Donnerstag, 3. April 2014

Minze als Bodenlockerer im Steinigen Garten



Als ich vorhin mit Jäten beschäftigt war, stellte ich einmal wieder fest, wie rasch sich Minze doch ausbreitet und zwar alle Sorten, die ich besitze!
Ich habe sie ganz absichtlich in die verschiedensten Bereiche dieses Gartens gepflanzt, um sicherzugehen, daß sie auch wirklich angehen.
Sie meinen es allerdings ein wenig zu gut mit mir. :-) Deshalb muß ich sie in ihre Schranken verweisen.

So nahe an die Rose soll die Minze nun wirklich nicht heranwuchern!



Beim Herausreißen von Minze-Trieben stelle ich immer wieder fest wie leicht das einmal geht und zum anderen, wie sich der Boden dadurch schön lockert und sogar Steine, die vorher weiter unten im Boden lagerten, mit an die Oberfläche wandern. Was gibt es Idealeres, als die Minzen, ob nun Pfefferminze oder andere Minzen, diese lästige Arbeit tun lassen. ;-) :-)

Nur eines weiß ich nicht so ganz genau ... denn wenn wir auch das Tierkot-Problem dank diverser Maßnahmen bislang auch ohne die Verpiss-Dich-Pflanzen, die ich erst bei Kathrin/Topfgartenwelt kennengelernt habe so ziemlich losgeworden sind (woran wohl doch überwiegend die zahlreichen Katzen schuld waren, die unser Grundstück frequentierten), so bin ich mir jedoch nicht so ganz im Klaren darüber, ob Katzen nicht nur Katzenminze sondern auch Pfefferminze oder andere Minzen bevorzugen? Nicht, daß ich die Katzen noch mit den vielen Minzen in den Garten locke??

Doch hier lese ich, daß Pflanzen mit ätherischen Ölen, wie Pfefferminze, für Katzen tabu sind. Nun gut, ob sie nicht dennoch gern daran gehen? Schließlich kann sie niemand hindern . . .

Durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen sind auch viele andere ätherische Öle für Katzen giftig. Pfefferminze, Eukalyptus, Thymian, Oregano, Zimtöl sowie alle Öle von [...] sind tabu. 



Übrigens finde ich Giersch als Bodendecker inzwischen sogar auch ganz vorteilhaft. Auch er bringt beim Herausreißen leicht Steine an die Oberfläche. Und er stellt tatsächlich einen guten Bodendecker dar, der immer schön grün ausschaut und den man sogar noch essen kann! :-) Natürlich ist er nicht immergrün, das ist einer seiner Nachteile und er verbreitet sich, auch dorthin, wo man ihn nicht haben möchte. Doch das könnte man mit einer Wurzelsperre schließlich verhindern.

Hier im Terrassen-Beet bei den Wildtulpen möchte ich den Giersch allerdings auch nicht so gerne haben, denn dort soll sich Vinca minor ausbreiten. Deshalb werde ich den Giersch hier entfernen. Das Vinca minor sorgt erfahrungsgemäß später schon ganz allein dafür, daß der Giersch nicht mehr weit kommt. ;-)



In den 80er Jahren las ich in einer renommierten Gartenzeitschrift sogar einmal von einem Gartenliebhaber, dessen wundervoller großer Garten darin vorgestellt wurde, daß dieser sich ganz bewusst Gierscht, speziell auch den panaschierten, in seinen Garten ganz bewusst als Bodendecker geholt hatte. Soweit ich mich erinnere, sogar als Unterbewuchs zu Rosen. Im Waldgarten hatte ich mit Giersch, was das betrifft, ja keine negativen Erfahrungen gemacht.
Giersch verhält sich lt. meiner Beobachtung nicht wie Efeu, indem er die Rosen mit der Zeit verdrängen und überwuchern würde. Dazu sind seine Wurzeln und Triebe wohl nicht stark genug. Warum also nicht Freundschaft schließen - mit dem Giersch?! Ich halte die Abneigung gegen Giersch inzwischen auch für eine Phobie ;-) Unter dem Link sind übrigens noch wertvolle Tipps für die Bepflanzung eines Giersch-Areals!
Auch zu uns wächst er vom Nachbarn herüber und - ich freue mich darüber - er wird bei mir gern gesehen!

Apropos Steine . . .

diese fand ich vor ein paar Tagen auf einem Weg nahe einem Birkenwäldchen ... der vordere glänzt in einem lehmigen Ton. Leider sind meine Mineralien-Bücher noch im Keller in Kisten verpackt. Vielleicht weiß jemand des Rätsels Lösung? Wir hatten auch zum Teil an Schlacke gedacht, die dort ebenfalls lag ...



Die Steine im Einzelnen ...
und vermutlich sind auch Feuersteine dabei ...