Sonntag, 15. Juni 2014

Wenn Rosen auch allmählich langweilig werden . . .



.. möchte ich es doch nicht versäumen, auf meine silbrig leuchtende Rose aufmerksam zu machen, die nun auch endlich ihre Blüten geöffnet hat.Genauer am Tag nach dem Unwetter ...
Sie wächst, wie diese inzwischen auch sehr schöne rote Rose, unmittelbar am Haus.


Diese Rose ist leider ein wenig Mehltauanfällig - davon abgesehen - aber von besonderer Leuchtkraft und Schönheit! mit diesem silbrigen Schimmer am Rand. Sie gehörte zum Gartenbestand und wurde von mir weder angeschafft noch selbst gezogen. Im ersten Jahr sah sie verheerend aus, gerade so, als hätte sie kaum Wasser bekommen. Denn im Beet am Haus wird es schnell extrem trocken. Diese Rose ist die einzige des Gartenbestandes, die es mir in besonderer Weise angetan hat, sie ist einfach einmalig schön - bis auf das Laub - aber vielleicht ist das noch in den Griff zu bekommen.

Meine Rose 'Dirigent' blüht auch  längst, sie zog ich selbst. Die Mutterpflanzen wuchsen im Waldgarten.


hier der Vergleich zum Standort des Waldgartens


und dieser Anblick bot sich uns damals, wenn wir aus dem Wohnzimmerfenster schauten. Langjährige Leser erinnern sich  noch. . . Geradezu der große Lindenbaum . . . Linden duften auch jetzt wieder und erinnern mich  an unseren damaligen großen Baum. Leider waren die Blüten jedoch immer befallen, so daß ich, was das betrifft, leider nie etwas davon hatte. Insofern sind wir - einerseits - auch eine Last los. ;-) Denn das viele Laub mußte im Herbst schließlich irgendwo bleiben .... und das war ja nicht der einzige sehr umfangreiche Baum im Waldgarten ...




Mit Mini-Röschen aus dem Supermarkt kann man viel Freude haben. Oft werden sie viel größer als gedacht und wie sie - zunächst - den Anschein erwecken. Alle Rosen, die rund um den Apfelbaum wachsen, habe ich als ganz kleine Rosen im Töpfchen gekauft. Einige sind ganz besonders schön, wie diese



Und diese wirkt fast zweifarbig und ihre Blüten so, als seien sie unterschiedlich geformt.



Anfangs schauten einige der gerade aufgebrochenen Rosenblüten nicht so gesund aus.
Vermutlich haben da irgendwelche Käfer einen Teil abgefressen ... ich kann das z.Zt. leider nicht regelmäßig beobachten, was genau sich da tut.



Insgesamt kann ich mit diesen Rosen jedoch zufrieden sein, einige von ihnen blühen inzwischen wunderschön und mindestens eine trägt auch einen ganz zarten, besonders schönen Duft.


Auch rote Rosen wachsen in diesem Rund, sie sind allerdings bislang von ziemlich niedrigem Wuchs. Bin ja gespannt, wie das nächstes Jahr aussieht!



Ein wenig Rosenrost und auch mal angefressene Blätter - doch solange das nicht überhand nimmt, kann ich damit leben. Zum Behandlen der Rosen fehlte mir auch bislang die Zeit. Sie müssen sich eben "so" durchbeißen. ;-)




Aber auch die Flohmarktrose litt zeitweilig unter ähnlichen Defekten, besonders während einer länger währenden Trockenperiode.



Insgesamt  kann ich mit der Flohmarkt-Rose aber sehr zufrieden sein. Denn ihre Blüten sind wirklich wunderhübsch!



Dieses war eine der halbhoch wachsenden Rosen an der Terrasse im Waldgarten und auch im Vorgarten wuchsen ein oder zwei Exemplare davon. Und auch diese eher niedrige Rose scheint ihre Farbe jetzt zu verändern. Was das wohl sein mag? Ob es an der SEHR langen Helligkeits- und Wärmeperiode in diesem Jahr liegt, die die Rosen erst  zu ihrer vollen Entfaltung bringt??



Und die stark leuchtfarbene Terrassen-Rose hat schon wieder all ihre Blüten verloren. Wäre das Unwetter nicht gewesen, hätte sie jetzt wohl noch ein paar ihrer großen Blüten. Aber da bilden sich gewiß noch neue Knospen ...


