzusammensetzung sowie der Körpertemperatur zusammenhängt. Schon insofern ist es vorteilhaft, gut geduscht und mit herb duftendem Körperöl eingecremt zur Gartenarbeit anzutreten, was freilich nicht immer zu realisieren ist. Aber so erklärt es sich, warum einige Menschen noch nie in ihrem Leben von Zecken heimgesucht wurden, wie eine Nachbarin, deren Garten auch nicht viel anders als der unsrige ausschaut! Da die Zecken aber Sonne nicht lieben, könnte man je nach Sonnenstand seine Gartenarbeit entsprechend verlegen.
In jedem Fall aber werde ich jetzt verstärkt auf Mauselöcher in Hausnähe achten und diese radikal bekämpfen!

Wie auch immer - Zeckensaison ist von März bis Oktober ... vielleicht sollten wir die Lagererzwespe in unseren Garten holen ... da wir aber inzwischen viele Vögel im Garten haben, hoffe ich auf den natürlichen Ausgleich.

So klein und so gemein kann man da nur sagen ...
Die Zecken sind wieder aktiv 
Häufige Fragen zu Zecken 
Diagnostik der chronischen Lyme-Borreliose 
Erstes Deutsches Borreliose-Zentrum 
Zecken können Mikroben übertragen, wie Spindelbakterien, Borrelien, die Auslöser der Lyme-Borreliose. Sie sind artverwandt mit Treponema pallidum, dem Erreger der Syphilis oder Lues. Sie sehen nicht nur ähnlich aus, sondern verursachen auch durchaus vergleichbare Krankheitsbilder Borreliose Syphilis.pdfQuelle: Bundesverband Zecken-Krankheiten e.V.
Was wohl die Bibel über Zecken schreibt? Da bin ich jetzt gar nicht so auf dem Laufenden! Mir erscheinen sie wie eine der biblischen Plagen!

Zecken-Impfung? Auf keinen Fall!Alternative u. kritische Informationen zur Gesundheit. – Kein Ersatz für ärztliche Beratung u. Behandlung!
Die Zecke und ihre Bekämpfung
(Uni Hohenheim) 
Ixodes ricinus
Parasitologie und Parasitismus 
Ixodes 
Icodes ricinus oder der Holzbock
Fachrat Biologie Leibniz Uni Hannover 
Zeckenforschung an der ZHAW 
A world map showing the distribution of ixodes ricinus
anhand dieser Karte sieht man schon, wo das Problem liegt! 
Lager-Erzwespe (Lariophagus distinguendus)
Ziegen gegen Zecken 
Eine Biologin aus Berlin hat herausgefunden, dass es auf Ziegenweiden weniger Zecken als auf normalen Wiesen gibt. Und: Wenn eine mit Borreliose 

Kommentare:

  1. Hallo Sara,
    ich habe nie auf Zeckenbisse was gegeben, Zecke raus und fertig. Auch nie rote entzündete Stellen gehabt. Und trotzdem hat mich die Borreliose erwischt.
    Ehe das erkannt wurde vergingen Wochen mit schlimmsten Schmerzen, eines Tages konnte ich nicht mehr laufen.
    Es ist alles gut gegangen, es geht mir wieder gut.
    Aber es hätte auch schlimmer ausgehen können.
    Ich will keine Panik machen, aber laß einen Borreliosetest machen.
    Ich wünsche niemandem, daß er solche Schmerzen erdulten muß wie ich sie hatte.

    Lg
    Brigitte

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  2. Liebe Sara,

    Zecken finde ich auch gefährlich.
    Ich kenne Menschen, die ihr Leben lang
    enorm gelitten haben unter Borreliose.

    Liebe Grüße
    Elisabeth

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  3. Liebe Brigitte,
    man kann eh nichts gegen Zecken machen. Entweder sie befallen einen oder sie befallen einen nicht. Insofern könnte man, sofern man oft befallen wird, ja ständig in ärztlicher Behandlung sein und es nützte dennoch nichts, da die nächste Zecke bestimmt schon lauert ...

    Ich denke mal, für mich macht es nur Sinn, wenn eine Borreliose zu erkennen wäre. Zum Glück ist da aber nichts. Das Gleiche ist ja beispielsweise auch bei Mücken der Fall. Oder Wespen, Bremsen - egal, von welchem Insekt man gestochen wird - theoretisch kann so ein Tier vorher auf einem anderen Säugetier, wie einer infektiösen Maus, Hamster, Igel, gesessen haben und dann sticht es den Menschen. Wir haben auch schon von Mückenstichen böse Infektionen gehabt, aber nicht durch Kratzen sondern durch die Mücke daselbst. Auch damit ist nicht zu spaßen!
    Doch das merkt man dann schon - so ein Stich schwillt auch unglaublich an.

    Das mit Deinen Schmerzen kann ich sehr gut verstehen - ich weiß natürlich - schon aufgrund meiner medizinischen Ausbildung, wie gefährlich und folgeträchtig so ein Zeckenbiss im schlimmsten Falle sein kann. Zum Glück ist bei Dir alles wieder o.k. - es hätte schlimmer ausgehen können.

    Liebe Grüße
    Sara

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  4. Liebe Elisabeth,
    ein Problem gibt es bei der Angelegenheit - vieles wird halt neuerdings auch auf Borreliose geschoben - da sind auch Ärzte geteilter Ansicht. Denn einiges wäre ohnehin gekommen, was den rheumatischen Formenkreis betrifft. Ob wirklich alles immer im Zusammenhang mit der Borreliose zu sehen ist, ist schon fraglich. Auf jeden Fall wird ein gesunder Organismus besser mit allem fertig, als ein ohnehin bereits geschädigter, kranker.

    Liebe Grüße
    Sara

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