Eines der Waldgartenrosen-Exemplare, die demnächst schon mal auf die Reise gehen ... allerdings nicht zu einem Wochenende (denn die Gefahr ist groß, daß die Rosen übers Wochenende auf der Post lagern und dort zu trocken werden) und auch nicht bei heissen Wetter. Da heißt es jetzt, flexibel sein . . . 



Kartoffelrose neben Mauretanischer Malve ...

Nur bei der Nässe ist es nicht so besonders schön  für die Rosen.
Viele Rosen sind extrem nass geworden, faulen oder waren schon vorher vertrocknet und sind nun schmaddering gewesen, so daß ich sehr viele Rosen abschneiden mußte. Wirklich zu schade. Man hätte viel länger etwas von den Rosen gehabt, wenn es nicht so plötzlich so heftig gegossen hätte. Dazu noch der Hagel neulich . . . 


Auch der New Dawn behagt die Nässe nicht, ihre Blüten hängen schwer von Regentropfen mit tief gesenkten Köpfen in Richtung Erdboden. ;-)


Die Bilder dieses Posts stammen aus unterschiedlichen Zeiten, seit dem 11. Juni d.J. -  daher habe ich sie einmal zusammengefaßt und poste sie ausnahmsweise aktuell. Denn sonst poste ich ja oft auch zeitlich rückversetzt, um die jeweiligen Daten paßgenau in diesem Gartentagebuch unterzubringen. Denn nur so hat man später die Chance, alle Daten und Fakten auf den Tag und die Stunde genau vergleichen zu können, was z.B. beim Wetter, bei dem Aufgang von Saat oder dem Beginn der Blütezeit durchaus von Bedeutung sein kann.

Inzwischen hat der erneut einsetzende Regen kürzlich fast alle Rosen geköpft. ;-) Ich mußte viele abgeblühte kürzlich abschneiden, denn die Hagebuttenbildung will ich zumindest bei den edleren Exemplaren vermeiden. Denn dadurch ginge die Kraft in die Hagebutten, nicht jedoch in die erneute Knospenbildung! Und ich will lieber lange etwas von der Rosenblüte haben. Die Hagebutten so mancher Rosen sind leider überwiegend zu nichts nutze, denn das habe ich nun in langen Jahren beobachten können, daß selbst die Vögel diese verschmähten.

Was ich nicht weiß - muß man die abgeblühten Rosen der Lykkefund oder der New Dawn und der Guirlande d'amour auch abschneiden oder beläßt man diese problemlos am Strauch wie bei den wilden Rosen?

Kommentare:

  1. Hallo Sara, mit der Flohmarkt-Rose hattest du großes Glück. sie hat sehr schöne Blüten. Ja, schade, dass das Unwetter gerade zur besten Rosenzeit kam. Aber es blüht immer noch ganz gut bei dir. Ganz besonders gefällt mir auch diese lila Blume, die ich heute erst in einem anderen Garten hier gesehen habe. Weißt du den Namen? Sieht aus, wie eine kleine Stockrose (neben deiner weißen Kartoffelrose).
    LG Sigrun

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    1. Liebe Sigrun,
      meinst Du die Mauretanische Malve?
      Die vermehrt sich unheimlich bei uns, ich mußte heute erst mehrere davon rausreißen, die andere Stauden und Sträucher behinderten. ;-)

      Die Flohmarkt-Rose ist wirklich sehr schön. Vielleicht versuche ich es irgendwann auch einmal mit Stecklingen von ihr. Im Augenblick habe ich mehrere Töpfe wieder voller Rosen-Steck- bzw. Risslinge. Mal schauen, was davon angeht und dann müssen die Jungröschen auch erst einmal wieder den Winter überstehen ...

      Übrigens hatte ich mich bei den Schafgarben getäuscht. Zwischen den weissen Schafgarben blitzten die rosa Knospen von einem Spierstrauch hindurch, der auch doldenartige Blütenstände trägt. Die Schafgarben blühen noch nicht, aber lange kann es nicht mehr dauern. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Die Mauretanische Malve war u.a. hier schon zu sehen

    http://mein-waldgarten.blogspot.de/2014/05/so-gro-sind-die-pflaumen-schon.html

    http://mein-waldgarten.blogspot.de/2013/07/meine-mauretanische-malve.html

    Sie kann auch ziemlich hoch wachsen, ähnlich wie die Stockrosen auch.

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  3. Danke Sara, genau die meinte ich. Nur den Namen kannte ich nicht. Bei den Blüten dachte ich auch eher an eine Malve.
    LG Sigrun

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